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Starbuck. Holger Meins: Ein Porträt als Zeitbild
 
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Starbuck. Holger Meins: Ein Porträt als Zeitbild [Gebundene Ausgabe]

Gerd Conradt
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Espresso Verlag (Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3885207885
  • ISBN-13: 978-3885207887
  • Größe und/oder Gewicht: 29 x 22 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 682.543 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gerd Conradt
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Produktbeschreibungen

Süddeutsche Zeitung, 21. März 2000

"Starbucks andere Seite" Starbuck war... der Deckname des RAF-Terroristen Holger Meins, der im Gefängnis nach 58 Tagen Hungerstreik starb. Gerd Conradt... will die andere, die kluge, die nachdenkliche Seite dieses Mannes zeigen. Das ist notwendig in einer Zeit, in der die Debatte über die Generation der 68-er zur Geschichtsklitterung verkommt. Ungeachtet mancher Stilisierung ist der Band mit seinen vielen Fotos ein spannendes historisches Dokument: Plakate der Sympathisantenszene, Selbstbildnisse von Meins, Zeitungsausschnitte und Karikaturen ergänzen die Texte, die von einem jungen Künstler und Filmemacher erzählen, der ein Terrorist wurde und elend zugrunde ging. Cathrin Kahlweit

Financial Times Deutschland, 16. März 2001

"Ein ungelöstes Rätsel" Der Terrorist Holger Meins gilt als Ikone der Gegenkultur. Warum nur? "Starbuck - Holger Meins. Ein Portrait als Zeitbild" heißt ein neues Buch des Berliner Filmemachers Gerd Conradt, das nach dem Vorbild der Dekaden-Chroniken des Kreuzberger Elefantenpress-Verlags gearbeitet ist: aus Tagebuchnotizen, Filmstills, Faksimiles, Interviews und kurzen Aufsätzen entsteht ein Potpourri, das mehr und anderes über Holger Meins verrät, als der Autor zu sagen gehofft hätte. Mariam Lau


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Bilderbuch über einen Terroristen? Geht denn das, fragte ich mich, als ich "Starbuck" zum ersten Mal in Händen hielt. Die Antwort lautet JA. Wer wie ich 68 erst geboren wurde und auf Bücher und Filme mit und über die RAF angewiesen ist um etwas vom vergangenen "Deutschen Herbst" zu erfahren, der freut sich über ein so liebevoll wie anspruchsvoll gemachtes Buch. "Starbuck" ist reich an Information die über eine akribische Abschrift von Polizeiakten wie bei Stefan Austs "Baader-Meinhof-Komplex" hinausgehen. Da kommt der Vater des "Terroristen" zu Wort, seine Freunde, seine Kollegen. Menschen, die einen anderen Menschen namens Holger Meins kannten. Anhand von Fotos aus der Zeit, anhand von Bildern, die der Künstler Meins anfertigte, mit Pinsel und Fotoapparat, lernt der Leser Hintergründe eines Lebens kennen, welches im kollektiven Gedächtnis einer ganzen Generation zu einer halbnackten, laut aufschreienden Ikone mutiert war. Ich bin dem Autor dankbar dafür, mir diese vielen kleinen Puzzleteile aufzuzeigen aber nicht ideologisch-didaktisch totzuerklären. Dass ein Wim Wenders oder ein Wolfgang Petersen (ja doch, der berühmte regisseur von "Das Boot" und "Der Sturm"), die sicherlich einen ganz anderen Holger Meins kannten als ein Herr Klaus, damaliger RAF-Beauftragter des BKA gleichberechtigt in ihren Meinungen nebeneinander stehen, finde ich mutiger als einen erneuten radikalisierenden Aufruf à la "Holger, der Kampf geht weiter". Wessen Kampf Holgers war will der Autor dem Leser nicht aufzwängen, dass kann dieser getrost anhand der vielzahligen Spuren, die das Buch beinhaltet, selber tun.
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