Ein Hauch von 80er weht, wenn Anton und seine Watergirls spielen. Und irgendwie kommt einem der eine oder andere Ohrwurm bekannt vor. Locker und voller guter Laune ist diese Musik, ganz anders als das sonst eher auf Festivals wie dem Freakstock, wo Anton großgeworden ist, eher rockige. Nein, mit Hardrock hat das wirklich nichts zu tun. Aber auch nicht nur mit launigem Geplätscher. Und erst recht nicht mit zu wenig Tiefgang. Es sind Lieder, die singen von der Freiheit, die aus dem Glauben an Jesus Christus kommt, und von Jesus persönlich. Die Leichtigkeit, die ein Christenleben haben kann, überträgt sich auf die Musik. Fazit: Nicht weniger zart und beschwingt wie manches andere, aber dafür auch inhaltlich ein Treffer. Und schön, dass Anton und seine Watergirls ganz offen und nicht nur verhalten von ihrem Glauben zu sprechen wagen, er und seine "Water"girls, die -- so lässt sich das Booklet verstehen -- einen tiefen Schluck von dem Lebendigen Wasser genommen haben, als das Jesus sinch im Johannesevangelium bezeichnet.