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StarCraft II: Wings of Liberty

von Blizzard Entertainment
Windows XP / Vista / 7, Mac OS X  USK ab 12 freigegeben
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (857 Kundenrezensionen)

Preis: EUR 32,99 Kostenlose Lieferung. Details
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Version: Standard
Collector's Edition
Standard
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Version: Standard

Informationen zum Spiel

  • Plattform:    Windows XP / Vista / 7, Mac OS X
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
 Weitere Systemanforderungen anzeigen

Produktinformation

Version: Standard
  • ASIN: B000R5DU6E
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 2 x 19,6 cm ; 100 g
  • Erscheinungsdatum: 27. Juli 2010
  • Sprache: Deutsch
  • Bildschirmtexte: Deutsch
  • Anleitung: Deutsch
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (857 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Version: Standard

Produktbeschreibungen

StarCraft II führt die epische Saga um die Protoss, Terraner und Zerg fort. Diese drei vollkommen verschiedenen und mächtigen Völker werden in dem fulminanten Echtzeitstrategienachfolger des legendären Originals StarCraft erneut aufeinander treffen. Legionen von verbesserten Veteranen sowie brandneue Einheitentypen werden sich im Kampf ums Überleben eine Schlacht liefern, die die gesamte Galaxie zum Beben bringen wird. Mit einer neuen und einzigartigen Einzelspielerkampagne, die dort anfängt, wo StarCraft: Brood War aufhörte, präsentiert StarCraft II in einer aufregenden Sci-Fi-Geschichte voller Abenteuer und Intrigen sowohl neue als auch altbekannte Gesichter. Zudem bietet Blizzard erneut unvergleichliches Onlinespielen mit Battle.net, dem weltbekannten Gamingservice der Firma. Vielfache Erweiterungen und neue Features machen StarCraft II zum ultimativen Echtzeitstrategiespiel.


StarCraft II führt die epische Saga des legendären Originals fort

Hintergrund
Während ihr dies lest, lenkt jemand gerade irgendwo terranische Landungsfrachter über eine von Schlachten vernarbte Landschaft, baut zusätzliche Pylonen oder befiehlt einer Schar Hydralisken, sich für einen vernichtenden Überfall einzugraben. Die Langlebigkeit von StarCraft kann auf seinen ikonischen Stil, das fesselnde Gameplay und auf denkwürdige Charaktere zurückgeführt werden: Begriffe wie „Zerg“ in all seinen unterschiedlichen Bedeutungen haben sich in die Spiel-Fachsprache integriert, und die meisten Spieler haben von der sagenumwobenen Königin der Klingen zumindest gehört, wenn sie sie nicht schon selber dabei beobachtet haben, wie sie freudig erregt einen Gegner in seine Einzelteile zerlegt.

StarCraft II: Wings of Liberty bringt euch zurück in den Koprulu-Sektor. Ihr werdet viele bekannte Gesichter aus StarCraft und seiner Erweiterung Brood War wiedersehen und die Geschichte von Terranern, Zerg und Protoss wird auf neue und innovative Art und Weise fortgesetzt. Verzweigte Konversationen mit den vielfältigen Charakteren des Spieles können überraschende und einzigartige Missionsoptionen eröffnen.


Drei völlig unterschiedliche Völker: Protoss, Terraner und Zerg

Und als Anführer von Raynors Raiders entscheidet ihr, welche Missionen euer Team annimmt und welche ihr euch für später aufhebt. Die Entscheidungen, die ihr trefft, beeinflussen den Verlauf der Spielgeschichte; bestimmte Ereignisse sowie Video- und Filmsequenzen seht ihr nur, wenn ihr einem entsprechenden Weg in der Missionsstruktur von StarCraft II folgt. Wings of Liberty überlässt euch die Freiheit, den eigenen Weg zu bestimmen und Teil der epischen Geschichte des Spieles zu werden.

Terraner
Die Terraner sind im Verhältnis zu den anderen Rassen Neulinge im Koprulu-Sektor. Sie sind die Nachfahren einer verhängnisvollen Kolonialisierungsexpedition, die vor Jahrhunderten von der Erde ausging und deren menschliche Fracht aus inhaftierten Widerständlern und Andersdenkenden bestand, die von der Regierung als entbehrlich erachtet wurden. Die Überlebenden der Expedition gründeten drei Kolonien, die zur Basis für die wichtigsten Machtblöcke im terranischen Raum wurden: die Konföderation, das Kel-Moria-Kombinat und das Umojanische Protektorat. Die korrupte Konföderation wurde in dem Chaos während der Invasion der Zerg von Terroristen und dem Revolutionär Arcturus Mengsk gestürzt. Die Terranische Liga erhob sich nun als die herrschende Macht aus der Asche der alten Konföderation und ihr Anführer war kein Geringerer als Imperator Arcturus I.


Neue Einheiten und Spielmechaniken differenzieren die Völker noch stärker voneinander

Die Terraner, gezwungen, sich an das harte Leben auf den zum größten Teil unwirtlichen Planeten des Sektors anzupassen, sind wahre Meister des Überlebens. Da sie weder über die fortschrittlichen Technologien der Protoss, noch über die angeborenen Fähigkeiten der Zerg verfügen, setzen sich die militärischen Streitkräfte der Terraner aus den unterschiedlichsten Einheiten zusammen. Von der grundlegenden, aber schlagkräftigen Infanterie, wie die Space-Marines, bis hin zu den schwer bewaffneten Schweren Kreuzern – wenn es darum geht, die Stellung zu halten, sind die Einheiten der Terraner auf gute Panzerungen, reichlich Feuerkraft und auf die Größe ihrer Truppen angewiesen. Mit ihren Bunkern und Belagerungspanzern zeichnen sich die Terraner insbesondere in Verteidigungssituationen aus.

Protoss
Auf Grund ihrer hochentwickelten Technologien und außerordentlichen Psi-Fähigkeiten hielten sich die Protoss für die mächtigste Spezies der Galaxie. Ihr Krieg gegen die Zerg belehrte sie jedoch eines Besseren: Selbst der fähigste Krieger hat einer solch unüberwindlichen Gegnermasse nichts entgegenzusetzen. Es war eine bittere Lektion für die Protoss, da ihre Gesellschaft auf den Grundfesten von Philosophien aufbaut, an die man seit über tausend Jahren strikt festhielt.


Die neue 3D-Engine unterstützt umwerfende Grafikeffekte und riesige Armeenansammlungen

Die Invasion der Zerg in die Heimat der Protoss, Aiur, brachte das Volk jedoch an einen Scheideweg: Sie müssen beginnen, Veränderungen zu akzeptieren, wenn sie ihre Vormachtstellung und ihre Art erhalten wollen. In dem immer verzweifelter werdenden Kampf gegen die Zerg finden nun neue Taktiken und Technologien ihre Anwendung, und uralte, verheerende Waffen, denen die Protoss vor langer Zeit entsagten, kommen letztendlich zum Einsatz.

Die Protoss waren seit jeher kein fruchtbares Volk und verstärkten ihre Zahl für gewöhnlich mit einer Vielzahl an robotergesteuerten Kriegsmaschinen. Die Fähigkeiten einzelner Protoss-Krieger, erheblich verbessert dank einer Kombination aus Technologie und erstaunlichen Psi-Kräften, sind unübertroffen. Um ihre Vorteile voll und ganz ausnutzen zu können, ohne dabei in einen Zermürbungskrieg hineingezogen zu werden, sind die Protoss dennoch auf ihre Mobilität und das Element der Überraschung angewiesen. Eine ihrer größten Stärken ist ihre Raumflotte, welche sich durch unterschiedliche Schiffe auszeichnet und mächtig genug ist, um einen Feind in Staub zu verwandeln.


Multiplayer-Unterstützung mit neuen Wettbewerbsfunktionen und Matchmaking-Werkzeugen

Zerg
Die Zerg unterscheiden sich in jeder Hinsicht von den Terranern und Protoss. Sie bestehen aus mehreren verschiedenen Spezies, die von den Zerg verseucht und dann in den Schwarm integriert wurden. Diese Kreaturen werden dann weiterentwickelt und ihre Evolution rasch und kontrolliert vorangetrieben, um den Zerg als tödliche Killer zu dienen und ihnen bei der Erfüllung ihres obersten Ziels zu helfen: die absolute Herrschaft über alles und jeden.

Die Zerg bedienen sich keiner Technologie, um ihre Waffen, Rüstungen oder Raumschiffe herzustellen, stattdessen werden diese Zwecke auf effiziente Art und Weise durch biologische Anpassungen und gesteuerte Mutationen der verschiedenen Zergspezies erreicht. Sogar ihre Gebäude sind genau genommen spezialisierte Organe des lebenden, wachsenden Organismus eines Zergnests.

Als die Zerg zum ersten Mal den Koprulu-Sektor betraten, wurden sie durch ihren bedingungslosen Gehorsam gegenüber dem obersten Sentience der Zerg, einer höheren kollektiven Intelligenz namens Overmind, zusammengehalten. Letzten Endes steuerte der Overmind die Handlungen jeder einzelnen Zergkreatur im Schwarm mit Hilfe einer Hierarchie von untergeordneten Sentiences. Die erste und wichtigste Stufe dieser Hierarchie bestand aus den Zerebraten, von denen ein jeder mit der Kontrolle eines großen Teils des Schwarms betraut wurde. Die Befehle der Zerebraten wurden wiederum über die Overlords direkt an die Masse der Zerg in den Nestern und auf den Schlachtfeldern weitergegeben.

Der Overmind strebte zwar in erster Linie danach, die fortgeschrittene Rasse der Protoss zu verschlingen und zu assimilieren, fand jedoch mit den Menschen ein nützliches, jedoch unterentwickeltes Material, das er für seine Zwecke verwenden konnte. Schließlich nahm der Overmind eine Terranerin mit mächtigen psionischen Fähigkeiten namens Sarah Kerrigan gefangen und entwickelte aus ihr eine neue und einzigartige Kreatur: die Königin der Klingen. Als die Protoss den Overmind bei der Invasion von Aiur zerstörten, brachte die Königin der Klingen die Dunklen Templer dazu, die überlebenden Zerebraten zu eliminieren, und wurde dadurch zur alleinigen Herrscherin des Schwarms.

Features:

  • Temporeiches, einschlagendes, penibel ausbalanciertes wettkampforientiertes Echtzeitstrategie-Gameplay, das die Faszination des Originalspieles einfängt und noch verbessert
  • Drei völlig unterschiedliche Völker: Protoss, Terraner und Zerg
  • Neue Einheiten und Spielmechaniken differenzieren die Völker noch stärker voneinander
  • Bahnbrechende Single-Player-Kampagne
  • Dynamische neue 3D-Graphikengine unterstützt umwerfende Grafikeffekte und riesige Einheitenmengen und Armeenansammlungen
  • Komplette Multiplayer-Unterstützung mit neuen Wettbewerbsfunktionen und Matchmaking-Werkzeugen über das Battle.net
  • Mächtige Werkzeuge für Kartenerstellung und Scripting geben den Spielern unglaubliche Freiheiten in der Gestaltung und Individualiserung ihrer Spielerfahrung

Minimale Systemanforderungen:

PC: Windows XP/Windows Vista/Windows 7 (Neueste Service-Packs) mit DirectX 9.0c
2,6 GHz Pentium IV oder vergleichbarer AMD Athlon-Prozessor
128 MB PCIe NVIDIA GeForce 6600 GT oder ATI Radeon 9800 PRO-Videokarte oder besser

Mac: Mac OS X 10.5.8, 10.6.2 oder neuer Intel-Prozessor
NVIDIA GeForce 8600M GT oder ATI Radeon X1600 oder besser

PC/Mac: 12 GB freier Festplattenspeicher
1 GB RAM (1,5 GB benötigt für Nutzer von Windows Vista/Windows 7, für Mac-Nutzer 2 GB)
DVD-ROM-Laufwerk
Breitband-Internetverbindung
Minimale Anzeigeauflösung von 1024x720

Empfohlene Systemanforderungen:

PC: Windows Vista/Windows 7
Dual-Core-Prozessor mit 2,4 GHz
2 GB RAM
512 MB NVIDIA GeForce 8800 GTX oder ATI Radeon HD 3870 oder besser

Mac: Intel Core 2 Duo-Prozessor
4 GB System-RAM
NVIDIA GeForce 9600M GTX oder ATI Radeon HD 4670 oder besser

*Hinweis: Aufgrund möglicher Änderungen in der Programmierung können sich die Mindestsystemanforderungen für dieses Spiel im Laufe der Zeit ändern.

Produktbeschreibungen

StarCraft II: Wings of Liberty

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
403 von 439 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Edition:Standard
Spaß: 4.0 von 5 Sternen   
Lange hat man auf dieses Spiel gewartet, manche die seit dem ersten Tag von SC1 dabei sind sogar seit 12 langen Jahren - und genau zu denen zähle ich auch.
Meine Erwartungen sind über diese Zeit natürlich nicht niedriger geworden und schonmal vorweg gesagt: Meine hohen Erwartung haben sich größtenteils aber nicht komplett erfüllt.

# Singleplayer #

+ Die Inszenierung
Man befindet sich zum größten Teil zwischen den Missionen auf dem Flaggschiff von Raynor, der Hyperion. Hier stehen einem mehrere Orte zur Verfügung sowie entsprechende Ansprechpartner die einem zu jedem neuem Umstand/Mission etwas zu sagen haben. Besonders schön fand ich hierbei die Nachrichten die meistens über das Treiben der eigenen Rebellengruppe aus etwas anderer Sichtweise berichteten. Aber auch sonst ist die Missionsbesprechung weitaus unterhaltsamer als alles andere was ich bisher im RTS-Genre sah und setzt neue Standards. Hierfür würde im übrigen eine eigene Engine entwickelt, die sogar (zumindest im Englischen) Lippensynchron ist. Die Cinematics die man teilweise bereits aus Trailern kennt sind sowieso wie gewohnt vom höchsten Niveau.

+ Upgrades, Söldner und Forschung
Neben den neuen Einheiten die man im Multiplayer ausschließlich nutzt kann man im Singleplayer auch die alten Einheiten aus SC1 kaufen, wieso man dies tut und woher man die Baupläne bekommt wird ebenfalls storytechnisch erklärt. Dadurch das man gegen durch Missionen gewonnene Credits Söldner und Einheiten kauft, sowie mit eingesammelten Zerg oder Protosstechnologie-Punkten während einer Mission bestimmte Upgrades kaufen kann muss man auch zwischen den Missionen nachdenken und ein gewisses taktisches Vorgehen beweisen.

+ Entscheidungen
Drei Mal bekommt man die Möglichkeit sich zwischen 2 Missionen zu entscheiden. Das ist zugegeben nicht sonderlich viel aber dennoch ein kleiner positiver Aspekt der es Wert ist erwähnt zu werden und zusammen mit den vielen Upgrades die man niemals alle auf einmal in einem Feldzug erkaufen kann erhöht sich dadurch auch die Motivation auf ein erneutes Durchspielen.

+ Missionsdesign
Jede Mission ist etwas besonderes, es gibt keine einzige wo man lediglich in ein Standardszenario geworfen wird wo jeder eine Basis hat und das Ziel ist es die feindliche Basis zu zerstören. Oftmals gibt es auch einen gewissen Zeitdruck(als ein Beispiel: Es gibt einen Waldbrand der langsam immer näher kommt und man muss seine Basis mehrfach weiter ins Karteninnere verlegen) wodurch immer eine unterschiedliche Dynamik im Spiel jeder Mission herrscht.

- Geschichte
So wunderbar auch die Inszenierung und das ganze "Drumherum" ist muss ich leider sagen das, wenn man dann aber genau schaut WAS da eigentlich inszeniert wird, dies nicht sonderlich viel ist. Man hat im Prinzip durchgehend das Gefühl man tingelt nur durch das Universum und hilft hier und da mal aus - das ist unter anderem eine Folge der freien Missionswahl wo man sich gerne auch mal kurz von der nahenden Apokalypse abwenden kann um einen guten Freund auf Korhal zu besuchen.
Die Nebenmissionen an sich sind zwar sehr gut in dem was sie darstellen wollen - nämlich kleine Geschichten am Rande aber dank diesen bleibt nicht viel für das epische Szenario über.
Von den 26 Mission sind ca. 8 Stück wirklich der Hauptstory zuträglich und auch diese hält sich diesmal sehr flach. Es ist kein Vergleich zu der epischen Geschichte von SC1 wo es schließlich 30 reine Hauptmissionen waren, wo man ganze Regierungen stürzte, Geheimnissen auf die Spur kam, einen Planeten gar erobert und am Ende in einer epischen Schlacht den Overmind zur Strecke bringt um das Universum zu retten.
Um sowas darzustellen brauchte man damals 30 Mission und hat mit dem Addon ebenfalls wieder eine epische Geschichte erzählt.. Blizzard schafft dies mit den 26 Missionen des ersten Teils von der SC2-Saga nichtmal annähernd.
Ich hoffe zwar auf eine Steigerung der Geschichte aber sollte die wirklich erst mit allen 3 Teilen eine so episch zusammen geknüpfte Story erzählen können wie damals mit SC1 schon in einem Spiel.. dann haben die Kritiker der neuen Aufteilung doch recht: Es ist Abzocke aus erzählerischer Sicht.

- Intro
Das ist Intro ist wunderschön, keine Frage. Aber ich habe noch nie erlebt das ein Intro einen derart eindeutigen Verdacht auf eine "gewisse" Person spoilert. Was das ist dürfte wohl bereits jedem, der nicht nur die Trailerversion sondern auch das Original mit der einleitenden Stimme kennt, klar sein. Als das zu erwartende am Ende passierte konnte ich nur mit einem müden Achselzucken reagieren als mit Staunen.

Fazit 1
Der Singeplayer macht sehr viel Spaß, ich habe ihn grade zu verschlungen dank der tollen Inszenierung und dem Missionsdesign. Als ich es durch hatte blieb aber ein fader Nachgeschmack und die Frage "War es das jetzt? Ist doch kaum was passiert..."

# Multiplayer #

+ Balance
Die Balance ist bereits jetzt sehr hoch, so etwas habe ich bei noch keinem Spiel erlebt auch nicht bei Starcraft 1. Allerdings ist noch nicht die "perfekte" Balance wie in SC1 nach all seinen Patches+Addon erreicht aber das kann man auch wohl kaum erwarten.

+ Leichter einzuspielen, immer noch genauso schwer zu meistern
Es gibt im Detail ein paar Sachen die einfacher geworden sind, so verteilen sich die Ressourcensammler eigenständig sofort an den Mineralienfeldern wenn man eines anklickt, sie reparieren im Umkreis beschädigte Sachen und auch im Kampf agieren sie intelligenter. So greift bei Gruppen aus reinen Bodenkämpfern wo nur bestimmte Einheiten die Luft angreifen können, diese vornehmlich an sollte ein gemischter Gegnerverbund auf einen zumarschieren.
Bei grundlegenden Sachen ist also weniger Micro nötig aber gegen einen trainierten Profi wird ein Anfänger trotzdem noch lange nicht bestehen können.

+ Neue Taktiken, mehr Dynamik
Natürlich sind einige Sachen gleich geblieben, der Terraner baut immer noch seinen Eingang zur Base zu und ein Zerg rusht gerne schnell drauf los(wobei die Taktik nicht mehr so häufig anzutreffen ist). Allerdings sind durch kreative neue Einheiten und Fähigkeiten, wie z.B. der Koloss und die Reaper die alle beide Hänge überwinden können oder auch die Fähigkeit der Protoss ihre Einheiten im Radius einen Pylons heranwarpen zu lassen, mehr neue Taktiken und Dynamik hinzugekommen als durch die fehlenden, alten Einheiten entfernt wurde.

+/- BattleNet 2.0
Das neue Battlenet hat positive neue Funktionen wie das sehr gut funktionierende Match-Making System - das bis dato beste seiner Art. Man findet sehr schnell ebenbürtige Spieler als auch Partner. Auch kann man sich mit Freunden in einer Gruppe zusammen schließen und gemeinsam einem Spiel beitreten wodurch man nicht mehr getrennt wird weil vielleicht einer noch joinen konnte und der andere nicht mehr.
Was eher negativ auffällt ist die Tatsache das keine wirklich individuellen Spiele mehr gehostet werden können. Wer also z.B. eine Tower Defence zocken möchte kann nicht ein Game aufmachen mit dem Titel "TD XXX - only Pros!" sondern sieht nur die Karte in einem Beliebtheitsranking und lässt sich zu einem offenen Spiel verlinken oder hostet automatisch selber eines wenn alle voll sind. Im übrigen gibt es durch diese Rankings eine Stagnation was neue, evtl gut Karten angeht da diese nicht gesehen werden und keine Chance gegen bereit etablierte Karten haben. Die meisten Leute haben keine Lust ewig nach unten zu scrollen weil vielleicht irgendwo ne nette Map steht sondern meistens immer nur die Standard-Top10 abklappern. Die Vielfalt einer Liste mit frei gestaltbaren Games samt Titel etc. ist also nicht mehr vorhanden.

- Kein LAN Support und erstmal kein überregionales Spielen
Mit dieser Version kann man "nur" gegen Spieler aus ganz Europa antreten, um gegen Bekanntschaften von anderen Kontinenten zu spielen müsste man sich eine weitere entsprechende Version kaufen. Der fehlende LAN-Support soll wohl verhindern das nicht wie damals große LAN-Partys gezockt werden mit lediglich 1,2 gekauften Kopien als auch illegale Versionen generell einschränken. Bei beiden Sachen steht die Gewinnmaximierung im Vordergrund und eine unnötige noch dazu. Immerhin lernen viele solche Spiele auch erst auf LANs kennen um später zu Käufern zu werden, wie ich es damals oft erlebt hatte und etwaige Internetpiraten werden sich von solchen Restriktionen eh nicht beeindrucken lassen. Wchaden tut es nur dem ehrlichen Kunden, daher ein dickes Minus.

Fazit 2
Der Multiplayer macht sehr viel Spaß und wird dank den gewohnt vielen Funmaps und super Match-Making garantiert für lange Zeit unterhalten. Etwas wirklich Negatives gibt es hier nicht zu berichten. Chaträume werden im übrigen nachgeliefert, ansonsten wäre dies noch ein kleiner Kritikpunkt meinerseits gewesen.

# Generell #

+ Grafik
Da ich Grafik nicht nur nach der Anzahl der Polygone bewerte muss ich mich hier ganz klar für die Spielegrafik einsetzen. Es wirkt alles einfach sehr rund und mit Liebe fürs Detail. Es gibt alleine zig verschiedene Sterbesequenzen für die einzelnen Einheiten (erschossen, vergiftet, verbrannt, zerschnitten..) sowie Spiegelbilder im Wasser, Wettereffekte und Tag/Nacht Unterschiede. Letztere 2 Eigenschaften wird man leider kaum bei den offiziellen Karten von Blizzard im Verteiler des Match-Making System. Lesen Sie weiter... ›
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Spiel für Profis 14. Januar 2013
Edition:Standard|Von Amazon bestätigter Kauf
Gutes bis sehr gutes Game. Die deutsche Sprachausgabe ist ganz OK - aber wer englisch versteht, sollte sich das Sprachpaket gleich runterladen.
Die Single-Player Story (zur Zeit gibt es ja nur die Terraner) hat mich positiv überrascht.
Spielerisch gibt es nichts zu meckern. Wer die ganzen Blizzard-RTS Games kennt, sollte sich problemlos zurechtfinden. Der Schwierigkeitsgrad ist allerdings nicht gerade ohne - kennt man ja nicht anders :)
Die Übungslevel für den Multiplayer sind interessant - da ich jahrelang nicht gezockt habe, schaffe ich jedoch nur die wenigsten ^^ Mir fehlt zwischen Normal (zu leicht, gegen Computer lernt man kaum was, weil man es irgendwie immer schafft) und Schwer (da frag ich mich oft, wie das gehen soll ;) auf jeden Fall ne Stufe. Daher gebe ich 4 Sterne.

Insgesamt ist StarCraft II echt gelungen und für den Preis erhält man viel Spaß und ja der Multiplayer ist natürlich auch ziemlich gut. Anfänger brauchen viel Geduld.
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwere Aufgabe gut gelöst 23. November 2010
Von a.s.b.
Edition:Standard
Spaß: 4.0 von 5 Sternen   
Ich hätte nicht gern in der Haut von Blizzard gesteckt bei der Entwicklung dieses Spiels gesteckt. Machen wir uns nichts vor, die Aufgabe war gewaltig:
-Es muss ein Nachfolger zu einem der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten präsentiert werden, dass sich nach 12 Jahren immer noch einer lebhaften Community erfreut und als eines der perfektesten ausbalancierten Strategiespiele überhaupt gilt.
-Mit jedem Jahr wächst der Erwartungsdruck.
-Das Spiel muss für diejenigen genauso interessant sein, die noch nie von Starcraft gehört haben, wie für diejenigen, die das Original kennen.
-Das Spiel muss genauso spielbar für diejenigen sein, die es (semi)professionell in eSport Ligen spielen wollen, ebenso wie diejenigen, die nur mal zur Abwechslung ein Strategie-Spiel mit gutem Ruf ausprobieren möchten und noch nie vorher Multiplayer Spiele gemacht haben.

Vor diesem Hintergrund ist Blizzard die Aufgabe im wesentlichen gelungen.

Bei Starcraft 2 wird das Rad nicht neu erfunden. Das Spiel reiht sich vom Gameplay nahtlos an den Vorgänger und die Warcraft Reihe ein. Auch hier wird also in "Echtzeit" Rohstoff gefördert und damit eine Basis aufgebaut, Einheiten rekrutiert und, schließlich, Krieg gespielt gegen andere menschliche Spieler oder den Computer. Die drei Fraktionen sind die Altbekannten aus Starcraft und auch viele Einheiten sind in der ein oder anderen Form wieder dabei.

Die Geschichte wird mehr oder weniger fortgeführt... glaube ich. Denn das ich das Original gespielt habe ist ca. 11 Jahre her. Da ich Starcraft seit dem höchstens noch 1 oder 2 mal für eine LAN Session ausgebuddelt habe, kann ich mich ehrlich gesagt kaum noch an Einzelheiten des Originals erinnern. Die Protagonisten sind jedoch in etwa dieselben und es geht -mal wieder- im Wesentlichen darum die Zerg zu bekämpfen. Daneben gibts ein paar Hintergründe, hie und da ein wenig Intrigen, Verrat, Liebe etc. Relativ gradlinig das Ganze.

Ach hier muss Blizzard natürlich diejenigen bedienen, die die Geschichte aus dem ersten Teil und Brood Wars noch kennen und die Masse derjenigen, die die Geschichte entweder vergessen haben oder das Original nicht gespielt haben. Ausserdem wird die Geschichte ein wenig Opfer des nicht-linearen Missionsdesigns, weshalb Geschichten und Ereignisse manchmal etwas zusammengewürfelt wirken. Ist aber alles nicht dramatisch es gibt grundsolide Kost aus dem Starcraft Universum, ohne das irgendjemand überfordert wird, aber vom Hocker wird auch niemand gehauen.

Es gibt ein kleines Tutorial, dass Spieler in die grundlegenden Funktionen eines Echtzeit-Strategiespiels einführt. Wer aber schon häufiger solche Spiele gespielt hat, kann hierauf getrost verzichten, insbesondere, da es eine brauchbare InGame Hilfe gibt, die einem viele Spielkonzepte erklärt und durch kleine Videos veranschaulicht.

Die Kampagne ist ebwechslungsreich und macht (meistens) Spass. Ich habe den Schwierigkeitsgrad "normal" gewählt und bin damit in aller Regel gut gefahren. Für Leute die wie ich reine Gelegenheitsspieler sind die das Spiel hauptsächlich aus Nostalgiegründen kaufen ist dies denke ich die vernünftigste Variante und lässt noch Raum nach oben. Die Kampagne ist in diesem Schwierigkeitsgrad schaffbar, auch wenn man in Einzelfällen mal Neustarten muss weil man einen Bock geschossen hat. Schön auch das es nicht immer das gleiche ist, es gibt durchaus immer wieder unterschiedliche Aufgabenstellungen zu lösen.

Schade ist, wie schon oft erwähnt, dass Wings of Liberty nur eine Kampagne für Terraner enthält und nicht, wie das Original auch eine für Zerg und Protoss. Ohne allzusehr zu spoilen kann ich verraten, dass man nicht nur Terraner spielen muss in der Kampagne. Trotzdem Schade. Insbesondere wenn man bedenkt, dass das nächste AddOn mit der nächsten Kampagne erst Anfang 2012 erscheinen soll, was bei der heutigen Praxis heisst eher Ende 2012 und somit noch gut 2 Jahre. Und bis dann der letzte Teil erscheint werden dann wahrscheinlich nochmal 2 Jahre ins Land ziehen.

Trotzdem, insgesamt ist die Kampagne eine Runde Sache, macht viel Spass und ist -für meinen Geschmack- auch nicht zu kurz geraten. Das ist zumindest für Spieler mit meinem Leistungsprofil schon in Ordnung und bietet etwa 20-25 Stunden netto Spielzeit.

Grafik und Sound sind in Ordnung. Auch hier muss man berücksichtigen, dass Starcraft eine breite Zielgruppe hat und deshalb auch für Menschen mit Durchschnitts-PC spielbar bleiben muss und man eine Mehrjährige Entwicklungszeit hinter sich hat. Deswegen wird die Grafik im Jahr 2010 sicherlich niemanden mehr umhauen, sie ist aber keineswegs schlecht. Die Soundkulisse ist nett und stört nicht, wohl ein Eingeständnis an die Pro-Gamer, was auf der anderen Seite bedeutet das sie ein wenig unspektakulär ausgefallen ist. Seis drum, da war Warcraft schon immer etwas progressiver als sein Sci-Fi Pendant.

Das Gameplay ist sehr gut gelöst worden. Anfänger können das Spiel problemlos mit der Maus steuern. Jeder der ein solches Spiel bereits gespielt hat wird sich schnell zurechtfinden. Wer allerdings ambitioniert spielt wird ohne die Masse an Hotkeys, die das Spiel bietet, nicht herumkommen. Für mich persönlich Overkill, aber ich denke das ist wie beim Fußball: Es gibt eben Kreisklasse und es gibt die Bundesliga und beides hat seine Daseinsberechtigung. Solange ein Spieler nicht mindestens 30 Hotkeys beherrschen muss um das Spiel zu spielen, ist das denke ich in Ordnung. (Ich spiele mit der Maus!) ;-)

Über Multiplayer (insbesondere das Fehlen eines LAN Modus) ist ja schon viel geschrieben worden, ebenso über die Anmeldeprozedur und die Zustimmung zu allem Möglichen die man Activision erteilen muss. Dies ist der Hauptgrund für den abgezogenen Stern. Kurz zu letzteren: Jeder muss wissen was er bereit ist zu akzeptieren und was nicht. Ich nehme das zumindest für mich selbst in Anspruch. Die Knebelung von Spielekunden durch die Publisher nimmt jedoch schon wunderliche Züge an. Bis ich tatsächlich spielen konnte verging zwischen Auspacken und Start der ersten Mission 45 min. Ein nicht unerheblicher Teil davon war der Registrierung eines Accounts bei dem Portal Battle.net sowie dem Gedöns drumherum geschuldet. Ich habe insgesamt mindestens 3 Endnutzer-, Benutzer-, Lizenz- oder sonstige Vereinbarungen akzeptieren müssen. Ganz schöner Aufwand für ein Computerspiel. Auch die Online-Anmeldung bei jedem Spiel nervt. Die Spielepublisher müssen sich nicht wundern wenn sie Abwanderungen in den Casual Games Sektor hinnehmen müssen wenn das Spielen eines Spiels immer mehr zu einem juristischen Kleinkrieg inklusive Zwangsknebelung via Onlineaktivierung wird.
Das soll nicht überheblich klingen, aber: Erwachsene Menschen wie ich haben das Geld sich ein Spiel zu kaufen wenn sie möchten, sie haben aber nicht die Zeit und die Lust sich mit hunderten Seiten von Vereinbarungen in denen sich allerhand negative Klauseln verstecken (zB Datenweitergabe an Dritte) zu beschäftigen oder sich mit Online-Aktivierungsportalen herumzuschlagen. Wenn Blizzard also möchte, das ich auch in Zukunft Ihre Spiele kaufe, weil mir Starcraft 2 ja grundsätzlich gut gefallen hat, dann sollten Sie sich Wege überlegen, wie man das Spiel vor Raubkopierern schützt, ohne ehrliche Spieler zu Konsolen, Flash Games, Browsergames und Co. vertreiben.
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