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Produktinformation
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Gleich vorweg: Es gibt keinen Gabriel Mesta. Und wenn es ihn doch geben sollte, ist er zumindest nicht der Autor dieses Buches. Das ist, wenn man der letzten Seite des vorliegenden Romans aus dem Dino-Verlag Glauben schenken mag, das Autorenehepaar Kevin J. Anderson und Rebecca Moesta. Nun müssen sich Autoren in den vereinigten Staaten wie hierzulande auch in diesen schweren Zeiten über Wasser halten. Jeder muss seine Miete bezahlen und das funktioniert nur, wenn ein geregelter Honorarfluß vorhanden ist. Romane, die eigentlich nur das Merchandise-Beiwerk zu einer TV-Serie, einem Kinofilm oder - wie im vorliegenden Falle - einem Konsolen-Spiel sind, haben im Regelfall eine hohe Auflage, weshalb das Autorenhonorar zumindest nicht sehr niedrig ist - und gehören darum zum bevorzugten Objekt der Begierde einer ganzen Reihe von Berufsautoren. Anderson ist einer der erfolgreicheren Vertreter dieser Reihe, aber er hat - wie so viele seiner Kollegen - ein Problem: Man merkt seiner Schreibe an, wenn er nicht mit dem Herzen bei der Sache ist und nur Versatzstücke aneinanderreiht. Das hat er leider auch beim vorliegenden zweiten Band der "Starcraft"-Reihe getan.
War der erste Band noch Zeugnis davon, wie man es richtig macht, versagt "Schatten der Xel'Naga" in fast jedem Punkt, in dem sein Vorgänger überzeugen konnte. Waren die Figuren im ersten Band noch emotional greifbar, sind die Charakterzeichnungen der neuen - wie auch der alten - Figuren so zweidimensional, dass es flacher nicht mehr geht. Beschränkt sich Jeff Grub in Band 1 noch auf eine sehr enge Spielwiese, ist die - in sich abgeschlossene - Geschichte des zweiten Bandes so verworren, dass man den Versuch des Autoren-Ehepaars, so etwas wie epische Breite zu erzeugen, allenfalls noch erahnen kann! Und wo "Libertys Kreuzzug" dankenswerter Weise auf zu einnehmende Schlachtbeschreibungen verzichtet, verschwenden die beiden Autoren des zweiten Bandes Seite um Seite mit verwirrenden, nichtssagenden und spannungslosen Kampfszenen. Mit etwas über 250 Seiten ist "Schatten der Xel'Naga" dabei nicht übermäßig lang geraten, was ebenfalls nicht für den Inhalt des Romans spricht.
Das Geheimnis um das merkwürdige Artefakt der Xel'Naga, das von Zerg, Protoss und Menschen hart umkämpft wird, hätte der Aufhänger zu einer ebenso spannenden wie interessanten Geschichte werden können, wie sie z.B. in "Libertys Kreuzzug" im ersten Band der Starcraft-Reihe erzählt wird. Leider merkt man Kevin Anderson, der bereits für viele TV-Universen Geschichten verfasst hat, die Auftragsarbeit an. --Mike Hillenbrand
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Während beim ersten Buch zu Starcraft im wesentlichen nur die Geschichte des Spiels nacherzählt wurde,... Lesen Sie weiter...
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