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Produktinformation
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Starcraft: Libertys Kreuzzug ist der Roman zum Videospiel Starcraft, dennoch eröffnet Autor Jeff Grubb seine Geschichte auf eine klassische Art und Weise, wie sie auch jeder normale Science-Fiction-Roman erzählen könnte. Erst nach rund einem Drittel geht mit der Erkenntnis der Hauptfigur eine Veränderung des Erzählstils einher. Ab hier greift Grubb auf typische Versatzstücke zurück, die genretypisch zu sein scheinen und auch z. B. in den Romanen der Videospiel-Reihe Resident Evil vorkommen. Zwischen den Szenen, in denen die Action des Spiels in Zeilen gepresst wird, scheint ab und an die Erzählkunst Grubbs hindurch und lässt erkennen, dass Libertys Kreuzzug auch ein ganz passabler eigenständiger SF-Roman geworden wäre.
Nicht nur Fans der Starcraft-Spielereihe können darum Gefallen an diesem Buch finden. Auch für Freunde der Horror-SF bietet Starcraft: Libertys Kreuzzug spannende Unterhaltung. --Mike Hillenbrand
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Les' ein Spiel,
Von
Rezension bezieht sich auf: StarCraft 01. Libertys Kreuzzug: BD 1 (Taschenbuch)
Und wieder beschenkt uns der Dino-Verlag, der ja sonst vor allem für die Simpsons-Comics und diverse Mangareihen bekannt ist, mit einem Roman aus den Spiele-Universen von Blizzard. Dieses Mal ist es der erste Roman aus der Reihe "Starcraft". Blizzard schuf mit diesem Spiel vor einigen Jahren nicht nur ein hervorragendes Echtzeitstrategie-Spiel für den PC, sondern schaffte es auch nebenbei eine verdammt gute Handlung zu erzählen. Und obwohl das Spiel von 1997 heute grafisch völlig veraltet ist, verbringen noch immer tausende von Fans ihre Freizeit mit Online-Schlachten im Internet. Gerade im koreanischen Raum gilt das Spiel als Klassiker und wird exzessiv in Internetcafés gespielt. Der erste Roman der Reihe fasst einen Teil der Spielhandlung zusammen, nämlich die erste Kampagne des Spiels, die der Terraner. Michael Daniel Liberty, Journalist und chronischer Verfechter der Wahrheit muss aufgrund einer Artikelserie über einen lokalen Bauskandal von seiner Heimatwelt verschwinden. Er wird Kriegsberichterstatter und reist mit den Marines des Alpha-Schwadrons durch den Raum der Konföderation der Menschen. Schließlich landet er mitten in einer militärischen Aktion, bei der er allerdings nicht berichten darf. Da ihm die Wahrheit aber wichtiger ist als jeder Marine in Kampfanzug und Schrotgewehr, beginnt er eigene Recherchen auf dem Planeten im Sara-Sektor. Diese führen nicht nur dazu das er sich in Lebensgefahr begibt, sondern auch das er von den Zerg erfährt, jenen insektenartigen Aliens, die den Planeten bedrohen. Dann kann er noch mit ansehen wie die Protoss, die dritte Alienrasse, den zergverseuchten Planeten mit einer Art Planetenkiller vom Orbit aus entvölkern. Dazu ist er dann noch in die Armee des Rebellenführers Arkturus Mensk gerutscht, der den Menschen scheinbar helfen will, die Bedrohung der Zerg, Protoss und auch der verbrecherischen Konföderation der Menschen zu befreien. Die Sache entwickelt sich entsprechend weiter: die Zerg infizieren mehr Planeten der Terraner, die Protoss säubern sie danach und schlußendlich schart der größenwahnsinnige Mensk die Reste der Menschheit in einer neuen Allianz, dem terranischem Dominion zusammen und erklärt sich selbst zum ersten Kaiser dieses Staatsgebildes. Damit wäre nicht nur der Roman, sondern auch die Terranerkampagne des Spiels zu Ende. Mir war zwar bewusst, das dieser Roman die Ereignisse der Kampagne nacherzählen würde, aber das er dies auf so direkte weise tut, hat mich doch schon überrascht. Und leider auch nicht sonderlich positiv. Michael Liberty, die Hauptperson des Romans, kommt zwar nicht in dem Spiel und der Kampagne vor, ist aber immer dabei wenn etwas relevantes geschieht. Auch der Ablauf der einzelnen Geschehnisse aus den Missionen ist doch sehr bekannt. Pro Kapitel bekomme ich eine Mission, dazwischen immer mal wieder Füllstorys um Michael Libertys Anwesenheit glaubhafter zu machen. Der Roman bietet für Leute die Starcraft bereits auf dem PC gespielt haben kaum etwas neues. Überraschungen oder Wendepunkte sind dem Spieler ja bereits bekannt. Übersetzt wurde das Buch von Timothy Stahl, der mir bereits positiv als Autor von diversen Maddrax-Heften aufgefallen ist. Bei der Übersetzung von Liberty's Crusade ins deutsche, sind meiner Meinung nach aber einige Sachen auf der Strecke geblieben. Die meisten Fachbegriffe werden direkt im Original stehen gelassen (Goliath-Walker, Stimpack) statt einer umständlichen Übersetzung zu suchen. Das ist ja okay, aber warum hat Kerrigan ein Canister-Rifle, das später immer wieder als Rifle-Gewehr Erwähnung findet? Ein Rilfe-Gewehr? Ich glaube nicht... Auch seltsam stößt mir der Name der Rebellengruppe auf, den dieser wurde im Gegensatz zum Spiel eingedeutscht, so das einem in dem Roman die Söhne von Korhal begegnen, statt der Sons of Korhal. Wieso gerade hier eine Ausnahme gemacht wurde ist mir ein Rätsel. Zum Ende hin auch noch mal ein Kommentar zum Cover. Da Blizzard ja durch das PC-Spiel bereits auf sehr gutes Bildmaterial zurückgreifen konnte, schmückt das Cover von Libertys Kreuzzug das Bild von Kerrigan nach ihrer Verwandlung zur Zerg-Königin. Dies ist dem einen oder anderem vielleicht auch als Covermotiv für die Erweiterung "Kerrigans Rache" bekannt. Auf jeden Fall ein sehr gutes Bild, das auch schon die Originalausgabe schmücken dufte. Mit dem Inhalt hat es allerdings nur wenig zu tun, aber das erkennt der Leser eh erst auf den letzten Seiten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes SF-Buch mit kleinen Schwächen,
Rezension bezieht sich auf: StarCraft 01. Libertys Kreuzzug: BD 1 (Taschenbuch)
Vorab: Ich bin ein großer Fan von Starcraft und hab auch das Spiel mit Begeisterung gespielt. "Libertys Kreuzzug" erzählt ziemlich genau die Story vom Spiel, allerdings haben sich teilweise blöde Fehler eingeschlichen.Weit, weit entfernt von der Erde: Auf dem Planeten "Chau Sara" scheint eine Invasion von Xenomorphen statt zu finden. Diese werden schließlich als "Zerg" identifiziert und überrennen den ganzen Planeten. Da taucht plötzlich aus dem Nichts ein sonderbares Raumschiff auf und vernichtet den kompletten Planeten. Die Terraner (Menschen) scheinen recht machtlos gegen diese Invasion zu sein und auch der nächste Planet, "Mar Sara", wird von den "Zerg" überrannt... Dies ist ein kurzer Einblick in die Handlung des Buches, ich will nicht zu viel dazu schreiben um die Spannung nicht zu nehmen, denn die Story ist wirklich super. Jeder der das Spiel kennt weiß das, ein besseres Storykonzept kann man kaum kriegen. Allerdings trifft in Bezug darauf, auf das Buch folgendes zu: Konzept hui - Umsetzung teilweise pfui. Denn es haben sich leider Übersetzungs- und andere Fehler eingeschlichen. So sind zum Teil die Namen der Charaketere falsch. Das ganze wäre vielleicht noch ertragbarer, wenn der Autor wenigstens das ganze Buch über den Namen falsch geschrieben hätte bzw. eben immer den Gleichen benutzt hätte. Aber nein, einmal wird die Person richtig geschrieben, dann wieder falsch, dann wieder richtig, und so weiter. Beim ersten Mal als es falsch geschrieben wurde dachte ich eben, dass es ein Schreibfehler ist, aber leider zeigte sich, dass dies nicht der Fall ist und hier einfach geschlampt wurde. Bei manchen Planetennamen ist es der gleiche Fall. Und auch generell sind einige schlechte Übersetzungen drin, bestes Beispiel "Rifle-Gewehr", was soll das sein ein "Gewehr-Gewehr"? Naja aber von diesen Fehlern abgesehen bietet das Buch gute Science-Fiction Unterhaltung. Ich denke die Fehler werden hauptsächlich die Leute stören, die die Story und die Charaktere schon kennen. Allerdings könnte es Leute, welche Starcraft noch nicht kennen ein wenig verwirren. Fazit: Ein sehr gutes SF-Buch mit einer spannenden Story. Leider haben sich kleine Schlampereien in der Übersetzung und in der Wortwahl eingeschlichen. Aber davon abgesehen kann ich sowohl Fans von Starcraft als auch Neulingen dieses Buch empfehlen. by(e) cky Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
besser als erwartet,
Rezension bezieht sich auf: StarCraft 01. Libertys Kreuzzug: BD 1 (Taschenbuch)
sicherlich, das buch ist kein literarisches meisterwerk, es ist weder anspruchsvoll noch extrem kreativ, aber es macht einfach spaß zu lesen und dank des einfach stils geht dies auch ziemlich schnell. es ist einfach herrlich die zynischen gedankengänge des reporters mike nachzuvollziehen. das grundproblem des buches liegt allerdings daran, dass es ganz einfach die handlung der ersten starcraft-kampagne nacherzählt. das hat einerseits den vorteil, dass man die geschehnisse aus einer anderen perspektive erleben kann.unterm strich ein seichtes buch zur unterhaltung zwischendurch, welches in dieser hinsicht jedoch durchaus gelungen ist (hauptsächlich natürlich für leute, die starcraft bereits kennen). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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