Ferus Olin ist weit gegangen um das Imperium zu bekämpfen. Er hat sich zum Doppelagenten gemacht und ist in den Dienst Palpatines getreten, während er insgeheim daran gearbeitet hat eine Allianz der verschiedenen Widerstandszellen zu forcieren. Seinem Ziel nahe, hat er jedoch nun erfahren wer sich hinter der Maske Darth Vaders verbirgt und ist selbst nicht immun gegen die Versuchungen der dunklen Seite. Das Treffen der Rebellen auf der geheimen Asteroiden-Basis könnte währenddessen scheitern, denn Ferus Freunde haben eine Doppelagentin in ihren Reihen enttarnt. Eine direkte Konfrontation mit Vader und dem Imperium scheint unvermeidbar...
Das Ende der Story um Ferus und seine Ambitionen als Doppelagent war schon seit längerem vorhersehbar, dabei hatte die Serie anfangs noch sehr interessant begonnen, bis diesem nicht so üblen Beginn ziemlich schnell die Puste ausging. Während sich Obi-Wan nach Tatooine zurückzog explodierte die Besetzungsliste geradeweg, bis sie unübersichtlich und dermaßen verworren wurde, wie sie in Der letzte Jedi 10 ist. Neben Ferus tummeln sich 3 andere Jedi, diverse Rebellen, ein machtsensitives Kind, ein junger Heldenassistent, sowie Charaktere aus Jedi Quest/Jedi Padawan.
Die Story, wie sie sich entwickelt hat ist eindimensional geworden, einfach alles hat auf dieses längst überfällige Finale hingedeutet, dass auf knapp über 100 Seiten im Schnelldurchlauf erzählt wird. Die Spannungskurve dümpelt die meiste Zeit vor sich hin, wirklich überraschend ist ja leider gar nichts mehr, auch nicht was aus Ferus und seinen Rebellen wird. Schade, wenn man das Potential der ersten Bände bedenkt. Möglicherweise als Konsequenz seitens des Franchise-Inhabers LucasBooks wird die nächste Star Wars Jugendbuchreihe über die Rebellen-Allianz kurz nach der Zerstörung Alderaans nicht mehr von Jude Watson verfasst werden.
Fazit:
Die Ära Jude Watson geht zu Ende und mit ihr jener Zyklus der in Jedi Padawan begann. Etwas überstreckt? Vielleicht, doch letztendlich scheitert Watson an Effekthascherei, zu vielen Charakteren, Storylines und dem Problem nie wirklich auf den Punkt kommen zu wollen bzw. Entwicklungen kurz darauf wieder zu relativieren und die Spannungskurve wieder fast mit Gewalt nach unten zu drücken.