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Star Wars. X-Wing. Die Gespensterstaffel.
 
 
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Star Wars. X-Wing. Die Gespensterstaffel. [Taschenbuch]

Aaron Allston , Heinz Nagel
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Commander Wedge Antilles plant eine neue Kampfeinheit für Spezialeinsätze. Die Mitglieder dieser Gespensterstaffel sind Piloten, die alle einen Makel in der Personalakte aufweisen - eigenwillige und kämpferische Außenseiter, die nichts mehr zu verlieren haben. Doch gleich zu Beginn ihrer Ausbildung wird die Station von imperialen Truppen angegriffen. Zahlenmäßig weit unterlegen, kann sich die Gespensterstaffel nur auf ihre unorthodoxen Methoden verlassen, um der Vernichtung zu entgehen...

Über den Autor

Aaron Allston wurde 1960 in Corsicana, Texas geboren. Er ist der Autor mehrerer Romane und Erfinder von Rollenspiel-Szenarien.

Auszug aus Star Wars, X-Wing, Die Gespensterstaffel von Aaron Allston, Heinz Nagel. Copyright © 1999. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Zwölf X-Flügler-Abfangjäger tauchten mit brüllenden Triebwerken in die Atmosphäre ein.

Die Welt, die unter ihnen lag, Coruscant, früher einmal Thronwelt des Imperiums, war eine einzige Stadtlandschaft, eine riesige City, die von einem Pol bis zum anderen reichte, bedeckt von grauen Wolken, durch die weiße und gelbe Blitze zuckten.

Der Staffelkommandant, der einen schwarzen Jäger mit einem unpassend fröhlich wirkenden grüngoldenen Schachbrettmuster am Bug flog, schüttelte den Kopf, als er das düstere Bild sah, das sich seinem Blick darbot. Nach all der Zeit, die er hier verbracht hatte - auch nach der entscheidenden Rolle, die er bei der Eroberung dieser Welt für die Neue Republik gespielt hatte -, konnte er sich immer noch nicht an die Arroganz von Coruscant gewöhnen, einer Welt, die nur regieren oder untergehen konnte: Schließlich gab es außer Soldaten, Offizieren und Bürokraten nichts, was der Planet produzierte, weshalb er auf Importe von Lebensmitteln aus der ganzen Galaxis angewiesen war.

Er nahm einen visuellen Scan seiner unmittelbaren Umgebung vor. "Sonderstaffel Drei, aufschließen. Wir wollen denen schließlich eine Show liefern. "

Ein grüner X-Flügler schloß dichter auf. "Ja, Sir." Obwohl das Kommsystem die Stimme etwas verzerrte, klang sie doch eher nachsichtig als militärisch.

"Das heißt >Ja, WedgeJa, ErhabenerJa, du, der du von ganz Corellia beneidet wirst<, oder -"

Ein Stöhnen in seinem Kopfhörer unterbrach seinen Redefluß. Die Stimme von Nawara Ven, dem stellvertretenden Staffelkommandanten, einem Twi'lek, fiel ihm ins Wort. "Hör schon auf, dich zu beklagen. Er hat sich schließlich einen kleinen Urlaub von der Wirklichkeit verdient."

Dann die Stimme von Tycho Celchu, dem Stellvertreter von Wedge, scharf und militärisch: "Sensoren zeigen Jägerstaffel auf Gegenkurs. Geschwindigkeit X-Flügler oder besser: Sensorprofile lassen X-Flügler vermuten."

"Formation beibehalten", entschied Wedge und schaltete dann sein Komm von der Geschwaderfrequenz auf die Militärfrequenz der Neuen Republik. "Sonderstaffel an X-Flügler Formation. Bitte identifizieren Sie sich."

Die Stimme, die ihm antwortete, klang amüsiert und vertraut. "Falsche Bezeichnungen, Sir. Wir sind die Sonderstaffel. Sie sind einfach eine Staffel ohne Namen. Aber die nächsten paar Minuten werden wir Ihnen den Gefallen tun, uns selbst als Staffel Rot zu bezeichnen, damit es kein Durcheinander gibt. Wir sind Ihre Eskorte."

"Hobbie? Sind Sie das, Lieutenant Klivan?"

"Captain Klivan ... und auch das wieder nur für die nächsten paar Minuten."

Die andere X-Flügler Einheit war jetzt mit bloßem Auge erkennbar und stieg allmählich auf gleiche Höhe mit Wedges Staffel. Zu seiner Verblüffung stellte Wedge fest, daß das Dutzend Abfangjäger die traditionellen roten Streifen und den zwölfzackigen Stern der Sonderstaffel trugen. "Hobbie, erklären Sie mir das."

"Keine Zeit, Sir. Wir haben einen Kurswechsel für Sie. Das Hohe Kommando hat beschlossen, diese ganze Aktion über das Holonet zu verbreiten -"

"Du meine Güte."

"- stellen Sie also Ihren neuen Kurs auf dreiundneunzig, passen Sie sich meiner Sinkgeschwindigkeit an, und wir sorgen dafür, daß Sie in einem Stück ankommen. Anschließend sind Sie auf sich selbst gestellt."

Binnen weniger Augenblicke war ihr Ziel klar: Imperial Plaza, ein gewaltiger kreisförmiger Platz von solchen Dimensionen, daß man ihn trotz der ihn umgebenden Wolkenkratzer auch dann aus der Luft sehen konnte, wenn man nicht direkt darüber stand. Eine gewaltige Zuschauermenge drängte sich auf dem Platz; selbst aus dieser Höhe konnte Wedge Fahnen und eine Art Nebel erkennen, bei dem es sich wahrscheinlich um Konfetti handelte.

An der Westseite des Platzes war eine Rednertribüne errichtet worden mit abgesperrten offenen Flächen nördlich und südlich davon - offensichtlich die Landezonen für die beiden Staffeln.

Als sie auf den Platz hinabsanken, schaltete Wedge sein Kommsystem wieder auf den Staffelkanal. "Einmal um den Park, auswärts backbord, zurück steuerbord mit fünfhundert. Die sind hergekommen, um eine Show zu sehen. Die sollen sie haben."

Er bekam sofort Hobbies Antwort auf demselben Kanal: "Dito, Rot. Aber steuerbord nach backbord, Rückkehr auf sechshundert Metern. Die schlampigste Gruppe bezahlt die Drinks."

Die beiden Staffeln lösten sich voneinander, umkreisten den Platz so tief, daß die Flügelspitzen der X-Flügler manchmal nur wenige Meter von den Gesichtern der Bewunderer entfernt waren, die sich an den Fenstern der Wolkenkratzer drängten. Die Staffeln begegneten sich am äußersten Ende des Platzes, trafen sich dann wieder an der Ausgangsposition und brausten in spiralförmigem Flug auf die Landezonen zu.

Die Sonderstaffel visierte die nördliche Landefläche an. Staffel Rot die südliche. Auf dreihundert Meter Distanz sagte Wedge: "Landekufen und Repulsorlifts, Leute", und beide Staffeln schwebten im senkrechten Sinkflug, nur von ihren Antischwerkraftaggregaten getragen, auf ihre Landepositionen. (...)

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