Der Roman handelt von der Suche des Jedi- Meisters Mace Windu nach seiner ehemaligen Schülerin. Diese ist auf dessen Heimatplanten verschollen, welcher von einem Bürgerkrieg zwischen Nomaden und Stadtbewohnern verwüstet wird.
Die Rahmenhandlung vergibt bewußt die Chance, die gesamte Belegschaft des Star- Wars- Universums einzubinden, ermöglicht dafür jedoch auch eine Handlung jenseits des wenig kurzweiligen Musters der Superadmiräle und verbesserten ultimativen (und dann doch leicht verwundbaren) Waffensysteme.
Bereits Brian Daley wählte vor Jahrzehnten diesesen Weg, indem er den Cooperationssektor schuf und sich damit Freiraum für seine Handlungen schuf.
Der Akteuer Mace Windu bewegt sich dabei allerdings weniger inmitten oder gegen eine Clonarmee, sondern vielmehr auf den Spuren eines Francis Ford Coppola und dessen Apocalype Now.
Dieser wiederum beruht auf dem Roman von Joseph Conrad Her der Finsternis.
Dabei wurde jedoch kein Plagiat erschaffen, der Konflikt des Protagonisten ist der Konflikt der Jedi zwischen der guten / bösen Seite der Macht.
Passender wäre für diesen gelungenen Roman sicherlich der englische Originaltitel gewesen, aber offensichtlich war dem Verlag der Bezug zu dem Kinofilm (Episode II) zu wichtig, um hier ein sprachliches Risiko einzugehen.
Dieser Roman hat 4 1/2 Sterne verdient, er ist weit besser als die Masse, erreicht jedoch nicht das Niveau des Erstlingswerkes von Brian Daley.