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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Die Galaktische Allianz vor dem Abgrund,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 3: Sturmfront (Taschenbuch)
"Sturmfront" ist der nunmehr dritte Band der "Wächter der Macht"-Reihe.Der Konflikt zwischen der Galaktischen Allianz und Corellia spitzt sich weiter zu. Jacen Solo glaubt indes der Einzige zu sein, der die Galaktische Allianz noch retten und der Galaxis dauerhaft Frieden bringen könne. Seine sich immer weiter steigernden Allamachtsphantasien werden noch durch ein versuchtes Attentat an der hapanischen Königinmutter Tenel Ka angeheizt. Die Tatsache, dass sich seine heimliche Liebe und die gemeinsame Tochter Allana in Lebensgefahr befinden, lässt seinen Zorn weiter wachsen und bringt ihn der dunklen Seite immer näher. So landen sogar seine Eltern auf der Abschussliste... Doch so langsam - mit einiger Verspätung - sorgt sich auch Luke um die Allianz und seinen Sohn Ben, der nach wie vor von Jacen ausgebildet wird. Für zusätzliche Spannung sorgen die undurchsichtige Attentäterin Nashtah und das Comeback von Alema Rar und Jagged Fel sowie das hapanische Intrigantenstadel. Die Geschichte ist etwas spannender als die im zweiten Band der Reihe, wobei ich gleich auf ein prinzipielles Problem hinweisen möchte. Da die Autoren ständig wechseln, bleibt vieles unzusammenhängend und bruchstückhaft. Weil "Sturmfront" von Troy Denning - bekannt aus der "Dunkles Nest"-Reihe - verfasst wurde, werden auch viele Erzählstränge und Charaktere dieser Geschichte aufgegriffen, während die Verbindung zu den beiden Vorgängern "Intrigen" und "Blutlinien" nur locker ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mäßig unterhaltsam,
Von Chewie (Kashyyyk) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 3: Sturmfront (Taschenbuch)
Spräche man im Zusammenhang mit diesem Buch von einem - im Titel angekündigten - Sturm, so wäre das meiner Ansicht nach eine ziemliche Übertreibung, die diesem dritten Wächter der Macht, "Sturmfront", ein wenig zu sehr schmeicheln würde. Nachdem ich vor geraumer Zeit den neunten Teil der "Das Erbe der Jedi-Ritter"-Reihe, "Das Ultimatum", gelesen hatte, ebenfalls von Troy Denning dem Autor dieses Buches, waren meine Erwartungen an dieses Werk nicht eben astronomisch. Ich für meinen Teil erwarte bei den wenigsten Star Wars-Büchern literarische Meisterleistungen oder tiefschürfende Handlungen. Mein Anspruch an dieses Buch wie an viele andere war vielmehr ein halbwegs logischer und spannender Plot (am besten garniert mit einer ordentlichen Portion Action), Charaktere, die nicht unbedingt tiefsinnig sein müssen, sondern eher nachvollziehbare (da gibt es natürlich einen gewissen Zusammenhang) Entscheidungen treffen und natürlich jede Menge echte Star Wars-Atmosphäre. Habe ich erhalten was ich mir gewünscht habe? Nun ja, teilweise, aber der Reihe nach.Was mit Aaron Allstons "Intrigen" begann und sich mit Karen Traviss "Blutlinien" fortsetzte, wird hier weiterentwickelt. Oder etwa doch nicht? Boba Fett, soviel kann ich versprechen, kann man in diesem Buch lange suchen, die Dynamik des Auftaktbandes aber auch. Trotz einiger offensichtlicher Schwächen gehört Allstons Auftaktband meiner Ansicht nach zu den besten Star Wars-Büchern der letzten Zeit. Spannend, actiongeladen, tragisch, so begann der zweite Galaktische Bürgerkrieg; Corellias Unabhängigkeitsbestrebungen arten mehr als zehn Jahre nach Ende des Yuuzhan Vong-Krieges zu einer offenen Revolte gegen die Galaktische Allianz aus und Jacen Solo, einstmals größte Hoffnung des Jedi-Ordens, tat seinen ersten (aktiven) Schritt auf einem Weg, der ihn schließlich in die Fußstapfen seines Großvaters, Anakin Skywalker, treten lassen wird. Was Karen Traviss (die nach "Imperial Commando 2" keine Star Wars-Bücher mehr schreiben wird) daraus machte, war für mich mehr als enttäuschend, ließ sie gut geeignete Ansätze doch in einem zähen Ringen um mandalorianische Familiengeschichten verkommen. Nun war es also an Troy Denning, dem Autor der "Dukles Nest"-Trilogie und des schon erwähnten neunten Bandes des Erbes der Jedi-Ritter, die Reihe wieder Schwung zu verleihen. Alles beginnt in den unteren Ebenen Coruscants, wo immer noch Geschöpfe und Pflanzen der Yuuzhan Vong das Stadtbild prägen; Jacen ist auf dem weg zu einem Treffen mit Lumiya, seiner geheimen Sith-Mentorin und wird von der tot geglaubten Ex-Jedi Alema Rar - bekannt aus der "Dunkles Nest"-Trilogie - verfolgt. Sie sieht sich als Dienerin des Gleichgewichts und plant deshalb Jacens Ermordung. Bei dem fehlgeschlagenen Anschlag wird das Welthirn getötet und Alema muss fliehen - doch ihre Wege werden sich noch einige Male mit denen von Jacen und Lumiya schneiden. Jacen fühlt sich von diesem Angriff jedenfalls in seinen GGA-Aktionen bestätigt. Derweil treffen sich Han und Leia im Kiris-Asteroiden-Haufen mit Wedge, dem neuen Staatschef Corellias, Dur Gejjen, und einigen anderen Vertretern der corellianischen Unabhängigkeitsbewegung. Sie erhalten den Auftrag Verhandlungen mit dem Hapes-Konsortium aufzunehmen, wohlwissend das dieses immer noch von Tenel Ka, einer loyalen Anhängerin der Galaktischen Allianz regiert wird. Trotzdem brechen sie auf - ein Umstand der auch der GA dank Jaina und Zekk nicht entgeht - und geraten auf Hapes in eine unangenehme Situation. Schon diesen ersten vier Absätzen merkt man - denke ich - an, dass es mir relativ schwer gefallen ist eine eindeutige Einstellung zu diesem Buch zu finden. Das erste Problem ist schon von außen sichtbar: "Sturmfront" ist mit seinen über 470 Seiten - wie auch sein(e) Vorgänger - zu lang. Zu viele Längen tauchen auf, zu viele Passagen scheinen weder den Plot noch die Charaktere weiterzubringen, zu vieles wirkt aufgesetzt und langatmig. Denning gehört nun meiner Ansicht nach aber auch nicht zu den Star Wars-Autoren, die ein Buch alleine durch ihre Erzählweise tragen können. Die Charaktere, die altbekannten wie die Neuren, wirken oftmals unglaubwürdig, unbeherrscht; irgendwie gelingt es dem Autor nicht die Charaktere so zu vermitteln, dass man (bzw. ich) Symphatie oder Antiphatie für sie empfinden könnte - es gelang mir einfach nicht so richtig mit den Protagonisten Mitzufühlen, ihr Schicksal rührte nicht an, wie es noch bei "Intrigen" der Fall war. Die "Alten" wirken auf mich ein wenig gezwungen, ein wenig zu bemüht den Flair alter Tage wiederaufleben zu lassen und die Neueren bleiben so oft rätselhaft, so oft oberflächlich, das es schon fast schmerzt. Jaina ist schon seit geraumer Zeit eigentlich hauptsächlich nur noch wütend oder distanziert -warum bleibt ein Rätsel -, Bens Entscheidungen lassen viel zu oft eine Menge Glaubwürdigkeit vermissen und von Jacen - nebenbei die Hauptfigur der Reihe - will ich gar nicht erst anfangen (Selbstzweifel, Ideale? - sind nur vorhanden um den Leser zu beruhigen; nachvollziehbare Beweggründe? - Mangelware). Generell habe ich nicht das Gefühl, dass irgendeiner der Helden des Neuen Jedi-Ordens die Prüfungen in der alten Republik bestanden hätte (vielleicht abgesehen von Luke) - sie alle beherrschen zwar Machttechniken zur Verbesserung der Sehstärke zur Beruhigung etc. sind aber nicht von sich aus im Gleichgewicht, kennen kaum Disziplin und so weiter. Warum man nun unbedingt Alema Rar und Jag Fel - ja, auch er ist zurück - einbauen musste und warum Lumiya zur Statistin verkommt bleibt ein Geheimnis des Autors. Wie auch immer, am Anfang habe ich ja behauptet, das Buch maßgeblich nach Spannung und Atmosphäre zu bewerten. Der Plot wird von Troy Denning relativ gradlinig, ohne große Spannungshöhepunkte und mäßig spannend erzählt und liefert ein ums andere mal Parallelen zu den Klonkriegen - in Sachen Handlung und in Bezug auf die Charaktere. Gekürt auf sagen wir 300 bis 350 Seiten hätte das ganze aber wohl wesentlich dynamischer und auch fesselnder gewirkt. Für die Dynamik sollen stattdessen die in ausreichender Menge vorhandenen Action-Sequenzen sorgen. Und die Atmosphäre? Nun ja, Star Wars ist es eindeutig schon, aber was noch? Statt düster wirkt das ganze auf mich eher beklommen und auf Lichtblicke - in Form von Humor - wartet man oftmals vergebens. Fazit: Der dritte Wächter der Macht gehört (aller Voraussicht nach) nicht zu den Star Wars-Büchern an die man sich auch in zehn oder zwanzig Jahren noch erinnern wird. Langweilig ist das Buch zwar nicht, mitreißend ist aber auch etwas anderes. 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4.0 von 5 Sternen
Düster,
Von Kulai (Ingersheim, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 3: Sturmfront (Taschenbuch)
Es geht im gleichen Maße weiter wie in Teil 1 und 2. Leider gefällt mir die Richtung nicht sonderlich, die Entwicklung von Jacen in Richtung Darth Vader ist schon fast vollzogen. Als Fan muß man weitermachen, nachträglich würde ich doch noch mal einen Stern reduzieren, es sind doch ein paar Logikbrüche drin.
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