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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Trotz Längen spannend,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 8: Enthüllungen (Taschenbuch)
Darth Caedus schließt ein Bündnis mit den imperialen Rest-Welten, um die durch den Abzug der hapanischen Flotte entstandene Lücke zu schließen. Nun droht er der neutralen Welt Fondor mit Blockade und Besetzung, falls sie ihre Werften auch weiterhin Schiffe für die Konföderation produzieren lässt. Eigentlich hofft Caedus, dass sich Fondor uneinsichtig zeigt, denn er möchte an der Welt ein Exempel statuieren, um andere Systeme davon abzuschrecken, sich gegen die Galaktische Allianz (GA) zu stellen.Innerhalb der GA bilden sich Risse, denn Admiralin Niathal plant, ihren unberechenbaren Mit-Staatschef seines Amtes zu entheben. Da sie noch nicht weiß, wie sie das anstellen soll, wendet sich Niathal ausgerechnet an den Jedi-Orden, der sich im Exil befindet. Der militärische Oberbefehlshaber des Imperiums, Gilad Pellaeon, muss sich mit ränkeschmiedenden Politikern auseinandersetzen, die den Konflikt zwischen Galaktischer Allianz und Konföderation dazu nutzen wollen, dem Imperium wieder zur alten Größe zu verhelfen. Ich bin zwar kein großer Fan von Karen Traviss, doch mit "Enthüllungen" hat sie ein gutes Buch abgeliefert. Natürlich wird der Handlungsstrang der Mandalorianer wieder unnötig aufgeblasen, doch dafür wird er jetzt besser in den Kontext der Reihe eingebunden und zu einem befriedigenden Abschluss gebracht. Dass Jaina Solo Hilfe bei Boba Fett sucht, um ihren Bruder Jacen zur Strecke bringen zu können, ist ein guter Einfall, der das Auftreten der Mandalorianer in "Wächter der Macht" endlich gerechtfertigt erscheinen lässt. Dagegen lässt bei anderen Aspekten die Anbindung an die Bücher der Autoren Allston und Denning deutlich zu wünschen übrig. Charaktere, die bei Allstons und Dennings Beiträgen zu "Wächter der Macht" eine wichtige Rolle spielten, werden hier zu Statisten degradiert. Zum Beispiel müsste es ja eigentlich zu irgendeiner Konfrontation zwischen Jacen und Tenel Ka kommen, doch die Hapaner glänzen in "Enthüllungen" durch Abwesenheit. Im Gegenzug bombardiert Traviss den Leser mit unzähligen Figuren, die sie in "Republic Commando" und "Imperial Commando" etabliert hat. Ohne Kenntnis dieser beiden Reihen rauscht der mandalorianische Handlungsstrang weitestgehend an einem vorbei. Immerhin greift Traviss die Idee vom "Schwert der Jedi" wieder auf, die zwar in "Erbe der Jedi-Ritter" eingeführt, aber seitdem nicht wirklich weiter entwickelt wurde. Demzufolge kommt Jaina Solo in "Enthüllungen" eine wichtige Rolle zu, die wohl auch im abschließenden "Sieg" von nicht geringer Bedeutung sein wird. Was der Autorin jedoch nach wie vor abgeht, ist ein Verständnis für das Wesen der Jedi. Für Traviss scheint Macht-Sensitivität eine Krankheit zu sein, die zum Wohle der Galaxis ausgerottet werden muss. Der von ihr kreierte Ex-Jedi, aus der Republic-Commando-Reihe bekannt, äußert sich jedenfalls in diese Richtung und gerade bei Traviss bekomme ich immer das Gefühl, dass sie die von ihr erfundenen, heißgeliebten Charaktere ihre eigenen Ansichten in den Mund legt. Laut Traviss-Logik sind alle Machtnutzer skrupellose Individuen, die alle anderen nur zu ihrem eigenen Nutzen missbrauchen. Untaten, die von Nicht-Machtnutzern begangen werden, fallen bei ihr irgendwie unter den Tisch. Als ob die von Tarkin befohlene Vernichtung Alderaans weniger schlimm wäre, bloß weil er kein Macht-Nutzer ist. Andererseits kann Traviss auch ganz anders, wenn sie will. Der Epilog von "Enthüllungen" hat mich emotional sehr berührt. Und hier schreibt sie auf eine respektvolle, zurückhaltende Art, die ich ihr gar nicht zugetraut hätte. Fazit: "Enthüllungen" muss zwar viele Entscheidungen noch hinauszögern, doch alles in allem hat es mich überzeugt. Ich kann sogar über manche Traviss-Marotte hinwegsehen, weil sie insgesamt ein gut unterhaltendes Buch geschrieben hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Das Finale steht bevor,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 8: Enthüllungen (Taschenbuch)
Der vorletzte Teil dieses Zyklus besteht im wesentlichen aus dreiHandlungssträngen. Der erste dreht sich um Jacen als Darth Caedus, der beschließt, mit der Flotte Fondor anzugreifen. Als Fondor kapituliert, Jacen dies aber ignoriert, kommt es im ohnehin angeschlagenen Verhältnis zwischen ihm und Admiral Niatahl endgültig den Bruch: Die Admiralin befiehlt, Jacen auf der Anakin Solo anzugreifen, doch dieser hat inzwischen die imperialen Restwelten auf seine Seite gezogen, so daß die Flotte sich nun untereinander bekämpft. Ben hat genügend Beweise gesammelt, die er nun seinem Vater Luke sowie Han Solo und Leia Organa präsentiert und die belegen, daß es Jacen selbst war, der Mara Jade Skywalker getötet hat. Handlungsstrang drei indes beschäftigt sich mit Jaina Solo und den Mandalorianern. Wie die Schlacht um Fondor ausgeht, ist letzenendes uninteressant, den Jacen, der sich inzwischen offiziell Darth Caedus nennen läßt ist es, der Coruscant davon überzeugt, daß er der Hintergangene und Niathal, die fliehen mußte und eine Exilregierung gebildet hat, die eigentliche Verräterin ist. Es würde sich um ein gutes Buch handeln, wenn Karen Traviss nicht den Hang hätte, das Thema Mandalorianer unnötig und mit aller Zähigkeit aufzublähen. Was ursprünglich nur langweilig war, nervt inzwischen gewaltig. Ansonsten ist es der Autorin gelungen, daß nach inzwischen vermutlich hundert Raumschlachten auch diese etwas Neues zu bieten hat. Insgesamt mekt man dem Buch an, daß das Finale bevorsteht, denn nun müssen Luke und die Jedi endgültig etwas gegen den Lord der Sith unternehmen, weiteres untätiges Zuschauen wäre nun wirklich unglaubwürdig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beste SW-Reihe nach der ersten Thrawn-Trilogie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 8: Enthüllungen (Taschenbuch)
Nach der lieb- wie inhaltslosen "Dunkles Nest"-Trilogie erscheint die Reihe "Wächter der Macht" als eine der besten des EU. Hier wird das vorhandene Konfliktpotential genutzt, um eine überwiegend in sich schlüssige Serie zu kreieren. Neben den dramatischen Entwicklungen um Jacen Solo und seinen dunklen Ambitionen im Intrigengeflecht der Galaktischen Alianz, bieten die Romane allerhand Platz, um bis dato blass gebliebene Charaktere wie Ben Skywalker oder Jaina Solo glaubwürdig Leben einzuhauchen. Ebenso gelingt es allen drei Autoren dem Leser fremde Kulturen, wie das Hapes-Konsortium oder Mandalore näher zu bringen und deren Hauptcharaktere wie Königin Tenel Ka oder Boba Fett weiter auszuarbeiten, so dass aus schemenhaften Figuren schärfer umrissene Charaktere werden. Sicherlich hat jeder Autor der Reihe, wie bereits erwähnt sein Steckenpferd, doch ist dies für die Entwicklung der Geschichte nicht hinderlich. Nachdem ich mit "Zorn" fertig war, habe ich mir nochmals alle Bücher bis zum Erscheinen von "Enthüllungen" durchgelesen und es kann durchaus von einer Kontinuität der Handlung die Rede sein. Gerade beim Nacheinanderlesen von "Wächter der Macht" kommt das Gesamtwerk voll zur Geltung und dann stören auch die einzelnen "Macken" der Autoren Allston, Traviss und Denning nicht mehr, im Gegenteil, dadurch gewinnen die Bücher erst an Glaubwürdigkeit durch die sehr bildreiche, differenzierte und detailierte Sprache. (Dieses gilt leider nicht für die eher chaotisch geschriebene Reihe "Das Erbe der Jedi-Ritter".) Sicherlich gibt es auch nicht so gelungene Plots und Pointen in der aktuellen Serie. So bleibt dem Leser verborgen, weshalb sich die sonst so starke Tahiri, wegen ihrer Nostalgie zu Anakin Solo von Jacen zur Sith umpolen lässt. Man muss es als Leser eben zur Kenntnis nehmen. Ebenso ist die Verwandlung Jacens zu Darth Caedus nicht immer nachvollziehbar. Aber darüber sollen ja dann auch die Bücher der nachfolgenden Reihe "Das Verhängnis der Jedi-Ritter" Aufschluss geben. Als Gesamtwerk betrachtet, ist dies eine der besten SW-Buchreihen nach der ersten (!) Thrawn-Trilogie.
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