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Star Wars: Death Troopers
 
 
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Star Wars: Death Troopers [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Joe Schreiber
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: LucasBooks; Auflage: 1 (13. Oktober 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0345509625
  • ISBN-13: 978-0345509628
  • Größe und/oder Gewicht: 16,1 x 3 x 24,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.978 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Joe Schreiber
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

“This is the Star Wars of every horror fan’s dreams—gory, funny, and brimming with a blood-spattered cast of swashbucklers and space-zombies.”—Seth Grahame-Smith, author of Pride and Prejudice and Zombies

“Brilliant . . . This book combines two of my favorite things on earth: the Star Wars universe and the undead.”—Tommy Wirkola, director of Dead Snow


From the Paperback edition.

Kurzbeschreibung

When the Imperial prison barge Purge–temporary home to five hundred of the galaxy’s most ruthless killers, rebels, scoundrels, and thieves–breaks down in a distant, uninhabited part of space, its only hope appears to lie with a Star Destroyer found drifting, derelict, and seemingly abandoned. But when a boarding party from the Purge is sent to scavenge for parts, only half of them come back–bringing with them a horrific disease so lethal that within hours nearly all aboard the Purge die in ways too hideous to imagine.

And death is only the beginning.

The Purge’s half-dozen survivors–two teenage brothers, a sadistic captain of the guards, a couple of rogue smugglers, and the chief medical officer, the lone woman on board–will do whatever it takes to stay alive. But nothing can prepare them for what lies waiting aboard the Star Destroyer amid its vast creaking emptiness that isn’t really empty at all. For the dead are rising: soulless, unstoppable, and unspeakably hungry.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Star Wars meets Horror 9. November 2009
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Gefangenentransporter gestrandet am Rand der Galaxis. Keine Hilfe in Sicht. Die einzige Hoffnung, ein scheinbar verlassend herumtreibender Sternenzerstörer. Doch schon bald wird das größte Grauen nicht mehr von sadistischen Wachen oder mörderischen Mitgefangenen ausgehen.

Als der imperiale Gefangentransporter Purge nahe den Unbekannten Regionen aus dem Hyperraum fällt und die Crew feststellen muss, dass der Antrieb ohne die nötigen Ersatzteile nicht mehr zu reparieren ist, scheint der im System treibende Sternenzerstörer Vector die nahende Rettung zu sein. Doch das Schiff antwortet nicht und auch sind kaum Lebenszeichen auszumachen, was zunächst einer weiteren Fehlfunktion der Purge zugeschoben wird. Eine Situation von der die Gefangenen wie die beiden Brüder Trig und Kale Longo zunächst gar nichts wissen und erst von einem der Wächter erfahren, genauso wie die einzige Frau an Bord, Chefärztin Zahara Cody. Obwohl keine Rebellen-Sympathisanten sind die Longo-Brüder durch ihren kleinkriminellen Vater ins Visier der imperialen Sippenhaftung geraten und stehen nach dessen Ermordung durch den Captain der Wache ganz alleine dar. Eine Tat die Zahara Cody bewegt hat ihre Kündigung einzureichen, während Captain der Wache, Jareth Sartoris, sich hingegen in keinster Weise genötigt fühlt an eine Kündigung zu denken. Sein Vorgesetzter Bissley Kloth sieht das allerdings anders und zwingt Sartoris zur Strafe die Mission an Bord des Sternenzerstörers anzuführen. Doch von den beiden Teams kehrt nur eines zurück...

Bis das wahre Grauen seinen Anfang nimmt und nur noch eine handvoll Überlebender, darunter die Longo-Brüder, Zahara Cody, Jareth Sartoris und ein wohlbekanntes Schmuggler-Gespann, um ihre nacktes Leben kämpft dauert es ein wenig. Effektiv baut Star Wars-Debutant Joe Schreiber zunächst seine vier Protagonisten und die sie verbindende Geschichte um Von Longos Ermordung auf, ehe er etwas noch gefährlicheres in die bedrohliche Atmosphäre an Bord der Purge, mit all den Mördern, wegschauenden Wachen und zwischendrin zwei zu Vollwaisen gewordenen Teenagern, eindringen lässt.

Schreibers Wahl der "Helden" sagt schon viel über die Natur des Buchs aus. So steht Trig Longo für den eher verängstigten zu rettenden kleinen Bruder, während Kale scheinbar keine Furcht kennt und zunächst sogar versucht die Geschäfte seines Vaters fortzuführen. Doch beide Longos ergänzen sich, gemeinsam ergeben sie ein Team, das sich selbst unter den widrigen Umständen an Bord der Purge behaupten und somit am Leben bleiben kann, auch wenn sie auf der Abschussliste von Gang-Führer Aur Myss stehen. Ein anderes Kaliber ist das idealistische und reiche Mädchen Zahara Cody, die sich in einer Rebellion gegen ihre Banker-Familie auf Corulag einem Medizinstudium gewidmet und schließlich in den imperialen Gefängnisdienst eingeschrieben hat. Ihre Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit gegenüber den Gefangenen hat ihr allerdings das Misstrauen der Wächter eingebracht, die den Umgang mit ihr immer mehr meiden, auch wenn sie nach wie vor das Objekt ihrer Begierden darstellt. Einer dieser Wächter und zugleich ihr Anführer ist Jareth Sartoris, Von Longos Mörder, der aufgrund von Codys Beschwerden gar nicht gut auf diese zu sprechen ist. Sartoris ist jedoch kein regeltreuer Karrierist, der sich über alle Maßen Palpatines Politik verpflichtet fühlt, er ist ein durch das Leben gezeichneter Mann, der in die dumpfe Brutalität abgesunken ist. Codys fast exaktes Gegenteil.

Atmosphärisch düsterer als je ein Star Wars-Roman zuvor, ein gewagtes Experiment mit einem "härteren" Krieg der Sterne. Angenehm überrascht wird man feststellen dass sich Joe Schreiber nicht davor fürchtet gewisse Grenzen zu überschreiten, wie das Thema Star Wars und Sexualität. Nicht allzu offenherzig und doch deutlich erkennbar benennt er die eindeutigen Absichten der Männermannschaft gegenüber Schiffsärztin Cody. Und damit noch nicht genug, Death Troopers ist schmutziger und brutaler als alle "Tales from Jabbas Palace". Die Idee dass grundsätzlich schon aus diversen Genrekreuzungen bestehende Star Wars-Konzept mit einem Horror-Plot zu verbinden sorgt für frischen Wind im Expanded Universe, doch völlig neu ist dieser Gedanke für Kenner dann doch wieder nicht. Ob die Benennung des Sternenzerstörers "Vector" mit der gleichnamigen Knights of the old Republic Comic-Reihe zusammenhängt ist eher unwahrscheinlich. Mit den zombie-mutantenartigen Rakghoul hatte man allerdings schon gute 4000 Jahre vor Han Solo seine Probleme, wenngleich im Knights of the old Republic I und den Comics weit harmloser dargestellt. Oberflächlich betrachtet also nichts neues, doch der Teufel liegt im Detail, denn das Ausmaß in dem Joe Schreiber eine sprichwörtliche Armee der Toten aufmarschieren lässt und in Szene setzt, sucht seines gleichen. Sollte der von Schreiber nur so hingeworfene Gedanke einer Comicadaption eines Tages Verwirklichung finden, der Sammelband wäre nichts für zart besaitete Gemüter.

Soweit so gut, Schreibers Debüt ist ihm hervorragend gelungen, alleine aufgrund der Inszenierung und Atmosphäre ein Meisterwerk, das sich erfrischend von der Masse neuerer Star Wars Publikationen abhebt, wie ich meine. Doch ich hoffe man darf an Schreibers Machwerk schon jetzt etwas Kritik üben, denn ungeachtet der Innovationen es ist nicht alles so perfekt gelungen. So kommt wohl einer der ewigen Streitpunkt in Sachen Horror zum Tragen, wenn man versucht gewisse logische Fehler und Mängel aufzuzählen oder irgendwo abgenutzte Klischees ins Auge stechen. Darauf möchte ich mich für meinen Teil erst gar nicht einschießen, dieser Faktor gehört für mich zum Genre Horror wie die Kruste zum Brot und die kann man auch mögen oder nicht. Mein Augenmerk gilt daher viel eher dem verschenkten Potential des Buchs, vor allem im Bereich der ersten hundert Seiten. Mag sein dass hier meine Vorliebe für etwas längere Psychothriller zum Tragen kommt, aber man hätte da noch eindeutig mehr "passieren" lassen können. Heißt es kommt alles ziemlich schnell, die Charaktere werden vorgestellt, zwei Teams gehen an Bord, eines kehrt zurück, das große Sterben beginnt, die Leichen sind weg... Auftritt Han Solo und Chewbacca. Subtiler und wohl auch effizienter wäre es gewesen die Ausbreitung der Infektion und Gegenmaßnahmen langsamer ablaufen zu lassen und etwas mehr Verzweiflung zu zeigen, ja schon vorher hätte man mehr auf das brutale Leben der Gefangenen an Bord eingehen und selbst Sartoris Enterkommando hätte mehr beklemmende Momente erleben können. All das wäre allerdings zu Lasten der Seitenanzahl gegangen, welche eher unter dem Star Wars-Durchschnitt zu liegen scheint. So bleibt es zwar auch außergewöhnlich spannend, doch etwas zusammengestaucht.

Bei all dem Hype rundum Deathtroopers erscheint die Frage ob das Buch auch für Horror-Fans interessant sei nur als weiterer Marketing-Gag, doch für Schreibers Werk ist sie weit zentraler als man vielleicht annimmt. Denn selbst ein Debutant im EU hat Schreiber ein Buch geschrieben das keine großen Vorkenntnisse des Expanded Universe voraussetzt, ja sich sogar (mangels Jedi und dem Bürgerkrieg als Elementen) für einen Star Wars eher weniger positiv gesinnten Leserkreis eignet. Für Fans trotzdem interessant, denn auch wenn zentrale Elemente von Star Wars fehlen, die Kulisse und Charaktere entstammen dennoch den besten Zeiten der Saga.

Fazit:
Ein gelungenes Debut, besonders für Anhänger eines "härteren" Star Wars.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tschonnes
Format:Taschenbuch
Zombies im Star Wars-Universum sind keinesfalls eine so neue Thematik, wie man vielleicht denken mag. Schon in den alten Jedi-Chroniken musste sich Exar Kun auf Korriban durch ein paar durch Sith-Macht erzeugte Untote kämpfen und auch Anakin Skywalker, Obi-Wan Kenobi und ihre Gefährten mussten sich dort bei der Jagd auf Granta Omega in Jedi Quest 11 gegen jene Sith-Zombies verteidigen. Auch die Rakghoul aus dem PC-Spiel "Knights of the Old Republic" können wohl als eine Art Zombies gesehen werden. Allerdings tauchten die erwähnten Untoten meist nur am Rand auf, ohne große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Das sollte sich nun durch Joe Schreibers Debüt im Star Wars-Universum ändern, der dem Kampf gegen einen tödlichen Virus und untote Kreaturen einen ganzen Roman widmet, der ein bisschen wie ein Misch aus bekanntem Star Wars-Material und "Resident Evil" daherkommt. Schreiber betritt somit also Neuland, denn einen wahren Star Wars-Horrorroman hat es bislang noch nie gegeben. Nur verständlich war daher der große Hype, den die Ankündigung dieses Buches auslöste. Und tatsächlich ist Schreiber ein gutes Werk gelungen, das eine sehr düstere Atmosphäre aufkommen lässt, allerdings genretypisch mit einer sehr einfach gestrickten Handlung daherkommt.

Die Grundgerüste der Handlung sind schnell erzählt. Ein Jahr vor der Schlacht um Yavin befindet sich ein Gefangenentransporter des Imperiums - die SÜHNE - auf dem Weg zu einem Gefängnismond. An Bord: zahlreiche Schwerverbrecher, Gesetzlose und Rebellensympathisanten aus der ganzen Galaxis, streng bewacht von imperialen Wachen und Sturmtruppen. Bald erleidet das Schiff jedoch einen irreparablen Triebwerksschaden und treibt antriebslos im Raum. Die einzige Hoffnung: Ein Sternenzerstörer, der scheinbar verlassen in den Tiefen des Weltraums treibt. Schnell wird ein Suchtrupp an Bord des offenbar aufgegebenen Schlachtschiffs gesandt, um Ersatzteile zu organisieren. Diese werden auch gefunden - doch nur die Hälfte des Suchtrupps kehrt zurück Und nicht nur das: Das Team hat sich an Bord des Sternenzerstörers irgendwie mit einer tödlichen Seuche infiziert, die sie auf die Sühne mitbringen. Binnen kurzer Zeit ist der Großteil der Bevölkerung des Gefangenentransporters infiziert und erleidet einen qualvollen Tod. Nur einige wenige sind offenbar immun gegen das Virus und überleben: Schiffärztin Zahara Cody, die beiden jugendlichen Brüder Kale und Trig Longo und der gewalttätige Captain der imperialen Wachen Jareth Sartoris. Und dann sind da auch noch Han Solo und Chewbacca, die ebenfalls auf der Sühne inhaftiert waren. Doch das Grauen ist noch nicht überstanden, denn die Toten ruhen nicht... das Virus hat sie in blutgierige, untote Bestien verwandelt, die Jagd auf alles Leben machen. Es scheint kein Entkommen zu geben...

Wem bei meiner Darstellung der Handlung etwas vertraut vorgekommen wird, der sollte sich nicht wundern: Die Handlung scheint vom Grundprinzip her direkt "Resident Evil" der irgendeinem anderen x-beliebigen Zombie-Film entnommen worden zu sein. Ein Virus, der Untote erzeugt und ein paar Überlebende, die versuchen, aus deren Klauen zu entkommen - Joe Schreiber bleibt dicht bei den Klischees des Genres. Doch wer einen Zombie-Roman bestellt, bekommt auch genau das - auch wenn er im Star Wars-Universum angesiedelt ist. Und tatsächlich enthält Schreibers Werk alles, wovon der Zombie-Fan träumt: Zahlreiche, sogar intelligente Untote, eine düstere und unheimliche Atmosphäre mit nur wenig Auflockerung zwischendurch und jede Menge Blut, Gedärme und ekelhaft detaillierte Beschreibungen. Es ist ein wesentlich unappetitlicheres Star Wars-Universum, in das der Leser hier geführt wird - fließt in den Filmen und in weiten Teilen des EUs nur selten Blut, so wird es hier in Massen vergossen, von gewaltigen zerfledderten Bergen von Leichen und unglaublicher Brutalität berichtet. Nichts für schwache Nerven.

Während die Handlung nicht sonderlich innovativ ist, so wird sie doch spannend vorangetrieben. Gerade die erste Hälfte des Romans hat mir sehr gefallen, in dem zunächst die Hauptfiguren und die Lebensumstände auf der "Sühne" vorgestellt werden und dann langsam mit der Erkundung des Sternenzerstörers und dem Ausbruch der Seuche die Handlung ins Rollen gebracht wird. Hierbei lässt sich Schreiber eine Menge Zeit und überzeugt eher mit bedrohlicher Atmosphäre als mit Splatter. Tatsächlich dauert es fast bis zur Hälfte des Buches, bis der erste Untote auftaucht und das ist der Moment, an dem das Buch für mich stetig an Spannung verlor. Denn nach einigen ersten Begegnungen mit den Zombies stürzt Schreiber seine Helden nur noch von einer alptraumhaften Begegnung zur nächsten, ohne das wirklich etwas passiert. Am Ende wird es dann nochmal spannend, wobei ich den Abschluss dann doch eher enttäuschend fand...

Die Hauptfiguren in "Der Todeskreuzer" sind ebenfalls eher genretyisch: Die gutaussehende, idealistische Medizinerin, die zwar für das Imperium arbeitet, es aber nicht wirklich unterstützt und die mit den Gefangenen eher zurecht kommt als mit den Imperialen; die zwei Brüder, der ältere eher stark und selbstsicher, der jüngere ängstlich und hilflos; der gewalttätige Wachmann... und dann natürlich noch Han und Chewie, die kampferprobten Veteranen. Anfangs fand ich es ein bisschen schade, dass Schreiber darauf bestehen musste, Han und Chewie (die übrigens eher blass bleiben und auch durch zwei x-beliebige andere Figuren hätten ersetzt werden können) in die Handlung zu integrieren, denn diese beiden können als Hauptfiguren der Filme ja nicht ums Leben kommen, was ein wenig die Spannung nimmt. Schreiber untermalt lediglich einmal mehr deren Image als harte Schmuggler mit weichem Kern. Die anderen Figuren sind da schon ein wenig besser getroffen und tiefgründiger, auch wenn diese auch nicht sonderlich komplex sind. Aber dennoch gelingt es dem Autor, dass man eine gewisse Sympathie mit ihnen empfindet und die Gefahren, die sie durchleben, dem Leser nicht gleichgültig sind. Nur so kann ein solcher Roman nämlich funktionieren und das tut er in weiten Teilen durchaus.

Was allerdings die Hintergründe der ganzen Virus-Katastrophe angeht (das, was mich besonders interessierte), wird der Leser mit vagen Andeutungen und schwammigen, unzureichenden Erklärungen zurückgelassen, die zumindest mir nicht ausreichen und stellenweise auch nicht viel Sinn ergeben. Aber vielleicht wollte sich Joe Schreiber ja ein kleines Hintertürchen für eine Fortsetzung lassen - die Voraussetzungen dafür sind definitiv da. Zunächst erwartet Star Wars-Horror-Fans jedoch das Prequel "Red Harvest". Man kann gespannt sein...

Alles in allem ein atmosphärisch gelungener Roman, der die beiden Genres "Star Wars" und "Zombie-Story" relativ gut verbindet und lediglich ein paar der Genre-Schwächen der Zombie-Thematik erleidet, etwa die schwache Story. Unterhaltsam ist es aber auf jeden Fall, auch wenn die zahlreichen Abartigkeiten und die intensive Gewalt wohl eher nichts für jüngere Leser oder solche mit schwachen Nerven ist. Allerdings braucht man , um das Buch zu verstehen, keinerlei andere Star Wars-Bücher gelesen zu haben und ist daher für Neueinsteiger durchaus zu empfehlen.

3,5 von 5 untoten Wookiees.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Death Troopers" war mein erster Horrorroman, denn für gewöhnlich kann ich dem Genre in Buchform wenig abgewinnen. Doch begeisterte mich allein schon die Tatsache, dass man auch einmal andere Figuren beleuchten werde als Luke & Co. Dass dem später durch den Auftritt Han Solos und Chewbaccas nicht so war, tat dem Ganzen weniger Abbruch. Doktor Zahara Cody und die beiden Brüder Kale und Trig sind sehr interessante Charaktere. Eine besondere Schwäche habe ich für Doktor Cody und ihren Medi-Droiden Waste. Die Dynamik zwischen beiden Charakteren gefällt mir.

Neben den üblichen Logiklücken, die man bei Star Wars aber einfach schlucken muss (warum ist die Gefangenenbarke am Rand der Unbekannten Regionen, warum trifft sie mit Motorschaden gerade zufällig auf einen gestrandeten Sternzerstörer etc.) liest sich der Roman bis zum letzten Drittel recht flüssig. Dann aber, als die kleiner werdende Gruppe nur noch von den "Zombies" angegriffen wird, fängt der Roman an, etwas dröge zu werden. Dr. Codys Entdeckung, "was" der Virus ist, markiert in dem letzten schwachen Drittel noch den persönlichen Glanzpunkt, weil diese Abschnitte sehr schön geschrieben sind, doch entmystifiziert er leider auch das letzte bisschen Bedrohung. Gerade bei Zombies möchte ich im Dunklen gelassen werden, warum die Menschen welche werden. Das birgt ein viel höheres Gefahrenpotenzial als eine "normale" Krankheit. Zudem fing der Roman für mich ab dem Zeitpunkt, an dem Cody auf Han Solo und Chewbacca trifft, rapide an, an Spannung zu verlieren. Der Grund? Han und Chewie müssen überleben! Also kann der Gruppe, in denen die beiden sind, schonmal nichts wirklich Schlimmes passieren. Ich weiß also, dass ein paar Leute überleben werden. Das nimmt sehr die Spannung am Lesen.

Dennoch ist "Death Troopers" ein gelungener erster Vorstoß seitens Star Wars in das Horrorgenre - denn Joe Schreiber weiß, wie man martialisch und geradezu "ekelhaft" plastisch schreibt. Es werden zwar nur altbekannte Ideen, die man bereits zuhauf aus anderen Geschichten dieser Art kennt, wieder aufgewärmt, aber für die Saga sind diese Ideen noch neu. Es bleibt nur zu hoffen, dass der bereits angekündigte Nachfolgeroman (kurioserweise ein Prequel) die Qualität des Schreibens beibehält und inhaltlich noch anzieht, um wirklich etwas Eigenständiges zu schaffen und nicht nur ein Flickwerk aus bekannten Zombiewerken darzustellen.

Auswirkung auf den Kanon

Wir erfahren, dass das Imperium Biowaffenforschung betrieb und diese Death-Trooper-Seuche erzeugte. Han und Chewie wurde der Falke um 1 VSY konfisziert und sie auf die Imperiale Gefangenenbarke Purge gebracht. Zahara Cody, Kale und Trig Longo und weitere Personen werden vorgestellt und wir erfahren etwas über das imperiale Justizvollzugssystem.
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