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Als der unabhängige Filmemacher George Lucas, der von experimentellen Dokumentarfilmen und den Regisseuren der Nouvelle Vague schwärmte, 1977 seinen Science-Fiction-Film Krieg der Sterne ins Kino brachte, hielten ihn die meisten für ziemlich verrückt. Nicht nur dass Science-Fiction-Filmen in den 70er-Jahren keine großen Marktchancen eingeräumt wurden -- Lucas hatte auch noch freiwillig auf eine höhere Regie-Gage verzichtet, um sich alle Rechte an seinem Film zu sichern. Vor dem Kinostart lachte sich die Filmbranche über so viel Dummheit ins Fäustchen. Nach dem Kinostart lachten sie nicht mehr. Lucas' Weltraum-Saga trat einen nie da gewesenen Siegeszug um die Welt an und brach alle Einspielrekorde, die es zu brechen gab.
Inzwischen sind die Star-Wars-Saga und ihre Abenteuer um Luke Skywalker, Prinzessin Leia, Han Solo und den finsteren Darth Vader fester Bestandteil der Pop-Kultur. Zum 25-jährigen Jubiläum erlebte der Krieg der Sterne in der digital bearbeiteten und um neue Szenen ergänzten Special Edition seine erfolgreiche Wiederaufführung in den Kinos. Aus den Verkaufsregalen der Läden war Star Wars ohnehin nie verschwunden: Spielzeug, Comics, Romane, Bettwäsche, Computerspiele -- das Feld der Merchandising-Produkte ist längst unüberschaubar. Trotz seines inzwischen fortgeschrittenen Alters hat der Film nichts von seinem Charme und seiner innovativen Technik eingebüßt. Die Oscar-prämierten Spezialeffekte und der Soundtrack von John Williams -- vor allem aber die märchenhafte Geschichte -- faszinieren auch heute noch Zuschauer jeden Alters. Und das bis ins kleinste Detail ausgefeilte Gesamtkonzept des Films lässt auch bei wiederholtem Sehen immer noch Neues entdecken. Ein absolutes Meisterwerk und ein Muss für jede Sammlung. --Birgit Schwenger
Das Imperium schlägt zurück
Der mittlere Film der von George Lucas erdachten Star-Wars-Trilogie ist dunkler und düsterer als die anderen Teile der Serie. Die meisten Fans bezeichnen den zweiten Teil daher auch als den besten Film der Trilogie. Vorbei ist es mit der Leichtigkeit des ersten Abenteuers: Die von Prinzessin Leia (Carrie Fisher) angeführte Rebellion muss vor der Übermacht des Imperiums die Flucht ergreifen. Der junge Held Luke Skywalker (Mark Hamill) begibt sich derweil in die Obhut des Jedi-Meisters Yoda, um sich die Macht der Jedi-Ritter im Kampf gegen das Böse nutzbar zu machen. Der Abenteurer Han Solo (Harrison Ford) wird indessen von seinem ehemaligen Verbündeten Lando Calrissian (Billy Dee Williams) verraten.
Ganz in der Tradition großer Serials (jene Fortsetzungskurzfilme aus den 40er-Jahren, auf deren Dramaturgie der moderne Action-Film bis heute basiert), endet auch Das Imperium schlägt zurück mit einem gigantischen Cliffhanger. Der Abspann läuft -- doch wie geht es weiter? Darauf wird erst der dritte Teil eine Antwort geben.
Die Weiterentwicklung der Spezialeffekte-Technologie in den nur drei Jahren zwischen dem ersten und diesem zweiten Krieg der Sterne-Film, ist erstaunlich. Die Effekte sind atemberaubend, herausragend sind eine Verfolgungsjagd durch ein Meteoritenfeld sowie die von Lando angeführte Stadt in den Wolken, in der Luke seiner schwarz gewandeten Nemesis Darth Vader (David Prowse) zum Kampf gegenübersteht -- um von ihm ein schockierendes Geheimnis zu erfahren.
Regie-Veteran Irvin Kershner (Die Augen der Laura Mars, Sag niemals nie) übernahm die Inszenierung von Produzent und Star-Wars-Erfinder George Lucas und erschuf ein Lichtgeschwindigkeitsabenteuer, mit dem er darüber hinaus einen weitaus ausgeprägteren Sinn für Spannung als sein Vorgänger bewies. --Sean Axmaker
Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Der letzte, von Spezialeffekten fast schon überladene dritte Teil der Star Wars-Trilogie erzählt die Geschichte der letzten Konfrontation von Luke Skywalker (Mark Hamill, der in diesem Film weitaus erwachsener wirkt als in den beiden Vorgängern) und seinem bösen Vater Darth Vader (David Prowse) sowie von der letzten Schlacht der Rebellen gegen das dunkle Imperium.
Der Film beginnt in der beeindruckenden Kulisse des Palastes des monströsen Jabba the Hutt, der hier sowohl Han Solo (Harrison Ford) als auch Prinzessin Leia (Carrie Fisher) zu seinem eigenen dekadenten Vergnügen als Gefangene hält. Bis Luke Skywalker auf der Bildfläche erscheint und seine Freunde befreit.
Der Handlungsort wechselt, und schon sind die Rebellen mit einem neuen, noch gigantischeren Todesstern als im ersten Teil konfrontiert, auf dem die finale Schlacht des Guten gegen das Böse ausgetragen wird. Um die Zerstörung des Todessternes vorzubereiten, ziehen die Rebellen ihre Truppen zusammen.
Als Vorhut landen Luke Skywalker, Han Solo und Prinzessin Leia schließlich auf dem Waldmond Endor, in dessem Orbit der noch unvollkommene Todesstern seine Runden zieht. Dort erhalten sie Hilfe von den Ewoks, kleinen, knuddeligen Teddybären, die George Lucas kreierte, um mit ihnen auf dem Merchandising-Markt Kasse zu machen. Im letzten Kampf stehen sich schließlich die gigantische Armada der Rebellenschiffe und die Flotte des Imperiums gegenüber. --Sean Axmaker
Dies ist nicht der Fall!
Die sogenannte Star Wars Trilogie - Familybox enthält die Episoden IV-VI in der 2004er DVD-Version. Der einzige Unterschied zwischen dieser neuen Box und der alten, silbernen Box vom letzten Jahr besteht im Aussehen der Box, im Preis und im Fehlen der vierten Bonus-Disc.
Wem die bisherige Box also zu teuer war und wer eh keinen Wert auf Bonusmaterial legt, der kann hier zugreifen.
Ich selbst habe mir gestern die DVD-Box gekauft. Ich gebe zu, das ich mir im Vorfeld viele Pro's und Contra's zu dieser DVD-Box durchgelesen habe. Das Endergebnis war für mich persönlich: mach dir selbst ein Bild und investiere das Geld.
Was ist nach siebenstündigem Dauerschauen zu sagen ?
Positiv:
Hervorragendes Bild; scharf und gut ausgeleuchtet; nochmals erneute digitale Kosmetik an den einzelnen Retouschierebenen (z.B. Endor-Biker-Jagd); insgesamt sehr gut gelungen !
Digitale Effekte (so z.B. die neuen Kampf-Szenen am Todesstern; Anfahrt auf Mos Eisley etc.) fügen sich überwiegend harmonisch in den bestehenden Film ein und sind aus meiner Sicht gelungen; dennoch erscheint auch mir der Film dadurch bisweilen entfremdet - die dunkle Macht der Gewohnheit ?
Auch die viel diskutierten Szenen (wie etwa: Han's first Shot, Christensen's einkopiertes Gesicht am Ende von RotJ) stören mich ebenfalls nicht wirklich. Dennoch stimme ich dem Großteil der hier vorliegenden Rezessionen zu, daß man diese Szenen besser so belassen hätte, wie sie waren. AUch unter dem Aspekt, das einiges unlogisch wirkt und nicht konsequent zu Ende gedacht wurde. Aber das ist Geschmackssache ...
Positiv und Negativ zugleich:
Der Ton ! Die Trilogie erlebt bisweilen wahre Dolby Digital Sternstunden auf der mir eigenen DD-5.1-Surround-Anlage. Die Lasergefechte und Umgebungsgeräusche sind knackig (und schön laut), ABER ...
... viele der neuen Szenen (sowohl auf der englischen als auch deutschen Tonspur !
... Lesen Sie weiter... ›Wenn man die VHS Special Edition kennt, ist der erste Eindruck der DVD (Episode IV) überwältigend. Die Bildqualität (auf Großleinwand über LCD-Projektion) und der Ton sind einfach klasse!! Während des Films schwankt dann aber die Qualität der Sprach-Tonspuren (deutsch und englisch) dermaßen, dass die Freude nicht von langer Dauer ist. Die Stimmen haben teilweise allenfalls die Qualität eines Telefonates per Handy.
Bei dem Hipe, der von Lucas um die ultimative Veröffentlichung gemacht worden ist, konnte man davon ausgehen, exzellentes Bild und exzellenten Ton erwarten zu können. Was die Sprach-Tonspuren angeht - Fehlanzeige!!
Episoden V und VI habe ich noch nicht gesehen, aber ich fürchte das Schlimmste.....
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