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Star Wars The Old Republic: Eine unheilvolle Allianz [Broschiert]

Sean Williams , Jan Dinter
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

24. August 2010
Der in STAR WARS allgegenwärtige Kernkonflikt zwischen Jedi und Sith steht bei diesem spannenden Lesevergnügen erneut im Mittelpunkt! Die kreativen Köpfe der Top- Gameschmieden LucasArts und BioWare (u.a. Baldurs Gate, STAR WARS: Knights of the Old Republic und Mass Effect) werden mit STAR WARS: The Old Republic neue Maßstäbe setzen. Ein neues STAR WARS Kapitel beginnt mit diesem fantastischen Massive Multiplayer Online-Game. Umfassende Erzählkunst, gepaart mit neuen Gefährten und dynamischen Schlachten, garantieren ein höchst spannendes Lesevergnügen mit der Vorgeschichte zu DEM Videogame-Highlight!

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Produktinformation

  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: Panini Books (24. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833220368
  • ISBN-13: 978-3833220364
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Star Wars: The Old Republic - Fatal Alliance
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.854 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Mit Star Wars: The Old Republic präsentieren BioWare und LucasArts - Schöpfer des erfolgreichen Videospiels Star Wars:® Knights of the Old Republic® - ein neuartiges Multiplayer-Online-Rollenspiel, das es den Spielern ermöglicht, ihr eigenes Star Wars Abenteuer 3500 Jahre vor dem Aufstieg Darth Vaders zu erleben. New York Times Bestsellerautor Sean Williams erweckt das Spiel mit seinem neuesten Roman Star Wars: The Old Republic: Eine unheilvolle Allianz zum Leben. Tassaa Bareesh, eine Matriarchin des Hutt- Verbrecherkartells, lädt zu einer Auktion, die in der ganzen Galaxis Aufmerksamkeit erregt. Sowohl Abgesandte der Republik als auch des Sith Imperiums werden auf den Plan gerufen, um Nachforschungen anzustellen. Darunter auch ein Jedi-Padawan, der wild entschlossen ist, das Richtige zu tun, eine ehemalige Soldatin der republikanischen Eliteeinheit Blackstar, die ihren Namen reinwaschen will und ein geheimnisvoller Mandalorianer mit einer ganz persönlichen Agenda. Keiner dieser Gäste hat allerdings die Absicht an der Versteigerung teilzunehmen. Ihr Ziel liegt verborgen in einer nahezu unerreichbaren Schatzkammer. Die verkohlten Reste eines explodierten Sternkreuzers enthalten den Schlüssel zum Reichtum einer ganzen Welt. Doch der Schatz birgt tödliche Gefahren. Am Ende werden Sith und Jedi, Republik und Imperium zu einer historischen Entscheidung gezwungen. Eine Entscheidung, zu der sie kein Vermittler - egal ob helle oder dunkle Seite der Macht - jemals hätte zwingen können. Sie müssen zusammenarbeiten, um eine Bedrohung aufzuhalten, die die gesamte Galaxis zerstören könnte.

Über den Autor

Sean Williams ist einer der aufregendsten jungen SF-Autoren der letzten Jahre; seine Romane sind in seinem Heimatland Australien äußerst erfolgreich.

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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jedi, Sith & Mandalorianer 4. Oktober 2010
Von Merovar
Format:Broschiert
Knapp 4000 Jahre vor der Schlacht von Yavin herrscht ein zerbrechlicher Waffenstillstand zwischen der von den Jedi beschützten Republik und dem von Sith beherrschten Imperium. Als eine Hutt-Verbrecherfürstin ein seltenes Artefakt zur Auktion anbietet, nimmt der kalte Krieg wieder hitzigere Temperaturen an, denn sowohl Jedi als auch Sith wollen es in die Finger kriegen. Auch ein mysteriösere Mandalorianer hat seine Finger im Spiel, dazu kommen noch Agenten von beiden Regierungen, die ihre eigenen Pläne verfolgen. Am Ende geht es jedoch nicht mehr darum, wer aus diesem Wettstreit als Sieger hervorgeht, sondern um das Überleben der ganzen Galaxis. Und so müssen sich die Todfeinde zur titelgebenden unheilvollen Allianz zusammenschließen.

Nach seiner Pleite mit "The Force Unleashed" hatte ich von Sean Williams nicht mehr allzuviel erwartet, doch zum Glück belehrt er mich mit "Unheilvolle Allianz" eines Besseren. Zuallererst ein großes Lob für die interessanten, vielschichtigen Charaktere, die sich hier zum Stelldichein versammeln. Zwar gibt es auch hier den üblichen Schurken von der Stange (Darth Chratis), doch abgesehen davon ist es Williams gelungen, seinen Figuren Leben einzuhauchen. Der Jedi-Padawan Shigar hält sich im Gegensatz zum Rat für die Prüfungen, hat aber noch Probleme, seine Aggressionen zu zügeln. Die Sith-Schülerin Eldon Ax wird von starken Rachegelüsten getrieben, weshalb sie Gefahr läuft, ihre Missionsziele im Blick zu behalten. Der Doppelagent Ula Vii ist zwar ein treuer Diener des Imperiums, verabscheut aber die Sith und versucht dieses moralische Dilemma für sich aufzulösen. Zusätzlich wird er durch seine aufkeimenden Gefühle für die Republik-Soldatin Larin Moxla abgelenkt. Hinzu kommen zwielichtige Gestalten wie der Mandalorianer Dao Stryver und der Schmuggler Jet Nebula, deren wahre Motive lange Zeit im Dunkeln bleiben.

Auch beim Plot macht der Autor seine Sache zunächst sehr gut. Die Geschichte beginnt als spannender Agententhriller mit Mystery-Einfärbung, der aus den Blickwinkel der Hauptcharaktere geschildert wird. Williams bezieht hierbei jedoch keinen moralischen Standpunkt und lässt gewissermaßen jeden Charakter in dem guten Glauben, im Recht zu sein, handeln. Nachdem das Natur des Artefakts enthüllt ist, verliert die Geschichte deutlich an Reiz. Die Bedrohung, die nun für die ganze Galaxis entsteht, erscheint betont übermächtig konstruiert, damit Republik und Imperium nach einigem Gezänk sich zur titelgebenden Allianz zusammenschließen müssen. Was nun folgt, ist eine Materialschlacht, die von Seite zu Seite ermüdender wird. Aber immerhin bleibt Williamson seinen Charakteren treu und verbiegt ihr Wesen nicht, nur um einen schönen Schluss servieren zu können. Das entschädigt etwas für die zähen letzten 100 Seiten.

Ein Kritikpunkt wäre noch die Einbindung des Romans ins Erweiterte Universum. Erstens findet sich keine Angabe im Buch darüber, wie "Unheilvolle Allianz" in die gesamte Chronologie einzuordnen ist, dabei ist das bei SW-Büchern längst Standard geworden. Desweiteren wirft Williamson dem Leser bestimmte Begriffe an den Kopf, ohne sie dann auch zu erklären oder ihre Relevanz für die von ihm erzählte Geschichte erläutern. Beispiele wären der von ihm erwähnte Vertrag von Coruscant, dessen Inhalte oder Entstehungsgeschichte ganz der Fantasie des Lesers überlassen bleibt. Auch die Existenz des Sith-Imperiums muss man als gegeben hinnehmen oder dass es einen Imperator gibt. Dieser Begriff tauchte in Büchern und Comics, die in diesem Zeitalter spielen, meines Wissens nicht auf. Bei einem Fantasie-Universum wie Star Wars mit einer so reichhaltigen Geschichte müssen die Bezüge eines Romans zum großen Ganzen besser herausgearbeitet werden, sonst wirkt es so, als gehörte er gar nicht richtig dazu.

Fazit:
Sean Williams hat mit "Unheilvolle Allianz" auf jeden Fall die Scharte von "The Force Unleashed" ausgewetzt, sodass man seinem nächsten SW-Buch nicht mehr mit Bangen entgegensehen muss. Zu einem ganz großen Wurf hat dann aber doch einiges gefehlt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heiße Kämpfe im Kalten Krieg 21. März 2011
Format:Broschiert
'"I have a bad feeling about this."' Dieser allseits bekannte Satz aus dem Star Wars Universum gibt so ungefähr das wieder, was mir bei der Ankündigung des neuen Romans aus der Feder von Sean Williams durch den Kopf ging. Nachdem der australische Autor die Buch-Adaption des Spiels '"The Force Unleashed"' bereits zielsicher an die Wand gefahren und auch seine dreimalige Beteiligung an der "'Das Erbe der Jedi-Ritter"'-Reihe nicht gerade Begeisterungsstürme bei mir ausgelöst hatte, waren meine Erwartungen vor der Lektüre von "'The Old Republic -' Eine unheilvolle Allianz'" auch dementsprechend gering, zumal alle bisherigen Neuigkeiten rund um das neue MMO-Game nicht viel Innovatives vermuten ließen. Also wieder nur ein weiteres Werk, das lediglich die EU-Sammlung komplettiert? Eindeutig nein, denn Sean Williams belehrt hier alle Skeptiker eines Besseren und deutet an, dass er, ohne die Zwänge einer fest vorgeschriebenen Handlung, durchaus zu mehr fähig ist. Und nicht nur das: '"Eine unheilvolle Allianz"' gelingt es, trotz (oder gerade wegen) der Besetzung mit bisher gänzlich unbekannten Figuren, das Flair der alten Star Wars Trilogie wieder aufleben zu lassen und überrascht mit einer durchweg spannenden Handlung im Stile eines John-le-Carré-Agentenromans, in der Action, Witz und Drama genau richtig dosiert wurden.

Die Geschichte beginnt etwa 3643 Jahre vor der Schlacht von Yavin und damit genau ein Jahrzehnt nach der Unterzeichnung des Vertrages von Coruscant.

Jet Nebula, Pirat und Schmuggler, befindet sich gemeinsam mit einer von den Hutts gestellten Crew auf Kaperfahrt im Wilden Raum, als er fernab der üblichen Hyperraumrouten auf einen geheimnisvollen Frachter namens "'Cinzia"' stößt. Da jegliche Versuche, die Crew zur Aufgabe ihres Schiffs zu überreden scheitern, geht man zum Angriff über, nur um wenige Sekunden später die Explosion ihrer schon sicheren Beute miterleben zu müssen. Niemand von der "'Cinzia"' scheint überlebt zu haben. Die Fracht wurde in Millionen Einzelteile zersprengt. Schließlich kann doch noch etwas geborgen werden, wenngleich zu diesem Zeitpunkt noch niemand an Bord von Nebulas Schiff ahnt, dass mit ihrem Fund der Kalte Krieg zwischen Republik und Imperium schon recht bald ein sehr heißer werden wird.

Einige Zeit später auf Coruscant. Jedi-Padawan Shigar Konshi, Schüler der Großmeisterin Satele Shan, schlendert frustriert durch die unteren Ebenen der Zentrumswelt. Vor wenigen Stunden hat ihm der Rat mitgeteilt, dass man ihn noch nicht bereit für die Prüfungen hält. Er muss lernen seine Aggressionen zu zügeln und sein wechselhaftes psychometrisches Kiffar-Talent unter Kontrolle zu bringen. Gerade mit erstem Punkt hat er gerade ziemlich Schwierigkeiten, weshalb ihm der wenige Meter vor ihm dröhnende Kampfeslärm äußerst gelegen kommt. Ein Mandalorianer mit Namen Dao Stryver nimmt dort eine ganze Zelle der Schwarzen Sonne auseinander. Nur eine einzelne Frau hat dessen Toben überlebt, welcher Shigar nun mit glühender Klinge zur Hilfe eilt. Wenige Sekunden später ist der Kampf vorbei, der Mandalorianer geflohen und Shigar nur knapp mit dem Leben davongekommen. Die Frau, eine ehemalige Soldatin der republikanischen Special-Forces namens Larin Moxla, hat inmitten des Gefechts nur die Namen Lema Xandret und Cinzia aufgeschnappt. Da die anscheinend allerdings wichtig genug für Dao Stryver waren, um eine ganze Truppe der Schwarzen Sonne ins Jenseits zu schicken, beschließen die beiden, ihre Informationen nach oben weiterzuleiten.

Gleichzeitig kehrt die Sith-Schülerin Eldon Ax nach Dromund Kaas zurück. Auch sie hat ein Treffen mit Dao Stryver, der Ax über die beiden gleichen Namen befragte, nur dank der 'Güte' des Mandalorianers überlebt und sinnt nun auf Rache. Doch vorher muss sie sich dem Zorn ihres Meisters Darth Chratis stellen, der über ihr Versagen nur wenig begeistert ist. Seine Wut verraucht jedoch schnell, als seine Schülerin von der Suche des Mandalorianers berichtet. Ax ist verwundert. Was hat es mit diesen beiden Namen bloß auf sich?

Bevor das Imperium und die Republik handeln können, kommt ihnen eine Hutt-Verbrecherfürstin zuvor. Sie lädt beide Parteien zu einer Auktion nach Nal Hutta ein. Dort soll ein seltsames Artefakt versteigert werden, dass aus einem zerstörten Raumschiff geborgen wurde -' der '"Cinzia"'. Da man sich vom Navicomputer des Schiffes den Weg zu einem bisher unbekannten, ressourcenreichen Planeten erhofft, senden sowohl das Imperium als auch die Republik sofort ihre Botschafter los. Was beide nicht wissen: Das Imperium ist dabei gleich doppelt vertreten, denn beim ausgewählten Vertreter der Republik namens Ula Vii handelt es sich um einen imperialen Spion. Da auch Shigar Konshi und Larin Moxla Nal Hutta im Auftrag Satele Shans Nal Hutta ansteuern, drohen die Fassaden der Diplomatie schnell zu fallen, denn keiner der Gäste hat wirklich die Absicht an der Versteigerung teilzunehmen.

Doch hinter dem Geheimnis der 'Cinzia' verbirgt sich eine tödliche Gefahr. Und bald werden Sith und Jedi, Republik und Imperium zu einer historischen Entscheidung gezwungen. Sie müssen eine unheilvolle Allianz eingehen, um eine Bedrohung aufzuhalten, welche die gesamte Galaxis zerstören könnte ...

Gerade dieser letzte Satz des Klappentexts lässt bei langjährigen Begleitern des Erweiterten Universums einen schalen Geschmack im Mund zurück. Schon wieder eine Gefahr für die gesamte Galaxis? Vielen Dank auch, die lassen sich ja bald an einer Hand nicht mehr abzählen. Und zugegeben, ob man das Geheimnis der 'Cinzia' zu einer derart großen Bedrohung stilisieren musste, ist fraglich. Spannungstechnisch hätte es sicher auch ohne funktioniert. Andererseits brauchte Williams wohl etwas, damit Republik und Imperium sich zu der Allianz zusammenschließen, welche dem Buch letztlich den Titel gibt. Tatsache ist aber auch: Nachdem der Felinx bezüglich der "'Cinzia'" erstmal aus dem Sack ist, geht der Story leider ein wenig die Puste aus und die Handlung pendelt sich in allzu bekannten Bahnen ein. Doch first things first.

Bevor man die durchaus vorhandenen Fehler und den fehlenden Ideenreichtum der zweiten Hälfte des Romans kritisiert, verdient Sean Willians zuallererst mal Lob, ist es ihm doch gelungen einer bis hierhin gänzlich farblosen Epoche nicht nur einen gewissen Reiz zu verleihen, sondern sie auch inhaltlich dem Kontext der Star Wars Chronologie anzugleichen. Die Befürchtung, '"Eine unheilvolle Allianz"' wäre nur ein lückenfüllender Appetitanreger für das MMO-Game, löst sich bereits nach wenigen Seiten in Luft auf, da Williams die spielbaren Charakterklassen mit Leben füllt und so nachvollziehbar macht. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass der Autor sich nicht (wie bei "'The Force Unleashed"') punktgenau an den Spielaufbau halten musste und stattdessen den kreativen Freiraum nutzen konnte, um eigene Ideen mit einzubringen. Und die Idee, mittels eines Agenten-Katz-und-Maus-Spiels die brüchige Friedensphase im Kalten Krieg zu verdeutlichen, ist ein wahrer Geniestreich. Nicht zuletzt auch deswegen, weil jeder einzelne Handlungsstrang zu faszinieren vermag und Williams die jeweilige Seite gänzlich unparteiisch beleuchtet. So erwischt sich der Leser nicht selten dabei, dass er, nachdem er eben noch Shigar Glück gewünscht hat, wenige Seiten später Eldon Ax die Daumen drückt. Die Fronten sind keineswegs so klar zu definieren und zu ziehen, wie man es von den Romanen der Rebellions-Ära gewöhnt ist. Das wird besonders am Beispiel der Figur Ula Vii deutlich.

Gefangen zwischen dem Pflichtbewusstsein gegenüber dem Imperium und der körperlichen Anziehung zur Soldatin Moxla, steht er stellvertretend für die seltsame Pattsituation in der Galaxis, denn auch wenn der Imperator in dieser Epoche ebenfalls kein freundlich gesinntes Wesen ist, so sind doch viele Planeten mit der Herrschaft des Imperiums durchaus einverstanden. Dieses hat zudem weit mehr Facetten, als das unter der Führung Palpatines der Fall sein wird. Zwischen Sith und Imperium werden deutliche Unterscheide gemacht, womit auch Ula Vii, der mit den Todfeinden der Jedi genauso wenig anfangen kann wie mit den Jedi selbst, seine Handlungen immer wieder rechtfertigt, bis er letztlich erkennen muss, dass Erstere niemals die Kontrolle abgeben werden und sein Traum von Frieden und Gerechtigkeit deshalb auf mehr als tönernden Füßen steht. Eldon Ax dagegen verkörpert die typische Sith-Schülerin am Scheideweg, welche noch nicht gänzlich der Dunklen Seite der Macht verfallen ist, die aber doch im gesamten Verlauf nie in Gefahr gerät die Seiten zu wechseln. Komplettiert wird die Riege der 'Bösen' durch Dao Stryver, der mir von allen Figuren dieses Romans aufgrund seiner undurchsichtigen Motivation am Besten gefällt. Ein wahrhaft würdiger Boba-Fett-Vertreter, dessen Identitätslüftung am Ende Williams erstklassig in Szene gesetzt hat.

Da Williams wie bereits erwähnt aber niemanden den Vorzug gibt, sondern jeder Figur gleichermaßen Aufmerksamkeit schenkt, konnte ich mich letztlich eigentlich für alle begeistern. Von Jet Nebula, der wohl nicht ungewollt ein wenig an einen gewissen Han Solo erinnert, über die nach einer Aufgabe gierenden Soldatin Moxla bis hin zum zweifelnden Jedi-Padawan Shogar. Alle passen bestens ins Gefüge, machen das Ganze mit ihren unterschiedlichen Eigenarten lebendig. Lesen Sie weiter... ›
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Star Wars" meets "Stargate"... 1. Oktober 2010
Format:Broschiert
So oder so ähnlich könnte man den Hauptplot des TOR-Romans "Eine unheilvolle Allianz" wohl am treffendsten bezeichnen.
Der erste Roman, der in der neuen Ära rund um das kommende Online-Spiel "The Old Republic" angesiedelt ist, wurde von Sean Williams geschrieben, zwar einem Veteranen der Star Wars-Romane, aufgrund seines grauenhaften TFU-Buches war Vorsicht geboten.

"TOR" ist weitaus besser als "TFU", doch irgendwie kam das Buch aus meiner Sicht nur selten über das Mittelmaß hinaus.
Liegt vielleicht auch daran, dass ich generell dieser neuen Ära namens "TOR" nicht viel abgewinnen kann. Zuviel Altbekanntes in beinahe unverschämt abgekupferter Form ist zu finden. Sternzerstörer, die denen aus den Filmen stark ähneln, einen Sith-Imperator (Imperator Palpatine läßt grüßen, wobei ich das Alter des Sith-Imperators am störendsten empfinde), Truppen, die den Klon- und Sturmtruppen zum verwechseln ähnlich sehen, ein "Dunkler Sith-Rat" (gabs auch schon in "Das goldene Zeitalter der Sith), usw. Die Liste läßt sich fortsetzen.

Klar, bei weit über 100 Romanen, noch mehr Co,mics, sachbüchern und TV-Serien wird sich im Star Wars-Universum Vieles zwangsläufig wiederholen. Hier aber finde ich wurde einfach zu offensichtlich und zu dreist aus allen Star Wars-Bereichen was zusammengeklaut.

Vorsicht, eventuelle Spoiler!

Williams Schreibstil war jetzt nicht schlecht, aber irgendwie wollte sich bei mir nie wirklich echte Spannung einstellen, lediglich bei der Enthüllung des Cinmzia-Klons war ich etwas überrascht. Dann starb sie jedoch wieder viel zu schnell, sodass ihr harakter eine fast unbedeutende Randfigur geblieben ist.

Aus Darth Chratis hätte man auch weitaus mehr machen können, er ist einfach der typische, bös dreinblickende Sith, ohne echte Charakterentwicklung. Er hatte, wie Satele Shan, zu wenig Auftritte, und blieb dementsprechend blaß und farblos. Sein Tod war weder überraschend, noch "spektakulär".
Satele Shan gefiel mir da besser, obwohl auch sie recht wenig Auftritte hatte.

Eldon Ax und Ula Vii wurden in den ersten 1-2 Szenen irgendwie völlig aders dargestellt, als sie es im Rest des Romans dann tatsächlich waren. Hat mich zunächst etwas verwirrrt, doch ihre Figuren waren dann recht glaubhaft gezeichnet.

Sehr gefallen haben mir Shigar und Larin, bin mal gespannt, ob man von den beiden noch mehr erfährt.
Heimlicher Star war für mich jet Nebula, der mysteriöse Schmuggler, der allen anderen etwas vormachen konnte.
Dao Stryver war der typische, arrogante Mandalorianer (als ob die nie aus ihren Niederlagen lernen), die "Enthüllung" im Epilog, Stryver sei weiblich, war aber völlig unnötig und nicht im Mindesten überraschend oder einfallsreich.

Die Hexen waren ehrlich gesagt nix Neues, mir kamen beinahe sofort die Replikatoren aus "Stargate" ins Gedächtnis gesprungen. Das sie eine galaxisweite Bedrohung repräsentierten, ist in den neueren Star Wars-Romanen ja schon fast Pflicht.
Lema Xandrets "Bewußtsein", oder was auch immer in dieser Flüssigkeit war, hielt ich ehrlich gesagt für ne ziemlich wirre Idee, zumal man kaum etwas darüber erfahren hat.
Die titelgebende "Allianz" wurde auch viel zu spät im Roman geschlossen, und währte auch nur wenige Stunden, sie war praktisch überflüssig und in Anbetracht des Titels etwas irreführend.
Etwas gestört hat mich der Begriff "Hutta", Nal Hutta ist der verbreitete Begriff für den Planeten, aber das war eh nur ne Kleinigkeit.

Über die Sith und die Republik, bzw. deren Situationen, hätte ich persönlich gerne etwas mehr gelesen. Aber vielleicht geht man darauf in den kommenden TOR-Romanen noch weiter drauf ein.

Als Star Wars-Buch für zwischendurch kann man "Eine unheilvolle Allianz" bedenkenlos empfehlen, so unterhaltsam wie bspw. "Dynasty of Evil" oder "Luke Skywalker and the Shadows of Mindor" war es aber leider fast nie.
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