Als Schüler Exar Kuns wurde Ulic Quel Droma zu einem der Verursacher des Sith-Krieges. Er hat seinen eigenen Bruder ermordet und wurde zuletzt sogar von der Macht verstoßen. Sein Leben ist ihm zur Qual geworden und so hat sich Ulic auf den Eisplaneten Rhen Var zurückgezogen, wo er hofft wenigstens das Ende seiner Tage in Stille erleben zu dürfen.
Anderenorts ist die junge Vima Sunrider verägert, noch immer keine Jedi-Ausbildung erhalten zu haben, während ihre heldenhafte Mutter mit allen Mitteln versucht den Jedi-Orden zusammenzuhalten und kaum Zeit findet sich ihrer Tochter zu widmen. Trotzig beschließt Vima, sich selbst einen Meister zu suchen und ihre Wahl fällt auf keinen geringeren als Ulic Quel Droma, den sie nun zu suchen beginnt. Die Jedi-Ritterin Sylvar hat sich nach dem Tod ihres der dunklen Seite verfallenen Gefährten nun selbst gefährlich oft ihren Rachegelüsten hingegen. Doch Jagden und lebensgefährliche Missionen, reichen langsam nicht mehr aus, ihr Bedürfnis zu stillen, sie will Rache, Rache an einer bestimmten Person, dem letzten lebenden Verantwortlichen für den Sith-Krieg, Ulic Quel Droma...
Tales of the Jedi: Redemption bringt die Geschichte Ulic Quel Dromas zum Abschluss, wenngleich auf eine sehr enttäuschende Weise, die so wirkt als hätte man hier aus einem relativ kurzen Epilog noch krampfhaft versucht einen eigenen Comic zu basteln. Der Mord an seinem Bruder hat Ulic die Verbindung zur Macht gekostet und dennoch ist es ihm offenbar gelungen, sich seit Jahren einer Anklage zu entziehen. Nun wird er zum Ziel zweier sehr unterschiedlicher Personen, die aus egoistischen Motiven handeln, einerseits Vima Sunrider, bei der man nicht versteht, warum gerade die Tochter der legendären Nomi Sunrider nicht im Umgang mit der Macht vertraut sein sollte und Sylvar, die sich gefährliche nahe am Rand zur dunklen Seite bewegt. Die Handlung selbst ist abgesehen von einigen Fragezeichen, zwar dramatisch konzipiert, aber doch etwas zu lau und schon fast eintönig.
Fazit:
Enttäuschender Ausklang der Tales of the Jedi.