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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Weitgehend unspektakuläres Ende,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 9: Sieg (Taschenbuch)
Nach Abschluss ihres mandalorianischen Spezialtrainings wird Jaina Solo nun auch offiziell vom Jedi-Rat damit beauftragt, Darth Caedus zur Strecke zu bringen. Um sie bei ihrer schweren Aufgabe zu unterstützen, starten Luke Skywalker und die anderen Jedi Aktionen, zum einen, um den Aufenthalt von Caedus herauszufinden, zum anderen um den selbsternannten Führer der Galaktischen Allianz von Jaina abzulenken.Doch auch Caedus bleibt nicht untätig, so zwingt er die Moffs und somit die imperialen Restwelten unter seiner Kontrolle und erobert Nickel 1, eine wichtige Produktionsstätte der Verpinen. Außerdem wendet der Sith-Lord einige Tricks an, um endlich den Standort der geheimen Jedi-Basis herauszufinden. Die Moffs verfolgen derweil eigene Pläne, um das Imperium auferstehen zu lassen, und greifen dabei auf schmutzige Methoden zurück. Schließlich kommt es zur finalen Konfrontation zwischen Jaina, dem "Schwert der Jedi" und Caedus. Nachdem in den vorangegangenen Bänden immer mehr Spannung aufgebaut wurde, erwartet man in "Sieg" naturgemäß den großen Knall, mit dem alles zu Ende geht. Doch irgendwie enttäuscht Denning hier und lässt den Leser mit gemischten Gefühlen zurück. Das liegt vor allem an dem Grundproblem, das sich durch die ganze Reihe "Wächter der Macht" zieht, nämlich die mangelhafte Abstimmung der Autoren Allston, Denning und Traviss. Zwar greift Denning den von Traviss fast schon mythisch überhöhten Handlungsstrang um Boba Fett und die Mandalorianer auf, aber belässt es dann bei einer halbherzigen Umsetzung. Die eigentlich gute Idee von Traviss, Jaina bei Boba Fett trainieren zu lassen, um es durch die andersartigen mandalorianischen Kampftaktiken mit Caedus aufnehmen zu können, verläuft im Sande und hat keine Auswirkungen auf das von Denning geschilderte Geschehen. Auch die mysteriöse Gruppe der Sith, die zwischenzeitlich mal aufgetaucht war, glänzt durch Abwesenheit, sodass man sich im Nachhinein bei einigen Aspekten der Reihe fragen muss: Was sollte das eigentlich alles? Gerieten die politischen und ethischen Gründe für den neuerlichen galaktischen Bürgerkrieg im Lauf der Reihe immer mehr in den Hintergrund, so ist in "Sieg" gar nichts mehr davon übrig geblieben. Stattdessen liegt der Fokus ganz auf den persönlichen Motiven der Hauptfiguren, was jedoch per se nicht unbedingt schlecht sein muss. Doch leider spielt selbst der böse Hauptgegner Caedus nur noch eine untergeordnete Rolle, sein Charakter ist nun zu einem klischeehaften Abziehbild verkommen, für das man nur noch wenig Interesse aufzubringen vermag. Seine neue Gehilfin Tahiri ist wesentlich aktiver, doch auch hier wird ihre innere Entwicklung nicht besonders überzeugend dargestellt. Den größten Fehlgriff leistet sich Denning dann im Epilog, als er den neuen Staatschef der Galaktischen Allianz verkündet. Keine Ahnung, ob es seine Entscheidung war oder ob das von LucasBooks verordnet wurde, man kann sie nur als Panne bezeichnen. Es widerspricht auf eklatante Weise der inneren Logik des SW-Universums, dass dieser Charakter zum neuen Staatschef ernannt wird, leider kann ich nicht deutlicher werden, ohne die Überraschung zu verderben. Mir kommt es so vor, als habe man auf die Art schon den nächsten Konflikt vorbereiten wollen, der dann in der nächsten Buchreihe zum Ausbruch kommen wird. Troy Dennings "Sieg" muss jetzt als finaler Band der Reihe die Zeche für all die Fehler bezahlen, die in den vorangegangenen Büchern gemacht worden sind. Doch darüber möchte ich nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass er durchaus solide Arbeit geleistet hat. Insbesondere die Actionszenen sind gut gelungen, und zumindest Jaina Solo, die früher oft durch rechthaberisches Verhalten genervt hat, dürfte so manchem Leser nun doch ans Herz gewachsen sein. Man bekommt hier ein SW-Buch, das im Detail gut gearbeitet ist und durchaus zu unterhalten vermag. Dicke Minuspunkte gibt es für die mäßige Einbettung sowohl in den Kontext der Reihe als auch ins gesamte erweiterte Universum. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Enttäuschender Showdown,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 9: Sieg (Taschenbuch)
Die Verpinen, die beide Seite des Krieges mit Waffen beliefert haben,werden zum Dorn im Auge von Darth Caedus - er bringt die Restwelten des Imperiums dazu, die Verteidigungsanlagen des Verpinenplaneten anzugreifen. Boba Fett und die Mandalorianer kommen zu späte zur Verteidigung. Indessen schmieden Luke und Jaina Pläne, wie Darth Caedus endlich zu vernichten ist. Ihr Plan ist, daß Luke scheinbar als Angreifer fungiert, während Jania der tatsächliche Attentäter ist und ihren Zwillingsbrüder überraschen soll. Der erste Versuch geht schief, Jania kann ihrem Bruder zwar einen Arm abtrennen, wird aber selbst schwer lädiert und muß sich erholen. Tahiri Veila versucht indessen, zunächst Ben zu verführen und ermordet dann seinen Freund, um ihn zum Reden zu bringen. Während Caedus noch rätselt, wie Luke ihn angreifen konnte, ohne anwesend zu sein, bereitet dieser den nächsten Versuch vor - Caedus glaubt, die Jedi in die Falle getrieben zu haben, läuft aber in Wirlichkeit in einen Hinterhalt - Jaina schleicht sich erneut an Bord und stellt Ihren Bruder zum Kampf. Während der Zyklus spannend und vielversprechend begann, hat er in den letzten drei Bänden nichts Neues geboten, und es wurde Zeit, daß er beendet wird. Es ist nichts mehr viel Neues passiert, die Charaktere sind verflacht, auch der Showdown war eher enttäuschend, man merkt deutlich, daß den Autoren nichts Neues eingefallen ist, weder Kulisse noch spannende Kampfszenen. Überraschend lediglich ist die Ernennung des neuen Staatschefes - so überraschend, daß es schon wieder unlogisch wird, vermutlich aber liefert genau dies den Stoff für den nächsten Zyklus. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ich muss leider sagen: Endlich zuende!,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 9: Sieg (Taschenbuch)
Allem vorweg: Ich bin ein riesen Star Wars Fan und finde die "Wächter der Macht" Reihe klasse, obschon ich mir gewünscht hätte das die Konstellation der Kriegsparteien wie sie am Anfang der Reihe dargestellt wurde (Bruder gegen Bruder/ Freund gegen Freund) viel mehr hätte beibehalten werden müssen, denn das machte meiner Meinung den Reiz der Reihe aus. Und was haben wir nun vor uns? Den wahrscheinlich schlechtesten Teil der Reihe! Die "Guten" befinden sich fast alle wieder auf einer Seite und der böse Darth Ceadus alias Jacen Solo muss endlich weg.Wer solls richten? Seine Schwester Jaina Solo! Warum? Weil der Rest des Ordens mal wieder zu sehr mit rumphilosophieren beschäftigt ist(wie so oft in Troy Dennings Romanen. Würde man das etwas begrenzen wären seine Romane glaube ich nur halb so dick). Luke wills nicht machen weil er fürchtet auf die dunkle Seite zu geraten, und was ist mit Jaina?? HALLOOO! Die ist seine Schwester!! Darth Ceadus schneidet in beiden Duellen furchtbar schlecht ab und lässt den Sith Lord der vergangenen Romane missen und wirkt wie ausgewechselt. Als ob man schnell noch alles in einem letzten Buch versucht hätte unterzubringen. Diesen Roman hätte ich ohne zu wissen das er von Troy Denning ist schon nach der ersten Actionscene als einen von ihm identifiziert, denn niemand schreibt im Star Wars Universum solch brutale Kämpfe, was hier oft leider total deplaziert wirkt. Wie es der Verlag obendrein geschafft hat, nachdem sie die Titel der ersten 8 Teile meist zumindest sinngemäß übersetzt haben, den 9 Teil von "Invincilble"(Unbezwingbar) in "Sieg" umzubenennen wird mir für immer ein Rätsel bleiben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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