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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Beginn einer neuen Ära,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 1: Intrigen (Taschenbuch)
Zehn Jahre sind seit dem hart erkämpften Sieg über die Yuuzhan Vong vergangen und auch der Konflikt mit den Killiks liegt bereits 5 Jahre zurück, als ein zunächst politischer Konflikt mit Corellia zu einem Unabhängigkeitskrieg der corellianischen Welten auszuwachsen zu droht und ehemalige Freunde und Feinde sich in ungewohnter Gesellschaft wiederfinden.Nach einem kurzen Zwischenspiel auf Adumar finden sich Jedi-Ritter Jacen Solo und sein Schüler Ben Skywalker auf Coruscant ein, wo Jacen in einem vertraulichen Gespräch von seinem Onkel Luke erfährt, dass die Galaktische Allianz einen Militärschlag gegen Corellia plant. Da die Jedi als Beschützer der Allianz gewissermaßen dazu verpflichtet sind, an diesem Einsatz teilzunehmen, sollen Jacen und sein Cousin Ben die Centerpoint Station infiltrieren, um eine erneute Inbetriebnahme durch die Corellianer zu verhindern. Gleichzeitig sollen weitere Jedi-Teams auf Corellia die Regierungsmitglieder aus der Hauptstadt Coronet entführen. Doch als Admiral Matric Klauskin, der Kommandant der alliierten Streitkräfte, die Kontrolle über die Lage verliert steht alles auf dem Spiel. Durch ein mysteriöses Artefakt gelangen Jacen und Ben schließlich auf die Spur einer mysteriösen weiblichen Präsenz, während Luke Skywalker von Visionen eines unheimlichen Mannes geplagt wird, der von der dunklen Seite der Macht durchdrungen ist... Um Wächter der Macht zu verstehen, muss man Das Dunkle Nest nicht gelesen haben, denn die Vorkomnisse der Trilogie werden auf einige Randbemerkungen reduziert. Was das dunkle Nest allerdings schemenhaft schon erkennen ließ, wird jetzt Gewissheit, die dunkle Seite regt sich wieder und über den Tod von Darth Sidious hinaus, werden die Sith und ihr Erbe erneut eine tödliche Bedrohung für die Galaxis. Erneut steht ein Skywalker (der Solo-Linie) im Zentrum des Geschehens und ein galaktischer Konflikt, der diesmal allerdings sehr gewagt, die bisherigen Freund-Feind-Konstellationen durcheinanderwirbelt, droht die Galaxis in einen Bürgerkrieg zu stürzen, bei dem anfangs nicht klar ist, wer denn hier die Bösen sind und wie das alles ausgehen kann. Doch das ist es, was diese neue Ära so besonders macht, die Vereinigung der Prequels mit dem erweiterten Universum. Viele Fans haben sich genau das gefragt, wie eine dritte Star Wars Trilogie aussehen würde und Wächter der Macht ist genau das, nur eben unverfilmt. Elemente aus allen Teilen des erweiterten Universums und auch den Filmen werden vereint und sollen aus dieser Ära so etwas wie den krönenden Abschluss der Saga machen. Mit 9 Teilen schließt Wächter der Macht endgültig die Ereignisse aus Erbe der Jedi-Ritter und Planet der Verräter ab. Allem voran bringt Wächter der Macht eine Rückkehr der Sith und den Tod einiger Schlüsselcharaktere, sowie jemanden der das dunkle Erbe Anakin Skywalkers annimmt, um selbst ein Sith-Lord zu werden. Nachdem das Erbe der Jedi-Ritter stellenweise einfach zu lang war und viele Fans dadurch vergrault hat, dass es kaum noch Star Wars-Feeling aufkommen ließ, stellt Wächter der Macht nicht nur eine ganz neue Ära dar, sondern auch den Versuch einer Rückkehr zu den Wurzeln. Doch so gut Aaron Allstons erster Band noch ist, so sehr er kongenial eine Handlung aufbaut und genau jenes Star Wars verkörpert dessentwegen man die X-Wing-Romane verschlungen hat, es gibt auch einige bedeutende Mängel, die im Laufe der Reihe noch stärker zu Tage treten werden. Besonders das Ende von "Intrigen" würde deutlich mehr verlangen, als "Blutlinien" zu bieten hat. Der starke Beginn verläuft sich in einer Handlung, die plötzlich die gesamte Spannung wieder in sich zusammenbrechen lässt. Spätestens mit Band 2 wird man merken, was es heisst, wenn eine Reihe mit 9 Bänden von 3 Autoren geschrieben wird, die Unausgeglichenheiten sind katastrophal. Fast nebenbei negiert Wächter der Macht übrigens entscheidende Eckpfeiler des Star Wars Kanons, so wird Jacen Solos neuer Weg zur Macht plötzlich in völlig neuen Zusammenhang gesetzt und seiner philosophischen Dimension beraubt, mit einer Konsequenz, die nun ja, man will ja nicht zuviel verraten. Fazit: Grandioser Beginn für eine neue Ära. Aaron Allston lässt nach Erbe der Jedi-Ritter wieder waschechtes Star Wars-Feeling aufkommen und eröffnet Wächter der Macht einfach genial, mit guter Story und einer Verwebung des Geists der Prequels mit dem Erweiterten Universum. Schon Intrigen ist anders, als bisherige Star Wars Romane und doch sind auch diesmal 3 Autoren und 9 Bände einfach zuviel Raum für eine Story, die über lange Strecken ihre Spannung verliert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
nicht schlecht, aber eine grausame Übersetzung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 1: Intrigen (Taschenbuch)
Das erste Buch der Reihe "Wächter der Macht" habe ich sehnlichst erwartet und war daher ein wenig enttäuscht als ich es dann endlich lesen durfte.Von den Unstimmigkeiten in der Handlung mal ganz abgesehen hat das Buch in der Übersetzung aus dem Englischen sehr gelitten. Auf der einen Seite wurden Begriffe anders übersetzt als in vorhergegangenen Bücher auf der anderen Seite bezweifel ich das der Übersetzter der deutschen Sprache mächtig ist. Man stolpert von einem Rechtschreibfehler zu einem Grammatikfehler oder einem nicht sinngemäßen Satz. Fazit: Als wahrer SW-Fan sollte man das Buch auf jeden Fall in seiner Sammlung haben, aber vielleicht bis zur zweiten und überarbeiteten Auflage warten Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Alte Bekannte und ein neuer Konflikt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars(TM) Wächter der Macht 1: Intrigen (Taschenbuch)
Es ist wahr:- Dieser Roman hat einige Längen. - Es gibt eindeutig zuviele Erzählstränge und zuviele Wechsel zwischen diesen Strängen. - Es gibt zuviele Hauptpersonen - Han & Leia, Luke & Mara, Jacen Solo & Ben Skywalker, Jaina Solo, Wedge Antilles, Syal Antilles - Es gibt einige seltsame Entwicklungen, die nicht unbedingt im Einklang mit den früheren Star Wars-Romanen stehen (z.B. Lukes Verhalten gegenüber der Galaktischen Allianz). - Die deutsche Übersetzung ist nicht immer gelungen. Trotz all dieser offenkundigen Mängel habe ich dem Roman 4 Sterne gegeben und diese Entscheidung will ich kurz begründen: Zunächst ist der Inhalt durchaus interessant und ereignisreich: Den Anlass für den neuerlichen Kampf von Luke und seinen Gefährten für den Frieden in der Galaxis liefert der Konflikt zwischen Corellia und der Galaktischen Allianz. Beide Seiten steuern durch das Machtstreben einzelner Politiker, Missverständnisse und fehlgeschlagene Machtdemonstrationen in einen Bürgerkrieg. Dabei versucht Corellia unter anderem die legendäre Centerpoint-Station wieder zu aktivieren, was zu einer galaktischen Bedrohung zu werden droht. Dies müssen die Jedi-Ritter unbedingt verhindern. Im Rahmen dieser Ereignisse kommt es interessanterweise zu spannenden Konflikten im Hause Skywalker/Solo. Han steht als gebürtiger Correlianer auf der Seite seines Heimatplaneten, während seine Kinder ihren Onkel Luke und die Galaktische Allianz unterstützen. Im Laufe des Romans wird zunehmend deutlich, dass hinter dem Konflikt eine viel größere Bedrohung für das Imperium und die gesamte Galaxis lauert. Neben dieser interessanten Geschichte spricht für den Roman, dass mit Wedge Antilles einer meiner Lieblingscharaktere wieder auftaucht. Zudem birgt die Entwicklung von Jacen Solo und Ben Skywalker einigen Anlass für Spekulationen. Des weiteren ist der Roman - zumindest zum Ende hin - sehr spannend und beschränkt sich dann glücklicherweise auch nur noch auf zwei Erzählstränge. "Intrigen" ist also - wie hinlänglich ausgeführt - kein rundum gelungener, aber zumindest ein spannender Star Wars-Roman, der genügend Raum für die weiteren Bände der "Wächter der Macht"-Reihe lässt. Deshalb vergebe ich trotz der genannten Schwächen 4 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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