Pressestimmen
„Star Wars ist kein Film – es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich – es ist eine eigene Kultur.“ (Cinema )
Kurzbeschreibung
Der Aufbruch zu neuen fantastischen Welten!
Der schwer verwundete Obi-wan Kenobi erfährt von kriegsentscheidenden Informationen. Trotz seiner Verletzungen bricht er auf, um diese zu überprüfen. Er erkennt nicht, dass er und seine Gefährten genau das tun, was die dunklen Sith-Lords von ihnen erwarten ...
Der schwer verwundete Obi-wan Kenobi erfährt von kriegsentscheidenden Informationen. Trotz seiner Verletzungen bricht er auf, um diese zu überprüfen. Er erkennt nicht, dass er und seine Gefährten genau das tun, was die dunklen Sith-Lords von ihnen erwarten ...
Klappentext
"Star Wars ist kein Film - es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich - es ist eine eigene Kultur."
Cinema
Cinema
Über den Autor
Karen Miller wurde in Vancouver, Kanada, geboren und zog schon im Alter von zwei Jahren nach Australien. Sie arbeitete in den verschiedensten Berufen, unter anderem als Pferdezüchterin in England. Karen Miller lebt in Sydney und widmet sich ganz dem Schreiben.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Geonosis, grellroter Planet. Fels und Staub und gnadenlose Hitze, Wind und Sand und ein Himmel voller Gesteinsbrocken. Harte Lebensbedingungen. Launischer Tod. Alles fruchtbare Grün, Labsal für die Augen, längst verdorrt. Kein sanfter Ort, der zweite Chancen gibt oder einen weich fallen lässt. Geheimnisse, Aufruhr und Engstirnigkeit. Ehrgeiz, unersättliche Gier und Sehnsucht nach dem Tod. Zufluchtsort für die einen, letzte Ruhestätte für andere. Das Blut der Republik versickert in der trockenen Erde. Der endlose Wind - schwach die Laute zu vernehmen von Qual und Leid. Und in der Arena weinende Jedi...
... deren Tränen im Innern rannen, wo man sie nicht sah. Denn um einen gefallenen Kameraden zu weinen, wäre die Zurschaustellung einer unziemlichen Bindung an diesen. Ein Jedi band sich gefühlsmäßig nicht an andere, an Dinge, an Orte, an Welten oder deren Bewohner. Die Stärke eines Jedi beruhte auf seiner inneren Ruhe, Zurückhaltung und Liebe, die nicht auf eine bestimmte Person gerichtet war. Das zumindest war das Ideal .
Yoda stand schweigend neben seinem Freund Mace Windu, der wie er Meister war. Er war müde und spürte schmerzhaft sein Herz, während er beobachtete, wie gewandt Klonkrieger die letzten gefallenen Jedi rasch und systematisch auf Repulsorlift-Bahren hoben, um sie mit einer Hand aus der grausamen Arena Poggles des Geringeren zu den Kanonenbooten der Republik, die jenseits der hohen Mauern warteten, zu transportieren. Das Ganze wurde von den wenigen Jedi beaufsichtigt, die das Gemetzel und den folgenden Kampf überlebt hatten - und nicht ganz so gelassen waren, wie ihre Philosophie es ihnen vorschrieb.
Die Schlacht von Geonosis war vorüber, die Droidenarmee der Separatisten hatte eine vernichtende Niederlage erlitten. Doch ihr Anführer, Count Dooku, war geflohen - genauso wie sich auch der Verräter und seine Untergebenen aus der Handelsföderation, der Techno-Union, der Handelsgilde, dem Intergalaktischen Bankenverband, dem Hyperkommunikationskartell und der Handelsallianz in Sicherheit gebracht hatten. Sie waren geflohen, um weiter eine Verschwörung gegen die große Errungenschaft der Galaxie - die Republik - zu planen.
"Ich bedaure es nicht, hierhergekommen zu sein", sagte Mace, und über sein ohnehin schon dunkles Gesicht legte sich ein Schatten. "Wir haben unserem Feind einen schweren Schlag versetzt und dabei feststellen können, zu was die Klonarmee in der Lage ist. Das ist nützlich. Aber Yoda, wir haben dafür einen höheren Preis gezahlt, als ich mir vorstellen konnte oder vorauszusehen war."
Yoda nickte, seine knorrigen Finger lagen fest auf seinem alten Gimerstock "Die Wahrheit Ihr sprecht, Meister Windu. Gewinn ohne Verlust es nicht gibt, denn im Gleichgewicht die Waagschalen müssen sein." Langsam stieß er einen langen, tiefen Seufzer aus. "Narren wir würden wirklich sein, wir dächten, ungeschoren davonzukommen bei so einem Kampf. Aber diesen Verlust der Tempel wird nur schwer verwinden. Zu Jedi-Rittern wir unsere ältesten Padawane bald schlagen müssen, ich fürchte."
Padawane wie Anakin Skywalker, so intelligent, so verwegen - und noch so verletzlich. Der bereits wieder auf dem Weg nach Coruscant war, zusammen mit Obi-Wan und der entschlossenen, kühnen und genauso verwegenen jungen Senatorin von Naboo.
Schwierigkeiten auf ihn und sie zukommen, ich spüre. Wenn doch ich nur sehen könnte klar. Aber in einen Schleier die dunkle Seite gehüllt ist. Uns mit seiner Undurchdringlichkeit erstickt.
"Was ist?", fragte Mace und runzelte die Stirn. Wie immer spürte er die innere Unruhe von Yoda. "Was ist los?"
Talia Moonseeker, eine junge Argauun, die erst seit vier Monaten Jedi-Ritter war, kniete mit gesenktem Kopf neben ihrem gefallenen früheren Meister Va'too. Mühsam riss Yoda den Blick von ihrer Trauer und der grässlichen Arena los, in der immer noch sengende Hitze herrschte. Auf Geonosis dauerte ein Tag so lang. Es würden noch viele Stunden vergehen, ehe die Sonne über dieser kargen Landschaft unterging.
"Euch antworten klar, ich kann nicht, Meister Windu", erwiderte er mit schwerer Stimme. "Zeit zu meditieren ich brauche."
"Dann solltet Ihr in den Tempel zurückkehren", meinte Mace. "Ich kann die Säuberungsaktion beaufsichtigen. Ihr seid unser Leitstern in der Dunkelheit, Yoda. Ich bezweifle, dass wir uns ohne Eure Weisheit und Euren Weitblick behaupten können."
Seine Worte waren freundlich gemeint und sollten das Vertrauen ausdrücken, welches Yoda genoss. Doch sie legten sich mit bleierner Schwere ob ihrer schrecklichen Endgültigkeit auf Yodas Schultern.
Zu alt ich bin, um zu sein die letzte Hoffnung der Jedi.
Er beobachtete, wie sich Talia Moonseeker taktvoll zurückzog, sodass der Leichnam ihres gefallenen früheren Meisters ohne Probleme von den unermüdlichen Klonen aus der Arena geschafft werden konnte. Jene Klone, die an diesem Tag gekämpft und gestorben waren, so zielstrebig und furchtlos, dass er sie eher als Droiden denn Menschen betrachtete - Droiden aus Fleisch und Blut, die zu perfekten absolut disziplinierten Tötungsmaschinen gedrillt waren. Nur zu dem einzigen Zweck gezüchtet zu sterben, damit die Völker der Republik lebten. Die Hintergründe und Umstände ihres Einsatzes waren ein Geheimnis, das wohl nie enthüllt werden würde.
Yoda musste ein Schaudern unterdrücken, als er an die Klon-Anlage auf Kamino dachte - deren strahlend weiße Sterilität, die unpersönliche Fürsorge, die man den gezeugten Wesen dort so effizient, so außerordentlich, so völlig bedenkenlos angedeihen ließ.
Gravierende Fragen nach Ethik und Moral diese Klone lassen aufsteigen. Aber Antworten, da sind? Keine weiß ich. So verzweifelt wir sie brauchen, dass über Bord geworfen werden dadurch alle ethischen Bedenken.
Mace ließ sich auf ein Knie sinken. "Geht es um Dooku, Yoda? Macht er Euch Gedanken?"
Bitterer, stechender Schmerz durchfuhr ihn. Dooku. Yoda schob den Namen, das Entsetzen beiseite. Später würde noch Zeit sein, über diesen gefallenen Mann nachzudenken. "Zum Tempel zurückkehren ich werde jetzt, Meister Windu. So bald wie möglich mir kommt nach. Wichtige Dinge es gibt, die der Rat besprechen muss."
Mace nahm die freundliche Zurückweisung hin und stand auf. "Ich wünsche Euch eine sichere Reise, Yoda. Ich sehe Euch dann auf Coruscant, sobald hier alles erledigt ist." Mit einem Fingerschnippen rief er einen Klonkrieger herbei. "Meister Yoda kehrt nach Coruscant zurück. Er braucht jemanden, der ihn zum Schiff begleitet."
Der Krieger nickte. "Ja, Sir."
Yoda beobachtete vom Schiff aus, wie sie den tödlichen Asteroidengürtel hinter sich ließen und der grausame rote Planet Geonosis erst verschmierte und dann zu einem Streifen wurde, als der Hyperantrieb ansprang.
... deren Tränen im Innern rannen, wo man sie nicht sah. Denn um einen gefallenen Kameraden zu weinen, wäre die Zurschaustellung einer unziemlichen Bindung an diesen. Ein Jedi band sich gefühlsmäßig nicht an andere, an Dinge, an Orte, an Welten oder deren Bewohner. Die Stärke eines Jedi beruhte auf seiner inneren Ruhe, Zurückhaltung und Liebe, die nicht auf eine bestimmte Person gerichtet war. Das zumindest war das Ideal .
Yoda stand schweigend neben seinem Freund Mace Windu, der wie er Meister war. Er war müde und spürte schmerzhaft sein Herz, während er beobachtete, wie gewandt Klonkrieger die letzten gefallenen Jedi rasch und systematisch auf Repulsorlift-Bahren hoben, um sie mit einer Hand aus der grausamen Arena Poggles des Geringeren zu den Kanonenbooten der Republik, die jenseits der hohen Mauern warteten, zu transportieren. Das Ganze wurde von den wenigen Jedi beaufsichtigt, die das Gemetzel und den folgenden Kampf überlebt hatten - und nicht ganz so gelassen waren, wie ihre Philosophie es ihnen vorschrieb.
Die Schlacht von Geonosis war vorüber, die Droidenarmee der Separatisten hatte eine vernichtende Niederlage erlitten. Doch ihr Anführer, Count Dooku, war geflohen - genauso wie sich auch der Verräter und seine Untergebenen aus der Handelsföderation, der Techno-Union, der Handelsgilde, dem Intergalaktischen Bankenverband, dem Hyperkommunikationskartell und der Handelsallianz in Sicherheit gebracht hatten. Sie waren geflohen, um weiter eine Verschwörung gegen die große Errungenschaft der Galaxie - die Republik - zu planen.
"Ich bedaure es nicht, hierhergekommen zu sein", sagte Mace, und über sein ohnehin schon dunkles Gesicht legte sich ein Schatten. "Wir haben unserem Feind einen schweren Schlag versetzt und dabei feststellen können, zu was die Klonarmee in der Lage ist. Das ist nützlich. Aber Yoda, wir haben dafür einen höheren Preis gezahlt, als ich mir vorstellen konnte oder vorauszusehen war."
Yoda nickte, seine knorrigen Finger lagen fest auf seinem alten Gimerstock "Die Wahrheit Ihr sprecht, Meister Windu. Gewinn ohne Verlust es nicht gibt, denn im Gleichgewicht die Waagschalen müssen sein." Langsam stieß er einen langen, tiefen Seufzer aus. "Narren wir würden wirklich sein, wir dächten, ungeschoren davonzukommen bei so einem Kampf. Aber diesen Verlust der Tempel wird nur schwer verwinden. Zu Jedi-Rittern wir unsere ältesten Padawane bald schlagen müssen, ich fürchte."
Padawane wie Anakin Skywalker, so intelligent, so verwegen - und noch so verletzlich. Der bereits wieder auf dem Weg nach Coruscant war, zusammen mit Obi-Wan und der entschlossenen, kühnen und genauso verwegenen jungen Senatorin von Naboo.
Schwierigkeiten auf ihn und sie zukommen, ich spüre. Wenn doch ich nur sehen könnte klar. Aber in einen Schleier die dunkle Seite gehüllt ist. Uns mit seiner Undurchdringlichkeit erstickt.
"Was ist?", fragte Mace und runzelte die Stirn. Wie immer spürte er die innere Unruhe von Yoda. "Was ist los?"
Talia Moonseeker, eine junge Argauun, die erst seit vier Monaten Jedi-Ritter war, kniete mit gesenktem Kopf neben ihrem gefallenen früheren Meister Va'too. Mühsam riss Yoda den Blick von ihrer Trauer und der grässlichen Arena los, in der immer noch sengende Hitze herrschte. Auf Geonosis dauerte ein Tag so lang. Es würden noch viele Stunden vergehen, ehe die Sonne über dieser kargen Landschaft unterging.
"Euch antworten klar, ich kann nicht, Meister Windu", erwiderte er mit schwerer Stimme. "Zeit zu meditieren ich brauche."
"Dann solltet Ihr in den Tempel zurückkehren", meinte Mace. "Ich kann die Säuberungsaktion beaufsichtigen. Ihr seid unser Leitstern in der Dunkelheit, Yoda. Ich bezweifle, dass wir uns ohne Eure Weisheit und Euren Weitblick behaupten können."
Seine Worte waren freundlich gemeint und sollten das Vertrauen ausdrücken, welches Yoda genoss. Doch sie legten sich mit bleierner Schwere ob ihrer schrecklichen Endgültigkeit auf Yodas Schultern.
Zu alt ich bin, um zu sein die letzte Hoffnung der Jedi.
Er beobachtete, wie sich Talia Moonseeker taktvoll zurückzog, sodass der Leichnam ihres gefallenen früheren Meisters ohne Probleme von den unermüdlichen Klonen aus der Arena geschafft werden konnte. Jene Klone, die an diesem Tag gekämpft und gestorben waren, so zielstrebig und furchtlos, dass er sie eher als Droiden denn Menschen betrachtete - Droiden aus Fleisch und Blut, die zu perfekten absolut disziplinierten Tötungsmaschinen gedrillt waren. Nur zu dem einzigen Zweck gezüchtet zu sterben, damit die Völker der Republik lebten. Die Hintergründe und Umstände ihres Einsatzes waren ein Geheimnis, das wohl nie enthüllt werden würde.
Yoda musste ein Schaudern unterdrücken, als er an die Klon-Anlage auf Kamino dachte - deren strahlend weiße Sterilität, die unpersönliche Fürsorge, die man den gezeugten Wesen dort so effizient, so außerordentlich, so völlig bedenkenlos angedeihen ließ.
Gravierende Fragen nach Ethik und Moral diese Klone lassen aufsteigen. Aber Antworten, da sind? Keine weiß ich. So verzweifelt wir sie brauchen, dass über Bord geworfen werden dadurch alle ethischen Bedenken.
Mace ließ sich auf ein Knie sinken. "Geht es um Dooku, Yoda? Macht er Euch Gedanken?"
Bitterer, stechender Schmerz durchfuhr ihn. Dooku. Yoda schob den Namen, das Entsetzen beiseite. Später würde noch Zeit sein, über diesen gefallenen Mann nachzudenken. "Zum Tempel zurückkehren ich werde jetzt, Meister Windu. So bald wie möglich mir kommt nach. Wichtige Dinge es gibt, die der Rat besprechen muss."
Mace nahm die freundliche Zurückweisung hin und stand auf. "Ich wünsche Euch eine sichere Reise, Yoda. Ich sehe Euch dann auf Coruscant, sobald hier alles erledigt ist." Mit einem Fingerschnippen rief er einen Klonkrieger herbei. "Meister Yoda kehrt nach Coruscant zurück. Er braucht jemanden, der ihn zum Schiff begleitet."
Der Krieger nickte. "Ja, Sir."
Yoda beobachtete vom Schiff aus, wie sie den tödlichen Asteroidengürtel hinter sich ließen und der grausame rote Planet Geonosis erst verschmierte und dann zu einem Streifen wurde, als der Hyperantrieb ansprang.