Wirkliche Bekanntheit haben die Star Wars-Filme weniger durch die Bücher zum Film, als viel mehr durch die Filme selbst erlangt. Dass ein Buch zum Film jedoch kein Flopp sein muss, hat zuletzt Matthew Stover mit seinem Bestseller Revenge of the Sith bewiesen. Doch auch wenn Stover eindeutig ein Ausnahmefall ist, so hätten auch die Bücher zu Krieg der Sterne eindeutig mehr Erfolg und Begeisterung auslösen können.
Eine grauenvolle Übersetzung, die selbst in der neuesten Auflage um keine Silbe verbessert wurde, macht es schwer etwa das noch von George Lucas selbst geschriebene Buch zu Episode IV zu lesen. Trotz zahlreicher entfallener Szenen, die ein etwas anderes Licht auf Luke Skywalker werfen und auch seine Freunde zeigen würden, ist es die Übelsetzung dieses Buchs, welche das Leseerlebnis schlichtweg ruiniert hat. Während so manches wortwörtlich ins Deutsche übersetzt wurde, fehlt bei anderen Worten einfach der Zusammenhang. Dies geht ernsthaft soweit dass die Dialoge der Buchversion sogar erheblich von denen des Films abweichen und nichts wäre leichter gewesen, als diese aneinander anzupassen. Es ist einfach schade wie man ein derartiges Werk derart ruinieren konnte und dass dieser "Mangel" bis heute nicht behoben wurde.
Fazit:
Ein Buch für all jene, die ohnehin nicht vor haben es zu lesen oder schon immer wissen wollten, was eine wirklich grässliche Übersetzung ist.