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Star Wars Sonderband 6, Jedi-Chroniken - Die Erlösung
 
 
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Star Wars Sonderband 6, Jedi-Chroniken - Die Erlösung [Taschenbuch]

George Lucas , Kevin J. Anderson , Chris Gossett
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 124 Seiten
  • Verlag: Panini Books; Auflage: Comic (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389748417X
  • ISBN-13: 978-3897484177
  • Größe und/oder Gewicht: 26 x 17 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 576.858 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Kevin J. Anderson, geboren 1962 und studierter Physiker, ist einer der populärsten amerikanischen Science-Fiction-Autoren. Er wurde durch seine Star-Wars-Romane und -Anthologien international bekannt. Seine High-Tech-Thriller und Akte-X-Romane stürmen die Bestsellerlisten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schuld und Sühne 26. Juni 2010
Von Merovar
Ulic Quel-Droma hat während des Sith-Kriegs viele Untaten vollbracht und sogar seinen eigenen Bruder getötet. Zur Strafe unterbrach Nomi Sunrider Ulics Verbindung zur Macht, wodurch er alle seine Jedi-Fähigkeiten eingebüßt hat. Von Schuldgefühlen geplagt, begibt sich Ulic ins Exil auf die abgeschiedene Eiswelt Rhen Var. Doch seine Einsamkeit wird jäh von Vima Sunrider gestört, die sich von Ulic zur Jedi ausgebildet werden möchte. Auch die Jedi-Ritterin Sylvar sucht nach Ulic, denn sie macht ihn als Verursacher des Krieges auch für den Tod ihres Gefährten Crado verantwortlich.

Zugegebenermaßen weist "Erlösung" einige Schwächen in der Konstruktion der Handlung. Ungeklärt bleibt die Frage, wieso Ulic für seine Kriegsverbrechen nie vor ein formales Gericht gestellt wurde. Dass Nomi keine Zeit für die Ausbildung ihrer Tochter hat, mag ja noch angehen, aber es sollte eigentlich genug Meister geben, die bereit wären, Vima auszubilden. Dass sie ausgerechnet Ulic zu ihrem Lehrmeister auserkoren hat, wirkt schon etwas an den Haaren herbeigezogen.

Wenn man diese Aspekte jedoch hintanstellen kann, dann entfaltet sich eine emotionale Geschichte um die Frage ob und wie Schuld gesühnt werden kann. Ulic hat seinen Lebenswillen verloren und möchte eigentlich eher früher als später aus dem Leben scheiden, doch Vima reißt ihn wieder aus seiner Lethargie. Dadurch, dass er Vima im Gegensatz zu ihrer Mutter ernst nimmt, kann er zumindest von einigen Lebewesen Vergebung erlangen, selbst wenn die Galaxis als solche ihm keine Vergebung gewährt. Sylvar dagegen versucht ihr Bedürfnis nach Rache durch gefährliche Jagden und Missionen zu stillen, hat damit jedoch keinen Erfolg. Nur eine Konfrontation mit Ulic kann die Entscheidung darüber bringen, ob sie auf die Dunkle Seite abgleitet oder ihr inneres Gleichgewicht wiederfindet.

Fazit:
Trotz des extrem niedrigen Actionanteils lohnt sich die Anschaffung, besonders für diejenigen, die sich vor allem für diese Ära von Star Wars interessieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach all den Konflikten und großen Schlachten scheint in der Galaxis endlich eine Epoche des Friedens angebrochen zu sein. Zehn Jahre sind vergangen seit die Sith-Kriege diese in Schutt und Asche gelegt haben. Vielerorts trägt der Wiederaufbau erste Früchte und Nomi Sunrider, die charismatische Führerin der Jedi beruft eine Versammlung auf der Exis-Station ein, um mit allen Mitgliedern des Ordens das weitere Vorgehen zu besprechen.

Völlig in Anspruch genommen von ihren administratorischen Pflichten übersieht Nomi die Bedürfnisse ihrer Tochter Vima, die sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich zum Jedi ausgebildet zu werden und sich mit ihrem Eifer immer wieder in heikle Situationen bringt. Gleichzeitig haben auch nicht alle Jedi des Ordens mit den Ereignissen der Vergangenheit abgeschlossen.

Die Cathar-Jedi Sylvar, welche ihren Meister im Krieg durch die Hand des ehemaligen Jedi und späteren Sith Ulic Quel-Droma verloren hat, sinnt auf Rache. Für sie ist der letzte noch verbliebene Verbrecher das Ziel all ihres Zorns und auch gefährliche Missionen und waghalsige Jagden auf ihrem Heimatplaneten vermögen sie nicht davon abzulenken. Andernorts sucht eben jener Quel-Droma mithilfe des Raumpiloten Hoggar ein ruhiges, abgelegenes Exil und findet dies im frostigen Eisplaneten Rhen Var. Verstoßen vom Jedi-Orden und von der Macht verstoßen, scheint das Leben für ihn nur noch eine einzige Qual. Der Mord an seinem eigenen Bruder Cay und die Taten an der Seite des dunklen Lords Exar Kun lasten schwer auf ihm. Eine letzte Ruhestätte in Einsamkeit ist nun sein einziger Wunsch.

Dieser soll ihm jedoch nicht vergönnt bleiben, denn Vima, die die leeren Versprechungen ihrer Mutter satt hat, sucht Ulic auf, um unter ihm ihre Ausbildung zu beenden. Mit Zuneigung und menschlicher Wärme gelingt es ihr, Ulic aufzurütteln, der sich nach erstem Zögern bereit erklärt sie zu unterrichten. Doch ihr friedliches Zusammensein soll bald jäh gestört werden. Hoggar, der schon beinahe fanatisch interessierte Jedi-Freund, findet heraus, dass der Gast an Bord seines Raumschiffes niemand geringerer als der Massenmörder Ulic war. Gemeinsam mit Sylvar macht er sich auf den Weg nach Rhen Var, um ihn zur Strecke zu bringen. Und auch Nomi, von Vimas Verschwinden getroffen, fliegt den Eisplaneten an.

Mit "Erlösung" bringt die Dino die Jedi-Chroniken zum Abschluss, welche bereits Mitte der 90er Jahre von Carlsen und Feest veröffentlicht worden sind. Kevin J. Anderson ist im Verbund mit Chris Gossett eine berührende, traurige Geschichte über einen der größten Jedi-Ritter in der Geschichte des Star Wars Univerums gelungen. Die Illustrationen sind in ihrer Detailgenauigkeit um Lichtjahre verbessert worden und äußerst ansehnlich.

Insgesamt ist dieser Sonderband ein wahrlich furioses, lesenswertes Finale der Jedi-Chroniken und der gelungene Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Storyline. Fans der alten Republik werden an ihm ebenso ihre Freude haben, wie Neueinsteiger, die ihren ersten Schritt in die Comicwelt von Star Wars wagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ulic Quel Dromas Erlösung 11. September 2005
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Als Schüler Exar Kuns wurde Ulic Quel Droma zu einem der Verursacher des Sith-Krieges. Er hat seinen eigenen Bruder ermordet und wurde zuletzt sogar von der Macht verstoßen. Sein Leben ist ihm zur Qual geworden und so hat sich Ulic auf den Eisplaneten Rhen Var zurückgezogen, wo er hofft wenigstens das Ende seiner Tage in Stille erleben zu dürfen.

Anderenorts ist die junge Vima Sunrider verägert, noch immer keine Jedi-Ausbildung erhalten zu haben, während ihre heldenhafte Mutter mit allen Mitteln versucht den Jedi-Orden zusammenzuhalten und kaum Zeit findet sich ihrer Tochter zu widmen. Trotzig beschließt Vima, sich selbst einen Meister zu suchen und ihre Wahl fällt auf keinen geringeren als Ulic Quel Droma, den sie nun zu suchen beginnt. Die Jedi-Ritterin Sylvar hat sich nach dem Tod ihres der dunklen Seite verfallenen Gefährten nun selbst gefährlich oft ihren Rachegelüsten hingegen. Doch Jagden und lebensgefährliche Missionen, reichen langsam nicht mehr aus, ihr Bedürfnis zu stillen, sie will Rache, Rache an einer bestimmten Person, dem letzten lebenden Verantwortlichen für den Sith-Krieg, Ulic Quel Droma...

"Jedi-Chroniken - Die Erlösung" bringt die Geschichte Ulic Quel Dromas zum Abschluss, wenngleich auf eine sehr enttäuschende Weise, die so wirkt als hätte man hier aus einem relativ kurzen Epilog noch krampfhaft versucht einen eigenen Comic zu basteln. Der Mord an seinem Bruder hat Ulic die Verbindung zur Macht gekostet und dennoch ist es ihm offenbar gelungen, sich seit Jahren einer Anklage zu entziehen. Nun wird er zum Ziel zweier sehr unterschiedlicher Personen, die aus egoistischen Motiven handeln, einerseits Vima Sunrider, bei der man nicht versteht, warum gerade die Tochter der legendären Nomi Sunrider nicht im Umgang mit der Macht vertraut sein sollte und Sylvar, die sich gefährliche nahe am Rand zur dunklen Seite bewegt. Die Handlung selbst ist abgesehen von einigen Fragezeichen, zwar dramatisch konzipiert, aber doch etwas zu lau und schon fast eintönig.

Fazit:
Enttäuschender Ausklang der Jedi-Chroniken.
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