es Luke Skywalker am Ende von Episode IV nicht gelungen wäre den Todesstern zu vernichten?
Eine Frage die sich so mancher Star Wars-Fan sicher schon gestellt hat und auch wenn es sicher viele womöglich sogar bessere Ideen gibt, so hat es diese im ersten Band der Star Wars Infinities zu einem eigenen Comic als offizielles alternatives Ende von Star Wars Eine neue Hoffnung gebracht.
Yavin 4 wird verwüstet, doch nicht zerstört da der Torpedo die Systeme des Todessterns wenigstens beschädigt hat, wodurch es den Rebellen gelingt ihr Hauptquartier zumindest teilweise zu evakuieren. Während Luke und Han es mit einer Armada von Tie-Jägern aufnehmen müssen werden die eben knapp dem Tod entronnenen Rebellen, darunter auch Leia jedoch vom Imperium geschnappt und an Bord des Todessterns geholt. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, denn als Luke immer näher an die dunkle Seite gerät vernimmt er Obi-Wan Kenobis Ruf und bricht 3 Jahre früher nach Dagobah auf, wo er seine Ausbildung unter Meister Yoda beginnt. Die Galaxis wandelt sich jedoch drastisch da die Rebellion ein für allemal geschlagen scheint und der Imperator mit Leia Organa ein Zeichen setzen will, sie soll das glänzende Beispiel für den Sieg der neuen Ordnung werden...
Das Imperium mag gewonnen haben, aber die Jedi sind lange noch nicht geschlagen und anders als in der Film-Trilogie ist Yoda zu diesem Zeitpunkt noch quietschlebendig, man darf also mit einem furiosen Finale auf Coruscant rechnen, wo sich das Schicksal der Familie Skywalker und der Galaxis entscheiden wird. Womöglich ist Infinities 1 in so mancher Hinsicht dem ursprünglichen Star Wars Konzept näher als die eigentlichen (kanonischen) Filme und genau das verleiht diesem Band seine Faszination.
Fazit:
Infinities Eine neue Hoffnung ist schlicht und einfach faszinierend, außerdem gut gezeichnet und durchdacht, was den Band zu etwas ganz besonderem werden lässt, nämlich einem Highlight das sich wirklich kein Star Wars-Fan entgehen lassen sollte.