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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Ende des Davonlaufens,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars Sonderband, Band 53: Legacy VII - Tatooine (Broschiert)
Nach den Ereignissen auf Kiffex, die Cade den letzten sicheren Hafen gekostet und zu einem von seiner eigenen Familie Verstoßenen gemacht haben, hat sich die Crew der Mynock in den Äußeren Rand abgesetzt. Soll die Galaxis doch selber sehen wie sie klar kommt, Cade und seine Freunde versuchen ihr Leben als Piraten wieder aufzunehmen. Diesmal gehen sie dem Imperium allerdings nicht aus dem Weg, sondern können dank Cades Machttalenten reihenweise imperiale Frachter aufbringen und der Schwarzen Sonne dafür die Schuld zuschieben. Cades zunächst genial anmutender Plan scheitert jedoch schnell daran, dass die auf Tatooine stationierte Moff mit einem Vigo unter einer Decke steckt. Während auf Coruscant Nyna Calixte ihre Tochter Gunner Yage und Top-Agentin Morrigan Corde entsendet um Cade das Handwerk zu legen, hat die schwarze Sonne mit Billigung der imperialen Statthalterin längst eigene Attentäter auf ihn angesetzt. Da die Mynock aufgrund eines technischen Gebrechens vorerst nirgendwo hin fliegt kommt es wie es kommen muss...Das erste Jahr im Sith-Imperialen Krieg. Der Planet Botajef. Von ihrem Nachschub abgeschnitten und auf sich alleine gestellt, marschieren die von der Galaktischen Allianz angeworbenen Mandalorianer ihrem Untergang entgegen. Selbst der Mandalore verliert sein Leben und nur Yaga Auchs ist es zu verdanken dass ein Großteil ihrer Streitmacht gerettet werden kann. Ein Mann weiß es allerdings besser, Hondo Karr, der dem Massaker nur knapp entgeht weil er seine Rüstung ablegt und als Sturmtruppler tarnt. Jahre später ist Karr erneut desertiert und Mitglied von Gar Stazis Rogue Squadron geworden, die sich nun zu einer kritischen Mission aufgemacht hat, die Karr erneut mit seiner Vergangenheit konfrontieren wird... Zwei ganz für sich genommen eher unscheinbar wirkende Geschichten, zumindest für jemanden wie John Ostrander, doch auch wenn man noch nicht weiß wie sich die Ereignisse aus "Tatooine" auf den Rest von Legacy auswirken werden, sie haben das Potential der Reihe eine längst überfällige Wendung zu geben. Nach sechs Sonderbänden glaubt man als Kenner von Ostranders früheren Werken zumindest so etwas wie einen Silberstreif am Horizont wahrnehmen zu können, der künftige Entwicklungen andeuten könnte. Der titelgebende Handlungsbogen um Cades unfreiwilligen Zwischenstopp auf Tatooine ist vor allem dank der Zeichnungen Jan Duursemas wieder einmal hervorragend gelungen und setzt Legacy VI fort. Durch sein krampfhaftes Bemühen Azlyn Rae am Leben zu halten ist Cade der dunklen Seite viel zu nahe gekommen und hat mit seiner Macht schließlich sogar seine Cousine bedroht. Auf Tatooine wird er gezwungen sich darüber klar zu werden, wohin ihn sein gegenwärtiger Weg führen kann und wie schon bei John Ostranders erstem Jedi-Protagonisten Quinlan Vos ist es ein Erlebnis mit Anzati das seinen künftigen Pfad prägen dürfte. Vos-Fans werden viel vom Jedi ohne Gedächtnis in Cade wiederfinden, auch wenn der Weg des letzten Skywalkers in eine völlig andere Richtung gehen dürfte. Doch im Gegensatz zu Quinlan der Pol Secura mit Machtblitzen ermordete und Sheyf Tinte kaltblütig niederstreckte ist Cade bis auf den bewussten Mordversuch an Darth Krayt ein fast unbeschriebenes Blatt, auch wenn er seine Weggefährten gerne mit Würgegriff und Blitzen malträtiert. Harte Schale, weicher Kern, denn maßgeblich für Cades grobes Gebaren verantwortlich sind wohl dessen traumatische Erfahrungen und die Jahre unter Piraten, in denen er sein Innerstes und seine Herkunft verbergen musste. Der Zwischenstopp auf Tatooine bringt auch die Beziehung Morrigan Cordes zu ihren beiden Kindern voran, treffen die beiden Halbgeschwister doch zum ersten Mal aufeinander ohne von ihrem verwandtschaftlichen Verhältnis zu wissen. Nicht zu vergessen ist Yages Vater zudem verantwortlich für das Bombardement von Ossus gewesen und wird dafür noch als Held genannt, auch wenn Yage danach laut seiner Tochter nicht mehr der selbe war und sich Wochen dem Suff hingab. Einer von vielen die an diesem Tag nur Befehle befolgten und sich ihrer Taten schämen? Wahrscheinlich, es ist allerdings noch völlig offen wohin die Selbstzweifel manch Imperialer führen könnten. Die Entwicklungen im Imperialen Zentrum nehmen in "Tatooine" unterdessen eine stark untergeordnete Rolle ein, auch wenn Darth Wyyrlok als Krayts Sprechrohr gleich zwei Entscheidungen trifft die den Verlauf der Reihe mehr beeinflussen dürften als der Verlust weiterer Flotten an Gar Stazi und Fels Loyalisten. Im zweiten und vergleichsweise deutlich kürzer geratenen Abschnitt des Sonderbands wird ein neuer Handlungsstrang eröffnet, der Legacy je nach Sichtweise bereichert oder noch unübersichtlich werden lässt. Es ist gut gemeint, doch vielleicht hat John Ostrander einfach zuviel vorgenommen und wird Schwierigkeiten bekommen alle Handlungsstränge noch unter einen Hut zu bekommen, sollten das Interesse und damit die Wahrscheinlichkeit sinken über die 50er-Marke von Knights of the old Republic (für das die Einstellung mit Nr. 50 Realität wird) hinaus zu kommen. Bis jetzt wurden viele Entwicklungen angestoßen, aber nicht allzu viele auch konsolidiert. "Unter Beschuss" stellt den bis dahin eher als drittrangigen Charakter vorkommenden Hondo Karr in den Mittelpunkt und zeigt dass es auch an die 100 Jahre nach Boba Fett noch Mandalorianer gibt. Einer davon ist eben der in "Sturmtruppler vs. Sturmtruppler" als Imperialer eingeführte Hondo Karr, der in "Unbezwingbar" sein Debüt als Rebell feiern durfte und sich unter Beschuss geraten nunmehr seiner Wurzeln besinnen muss. Da Karr um die Sith-Connection des neuen Mandalore Yaga Auchs weiß und ihre Ehre die Mandalorianer wahrscheinlich verpflichten würde der Allianz beizustehen, eröffnet sich plötzlich eine für Legacy-Maßstäbe ungewöhnlich Star Wars-mäßige Option, die Gar Stazi einen Vorteil gegenüber Fel und den Sith verschaffen könnte. Fazit: Wegen der eröffneten Möglichkeiten ein Sonderband den man als Legacy-Fan wahrscheinlich nicht verpassen darf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Viel Lärm um Nichts in "Tatooine",
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars Sonderband, Band 53: Legacy VII - Tatooine (Broschiert)
Obwohl dieser Sonderband nun schon seit einiger Zeit erhältlich ist, schreibe ich meine Rezension erst jetzt.Ich kann die Meinung meiner Vorredner leider nicht teilen, für mich war "Tatooine" der bisher schlechteste und vor allem langweiligste "Legacy"-Band. Damit beziehe ich mich allerdings ausschließlich auf den Vierteiler "Tatooine", der One-Shot über die Mandos und Hondo Karr war im Großen und Ganzen spannend und unterhaltsam, auch, wenn eine Fortsetzung um Karrs Vergangenheit eher unwahrscheinlich erscheint (selbst die neu angekündigte Reihe "Legacy - War" wird daran wohl nicht mehr viel ändern). "Tatooine" selbst zieht sich wie Kaugummi, man erfährt praktisch nichts Neues, ausgenommen mal, dass Gunner Yage die Info erhält, wer ihr Halbbruder ist, wenn sie es denn ihrer "Quelle" glauben mag. Die interessantesten Szenen fanden auf Corsucant in Wyyrloks Büro statt, obwohl sie leider zu rar gesät waren und aufgrund der letzten "Legacy"-Ausgaben und der dort stattfindenden Ereignisse wieder zu stark in den Hintergrund geraten werden/sind. Auch tauchen in Legacy mit zunehmender Regelmäßigkeit ständig neue Figuren auf, die entweder wieder schnell sterben, oder völlig vergessen werden. Mufti Gromia ging gerade noch, die 3 Attentäter aber waren so farblose und jederzeit austauschbare Figuren, das ihr Schicksale von vornherein jedem aufmerksamen Leser klar waren. Cades ständiges Benehmen ala "Ich bin der größte und mache was ich will und sch**ß auf Alles" nervte bereits hier gewaltig, und wurde - hoffentlich auch für seine Zukunft in "Legacy - War" - endlich im nächsten Band "Monster" ein für alle Mal gelöst. Aus Morrigan Cordes Absichten und Taten wird man als Leser nur noch unschlüssiger und verwirrter, und ich hoffe inständig, dass Ostrander da in naher Zukunft eine plausible Erklärung liefert. Für Fans der Reihe der Vollständigkeit halber Kaufpflicht, für Gelegenheitsleser defintiv keine Empfehlung. Abschließend kann man Jan Duursemas Zeichentalent nur wieder in höchsten Tönen loben und ich hoffe, ein befriedigendes und vor allem spannendes Finale in der neuen Reihe "Legacy - War" um Cade und Co. zu bekommen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Legacy der neue Kult,
Von Jiras Shelar (Ludwigsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Wars Sonderband, Band 53: Legacy VII - Tatooine (Broschiert)
Für mich sogar mit der beste Band aus der Legacy Serie, ein absolutes Muss, Cades Reise in die vergangenheit und vor allem das Duell mit Lukes Machtgeist. Und noch dazu erführt Gunner die Wahrheit über ihre Mutter und Cade lernt Morrigan Corde kennen, aber es ist kein herzliches Treffen!
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