oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 3,70 eintauschen?
Star Wars Sonderband 59: The Old Republic I
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Star Wars Sonderband 59: The Old Republic I [Broschiert]

Rob Chestney
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 12 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Montag, 4. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Star Wars Sonderband 59: The Old Republic I gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 3,70 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Wird oft zusammen gekauft

Star Wars Sonderband 59: The Old Republic I + Star Wars Comic, Bd. 61: The Old Republic II - Blut des Imperiums + Star Wars The Old Republic: Betrogen
Preis für alle drei: EUR 38,85

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Star Wars Comic, Bd. 61: The Old Republic II - Blut des Imperiums EUR 12,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Star Wars The Old Republic: Betrogen EUR 12,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Broschiert: 100 Seiten
  • Verlag: Panini Manga und Comic (13. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866079737
  • ISBN-13: 978-3866079731
  • Größe und/oder Gewicht: 25,4 x 16,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.101 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus: In diesem Fall ein großes Game einen fantastischen Comic! Die kreativen Köpfe der Top-Gameschmieden LucasArts und BioWare haben mit The Old Republic ein packendes, vor allem auf Story basierendes Massive Multiplayer Online-Game geschaffen - und dies ist der offizielle Comic zum brandneuen Videospiel-Hit. Etwa 300 Jahre nach den Geschehnissen in Knights of the Old Republic! Der zermürbende Krieg zwischen der Galaktischen Republik und dem wieder erstarkten Sith-Imperium wütet. Die Plünderung des Planeten Coruscant und ein darauf folgendes schicksalhaftes Friedensangebot könnte alles verändern. Ebenso misstrauisch wie verzweifelt machen sich die Jedi- Anführer und Vertreter der Galaktischen Republik auf den Weg nach Alderaan ...

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Webcomic im Sammelband 16. Dezember 2010
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Ähnlich wie der ebenfalls im Dezember 2010 im Star Wars Classics-Sammelband 5 (DIE WIEDERGEBURT DES BÖSEN) wiederveröffentlichte Comic zu DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK ist auch der The Old Republic Tie-in BEDROHUNG DES FRIEDENS als Webstrip im Grunde gratis zu haben, solange starwars.com und swtor.com online sind. Sogar der zweite auf die Sith zugeschnittene TOR-Comic BLOOD OF THE EMPIRE ist bereits online vollständig nachlesbar, obwohl der Sammelband erst 2011 erscheinen wird. Der vorliegende Sammelband ist also definitiv nur etwas für Sammler, denn inhaltlich ist das ganze schon wenig beeindruckend. Wie bereits der Comic zu THE FORCE UNLEASHED II ist auch THE OLD REPUBLIC I nämlich ziemlich schmal, um das zu verdeutlichen sei auf andere Sammelbände wie KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC oder LEGACY verwiesen, wo bis zu sechs US-Einzelhefte zusammengefasst werden, in den beiden Sonderbänden zu den Games allerdings nur drei. Und diesen sehr eingeengten Spielraum der Handlung merkt man, aber dazu später mehr.

BEDROHUNG DES FRIEDENS beginnt und das ist vielleicht nicht so uninteressant, knapp vor der Unterzeichnung des Vertrags von Coruscant und dem Angriff auf den Jedi Tempel. Während sich die Republik und das Imperium auf Alderaan treffen, um die Möglichkeit eines Friedensvertrages zu sondieren, seit beide Seiten sich nur noch mühselige Stellungskriege im Äußeren Rand liefern, tauchen im Orbit Coruscants unbekannte Schiffe auf. Lieutenant Tavus und Jedi Meister Orgus kehren gerade von einem Senatsbriefing zurück, als sie Zeugen der Invasion werden und geraten dabei mit Lord Angral aneinander. Während Orgus und Tavus allerdings nach diesem kurzen Zusammenstoß in Richtung Jedi Tempel eilen, um das unvermeidliche vielleicht noch zu verhindern, begibt sich Angral in den Senatskomplex. Obwohl die letzte Anweisung des obersten Kanzlers an die Delegation auf Alderaan noch lautet die Friedensverhandlungen seien sofort abzubrechen sehen sich Senator Am-Ris und Jedi Meisterin Dar'Nala gezwungen vor Lord Baras nachzugeben. Nur Jedi-Ritterin Satele Shan stellt sich dem zunächst entgegen.

Der Vertrag von Coruscant ist jedoch alles andere als das was man sich ursprünglich erhofft hätte. Durch die Besetzung Coruscants wurde die Republik zu unverhältnismäßigen Zugeständnissen erzwungen, die dem Imperium wieder einen Vorteil verschafft haben. Der Frieden ist jedoch von anfang an gefährdet, denn nicht jeder ist bereit sich dem Diktat der Sith zu beugen. Auf Dantooine weigert sich der Kopfgeldjäger Barden schlicht den Rückzug anzutreten und versucht weiterhin seinen für die Sith arbeitenden Wookie-Kollegen auszuschalten, auf dessen Kopf gleich mehrere Prämien ausgesetzt sind. Und auf Balmorra führt Jedi-Ritter Fortris Gall den Krieg auf eigene Faust weiter, um ein von den Imperialen gefasstes Sprengkommando zu befreien. Aber es sind nicht bloß solche Einzelkämpfer, deren sehr unterschiedlich motivierten Taten den Friedensvertrag in ernsthafte Gefahr bringen, eine Serie von Anschlägen droht zur neuerlichen Eskalation zu führen...

Was zumindest in der Inhaltsangabe noch nach einem sehr ambitionierten Skript aussieht das der TOR-Mitautor Rob Chestney vorgelegt hat mag als Webstrip zwar einigermaßen gut funktioniert haben, aber nur weil die entsprechenden Anforderungen an solche wöchentlich erweiterte "Kurzgeschichten" in inhaltlicher wie zeichnerischer Hinsicht eher niedriger angesetzt sind. Zeichner Alex Sanchez etwa hat, wenn man den Comic nun in vollem Umfang betrachten kann, sehr wechselhafte Leistungen erbracht und vor allem seine Gesichter wirken oft etwas zu sehr nach Bleifstiftskizzen (wie sie oft für sehr frühe Storyboards oder Concept Arts verwendet werden), während an grafischer Opulenz in Hinsicht auf die Umgebung sichtlich gespart wurde. Für einen kostenlos zur Verfügung stehenden Webstrip im Grunde kein Problem, da freut man sich sogar dass manche der Szenen durchaus noch gut gelungen sind. Nur ist der vorliegende Sammelband eben keiner (mehr).

Erster großer Kritikpunkt an BEDROHUNG DES FRIEDENS ist daher die Abgehacktheit der einzelnen Handlungsstränge. In oft kaum mehr als zwei Bildern geschehen Ereignisse die im Grunde ganze Seiten füllen könnten. Seitenfüllende Szenen gibt es gleich gar nicht. Jedes sich bietende Kästchen muss genutzt werden und trotzdem reicht es nicht. Kein Wunder, versucht Rob Chestney doch eine wohl gerade einmal in sechs Heften ohne Abstriche erzählbare Geschichte in drei zu packen. Natürlich merkt man von dieser Unterteilung im deutschen Sonderband nichts mehr davon, aber im Original waren es genau drei Akte die da erzählt und dann jeweils in einem eigenen Comicheft verpackt wurden. Viel zu oft muss man sich also fragen, wieso denn manche Charaktere jetzt so oder so handeln und liest man nicht zwischen den Zeilen erschließt sich einem manches gleich gar nicht.

Verschärfend kommt noch hinzu dass die Handlung nicht bloß fast alle vier Seiten zwischen den verschiedenen Schauplätzen wechselt sondern auch zu viele Handlungsstränge aufzuweisen hat, denen es allen schlussendlich am nötigen Platz fehlt sich zu entfalten. So bleiben am Ende sogar einige Fragen offen, wie die Pläne welche Lord Baras mit seiner Allianz mit dem Verbrecherlord Nok verfolgt oder wozu es überhaupt die Sidestory um den Kopfgeldjäger Barden gebraucht hätte. Irgendwo keimt sogar eine Liebesbeziehung zwischen Lieutenant Tavus und Satele Shan auf, konkret bleibt es aber bei einem einzigen Satz mit dem diese festgestellt wird.

Die Charakterzeichnung in Bedrohung des Friedens ist im wahrsten Sinne des Wortes rudimentär. Die Ansätze sind da, man weiß worauf Rob Chestney hinaus wollte, aber mehr auch schon nicht. Das betrifft auch den eigentlichen Plot von Bedrohung des Friedens, der Verschwörung welche den Friedensvertrag zu stürzen versucht. Man nimmt die Auflösung am Ende zwar zur Kenntnis, aber das ganze geschieht ohne große Emotionen. Gerade weil das Mastermind hinter dem Friedensvertrag, Lord Baras, sich als kühl überlegender Stratege und nicht wuterfüllter Berserker erweist, der sogar eine Beförderung durch den dunklen Rat ablehnt hätte man wohl gerne mehr von ihm erfahren wollen, zumal er eine so zentrale Rolle zu spielen scheint. Stattdessen darf sich Baras gleich zweimal mit Lord Angral duellieren, was so plötzlich kommt dass man letzteren als aggressiven Wirrkopf deklassieren könnte, aber tatsächlich ist auch das nur eine Folge der viel zu stark komprimierten Erzählung.

Auch von Jedi-Ritterin Satele Shan die eines Tages jüngste Großmeisterin des Jedi Ordens werden wird erfahren wir nicht zuviel. Satele, die anscheinend eine Nachfahrin Bastillas und Darth Revans ist, bleibt allerdings nicht die einzige Jedi. Neben ihr tollen sich mit ihrer schon sehr dunklen Meisterin Dar'Nala (eine Vorwegnahme dass der dunklen Seite nahestehende Jedi in TOR ihr ähnlich sein werden?), dem sehr kämpferischen Fortris Gall, dessen besonneren Meister Orgus und dem Vorsitzenden des Jedi Rates Meister Zym (anscheinend der einzige Jedi Gesandte), gleich vier weitere Jedi herum, die alle für einen Aspekt des Ordens einstehen.

Dank der Geschichtsvideos Meister Gnost-Durals (welche die Vorgeschichte von TOR erzählen) ist Bedrohung des Friedens ein Comic den man nicht gelesen haben muss. Die eigenständige Story um die Verschwörung den Friedensvertrag zu brechen löst sich am Ende in Wohlgefallen auf und manche Entwicklungen am Rande werden wohl erst im Spiel so richtig zur Geltung kommen, wenn überhaupt.

Was die "Lexika-Einträge" am Ende des Sonderbandes betrifft, diese geben im Grunde nur wieder was im Comic passiert und zwar auf die Charaktere und Schauplätze (Planeten) bezogen.

Fazit:
Zuviel Handlung auf zu wenig Seiten, ein Comic mit großen Ambitionen, dem aber nicht der nötige Raum gegönnt wurde diese auch entfalten zu können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr enttäuschend 28. Dezember 2010
Von Merovar
Der Krieg zwischen Republik und Sith-Imperium ist in einer Pattsituation erstarrt, in der keine Seite echte Vorteile erringen kann, als die Sith plötzlich Friedensverhandlungen vorschlagen. Während die Gespräche auf Alderaan stattfinden, überfallen die Sith Coruscant, ermorden den Obersten Kanzler und legen den Jeditempel in Schutt und Asche. Erst als die Republik die Bedingungen der Sith akzeptiert, geben diese die Besatzung Coruscants auf und ziehen sich zurück. Der so erpresste Frieden steht auf wackeligen Füßen, weil es auf beiden Seiten Unzufriedene gibt, die ihn sabotieren wollen.

"Bedrohung des Friedens" fasst den im Internet bereits veröffentlichten Comic zusammen, der ganz im Stil der alten Zeitungsstrips gehalten ist. Was aber z.B. bei den Feest Classic-Bänden gut funktioniert hat, geht hier dermaßen in die Hose, dass man den Sammelband nach ein paar Seiten Lektüre beinahe wieder weglegen möchte. Zuviele Personen, zuviele verschiedene Handlungsplätze, zwischen denen stakkatoartig gewechselt wird, machen ein angenehmes Leseerlebnis unmöglich. Abgesehen davon, dass man der Geschichte nicht richtig folgen kann und die Charaktere kaum mehr sind als Schablonen. Ihre Motive bleiben unverständlich und die persönlichen Merkmale bleiben eindimensional. Man bekommt gerade bei Jedi und Sith das Gefühl, dass sie Symbole für verschiedene Ausrichtungen ihres jeweiligen Ordens sind. Da gibt es den besonnenen Diplomaten und den hitzköpfigen Krieger bei den Jedi, während die Sith mit dem verschlagenen Drahtzieher und dem üblichen Psychopathen aufwarten.

Nicht nur die Charaktere sind unterentwickelt, auch die mit ihnen verknüpften Handlungsstränge können sich aufgrund des Platzmangels nicht richtig entfalten. Manche laufen gar völlig ins Leere, wie z.B. der des Verbrecherlords, der irgendwelche Geschäfte mit dem Sith-Lord Baras, ohne dass man je erfährt, zu welchem Zweck. Was das Setting betrifft bin ich ebenfalls enttäuscht, denn vieles sieht und klingt der Ära der Filmepisoden einfach zu ähnlich. Das fängt bei den Rüstungen der republikanischen Soldaten an, die fast wie Sturmtruppenrüstungen aussehen und setzt sich über die Raumschiffe bis hin zum bösen Imperium samt Imperator fort.

Fazit:
Seit langem habe ich nicht mehr so einen schwachen SW-Comic gelesen, selbst die von mir ungeliebte Legacy-Reihe ist um Längen besser. "Bedrohung des Friedens" ist wirklich nur was für Komplettisten, alle anderen sollten die Finger davon lassen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit schon fast bewundernswerter Konstanz schaffen es derzeit die Verantwortlichen des Star Wars-EUs die größten Erwartungen bei den Fans zu wecken, um diese dann bei Veröffentlichung ihrer neuen Glanzprojekte ungespitzt in den Boden zu rammen. So geschehen bei den Roman- und Comic-Adaptionen zu 'The Force Unleashed II' und nun jetzt wieder beim 'The Old Republic'-Tie-In 'Bedrohung des Friedens'.

Wo erstere Schlachtengemälde mit Starkillers Klon aber zumindest noch eine gewisse Qualität mitgebracht und für (wenn auch wenig tiefgründige) Unterhaltung gesorgt haben, da enttäuscht der neueste Star Wars Sonderband in allen Belangen und auf ganzer Linie. Allerdings fällt dieses negative Leseerlebnis eindeutig in die Kategorie 'selber Schuld', ist doch die gesamte Storyline (engl. 'Threat of Peace') im Internet als Webstrip bereits seit längerem einzusehen. (Selbiges gilt für 'The Blood of the Empire', den fünfundzwanzig Jahre vorher spielenden Handlungsbogen, in welcher der Beginn des Krieges zwischen dem Sith-Imperium und der Alten Republik thematisiert wird und der voraussichtlich als Sonderband 61 'Blut des Imperiums' im April dieses Jahres auf Deutsch erscheinen wird.) Aber Sammlerwahn und Vorfreude haben sich gegenüber jeglicher Skepsis wieder mal durchgesetzt, so dass dieses schwache Werk doch in meinem Regal gelandet ist. Nun zum Inhalt:

Eine Galaxis weit, weit entfernt. 3653 Jahre vor der Schlacht von Yavin. Jahrzehntelang hatten die Sith nach Darth Malaks Niederlage im Exil verharrt und dort, verborgen vor ihren Feinden, den Jedi, ein mächtiges Imperium gegründet, das der Dunklen Seite den Weg zum Sieg bahnen sollte. Als die Zeit zum Angriff gekommen war, schlug die kampfstarke Flotte erbarmungslos zu. Hunderte Welten der Alten Republik wurden unterworfen, unzählige Tote waren auf beiden Seiten zu beklagen. Nach Jahren zermürbender Kämpfe zwischen Sith und Jedi hat sich der Frontverlauf kaum verschoben. Noch immer bleibt die Herrschaft des Imperiums auf die Randwelten beschränkt, während die Kräfte der Republik den Kern der Galaxis halten. Trotz dieser Pattsituation dauert der endlose Stellungskrieg an. Bis die Sith mit einem kühnen Schlag die Waagschale zu ihren Gunsten verändern.

Während sich auf Alderaan der Vertreter des Imperiums, Lord Baras, mit der aus der Jedi Meisterin Dar'Nala, deren Schülerin Satele Shan und Senator Am-Ris bestehenden Delegation der Republik trifft, um die Möglichkeit eines Waffenstillstands und Friedensvertrags zu besprechen, attackiert eine Invasionsstreitmacht unter Führung des Sith-Warlords Angral die Hauptwelt Coruscant. Im Verlauf dieses Angriffs fällt nicht nur der Oberste Kanzler der Republik, auch der Tempel des Jedi-Ordens wird dem Erdboden gleichgemacht. Lieutenant Tavus und Jedi-Meister Orgus, welche gerade aus dem Minos-Cluster zurückgekehrt sind und über die dortigen Gefechte im Senat berichtet erstattet hatten, müssen hilflos mit zusehen, wie die Stadt in Flammen aufgeht. Die völlig überrumpelte Republik sieht sich nun an den Verhandlungstisch gezwungen und muss den Friedensvertrag, welcher unter vielen Bedingungen auch weitere Planeten im Rand den Sith zuspricht, unterzeichnen. Doch der als 'Treaty of Coruscant' in die Geschichte eingegangene Vertrag ist das Flimsiplast nicht wert, auf dem er geschrieben steht.

Die Sith räumen zwar Coruscant, aber jeder weiß, dass dieser Knebelvertrag auf äußerst tönernen Füßen steht und selbst manche Jedi, welche sonst folgsam den Interessen der Republik dienen, begehren auf und weigern sich die Bedingungen anzuerkennen. So setzt Jedi-Ritter Fortris Gall den Krieg auf Balmorra weiterhin unbeirrt fort, obwohl dieser zu den Planeten gehört, die von der Republik geräumt werden sollen. Gall aber will seine in Gefangenschaft geratenen Männer unter keinen Umständen zurücklassen. Und er ist nicht der einzige, der diesen falschen Frieden zu torpedieren versucht... '

Das klingt nach einem weitverzweigtem Epos mit vielen miteinander verbundenen Handlungssträngen. Nach einem ambitionierten Start, der die ganze Komplexität des kommenden MMO-Spiels 'The Old Republic' unterstreicht und mit einer Fülle von Charakteren und Ideen Neues im Star Wars Universum auslotet. Wohlgemerkt 'klingt' so, denn ein Blick zwischen die Deckel des Comic-Sonderbands belehrt uns dann schnell eines Besseren. Oder treffender gesagt Schlechteren, denn was als Appetitanreger fürs Spiel im Web durchaus noch seine Berechtigung hatte, kann in gedruckter Form leider so gar nicht mehr überzeugen und offenbart eklatante inhaltliche und vor allem illustratorische Schwächen. Ohne Zeichner Alex Sanchez zu nahe treten zu wollen, aber was der gute Herr hier verbrochen hat, spottet wirklicher jeder Beschreibung. Was andere beim telefonieren nebenbei auf ihre Bierdeckel kritzeln wurde in diesem Comic augenscheinlich ohne Kontrolle freigegeben. Anders lassen sich die hastig hingeschmierten Illustrationen nicht erklären, welche man auch nicht damit entschuldigen kann, dass sie in erster Linie für das Internet konzipiert worden sind. Da schwebt die Hand einer Togruta-Jedi in der Luft, während ihr Arm durch Abwesenheit glänzt und im Gesicht des cereanischen Senators kann man Nase und Mund nur noch mit viel Fantasie gerade so erahnen. Auch die einzelnen Bild-Hintergründe sollte der Leser möglichst keiner näheren Betrachtung unterziehen, bestehen sie doch zu großen Teilen aus einem matten Farbton, der nur im höchsten Notfall noch mit unwesentlichen Details wie Bäumen oder Sternen komplettiert wird. Unnötig zu erwähnen, dass es dadurch die Entstehung einer gewissen SW-Atmosphäre noch schwerer hat.

Die leidet jedoch noch mehr am unruhigen Erzählstil. Wie ein Paparazzi-Blitzlichtgewitter stürzen gleich zu Beginn unzählige Handlungsstränge und -schauplätze auf den Leser ein, zwischen denen bereits nach zwei, drei Bildern wieder gewechselt wird, bevor man auch nur die Chance bekommt, sich in irgendeiner Art und Weise in den Plot einzufinden. Wer sich da nicht schon zuvor im Internet die (wesentlich informativeren) Geschichtsvideos von Meister Gnost-Dural angeschaut oder sich bei Wookiepedia auf dem neuesten Stand gehalten hat, wird hier seine liebe Mühe und Not haben, dem alles andere als linearen roten Faden zu folgen. Unzählige Anspielungen zwischen den Zeilen, bedeutsame Sätze (Tavus' Werben um Satele Shan), die nicht weiterverfolgt werden und ganze Handlungsstränge, die komplett ins Leere laufen (z.B. Was hat der Verbrecherlord Nok mit all dem zu tun?). Selten hat das Wort 'unausgegoren' so treffend auf einen Comic gepasst. Offensichtlich hat man Autor Rob Chestney keinerlei Platz für die Erzählung seiner Geschichte zugestanden, was natürlich auch zur Folge hat, dass die für den weiteren Verlauf wohl wichtigen Figuren wie Satele Shan oder Lord Baral so blass wie ein Bith-Kopf bleiben.

Besonders im Hinblick auf Letzteren war Potenzial für mehr da. Während Lord Angral als zorniger Sith-Wüterich nicht viel Neues bietet, besitzt Lord Baras äußerst interessante Züge. Emotional gefestigt und kühl denkend, verkörpert er die listige Strategie seines Imperators und damit eine Seite der Sith, die mir persönlich in letzter Zeit viel zu kurz gekommen ist. Wo rohe Kräfte sinnlos walten, sind es gerade solche gerissenen Puppenspieler wie Baras oder seine Ahnen Darth Vectivus und Darth Sidious, welche am nachhaltigsten beeindrucken. Da die Skizzierung dieser Figur aber bis auf wenige persönliche Merkmale unvollständig und uninspiriert bleibt, ist auch diese Chance letztlich vertan. Das lässt sich eins zu eins auf die anderen Figuren übertragen, welche allenfalls einen Vorgeschmack auf die wählbaren Charakteristika im MMO-Spiel geben, in Punkto Tiefgang jedoch nicht mal im Vergleich mit den Protagonisten aus Jude Watsons Jugendbüchern bestehen können. Wer also wissen will, wie aus der jungen Jedi-Rittern Satele Shan (übrigens eine Nachfahrin von den aus KOTOR bekannten Figuren Bastila und Darth Revan) die spätere Großmeisterin des Jedi-Ordens wird, muss sich wohl erstmal weiterhin in Geduld üben. Am weiteren Schicksal der anderen Beteiligten (z.B. Jedi-Meister Orgus oder Lieutenant Tavus) bin ich bereits jetzt schon nicht mehr wirklich interessiert.

Neben all diesen ärgerlichen Schwächen wurmt mich die Ideenlosigkeit der Verantwortlichen jedoch am meisten. Wieder ein Imperium mit Imperator, wieder ein Angriff auf den Jedi-Tempel, wieder Soldaten in weißer Schalenrüstung, wieder hilflose Republik-Politiker und wieder eine Togruta-Jedi, die ihrem Zorn nachgibt. Alles schon mal gelesen, alles schon gesehen. Es scheint wirklich so, als wäre Star Wars an einem Punkt angekommen, an dem niemanden etwas Neues mehr einfällt. Fakt ist: Mit diesem 'The Old Republic'-Beginn hat diese Saga, welche einstmals mit seinen großartigen Leinwand-Sternenabenteuern ganze Generationen gebannt hat, einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Insgesamt ist 'The Old Republic ' Bedrohung des Friedens' einer der schlechtesten Comics in der langen Geschichte des EU. Wer nicht (wie ich) eine Sammlung zu komplettieren oder (ich eher nicht) zu viel Geld auf dem Konto hat, sollte um diese zusammengestückelte Geschichte einen großen Bogen machen und stattdessen zu Sean Williams' Roman 'Eine unheilvolle Allianz' greifen, der auf weitaus bessere Art und Weise einen Blick in diese Epoche gewährt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Okay, interessante Charakter, aber kaum eine wirkliche Chance sie zu...
Vorweg und Achtung!: Wer eine umfangreiche, chronologisch organisierte Liste der Star Wars Romane & Comics sucht, findet sie in meiner Rezension zu Die ultimative Chronik. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Timo Brandt veröffentlicht
Ordentlicher Serienstart
Ein durchaus unterhaltsames, aber etwas blasses Debut gibt die neue Reihe "The Old Republic".

Die Story, in der eine Jedi-Meisterin in die Dunkelheit tritt, um... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Cord Hinrichs veröffentlicht
Nicht alles ist Gold was glänzt!
Sicherlich ist alles eine Geschmackssache, aber sowohl die Zeichnungen als auch die Story sind laienhaft. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Ultimate Mandalore veröffentlicht
Leider kein "Comic-Highlight"...
Obwohl auf der Rückseite großspurig vom "offiziellen Comic zum Game-Highlight" die Rede ist, trifft der Begriff "Highlight" nicht auf den Comic "Bedrohung des Friedens"... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von S. Hartlieb veröffentlicht
Schade, schade
Seit es Comics von StarWars gibt sammle und lese ich diese mit Leidenschaft und das seit vielen Jahren. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Benjamin Lukas veröffentlicht
Story gut, Rest nicht optimal
Grundlegend gefällt mir Storyeröffnung und verlauf ziemlich gut, und das sollte ja am wichtigsten sein. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Johannes Hartmann veröffentlicht
Vielleicht für grosse Fans des Videospiels interessant
Die Story von Rob Chestny ist, besonders für Star Wars Outsider, schwer verständlich und alles andere als spannend oder unterhaltsam. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von junior-soprano veröffentlicht
Super Preis für ein Stück Kunst der neueren Werke
The Old Republic ist ein von BioWare entwickeltes Spiel, welche sich hier auch als Comic-Umsetzung finden lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Timo veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
welche buch kommt nach dieses buch ? 0 19.06.2011
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de