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Star Wars Sonderband 52: Legacy VI
 
 
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Star Wars Sonderband 52: Legacy VI [Broschiert]

John Ostrander , Jan Duursema , Francia
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 128 Seiten
  • Verlag: Panini (9. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866078668
  • ISBN-13: 978-3866078666
  • Größe und/oder Gewicht: 25,4 x 16,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.607 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die mittlerweile schon zum Kult gereifte Legacy-Storyline mauserte sich vom Geheimtipp zur höchst erfolgreichen Bestseller-Reihe bei den STAR WARS Comic-Fans. Charaktere wie Cade Skywalker oder Darth Krayt sind ohnehin längst zu charismatischen Top-Figuren im beliebten STAR WARS Universum aufgestiegen. Höchste Zeit also für eine weitere, faszinierende Runde Legacy im edlen Sonderbandformat! Das Leben auf einer ganzen Welt wird urplötzlich zur Hölle; denn ein komplettes Volk, die Mon Calamari, sollen die bittere Rache des Dunklen Sithlords Darth Krayt zu spüren bekommen. Unermessliches Leid, Versklavung und sogar die komplette Ausrottung drohen den friedlichen Bewohnern. Das Leben hat sich verändert auf dem Planeten Dac und das Schicksal schlägt unerbittlich zu ... Brandneue Abenteuer aus dem beliebten STAR WARS Legacy-Universum!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Der Muur-Talisman ist zerstört und nach dem Gefecht auf Had Abbadon lecken alle Beteiligten ihre Wunden. Doch zunächst ist es eine Geschichte die in Legacy IV begonnen wurde, welche nun zum Tragen kommt. In "Leviathan" entfesseln Sith-Lord Darth Azard und der Wissenschaftler Vul Isen auf der Mon Calamari-Heimatwelt Dac eine uralte Bestie, um die Mon Cal für ihren Widerstand gegen das Sith-Imperium zu bestrafen. Keine erheblich effizientere Biowaffe, sondern ein Angst und Schrecken verbreitender Leviathan soll die letzten Mon Cal-Flüchtlinge abschlachten, sofern sie nicht schon in Internierungslagern ihr Ende erwarten. Doch den Plänen der Sith stehen die Mon Calamari Rangers und ihr "Berater" im Weg. Kein ehemaliger Jedi oder Senator der GA sondern ein Fel loyaler imperialer Ritter führt ihren Widerstand gegen die Sith und das Imperium an...

"Der schmale Grat" hingegen greift die Handlung von Legacy V wieder auf und führt die Ereignisse von Had Abbadon fort. So muss Darth Wyyrlok III. seine Sith-Kollegen wie Darth Stryfe zunächst überzeugen, dass Krayt nicht tot ist, sondern nur in eine Heiltrance versetzt wurde, womit er als seine Stimme die Funktion des Regenten übernehmen muss. Wie zunächst auch Stryfe zweifeln jedoch etwa manche imperiale Moffs an Wyyrloks Behauptungen, während die Mynock mit Höchstgeschwindigkeit auf Kiffex zusteuert. Seit der Schlacht versucht Cade krampfhaft die tödlich verwundete Azlyn Rae am Leben zu halten und sieht in den Heilkünsten seiner Tante Droo und Bantha Rawks die letzte Chance ihr Leben zu retten. Doch dabei könnte er sich ziemlich weit auf die dunkle Seite eingelassen haben und zur Gefahr für seine eigene Familie und Freunde werden...

Ebenfalls eine Fortsetzung von Legacy IV und der in Legacy II begonnenen Handlung um die Reste der Galaktischen Allianz ist "Ein gemeinsamer Feind". Neuerdings im Besitz des ersten Sternenzerstörers der Imperious-Klasse, den er von Imperious gleich in Alliance umbenennen ließ hat Admiral Gar Stazi seine Rebellenflotte nach den letzten Verlusten wieder deutlich vergrößern können. Der Genozid an den Mon Calamari motiviert immer mehr ehemalige GA-Planeten ihren Flotten zu erlauben sich der Allianz Stazis anzuschließen. Mit Hilfe von Fels Imperialen plant Stazi nun einen Überraschungsangriff auf Ralltiir, um die dortige Flotte zu überzeugen sich wieder dem "wahren Imerator" Fel anzuschließen und den Sith einen schweren Schlag zu versetzen...

Auch "Visionen der Dunklen Seite" zeichnet sich als Sammelband wieder einmal durch die verschiedenen Handlungsstränge aus, die hier zusammengefasst und weiterentwickelt wurden. Und gerade wegen des Endes von Vektor und die konkreten Folgen für Legacy bleibt es spannend. Immerhin wäre Darth Krayts verfrühter Abgang folgenreich für das Imperium und den Sith-Orden, war er doch stark darauf bedacht autoritär zu regieren und keinen Kronprinzen neben sich zu dulden. Dass ihm allerdings gerade seine rechte Hand Wyyrlok III. in den Rücken fällt hätte der Sith schon bedenken müssen. Bleibt eben die Frage, wie lange Wyyrlok den Tod seines Meisters verbergen kann. Aufgrund seiner herausragenden Stellung in der Sith-Hierarchie scheint ihm seine Täuschung zunächst zu gelingen, doch die Gefahr einer Enthüllung droht zweifelsfrei von Seiten imperialer Intriganten, die selbst gerne den Thron beanspruchen würden.

Primär widmet sich Legacy VI allerdings weniger der "Lage der Galaxis" sondern potentiell noch für einigen Trubel sorgende Entwicklungen. So ist der Völkermord an den Mon Calamari eine Feuerprobe für den Widerstand gegen das Imperium und auch eine moralische Prüfung imperialer Ritter wie Meister Treis Sindes. Sinde der zunächst von Fel nach Bastion zurückbeordert wird um neue Ritter für den Krieg gegen die Sith auszubilden, weigert sich schließlich Dac zu verlassen, würde er damit seinen Freund und Widerstandsanführer Tanquar den Sith opfern. Zugleich wird Sinde allerdings wie so viele andere "Fel-Imperiale" mit dem Dilemma konfrontiert ehemaligen Gefährten nun auf der anderen Seite gegenüberzustehen und diese notgedrungen auch töten zu müssen, selbst wenn diese nur ihre Pflicht erfüllen. Ein Dilemma dass für den Meister noch verschärft wird, weil Fel in den Mon Cal keine Verbündeten erkennen will, haben sie doch seit jeher die Republik und ihre Allianzen unterstützt.

Fels Rolle ist, um etwas vorzugreifen, deutlich zwiespältiger als jene Palpatines in den Klonkriegen. So scheint er Sindes Einwände doch zur Kenntnis zu nehmen und entsendet in "Ein gemeinsamer Feind" schließlich Sigel Dare nach Dac um Sinde doch abzulösen und für die Ausbildung neuer loyaler Ritter einzuspannen. Ob nun gewollt oder nicht, damit könnte Sindes Einfluss als möglicherweise ältester imperialer Ritter, der schon Roan Fels Vater gedient hat, ein besonderer Status zukommen, wenngleich die Führung der imperialen Ritter direkt Fel und Antares Draco obliegt. Schon in Legacy V ließ Fel durchblicken dass ihm jedes Mittel recht wäre um die Sith zu vernichten oder auch nur seinen Thron zurückzubekommen und so stellt er auch diesmal wieder die Frage, ob selbst eine schreckliche Waffe wie der Muur-Talisman nicht gerechtfertigt eingesetzt werden könnte, wenn dadurch die Sith besiegt werden. Zugleich ist Fel die Loyalität gegenüber seiner Person und Abstammung als rechtmäßiger Imperator erheblich wichtiger als moralische Bedenken.

Die Stellung der Imperialen Ritter ist interessant, wenn Meister Treis Sinde betont "Imperiale Ritter glauben, dass sie der Macht dienen, indem sie einem Imperium dienen, dass die Ordnung aufrechterhält." und Ganner Krieg in Abrede stellte, dass diese Loyalität nur solange gilt wie der Imperator auch der Macht dient.

Was auch immer Fel vor hat, auch Azlyn Rae könnte darin noch eine wichtige Rolle zukommen, doch Cades Bemühungen sie am Leben zu halten haben ihn wie "Ein schmaler Grat" zeigt gefährlich weit auf die dunkle Seite abdriften lassen. Dass Bantha Rawk zu Recht über Cades Sith-Augen besorgt ist, zeigt sich als er eine Bar-Schlägerei anzettelt und mit seinen Machtkräften den unterlegenen Schläger zwingt ihm die Stiefel zu lecken. Selbst Familienangehörige scheinen vor Cades dunkler Seite nicht mehr sicher. Doch irgendwie erkennt man an Cades Zwischenspiel auf Kiffex die Parallelen zu Quinlan Vos. Es ist ja nicht nur so dass Vos Schöpfer John Ostrander und Jan Duursema in "Ein schmaler Grat" mit Shey Zharia Vos eine mögliche Nachfahrin des Jedi-Meisters ins Spiel gebracht haben, sondern sie betonen auch dass in Cades Tante Droo das Blut des Vos-Clans fließt, wenn das auch nicht heißt sie würde direkt von Quinlan abstammen. Schon Quinlan bewegte sich mehrfach sehr nahe auf der dunklen Seite und demonstrierte das mal durch das Abfeuern von Macht-Blitzen, mal durch seine Bereitschaft den Jedi Kodex hintenan zu stellen. Was Quinlans verlorenes Gedächtnis ist wohl Cades verdrängte Identität als Skywalker.

Der anscheinende Mangel an Helden wird hingegen erstmals durch Gar Stazi kompensiert, dessen Rebellen zwar ein wirklich zusammengewürfelter Haufen aus Marodeuren sind, doch zugleich die einzigen in der hehren Tradition einer Rebellen-Allianz wie zu Zeiten Luke Skywalkers. Der Renegat Stazi hat es allerdings nicht leicht, muss er doch mit dem undurchsichtigen Fel und dessen Offizieren zusammenarbeiten, die alle bereits einmal versucht hätten ihn zu vernichten. Wie fragil diese Allianz ist beweist die "Schlacht" um Ralltiir.

Zugleich tritt über Ralltiir eines der komplexesten Themen Legacys zu Tage, wird doch in bester Fortführung der Republic-Tradition die Loyalität der Protagonisten hinterfragt. In Republic waren es die Klone die für eine kompromisslose Loyalität gegenüber der jeweiligen Führung standen, während die Jedi bis auf eine prominente Ausnahme dem Kanzler und den Offizieren nur mit Vorbehalt vertrauten. In Legacy hat John Ostrander nun freie Hand diese Überlegungen vor einer neuen Kulisse auszuführen und stellt die institutioneller Loyalität der "Sith-Imperialen" den Roan Fel persönlichen treuen "Fel-Imperialen" gegenüber. Ein lachender Dritter in diesem Bruderkrieg wäre die Galaktische Allianz, welche allederings in Gar Stazi einen nur wenig charismatischen Anführer gefunden hat, der nicht fähig scheint diese Lage zum Vorteil zu nutzen.

Fazit:
Trotz des ersten Sieges über Darth Krayt und die Zerstörung des Muur-Talismans will sich ein Triumph nicht ganz einstellen. Stattdessen scheinen sich vielversprechende neue Konflikte anzubahnen.
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Legacy wir lieben dich! 3. August 2011
Die ganze Legacy Reihe zählt zurecht zu den Highlites von Star Wars. Die Charaktere sind vielschichtig und sehr interessant und die Story wird mit jedem Band interessanter. Wer Legacy noch nicht kennt, sollte es sich schnellstens besorgen!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der sechste Legacy-Band beschäftigt sich weitgehend mit den Folgen der Vektor-Minireihe, sprich mit dem Tod von Darth Krayt. Aber anstatt hier wirklich gravierende Änderungen in der weit weit entfernten Galaxis zu zeigen, bleibt alles beim Alten. Darth Wyrrlok benutzt einen recht einfachen (und dabei wenig glaubhaften) Trick, um die Macht zu ergreifen, ohne den Sith-Orden und das verbündete Imperium oder die ganze Galaxis zu erschüttern: Darth Krayt ist gar nicht tot, sondern nur in Stasis. Und seltsam: Jeder glaubt es. Auch die Gegner, sowohl das Fel-Imperium als auch die Galaktische Allianz wollen Darth Krayts Tod nicht glauben und so bleiben sie beim vorsichtigen Taktieren und Abwägen. Auf vielen Seiten wird in diesem Comic-Sonderband erklärt, wieso alles beim Alten bleiben kann, obwohl doch das plötzliche Ende eines Tyrannen mächtig Staub aufwirbeln müsste. Dieses ständige Herumköcheln an ein und der selben Suppe geht allmählich tierisch auf die Nerven. Bei The Old Republic hatten es Zayne Carrick und seine Crew alle paar Hefte mit neuen Gegnern zu tun und konnten einige alte Feinde loswerden und nach und nach das ganze Mysterium aufdecken. Hier bei Legacy tut sich auf vielen Seiten für viele ¤ gar nichts. Dafür müßte ich eigentlich null Sterne verleihen.

Doch es gibt auch ein paar sehr gute Geschichten mit interessanten Entwicklungen in diesem Sonderband. Zum Einen einmal die Geschichte rund um den imperialen Ritter Treis Sinde, der den Mon Calamari hilft, die Sith auf ihrem Heimatplanten zu bekämpfen. Da steckt der ursprüngliche Geist von Star Wars drin, das ist Rebellion und Jedi-Rittertum pur! Diese Geschichte hätte ganze fünf Sterne verdient, stünde die denn allein. Man darf gespannt sein, wie sich das mit Meister Sinde noch entwickeln wird, der als erster imperialer Ritter anfängt, seinem mehr und mehr tyrannisch agierenden Imperator die Stirn zu bieten. Leider wird auch hier am Ende der Status Quo aufrecht erhalten, denn Darth Azard, der unsympathische Quarren-Sith kommt schon wieder mal mit dem Leben davon. Hier wäre ein neuer Oberschurke mit Verstand und Intelligenz durchaus eine Abwechslung; wie ja bereits in dieser Geschichte angedeutet.

Die zweite sehr gute Geschichte, in welcher der ursprüngliche Star Wars-Geist zu spüren ist, dreht sich wiedereinmal um Admiral Gar Stazi, den brillantesten Strategen seit Großadmiral Thrawn. Auch hier stehen die Moral und die Ideale, für welche die Allianz kämpft im Vordergrund. Gar Stazi ist bis jetzt der einzige Charakter auf der Seite der Guten, den man als Held bezeichnen kann. Das Fel-Imperium dagegen wird noch einmal unsympathischer und man fragt sich, wie lange die Allianz zwischen den Fel-Anhängern und Gar Stazis Leuten gut gehen kann. Dieser Teil der Legacy-Ära entwickelt sich ebenso abwechslungsreich wie interessant und verdient es, noch lange fortgesetzt zu werden.

Der größte Schwachpunkt dieses Sonderbandes ist aber wiederum Cade Skywalker. Nun haben wir den sechsten Legacy-Band und der Junge hat's immer noch nicht begriffen. Trotz all der Dramen die er schon durchleiden musste, trotz seiner inzwischen gemachten Erfahrungen und den vielen weisen Worten seiner Freunde und ehemaliger Meister: Cade Skywalker bleibt ein vollendeter Narr! Wie üblich lassen ihn die Autoren die vollkommen falschen Schlüsse aus seinem Verhalten und den Reaktionen seiner Mitmenschen ziehen. Seine Verfehlungen werden inzwischen so widerwärtig und ekelhaft, das man sich wünschte, irgendein anderer junger Skywalker-Erbe würde auftauchen und Cade aus der Welt schaffen, um endlich damit zu beginnen, die Galaxis zu retten. Vielleicht ist es aber auch die Absicht des Autorenteams Ostrander und Durseema, mit Cade Skywalker den vollkommenen Anti-Helden zu erschaffen. Seine literarische Vorlage, Quinlan Vos (ebenfalls eine Kreation von Ostrander) hatte immerhin noch das Herz am rechten Fleck und erkannte, wann er zu weit ging und was er dagegen zu tun hatte. Bei Cade Skywalker ist das nicht der Fall. Anderen mag soviel Düsternis und Dunkle Seite in einer Figur, die eigentlich der Held sein sollte, zusagen. Ich dagegen finde, das hat mit den Star Wars-Themen überhaupt nichts mehr zu tun.

Als Fazit bleibt zusammenzufassen: Wie sich bereit in Legacy V abzeichnete, vollführen die Autoren nach den besseren Bänden III und IV die Rolle Rückwärts konsequent fort, um offenbar den Zustand der Ausgangslage in Band I wiederherzustellen. Für Freunde sich weiterentwickelnder Storybögen ist Legacy Band VI ein sehr zweischneidiges Schwert, da dieser Sammelband auch zwei sehr gute und von Grund ehrliche Star Wars-Geschichten beinhaltet, die in der ansonsten trostlosen Legacy-Ära ein Fünkchen Hoffnung auf Besserung wecken.

1x Fünf Sterne für zwei wirkliche Star Wars-Abenteuer abzüglich 1x 2 Sterne für zwei fade und zum Teil ärgerliche Geschichten rund um die Sith und Cade "Anti"-Skywalker
Das macht Summasumarum 3 Sterne.
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