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Star Wars, Skywalkers Rückkehr
 
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Star Wars, Skywalkers Rückkehr [Taschenbuch]

Alan Dean Foster , Tony Westermayr
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Unterwegs zu einem Treffen mit der Untergrundbewegung von Circaporus, müssen Luke Skywalker und Prinzessin Leia auf Mimban notlanden - einer von ewigen Nebeln umhüllten Dschungelwelt, die voller Geheimnisse steckt. Dort kommt Luke auf die Spur des sagenumwobenen Kaiburr-Kristalls, der seinem Träger magische Kräfte verleihen soll. Doch er ist nicht der einzige, der dem legendären Kristall nachjagt. Und so sehen sich Luke und Leia plötzlich mit einer Bedrohung konfrontiert, die die Gefährlichkeit der imperialen Schergen bei weitem übersteigt - mit Darth Vader, dem Dunklen Lord selbst.
Ein Star-Wars-Roman angesiedelt in der Zeit nach der Zerstörung des 1. Todessterns.

Über den Autor

Alan Dean Fosters Arbeiten sind breit gefächert und reichen von Science Fiction und Fantasy über Horror und Krimis bis zu Western. Er schrieb Star Wars-Romane und die Romane zu den ersten drei Alien-Filmen, sowie Vorlagen für Hörbücher, Radio und die Story des ersten Star Trek Films. Alan Dean Foster lebt heute zusammen mit seiner Familie in Prescott, Arizona.

Auszug aus Star Wars, Skywalkers Rückkehr von Alan Dean Foster, Tony Westermayr. Copyright © 1996. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wie herrlich ist das Universum, dachte Luke. Wie wundersam fließend, prunkvoll und leuchtend wie die Robe einer Königin. Eisschwarz rein in seiner Leere und Einsamkeit, so unähnlich dem kunterbunten Wirrwarr rotierender Stäubchen, die die Menschen ihre Welten nannten, wo die Menschen-Bakterien gediehen und sich vermehrten und einander niedermetzelten. Und alles nur, damit einer behaupten konnte, er stehe ein wenig höher als seinesgleichen.

In Augenblicken der Bedrückung spürte er die Überzeugung, daß es auf keiner dieser Welten wahrhaft glücklich lebende Materie geben konnte. Nur ein Übermaß an zerstörerischen menschlichen Seuchen, die unaufhörlich gegeneinander kämpften und tobten, eine Folge krebsartiger Zivilisationen, die sich von ihrer eigenen Masse ernähren, nie geheilt werden, aber aus irgendeinem Grund auch nie ganz dem Tod anheimfallen.

Eine besonders giftige Art eines solchen Krebsgeschwürs hatte seine eigenen Eltern getötet, danach noch Tante Beru und Onkel Owen. Und sie hatte ihm den Mann genommen, den er mehr als jeden anderen zu achten gelernt hatte, den alten JediRitter Ben Kenobi.

Obwohl er selbst gesehen hatte, wie Kenobi auf dem jetzt vernichteten Todesstern vom Lichtschwert Darth Vaders getroffen worden war, gab es keine Gewißheit, daß der alte Jedi auch wirklich tot war. Vaders Säbel hatte zuletzt nur leere Luft hinterlassen. Daß Ben Kenobi diese Daseinsebene verlassen hatte, war unbestreitbar. Aber niemand konnte sagen, auf welche Ebene des Seins er übergetreten war. Vielleicht Tod und ...

Vielleicht auch nicht.

Manchmal hatte Luke eine angenehm kribblige Empfindung, so, als stehe jemand hinter ihm. Diese unsichtbare Anwesenheit schien manchmal für ihn Arme und Beine zu bewegen oder Vorschläge und Gedanken zu liefern, wenn sein eigenes Gehirn hilflos und leer war. Leer wie das des ehemaligen Farmerjungen von der Wüstenwelt Tatooine.

Unsichtbare Geister hin oder her, wenn es etwas gab, dessen er sicher war, dachte Luke grimmig, dann, daß der unreife Junge, der er gewesen, tot und verweht war wie Staub. In der Rebellen-Allianz der Welten, die sich gegen die verbrecherische Herrschaft des Imperiums wehrten, hatte er keinen offiziellen Titel, aber niemand machte sich über ihn lustig oder nannte ihn einen Bauernjungen - nicht, seitdem er mitgeholfen hatte, die von Moff Tarkin und Darth Vader, dem Schwarzen Lord, gebaute protzige Kampfstation zu zerstören.

Luke hatte keine Erfahrung mit Titeln, konnte mit ihnen also auch nichts anfangen. Als die Rebellenführer ihm jede Belohnung boten, die sie gewähren konnten, hatte er nur gebeten, weiterhin im Dienst der Allianz einen Raumjäger steuern zu dürfen. Manche empfanden diese Bitte als unangemessen bescheiden, aber ein weitsichtiger General vertrat die Meinung, daß Luke ohne Titel oder Rang für die Rebellion von größerem Wert sei, denn große Auszeichnungen würden den jungen Mann zu einem Hauptziel für imperiale Attentatsversuche machen. So blieb Luke der Pilot, der er immer hatte sein wollen, vervollkommnete sein fliegerisches Können und rang unaufhörlich mit der Macht, die im Ansatz zu begreifen Ben Kenobi ihm ermöglicht hatte.

Jetzt war aber nicht die Zeit zum Meditieren, ermahnte er sich, während er die Instrumente seines X-Flüglers überflog. Ein Blick nach vorn zeigte die grell pulsierende Sonnenkugel von Circarpous Major; ihr schrecklich blendendes Leuchten wurde durch das phototrope Material der durchsichtigen Kanzel auf ein erträgliches Maß reduziert.

"Dahinten alles in Ordnung, Erzwo?" rief er ins Mikrofon. Ein fröhliches Piepen des Roboters, der hinter dem Cockpit eingerastet war, versicherte Luke, daß das der Fall war.

Ihr Ziel war der vierte Planet dieses Sterns. Wie so viele andere waren auch die Circarpousier entsetzt über die Greuel, die das Imperium auf dem Gewissen hatte, aber von Angst zu sehr gelähmt, um sich der Rebellen-Allianz offen anzuschließen. Im Lauf der Jahre war auf Circarpous eine überaus aktive Untergrundbewegung entstanden, die nur genug Hilfe und Ermutigung von seiten der Allianz brauchte, um sich zu erheben und ihre Welt der Sache der Freiheit zuzuführen.

Luke und die Prinzessin rasten von der winzigen, versteckten Rebellenstation auf dem äußersten Planeten des Systems zu einer entscheidenden Besprechung mit den Führern der Untergrundbewegung, um das notwendige Versprechen voller Unterstützung zu überbringen. Er warf einen Blick auf seinen Konsolen-Chronometer. Sie würden rechtzeitig zur Stelle sein, um die überaus nervösen Untergrundchefs zu beruhigen.

Als er sich ein wenig vorbeugte und nach Steuerbord blickte, konnte er den eleganten Y-Flügler bewundern, der neben ihm flog. Zwei Gestalten saßen im Cockpit, Silhouetten im Licht der Instrumente. Eine davon war die schimmernd-goldene Gestalt von Dreipeo, dem Dolmetscher-Droiden.

Die andere ... sooft er sie ansah, ließ sie andere Gefühle in ihm aufbrodeln wie Suppe, die zu lange auf dem Feuer steht, gleichgültig, ob sie, wie jetzt, durch das Beinahe-Vakuum von ihm getrennt war oder nur durch Armlänge in einem Konferenzraum. Wegen ihr, wegen Prinzessin und Senatorin Leia Organa, hatte Luke sich der Rebellion überhaupt angeschlossen. Zuerst ihr Bild und dann ihre Person hatten die unwiderrufliche Verwandlung vom Farmerjungen zum Kampfpiloten bewirkt. Nun waren sie beide die offiziellen Abgesandten des leitenden Rates der Rebellen-Allianz zum unentschlossenen Untergrund auf Circarpous.

(...)

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