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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Die URSPRÜNGLICHE FORTSETZUNG von "Krieg der Sterne",
Rezension bezieht sich auf: Star Wars, Skywalkers Rückkehr (Taschenbuch)
In einer ganzen Reihe von Rezensionen wird Alan Dean Fosters Buch "Skywalkers Rückkehr" unfairerweise unter anderem vorgeworfen, es passe nicht in die Star Wars-Geschichte und sei daher ein sehr schlechtes Buch. Im folgenden möchte ich auf ein paar Dinge hinweisen, welche dem unwissenden Leser das Verständnis und damit auch die Betrachtung und Bewertung des Buches vielleicht etwas einfacher machen."Skywalkers Rückkehr" ("Splinter of the mind's eye") ist sicherlich keines der besten Star Wars-Bücher, was nicht zuletzt auf die Probleme bei der Geschichtlichen Einordnung zurückgeht, gerade aus der Sicht heutiger Leser. Zeitlich angesiedelt ist es nach "Star Wars - Episode 4: Eine neue Hoffnung" (und nicht, wie manche fälschlicherweise schreiben, zwischen den Episoden 5 und 6). "Skywalkers Rückkehr" ist jedoch nicht irgendein Star Wars-Buch, sondern ein ganz besonderes: Es handelt sich hierbei um das ALLERERSTE Star Wars Buch des "Expanded Universe", also das erste Buch, daß nicht auf einem der Filme basiert, sondern eine neue Geschichte in einer neuen Welt mit neuen Figuren erzählt. Gerade dies ist jedoch auch der Grund für die zahlreichen Probleme, welche sich heute bei der Einordnung in das "Expanded Universe" ergeben. Zur Entstehungsgeschichte: Alan Dean Foster wurde seinerzeit von George Lucas als 'Ghost Writer' für die Romanversion von 'Star Wars (Episode 4)' verflichtet (weshalb bis heute George Lucas als Autor angegeben wird). Jedoch sah sein Vertrag noch ein weiteres Buch vor, welches als Grundlage für eine 'Low Budget'-Fortsetzung dienen sollte, falls der erste Star Wars-Film kein großer Erfolg werden sollte. Lucas machte Foster dabei die Bedingung, daß die Geschichte leicht (sprich billig) verfilmbar sein sollte und möglichst viele Sets (mit leichten Änderungen) und Requisiten des ersten Films wiederverwendbar sein sollten. So hatte Foster z.B. ursprünglich vorgesehen, daß Luke und Leia infolge einer Luftschlacht auf dem Planeten abstürzen sollten. Da dies aber weitere Kosten verursacht hätte, verlangte George Lucas von Foster jedoch diesen Teil zu ändern. (Im Buch müssen Luke und Leia deswegen aufgrund technischer Probleme auf dem Planeten notlanden.) "Skywalkers Rückkehr" ("Splinter of the mind's eye") wurde 1978, also kurz nach "Krieg der Sterne" (1977) und damit ganze zwei Jahre vor "Das Imperium schlägt zurück" (1980) mit dem Segen von George Lucas, welcher das Skript druchgesehen und seine Wünsche hatte einfließen lassen (s.o.), veröffentlicht. "Star Wars" wurde jedoch bekanntlich ein Riesenerfolg; George Lucas konnte seine Saga in ganz anderem Maßstab, und damit auch einer geänderten Geschichte fortsetzen, und "Skywalkers Rückkehr" geriet in Vergessenheit. Als dann 1987 mit dem "Star Wars Roleplaying Game" von West End Games langsam der eigentliche Aufbau des "Expanded Universe" begann und Anfang der 1990er mit Timothy Zahns Thrawn-Buchtrilogie sowie den Sequel-Comics von 'Dark Horse' dann richtig losgetreten wurde, wurde auf Fosters frühes Werk verständlicherweise von den neuen Autoren keinerlei Rücksicht mehr genommen, hatten doch schon die beiden Film-Sequels (Episode 5 & 6) dem Buch in vielerlei Hinsicht widersprochen. Über die Qualität der Geschichte von "Skywalkers Rückkehr" läßt sich sicherlich ebenso gut streiten wie über Alan Dean Fosters Schreibstil. Jedoch sollte man stets im Auge behalten, daß es sich um keine Geschichte handelt, welches sich in das Star Wars-Universum, wie wir es heute kennen, ohne Probleme einordnen läßt. "Skywalkers Rückkehr" sollte vielmehr unter dem Vorsatz betrachtet werden: "Was, wäre wenn...". Was wäre wenn "Krieg der Sterne" 1977 gefloppt wäre? Was wäre wenn Geroge Lucas seine Saga nicht in der Form hätte weitererzählen können, wie er es getan hat? "Skywalkers Rückkehr" gibt genau darauf Antworten, und ist allein darum, wenn auch nicht ein umwerfend gutes, für Hardcore-Star Wars-Fans aber zumindest ein sehr interessantes Buch: Das Sequel, das nicht hat sollen sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der erste Roman des Expanded Universe,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars, Skywalkers Rückkehr (Taschenbuch)
Skywalkers Rückkehr beginnt mit einem technischen Problem das Luke und Leia zu einer Notlandung auf Mimban zwingt, einem von Nebel umhüllten Dschungelplaneten. Ursprünglich auf dem Weg zu einem Treffen mit Finanziers der Rebellion auf Circapous müssen sie ihre Pläne zwischenzeitlich umändern. Von einer alten Frau erfahren sie dass sich ein mächtiger Kristall auf den Planeten befindet, der Machtkräfte zu steigern vermag. Die Frau gibt sich als Jedi-Meisterin aus und demonstriert durch einen telekinetischen Trick ihre Kräfte. Luke jedoch bezweifelt dass sie eine Jedi ist und bemerkt nicht in welcher Gefahr er und Leia bereits schweben...Luke Sykwalkers erster Romanauftritt außerhalb eines Buchs zum Film ist auch Jahrzehnte später noch eine Art Highlight. Die good old times von denen so mancher Fan retrospektiv schwärmt, hier sind sie. Dabei ist das Büchlein an sich vor allem eines, nämlich kurz und George Lucas dürfte die Idee geliebt haben, der Folge einer Fortsetzungsserie nachempfunden. Held und Heldin stürzen ab, geraten in Gefangen und der Oberschurke macht sich auf, sie zu stellen. Am Ende ist es zwar nur ein minor battle, der gewisse Ähnlichkeiten zum großen Duell aus Episode V aufweist, doch es zeigt sich das Luke nicht allein ist. Obi-Wan Kenobi mag tot sein, doch ähnlich wie im Finale von Episode IV steht er ihm durch die Macht im Kampf gegen Darth Vader bei, während er in Das Imperium schlägt zurück nachdem er Dagobah verlässt ziemlich auf sich allein gestellt ist. Als 1978 kurz nach dem Filmstart des ersten Star Wars Films die Merchandising-Rechte vergeben wurden und dieses Buch, als Lückenfüller zwischen dem was wir heute als Episode IV Eine neue Hoffnung und Episode V Das Imperium schlägt zurück kennen erschien, dachte noch niemand daran, was aus diesem ersten Stein des erweiterte Universums, (welches die Geschichte der Filme anhand von Büchern, Comics und Computerspielen ergänzt und weiter fortführt) entstehen könnte, denn bis heute ist das Expanded Universe zu einem nahezu unübersichtlichen und teils auch widersprüchlichen Phänomen expandiert. Die von Skywalkers Rückkehr ausgehende Tradition der Lückenfüller welche die Vorgeschichte zu den Filmen bilden sollen wurde mittlerweile erfolgreiche fortgesetzt (wie Schatten des Imperiums für Episode VI, Darth Maul - Schattenjäger für Episode I, Cloak of Deception ebenfalls für Episode I, Ein Sturm zieht auf für Episode II und Labyrinth des Bösen schließlich für Episode III beweisen). Fazit: Ein relativ kurzweiliges Stück Literatur aus der Urzeit des Star-Wars-Phänomens. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Untypisch für Star-Wars - typisch für Alan Dean Foster,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars, Skywalkers Rückkehr (Taschenbuch)
Das Buch fällt etwas aus der SW-Reihe. Es ist, für SW untypisch, etwas hintergründig in seinen Gedankengängen (manchmal auch etwas undurchdringlich...). Auch der Titel ist etwas missverständlich. Hier wäre eine genauere Übersetzung des engl. Titels: "The Splinter of Mind's Eye" wünschenswert gewesen, da dies besser wiedergibt, worum es in diesem Buch geht (Suche nach und Nutzung eines Kristallsplitters, der Auswirkungen auf die Jedi-Fähigkeiten hat).Für den Star-Wars-Fan ist dieses Buch eher wenig geeignet: es ist einfach zu untypisch und fällt völlig aus dem übrigen Erzählrahmen (die Handlung ist irgendwo zwischen zweien der ersten Filme angeordnet). Für den ADF-Fan ist dieses Buch interessanter, kommt aber nicht an die Genialität oder den Humor einiger anderer Werke (z.B.: Die "Bannsänger"-Reihe, "Die Denkenden Wälder" oder die Homanx-Commonwealth-Romane) heran. Man sollte es gelesen haben, aber empfehlen würde ich es keinem SW-Fan. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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