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Während einer dieser Missionen gerät Depa Billaba, ehemalige Padawan von Mace Windu, zwischen die Fronten eines lange währenden Bürgerkrieges. Auf Haruun Kal führt die einheimische Bevölkerung einen aussichtslosen Dschungelkampf gegen unbarmherzige Kolonialherren. Billaba schlägt sich auf die Seite der Unterdrückten, gerät jedoch bald in den Bann von Emanationen der Macht, die auf diesem Planeten allgegenwärtig und besonders stark ist. In ihrer Not schickt sie einen Hilferuf an Mace Windu, der auf Haruun Kal geboren wurde. Für den obersten Jedi-Meister beginnt eine Reise ins Herz der Finsternis.
Matthew Stover hat sich bereits als Autor ausgesprochen kompromissloser Fantasyromane einen Namen gemacht. Sein Ausflug in das Star Wars-Universum ist eine offene Hommage an Coppolas Meisterwerk Apocalypse Now und damit an Joseph Conrads indirekte Romanvorlage. Kaum ein Beitrag zu George Lucas' Weltraumepos hebt den kriegerischen Aspekt der Saga so deutlich hervor. Insbesondere die Auseinandersetzung Stovers mit der Figur des Mace Windu ist ein Musterbeispiel für eine gelungene Charakterisierung im Kontext einer medial vorgegebenen Welt. Shatterpoint ist ein Höhepunkt der Star Wars-Literatur, den sich kein Fan entgehen lassen sollte! --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Kreis schließt sich,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Shatterpoint (Gebundene Ausgabe)
Seit Traitor, der 13. Band der New-Jedi-Order, den Krieg der Sterne auf neue literarische Höhen katapultierte, ist Matthew Stover der meistverehrte und meistgehaßte Autor der weit, weit entfernten Galaxis. Die einen finden ihn zu radikal, die anderen nicht radikal genug. Die einen wünschen sich die unkaputtbaren, unantastbaren Helden zurück - die es in den Filmen nie gab und die mit den Romanen überhaupt erst erfunden wurden - die anderen sehnen sich - nach jahrelangen Wiederholungen und dem ewig gleichen Trott verlustloser Siege über übermächtige Gegner - nach dem Einzug des totalen Realismus, der gleichermaßen die Seelen der Figuren, wie ihre Körper verbrennen und entstellen soll.Mit Shatterpoint geht der Autor - der in mancher Hinsicht mehr für diese Auseinanderentwicklung getan hat, als seine Vorgänger Michael Stackpole (I, Jedi), James Luceno (Cloak of Deception) oder R. A. Salvatore (Vector Prime) - nun also in die zweite Runde seines Kreuzzugs für die Reinigung der Büchergalaxis. Zu seinem Thema ist hier schon viel gesagt worden, kurz zusammenfassen läßt es sich mit "Suchaktion in Sternenkriegs-Vietnam mit Lichtschwertern". Das Napalm hat neue Namen, der Grundkonflikt eine neue ideologische Problematik, die Zielperson ist kein Marineinfanterist sondern eine Jedi, aber im Grunde genommen ist das Elend das gleiche geblieben: Verstümmelungen durch Guerillieros stehen Massaker durch hochtechnisierte reguläre Einheiten gegenüber. Ebensowenig neu wie diese Situation, sind die Gedanken und Gefühle, die sich Jedi-Ratsherr Mace Windu über den Konflikt macht. Neu aber sind die direkten Folgen, die nur ein Jedi - direkt aus der Macht gestärkt, ihrem Willen und Schicksal direkt unterworfen - bildlich erleben kann. Und während Normalsterbliche in einem Krieg wie diesem, der keine Sieger, sondern nur Überlebende kennt, entweder verrücktwerden oder abstummpfen würden, kämpft Mace Windu mit jedem Massaker, jedem Kampf, jeder Begegnung mit der ureigenen, unerschütterlichen und nie greifbaren Natur des Dschungels nicht nur gegen Wahnsinn und physische Aufgabe, sondern gegen die Dunkle Seite der Macht, die er vor seiner Mission für so kontrollierbar hielt, daß er sie sogar zum Elementarbestandteil seiner Kampftechnik machte. So führt der Autor seine Leser über verschlungene Dschungelpfade und durch kompromißlos geführte Gefechte seitenlang tief hinein in das, was er als das Grundproblem der Jedi schon in Traitor beschrieben hat: in den Widerspruch zwischen der personifizierten Lebenskraft "Macht" als Energiequelle der Jedi und der Rolle eines Jedi im Krieg als Soldat und "potentieller Mörder". In Traitor verbreitete Stover das Idealbild eines Jedi als Gärtner, der Unkraut vernichtet, um Nutzpflanzen zu erhalten. Shatterpoint wiederholt das Bild und erklärt den Jedi zum Kämpfer für Gerechtigkeit als Schöpfungsmacht der Zivilisation, die wiederum Basis für den vielbeschworenen Friedensleitsatz der Jedi ist. In Vietnam also doch nichts Neues? Nun, wie man es nimmt. Wer die New-Jedi-Order-Reihe und damit Traitor gelesen hat, wird genug über galaktische Kriege und ihre Schrecken mitbekommen haben, daß es für die nächsten Dekaden reicht. Wer diese Erfahrung noch nicht gemacht hat, ist mit Shatterpoint recht gut bedient und hat hierbei den Vorteil, nicht erst 40 Romane lesen zu müssen, um alle Anspielungen zu verstehen, die der Autor in seine Nebensätze eingestreut hat. Also, Shatterpoint ohne Traitor, ja. Aber Traitor ohne Shatterpoint auf keinen Fall. Denn was Stover getan hat, ist was andere Autoren vor ihm nie wirklich erreicht haben. Dank Stover haben die Jedi der Klonkriege nun die gleichen Probleme durchgemacht, die die Jedi der New-Jedi-Order-Ära noch bewältigen müssen. Damit ist der direkte Vergleich möglich geworden, der einerseits die beiden Epochen verbindet und Kontinuität aufzeigt und andererseits ihre fundamentalen Gegensätze herausarbeitet: sind die Jedi der Klonkriege bewährte Friedenswächter, deren Rollenverständnis auf einer jahrtausendealten Tradition fußt, wissen die Jedi des Yuuzhan-Vong-Kriegs mit sich selbst noch recht wenig anzufangen und haben noch nicht einmal ihre Vorkriegsrolle verstanden, als sie sich unerwartet ihrer Position im Krieg bewußtwerden müssen. Und das Fazit? Eingeschränkt lesenswert. Wer die Jedi in Erinnerung behalten will, wie sie zu ihren Hochzeiten waren, sollte dieses Buch, wie alle Romane über die Klonkriege, besser im Regal lassen. Wer hingegen "Realismus" - sofern in einer fiktionalen Welt möglich - sucht und kein Problem damit hat, seine Existenz in Zweifel zu ziehen, ist mit Shatterpoint gut bedient. Natürlich mit der englischen Fassung, die deutsche ist - wen wundert's? - das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Schrecken des Krieges lässt auch einen Jedi nicht kalt,
Von Koprolith (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Shatterpoint: A Clone Wars Novel (Taschenbuch)
Es handelt sich hierbei um einen weiteren Klonkriegsroman. Diesmal stammt er aus der Feder von Matthew Stover, der auch die Romanvorlage zur finalen Episode III schreibt.Zum Inhalt: Zur Kritik: Wieder mal wird eine Facette auf hohem Niveau in der realistischen Darstellung einer vom Krieg erschütterten Republik, die eigentlich für Zivilisation und Frieden steht, hinzugefügt. Außerdem ist zum wiederholten Male die engl. Taschenbuch-Ausgabe strengstens zu empfehlen, denn neben dem besseren Preis als bei der deutschen Version gibt es sogar noch ne solide Kurzgeschichte mit dazu! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein geniales Buch!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Shatterpoint (Gebundene Ausgabe)
Es geht direkt los. Der mächtige Jedi Meister Mace Windu kehrt zurück zu seinem Geburtsort, dem Planeten Haruun Kal. Dort macht er eine erschütternde Entdeckung: Es existiert eine Verbindung zwischen einem blutigen Massaker und einem ehemaligen Padawan. Wie konnte das nur geschehen? Nichts ist mehr wie es scheint, ihn inbegriffen.Der Autor erzählt eine packende wie glaubwürdige Geschichte. Er vermittelt einen gefühlvollen Einblick was es heißt, in einer Zeit des aufkommenden Emperiums Jedi zu sein. Denn die angesehene Lehre der Jedi scheint in einer Welt außerhalb des Jedi-Tempels nutzlos zu sein, wie Mace Windu persönlich erfahren und verarbeiten muss. Die Charaktere sind lebhaft, humorvoll und lassen die angesichts der Situation notwendige Ernsthaftigkeit nicht missen. Dies hebt das Buch von anderen Star Wars Büchern ab, denn Shatterpoint beschränkt sich nicht nur auf die Dunkle Seite der Macht, es spiegelt auch die dunkle Seite der menschlichen Psyche wider. Ein Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für die älteren Semester unter uns. Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch, das man nur empfehlen kann - für Fans sowieso ein Muss! Auf den Punkt gebracht: Ein wahrer Page-Turner, der Verlangen nach mehr weckt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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