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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Jedi, Sith & Mandalorianer,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: The Old Republic: Eine unheilvolle Allianz (Broschiert)
Knapp 4000 Jahre vor der Schlacht von Yavin herrscht ein zerbrechlicher Waffenstillstand zwischen der von den Jedi beschützten Republik und dem von Sith beherrschten Imperium. Als eine Hutt-Verbrecherfürstin ein seltenes Artefakt zur Auktion anbietet, nimmt der kalte Krieg wieder hitzigere Temperaturen an, denn sowohl Jedi als auch Sith wollen es in die Finger kriegen. Auch ein mysteriösere Mandalorianer hat seine Finger im Spiel, dazu kommen noch Agenten von beiden Regierungen, die ihre eigenen Pläne verfolgen. Am Ende geht es jedoch nicht mehr darum, wer aus diesem Wettstreit als Sieger hervorgeht, sondern um das Überleben der ganzen Galaxis. Und so müssen sich die Todfeinde zur titelgebenden unheilvollen Allianz zusammenschließen.Nach seiner Pleite mit "The Force Unleashed" hatte ich von Sean Williams nicht mehr allzuviel erwartet, doch zum Glück belehrt er mich mit "Unheilvolle Allianz" eines Besseren. Zuallererst ein großes Lob für die interessanten, vielschichtigen Charaktere, die sich hier zum Stelldichein versammeln. Zwar gibt es auch hier den üblichen Schurken von der Stange (Darth Chratis), doch abgesehen davon ist es Williams gelungen, seinen Figuren Leben einzuhauchen. Der Jedi-Padawan Shigar hält sich im Gegensatz zum Rat für die Prüfungen, hat aber noch Probleme, seine Aggressionen zu zügeln. Die Sith-Schülerin Eldon Ax wird von starken Rachegelüsten getrieben, weshalb sie Gefahr läuft, ihre Missionsziele im Blick zu behalten. Der Doppelagent Ula Vii ist zwar ein treuer Diener des Imperiums, verabscheut aber die Sith und versucht dieses moralische Dilemma für sich aufzulösen. Zusätzlich wird er durch seine aufkeimenden Gefühle für die Republik-Soldatin Larin Moxla abgelenkt. Hinzu kommen zwielichtige Gestalten wie der Mandalorianer Dao Stryver und der Schmuggler Jet Nebula, deren wahre Motive lange Zeit im Dunkeln bleiben. Auch beim Plot macht der Autor seine Sache zunächst sehr gut. Die Geschichte beginnt als spannender Agententhriller mit Mystery-Einfärbung, der aus den Blickwinkel der Hauptcharaktere geschildert wird. Williams bezieht hierbei jedoch keinen moralischen Standpunkt und lässt gewissermaßen jeden Charakter in dem guten Glauben, im Recht zu sein, handeln. Nachdem das Natur des Artefakts enthüllt ist, verliert die Geschichte deutlich an Reiz. Die Bedrohung, die nun für die ganze Galaxis entsteht, erscheint betont übermächtig konstruiert, damit Republik und Imperium nach einigem Gezänk sich zur titelgebenden Allianz zusammenschließen müssen. Was nun folgt, ist eine Materialschlacht, die von Seite zu Seite ermüdender wird. Aber immerhin bleibt Williamson seinen Charakteren treu und verbiegt ihr Wesen nicht, nur um einen schönen Schluss servieren zu können. Das entschädigt etwas für die zähen letzten 100 Seiten. Ein Kritikpunkt wäre noch die Einbindung des Romans ins Erweiterte Universum. Erstens findet sich keine Angabe im Buch darüber, wie "Unheilvolle Allianz" in die gesamte Chronologie einzuordnen ist, dabei ist das bei SW-Büchern längst Standard geworden. Desweiteren wirft Williamson dem Leser bestimmte Begriffe an den Kopf, ohne sie dann auch zu erklären oder ihre Relevanz für die von ihm erzählte Geschichte erläutern. Beispiele wären der von ihm erwähnte Vertrag von Coruscant, dessen Inhalte oder Entstehungsgeschichte ganz der Fantasie des Lesers überlassen bleibt. Auch die Existenz des Sith-Imperiums muss man als gegeben hinnehmen oder dass es einen Imperator gibt. Dieser Begriff tauchte in Büchern und Comics, die in diesem Zeitalter spielen, meines Wissens nicht auf. Bei einem Fantasie-Universum wie Star Wars mit einer so reichhaltigen Geschichte müssen die Bezüge eines Romans zum großen Ganzen besser herausgearbeitet werden, sonst wirkt es so, als gehörte er gar nicht richtig dazu. Fazit: Sean Williams hat mit "Unheilvolle Allianz" auf jeden Fall die Scharte von "The Force Unleashed" ausgewetzt, sodass man seinem nächsten SW-Buch nicht mehr mit Bangen entgegensehen muss. Zu einem ganz großen Wurf hat dann aber doch einiges gefehlt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gigantische Sci-Fi Action - Mehr Star Wars geht nicht,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: The Old Republic: Eine unheilvolle Allianz (Broschiert)
Dieses Buch fügt sich wunderbar in das Genre ein und ist so gut, dass man es im selben Satz wie die Republic Commando Bücher oder der Thrawn-Reihe erwähnen muss.Der erste Roman zum gleichnamigen MMORPG von LucasArts und BioWare weckt Vorfreude und Spannung auf das Spiel, ohne seine Aufgabe zu vergessen: ein packendes und emotionales Buch zu sein, dessen Story brillant erzählt, dessen Charaktere lebhaft und dessen (Raum-)Kämpfe wunderbar nachzuverfolgen sind. Nach dem man fertig ist fragt man sich, was man zuerst möchte: Das nächste Buch, oder das Spiel, in dem man in ähnliche Rollen schlüpfen kann wie die Hauptcharaktere dieses Romans. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
"Star Wars" meets "Stargate"...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: The Old Republic: Eine unheilvolle Allianz (Broschiert)
So oder so ähnlich könnte man den Hauptplot des TOR-Romans "Eine unheilvolle Allianz" wohl am treffendsten bezeichnen.Der erste Roman, der in der neuen Ära rund um das kommende Online-Spiel "The Old Republic" angesiedelt ist, wurde von Sean Williams geschrieben, zwar einem Veteranen der Star Wars-Romane, aufgrund seines grauenhaften TFU-Buches war Vorsicht geboten. "TOR" ist weitaus besser als "TFU", doch irgendwie kam das Buch aus meiner Sicht nur selten über das Mittelmaß hinaus. Liegt vielleicht auch daran, dass ich generell dieser neuen Ära namens "TOR" nicht viel abgewinnen kann. Zuviel Altbekanntes in beinahe unverschämt abgekupferter Form ist zu finden. Sternzerstörer, die denen aus den Filmen stark ähneln, einen Sith-Imperator (Imperator Palpatine läßt grüßen, wobei ich das Alter des Sith-Imperators am störendsten empfinde), Truppen, die den Klon- und Sturmtruppen zum verwechseln ähnlich sehen, ein "Dunkler Sith-Rat" (gabs auch schon in "Das goldene Zeitalter der Sith), usw. Die Liste läßt sich fortsetzen. Klar, bei weit über 100 Romanen, noch mehr Co,mics, sachbüchern und TV-Serien wird sich im Star Wars-Universum Vieles zwangsläufig wiederholen. Hier aber finde ich wurde einfach zu offensichtlich und zu dreist aus allen Star Wars-Bereichen was zusammengeklaut. Vorsicht, eventuelle Spoiler! Williams Schreibstil war jetzt nicht schlecht, aber irgendwie wollte sich bei mir nie wirklich echte Spannung einstellen, lediglich bei der Enthüllung des Cinmzia-Klons war ich etwas überrascht. Dann starb sie jedoch wieder viel zu schnell, sodass ihr harakter eine fast unbedeutende Randfigur geblieben ist. Aus Darth Chratis hätte man auch weitaus mehr machen können, er ist einfach der typische, bös dreinblickende Sith, ohne echte Charakterentwicklung. Er hatte, wie Satele Shan, zu wenig Auftritte, und blieb dementsprechend blaß und farblos. Sein Tod war weder überraschend, noch "spektakulär". Satele Shan gefiel mir da besser, obwohl auch sie recht wenig Auftritte hatte. Eldon Ax und Ula Vii wurden in den ersten 1-2 Szenen irgendwie völlig aders dargestellt, als sie es im Rest des Romans dann tatsächlich waren. Hat mich zunächst etwas verwirrrt, doch ihre Figuren waren dann recht glaubhaft gezeichnet. Sehr gefallen haben mir Shigar und Larin, bin mal gespannt, ob man von den beiden noch mehr erfährt. Heimlicher Star war für mich jet Nebula, der mysteriöse Schmuggler, der allen anderen etwas vormachen konnte. Dao Stryver war der typische, arrogante Mandalorianer (als ob die nie aus ihren Niederlagen lernen), die "Enthüllung" im Epilog, Stryver sei weiblich, war aber völlig unnötig und nicht im Mindesten überraschend oder einfallsreich. Die Hexen waren ehrlich gesagt nix Neues, mir kamen beinahe sofort die Replikatoren aus "Stargate" ins Gedächtnis gesprungen. Das sie eine galaxisweite Bedrohung repräsentierten, ist in den neueren Star Wars-Romanen ja schon fast Pflicht. Lema Xandrets "Bewußtsein", oder was auch immer in dieser Flüssigkeit war, hielt ich ehrlich gesagt für ne ziemlich wirre Idee, zumal man kaum etwas darüber erfahren hat. Die titelgebende "Allianz" wurde auch viel zu spät im Roman geschlossen, und währte auch nur wenige Stunden, sie war praktisch überflüssig und in Anbetracht des Titels etwas irreführend. Etwas gestört hat mich der Begriff "Hutta", Nal Hutta ist der verbreitete Begriff für den Planeten, aber das war eh nur ne Kleinigkeit. Über die Sith und die Republik, bzw. deren Situationen, hätte ich persönlich gerne etwas mehr gelesen. Aber vielleicht geht man darauf in den kommenden TOR-Romanen noch weiter drauf ein. Als Star Wars-Buch für zwischendurch kann man "Eine unheilvolle Allianz" bedenkenlos empfehlen, so unterhaltsam wie bspw. "Dynasty of Evil" oder "Luke Skywalker and the Shadows of Mindor" war es aber leider fast nie. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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