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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Noch besser als der erste Teil,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Republic Commando: Triple Zero (Taschenbuch)
TRIPLE ZERO ist der zweite von dem Computerspiel REPUBLIC COMMANDO inspirierte Roman von Karen Traviss. Einige Charaktere aus dem ersten, HARD CONTACT, tauchen wieder auf, und auf die Handlung wird kurz eingegangen, aber man muss HARD CONTACT nicht unbedingt gelesen haben, um TRIPLE ZERO zu verstehen. 0-0-0: das sind die Raumkoordinaten für Coruscant, Juwel der Galaxis, Hauptwelt der Republik. Dort spielt denn auch der Großteil der Handlung von TRIPLE ZERO. Separatistische Terroristen haben mehrere Anschläge auf militärische Einrichtungen (Kasernen hauptsächlich) verübt, denen hauptsächlich Klone zum Opfer gefallen sind. Kal Skirata, mandalorianischer Söldner, einer von 100 von Jango Fett angeheuerten Klonkommando-Ausbildern und seit Beginn des Krieges Berater der Armeeführung, will dem ein Ende bereiten. Zusammen mit einem weiteren Mandalorianer, acht Kommandotruppen (Gruppe Delta, aus dem Spiel, und Gruppe Omega, aus HARD CONTACT), zwei leicht durchgedrehten Superklonen und zwei desillusionierten Jedi leitet er eine hochgradig illegale aber von oben geduldete Aktion, das Terroristennetzwerk auffliegen zu lassen und Rache zu nehmen. Handwerklich gibt es an TRIPLE ZERO für einen Unterhaltungsroman nichts zu beanstanden. Die Charaktere sind glaubwürdig - auch in ihren scheinbaren Widersprüchen -, die Handlung ist spannend, abwechslungs- und temporeich. Die beiden "Lehrmeister", Kal Skirata und Walon Vau, sind in dreifacher Hinsicht besonders interessant: für sich selbst gesehen, wie sie aufeinander reagieren und wie ihr jeweiliger Charakter auf andere Figuren ausstrahlt. Sowohl die Omega-Klone als auch die beiden Jedi lassen sich fast besser im Hinblick auf ihre Beziehung zu Skirata charakterisieren als für sich alleine. Wie schon in HARD CONTACT vertieft Traviss auch diesmal das Verständnis des Lesers für die Klone. Das sind keine organischen Droiden, auch keine reinen Befehlsempfänger. Das sind Menschen, die einen Gemeinschaftssinn haben, trauern und lieben können und lieber mit Namen als mit Nummern angesprochen werden wollen. Es ist bemerkenswert, wie gut sie die mandalorianische Kultur, die ihnen von ihren Mentoren vermittelt wurde, angenommen und für ihre Bedürfnisse adaptiert haben. Was Karen Traviss mit den Mandalorianern gemacht hat, verdient ohnehin einen eigenen Absatz. Sie hat die erste vollständige Star-Wars-Kunstsprache erfunden: Mando'a. In TRIPLE ZERO und anderswo (beispielsweise in zwei Artikeln des offiziellen amerikanischen Star-Wars-Magazins) hat sie die Mando-Kultur, von der bisher nicht allzuviel bekannt war, glaubwürdig ausgebaut und verständlich gemacht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Feind hinter den eigenen Linien - Anti-Terror-Operation auf Triple Zero,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Republic Commando: Triple Zero (Taschenbuch)
Als immer wieder Anschläge auf militärische Einrichtungen in Galactic City die Öffentlichkeit erschüttern, scheint der Krieg nun auch Coruscant erreicht zu haben. Auf Drängen des legendären Kommando-Ausbildners Sergeant Kal Skirata werden das Delta und Omega Squad für eine schwarze Operation in das galaktische Zentrum beordert um zusammen mit dem alten Haudegen, dessen Kollegen Walon Vau, den Jedi-Ritterin Etain Tur-Makan und Bardan Jusik, sowie den Skirata treu ergebenen Null-ARCs die Terroristen-Zelle hinter den eigenen Linien zu eliminieren...Nachdem Karen Traviss in Hard Contact mit dem Omega Squad die aus Überlebenden anderer Squads zusammengewürfelten Brüder des aus dem Republic Commando-Videospiel bekannten Delta Squads vorgestellt hat, entwickelt Triple Zero diese Handlung in eine neue Richtung weiter. Ganz in diesem Sinne treffen wir erstmals auf den legendären Kal Skirata, von dem wir in Hard Contact schon derart viel erfahren haben. Mit dem persönlichen Auftreten Skiratas und seines Ausbilder-Kollegen Walon Vau erfährt der Leser noch weit mehr über die Kultur der Mandalorianer, welche in Karen Traviss ihre einzigartige Aufarbeitung erfährt. So lesen sich die Republic Commando-Bände wie spannungsgeladene Einführungen in mandalorianische Kultur und Sprache. Waren es in Hard Contact vor allem zwei Handlungsstränge, um Etain und Darman sowie den Rest des Omega Squads, welche dominierten, sind nun Kal Skirata und sein Ziehsohn Ordo Dreh- und Angelpunkt der Erzählung. Mit Ordo und den Null-ARCs kommen zudem einige interessante neue Charaktere hinzu, nachdem sich die Zahl der Protagonisten durch hinzustoßen der beiden Sergeants und des Delta Squads bereits verdoppelt hat. Die Nulls sind dabei eine Eigenkreation von Karen Traviss, ARC-Prototypen, die aufgrund ihrer Fähigkeiten und einer Abneigung gegenüber Befehlen ursprünglich verworfen und fast terminiert wurden, hätte sich Kal Skirata nicht mit Jangos Unterstützung für sie eingesetzt und als seine Söhne in der mandalorianischen Tradition erzogen, wie er sie auch den Kommandos zu vermitteln versuchte. Mehr als nur interessantes Beiwerk, denn Karen Traviss versteht ihr Handwerk und bedient sich dabei gleich einer ganzen Reihe unbotsmäßiger Charaktere, die leicht abseits der gewohnten Einteilung in Gut und Böse stehen. Lediglich der Mangel an konkreten "Bösewichten" und Abstriche in Sachen Charakterisierung stehen zusammen mit den gelegentlichen Einbrüchen der Spannungskurve der Bestwertung entgegen. "Triple Zero" muss ohne einen verbrecherischen Antagonisten für Kal Skirata und seine Klone auskommen, während so manche Helden wie Walon Vau ihr skrupelloses Wesen bewiesen haben. Bei der erheblich erhöhten Anzahl an Charakteren ist auch klar, dass nicht mehr jedem eine intensive Beschreibung und Darstellung zugute kommen kann, weshalb auch interessante Entwicklungen wie die Spannungen zwischen Deltas und Omegas relativ oberflächlich bleiben müssen, es fehlt schlicht der Raum für konkrete Anlassfälle. Auch die Unterschiede unter den Klonen und ihren Unterteilungen in ARCs, Republic Commandos und Trooper bleiben unvollständig erklärt und anderen Büchern aus Karen Traviss Feder überlassen. Angesichts all dessen was Traviss dennoch in Sachen Charakterisierung durch Dialoge und Handlung gelungen ist kommt es natürlich hier und dort zu Spannungseinbrüchen, die jedoch nicht allzu schwer ins Gewicht fallen. Zum besonderen Charme Triple Zeros tragen auch die gelegentlich eingeflochtenen Wortspielchen und Witze bei. Fast erinnert die Geheimoperation auf Coruscant an die X-Wing-Romane, in welchen die Renegatenstaffel ebenfalls die Bereitschaft bewies alles mögliche für den Erfolg der Mission zu unternehmen und sogar einmal den Dienst quittierte um Jagd auf Ysanne Isard zu machen. Der Reiz eines Karen Traviss-Buchs im Star Wars-Franchise liegt allerdings auch und vor allem in den Randbemerkungen, die eine andere Sichtweise auf manche Phänomene erlauben. So hat sich Traviss bereits seit Hard Contact eine Vermenschlichung der Klone und Darstellung ihrer Perspektive auf die Fahnen geschrieben. Das erste Jahr der Klonkriege ist in Triple Zero bereits vorbei und unter Kal Skiratas Führung stoßen die heimlichen Helden der Republik in die Grauzone der Black Ops vor. Es ist die schmutzige Seite des Krieges, auf die Kal Skirata seine Schützlinge nun führen muss und dabei sehr über den Umgang der Jedi und der Öffentlichkeit mit der Klonarmee verbittert ist. Wie eine Sklavenarmee werden sie gehalten, erhalten keinen Lohn und verbringen ihre "Freizeit" hauptsächlich in Kasernen, bei Manövern oder in weiterer Ausbildung. Die Klone schließlich sind noch jung und manchen merkt man das eigentliche Alter von nur 10 bzw. 11 Jahren auch tatsächlich an, auch wenn sie durch beschleunigtes Altern und Kriegserlebnisse vorzeitig erwachsen werden mussten. Der Jedi-Orden nimmt das einfach hin. Skirata selbst stellt dabei auch die Qualifikation der Jedi als Offiziere in Frage und äußert sich positiv über jene "Generäle" die er als "kleine Jedi" bezeichnet, also solche welche nicht zu den ranghohen und dogmatisch sicheren Meistern gehören und noch offen für neue Sichtweisen sind, auch wenn diese Affinitäten zur dunklen Seite aufweisen. Fazit: Fans von Karen Traviss Republic Commando Hard Contact wird auch hier wieder hochkarätige Unterhaltung geboten, die sämtliche Vorzüge des ersten Bandes wie facettenreiche Schilderungen neuer Perspektiven mit einer Reihe neuer spannender Charakter vereint. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schwach,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Republic Commando: Triple Zero (Taschenbuch)
Leider erreicht der zweite Band nicht das Niveau des ersten.Ich fand's langweilig und recht verworren. Schwach! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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