Nachdem Granta Omega den Jedi erneut entwischt ist versucht Obi-Wan Kenobi über die langwierigen bürokratischen Wege des Senats den Aufenthaltsort des listigen Verbrechers zu finden. Über Senator Sano Sauro, einem Feind der Jedi und ehemaligen Geschäftspartner Omegas, hofft Obi-Wan dessen Spur aufnehmen zu können. Doch der Senator setzt sich geschickt zur Wehr und Obi-Wans Antrag auf Einsicht in die Akten des Politikers wird abgewiesen. Gerade recht kommt ihm da eine neue Mission des Jedi-Rats, auf die sich sein Padawan Anakin Skywalker zusammen mit Ferus Olin machen soll. Die beiden Padawane werden undercover in eine Eliteschule eingeschleust, um dort wegen der Entführung des Sohnes eines einflussreichen Senators zu ermitteln. Anderenorts will Obi-Wan mögliche Motive für eine Entführung ausfindig machen und stößt dabei neben einer Verbindung zu Sano Sauro auch auf eine kleine Söldnergruppe, deren Bedeutung noch ungewiss ist. Im Gegensatz zu Ferus Olin gewöhnt sich Anakin schnell an das Leben als Student an dieser bedeutenden Eliteschule und findet auch ehe er sich versieht Zugang zu einem Zirkel abtrünniger Studenten. Bereits nach kurzer Zeit erkennt er diese Studenten als eben jene Söldnergruppe, auf die auch Obi-Wan gestoßen ist. Doch als Ferus entführt wird weigert sich Anakin diesem zu Hilfe zu eilen und geht stattdessen mit seinen neuen Freunden lieber auf eine Mission, die sich schon kurz darauf als Falle entpuppt. Plötzlich steht mehr auf dem Spiel als nur der Erfolg der Mission.
Die Akademie der Angst ist ganz eindeutig kein herausragender Band, bietet jedoch ein paar nette Stunden Unterhaltung, wenn auch nur stellenweise mehr als mittelmäßige. Aber es fällt vor allem jüngeren Lesern leichter sich mit den Charakteren (in diesem Fall Schüler) zu identifizieren. Auch wenn die Suche nach Granta Omega nicht weitergeht, so beweist Anakin gegen Ende wenigstens eindrucksvoll welches Potential in Wahrheit in ihm steckt.