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Star Wars: Planet der Verräter - Roman
 
 
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Star Wars: Planet der Verräter - Roman [Taschenbuch]

Greg Bear , Ralf Schmitz
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442358868
  • ISBN-13: 978-3442358861
  • Originaltitel: Star Wars. Rogue Planet
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 200.685 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Greg Bear
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gegen Ende von Episode 1: Die dunkle Bedrohung nimmt der junge Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi den hoch begabten Anakin Skywalker unter seine Fittiche -- gegen die Bedenken von Meister Yoda. Obi-Wan hat jedoch keine Vorstellung davon, was für ein Monster aus seinem Schüler einmal werden wird. Noch glaubt er wie sein gefallener Meister Qui-Gon, dass er Anakin in der Macht unterweisen und ihn lehren kann, seine Aggressionen zu bändigen.

Inzwischen ist Anakin zwölf Jahre alt und gibt sich alle Mühe, seinen Meister in den Wahnsinn zu treiben. Zwar ist er einer der fähigsten Padawan des Jedi-Tempels, aber er pflegt ein gefährliches Hobby: Wettfliegen in den Abfallgruben des Wicko-Distrikts. Mit selbst gebauten, hauchdünnen Flügeln segelt er in selbstmörderischem Tempo durch Plasmaströme und Silikondämpfe -- kaum eine angemessene Tätigkeit für einen zukünftigen Jedi-Ritter.

Da kommt ein Auftrag des Jedi-Rats gerade Recht: Auf dem Planeten Zonama Sekot werden die schnellsten Raumschiffe der Galaxis gebaut, allerdings werden nur ganz wenige Interessenten als Käufer angenommen. Obi-Wan und Anakin sollen ihr Glück versuchen und unterziehen sich einem kompliziertem Ritual, um ihre Eignung als Piloten unter Beweis zu stellen. Als ein gehemnisvoller Konkurrent ihnen die Raumschiffe streitig macht, wird aus dem sportlichen Wettbewerb jedoch blutiger Ernst.

Greg Bear gilt als einer der besten Autoren wissenschaftlich fundierter Science Fiction. Seine Vorliebe für fremde Universen hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt, u.a. mit Dinosaur Summer einer gelungen Fortsetzung der Professor-Challenger-Geschichten (Die vergessene Welt) von Arthur Conan Doyle, und Foundation und Chaos, einem Beitrag zu Isaac Asimovs Foundation-Universum. Planet der Verräter ist einer der originellsten Beiträge zum Star-Wars-Kanon. Bear gelingt es, eine -- für Star-Wars-Verhältnisse -- ungewöhnliche und ungewöhnlich spannende Geschichte mit eigenwilligen Ideen zu erzählen. Natürlich ist Anakin noch immer ein kleiner, nervender Besserwisser, aber Bears Schilderung der Hauptfiguren ist eine wahre Freude. Ein gelungener, in sich abgeschlossener Roman! --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

'Star Wars ist kein Film - es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich - es ist eine eigene Kultur!' (Cinema)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen nicht überzeugend, 22. Mai 2002
Ich hatte das Buch in der Hoffnung gelesen, mehr über die Entwicklung des jungen Anakin Skywalkers zum Jedi zu erfahren - über seinen inneren Kampf zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht - und über die Ausbildung von Jedi-Schülern im allgemeinen.
Stattdessen werden Obi-Wan und Anakin auf eine Mission geschickt, die sie zu einem Planeten führt, auf dem Raumschiffe wachsen (?)

Meiner Meinung nach sind sowohl der Titel, als auch der Klappentext schlecht gewählt.
"Planet der Verräter" passt ganz und gar nicht. Wenn mich nicht alles trügt, waren die Verräter ganz woanders zu finden, aber nicht auf dem Planeten, auf dem die Handlung zum größten Teil spielt.

Und das Zitat auf dem Klappentext "Doch schon bald droht die Erforschung seiner Geheimnisse das Band zwischen dem jungen Schüler und seinem Meister zu zerreißen..." ist auch nicht wahr, denn von bald kann keine Rede sein. Die Szene (fast am Schluss), in der Anakin mit seiner dunklen Seite konfrontiert wird, ist auch nicht mehr als eine Andeutung. Dann ein neuer Absatz und im nächsten Moment ist alles vorbei, ohne dass der Leser genau erfahren hat, was nun wirklich passiert ist.

Am Ende des Buches ist alles wie zuvor - wahrscheinlich um Episode 2 nicht vorwegzugreifen - und dem Charakter des Anakin Skywalkers verleiht dieses Abenteuer nicht wirklich mehr Tiefgang.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen ABSOLUT schwacher Lückenfüller zwischen Episode I und II, 27. November 2001
Ich muß gestehen, ich war nachdem ich das Buch durchgelesen hatte total enttäuscht.
Die Geschichte mit Tarkin und der Idee des ersten Todessterns mag zwar auf den ersten Blick interessant klingen, kann aber leider die schwache Story auch nicht retten.
Alle spannenden und interessanten Szenen (Anakin's "Ausbrüche" der dunklen Seite der Macht werden total im Dunkeln gelassen) werden nur angedeutet und nachdem man den Teil über die Fertigstellung seines Raumschiffs gelesen hat, kommt man sich irgendwie veralbert vor.
Für Bücherwürmer und Sammler sowieso Pflicht, rate ich allerdings "Hobby"-Lesern des Star Wars Universums die Finger davon lassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach Vergere, 14. Februar 2011
Eine gute Werbung kann manchmal das A und O für einen Roman sein, eine schlechte allerdings auch dafür sorgen, dass sich Erwartungen einstellen, die sich dann am Ende gar nicht erfüllen können. So passiert bei Greg Bears erstem Star Wars Roman 'Planet der Verräter'. Von den verantwortlichen Machern beim Verlag Del Rey als Brückenschlag zwischen Episode I und II angepriesen, wird das Buch seiner Rolle in keinster Weise gerecht. Weder gibt es größere Entwicklungen der Charaktere, noch können die galaxisweiten Ereignisse zwischen der Blockade von Naboo und dem Beginn der Klonkriege ausreichend abgedeckt bzw. abgebildet werden. Stattdessen überrascht Bear den Leser mit einer sehr spezifischen Handlung, welche in erster Linie als inhaltliche Vorgeschichte für die fast 55 Jahre später spielende Reihe 'Das Erbe der Jedi-Ritter' dient und Näheres über die Hintergründe des mysteriösen Verschwindens von Zonama Sekot und der Jedi Vergere verrät. Wer also gerade im Begriff ist sich dem Finale dieser Serie bzw. den letzten vier Bänden zu nähern, sollte gleich nochmal 'Planet der Verräter' zur Hand nehmen, da nach der Lektüre einige der Hintergründe in einem völlig anderen Licht erscheinen werden. Alle anderen erwartet ein Star Wars Buch, das leider nur streckenweise den alten Charme der Saga versprüht und mit mehr Längen als Spannungsmomenten aufwartet. Zur Geschichte:

Seit der Blockade von Naboo und dem darauf folgenden Tod Qui-Gon Jinns durch die Hände des Sith-Lords Darth Maul sind knapp drei Jahre vergangen. Obi-Wan Kenobi hat sein Versprechen gehalten. Anakin Skywalker ist nun der Padawan des jungen Jedi-Ritters. Ein Schüler, auf den der gesamte Jedi-Orden große Hoffnungen setzt, der aber immer wieder die Anweisungen seines Meisters missachtet und sich selbst in Schwierigkeiten bringt. Anstatt im Tempel auf Coruscant zu meditieren, bastelt er lieber an Droiden. Illegale Rennveranstaltungen sucht er öfters auf als die mit Wissen gefüllten Jedi-Archive. Allmählich sieht sich der Rat der Jedi gezwungen dem Treiben Einhalt zu gebieten. Anakin wird zur Rede gestellt, eine Bestrafung vorbereitet. Doch bevor es dazu kommen kann, interveniert die Jedi-Heilerin Thracia Cho Leem. Bekannt für ihren guten Draht zu den jungen Schülern des Tempels, schlägt sie vor Obi-Wan und Anakin auf eine Mission zu entsenden. Gemeinsam sollen sie das Verschwinden ihrer ehemaligen Padawan Vergere untersuchen, welche für den Kauf eines exklusiven, lebendigen (!) Raumschiffes auf den mysteriösen Planeten Zonama Sekot geschickt wurde und sich bereits seit längerer Zeit nicht gemeldet hat.

Während sich Obi-Wan und Anakin an Bord der 'Star Sea Flower' auf den langen Weg in den Tingel Arm der Galaxis machen, kommt es an anderer Stelle zu einem Treffen von Commander Tarkin und dessen alten Freund, dem Schiffsbauer Raith Sienar. Tarkin, der bereits bei den Ereignissen um die Korruptionsvorwürfe gegen den vorigen Kanzler Valorum seine Hände im Spiel hatte (nachzulesen in 'Star Wars: Cloak of Deception'), berichtet von seinen ambitionierten Plänen, im Verlauf der nächsten Jahre zu großem Reichtum und Macht zu kommen. Sienar soll davon profitieren, sofern er Tarkins Befehlen gehorcht. Unter Druck gesetzt entscheidet sich der Inhaber von Santhe/Sienar Techologies zur Zusammenarbeit. Die Zukunft wird von Kanzler Palpatines Willen beeinflusst werden. Und Tarkins Beziehungen sind zu gut, um dessen hingehaltene Hand abzuweisen. Zusammen mit einem zwielichtigen Attaché und einer zusammengewürfelten Flotte, welche man der Handelsföderation abgenommen hat, fliegt Sienar ebenfalls nach Zonama Sekot, um seinerseits ein Schiff in Besitz zu bringen und es dann auf die Geheimnisse seiner Herstellung überprüfen zu können. Als beide, die zwei Jedi wie Sienar, über dem Planeten eintreffen, müssen sie feststellen, dass jemand ihnen zuvor gekommen ist. Auf mehreren Kontinenten zeigen sich Spuren des Kampfes. Und auch das seltsame Verhalten der auf Zonama Sekot lebenden Ferroaner lässt darauf schließen, dass der Planet kurz zuvor 'ungebetenen Besuch' bekommen hat '

Was hier in einer schnellen Zusammenfassung durchaus spannend und gefällig klingt, braucht auf dem Papier dann leider ziemlich und letztlich zu lange, um in Fahrt zu kommen. 'Planet der Verräter' präsentiert sich dem Leser weniger als Unterhaltungsroman, denn vielmehr als Informationsquelle, welche besonders Anhängern des Erweiterten Universums neue Einblicke in die Geschichte der Alten Republik gewährt. Greg Bear wirft einen Blick in die Zeit kurz nach der Blockade von Naboo und berichtet von der ersten Mission des Meister-Padawan-Gespanns Anakin und Obi-Wan, die sich noch vor den Geschichten aus Jude Watson 'Jedi-Quest'-Reihe zugetragen hat. Und dies ist dann auch einer der großen Pluspunkte dieses Romans, denn 'Planet der Verräter' bietet die rare Gelegenheit, den jungen Jedi-Schüler Anakin Skywalker außerhalb der sehr kindlich konzipierten Jugendbuchreihe zu erleben. Während es Watson in ihren Büchern bis auf wenige Ausnahmen nicht gelingt, die turbulenten Zeiten zwischen Episode I und II auch nur annähernd authentisch zum Leben zu erwecken, deutet Bear an, wie qualitativ hochwertig, umfangreich und glaubhaft eine Gruppe talentierter Schreiber diese Epoche hätte füllen können.

Wer jedoch deshalb nun einen Roman wie 'Schatten des Imperiums', 'Labyrinth des Bösen' oder 'Cloak of Deception' erwartet, muss zwangsläufig enttäuscht werden, denn der Ausflug an den Rand der Galaxis, bietet Bear zu viele Möglichkeiten um vom üblichen Schemata der Star Wars Bücher abzuweichen. Lebendige Raumschiffe, intelligente Planeten, denkende Bäume. Das lässt sich mit den üblichen Vorstellungen von Star Wars nur schwer in Einklang bringen und kompliziert Bears Versuch, die schwierige Beziehung zwischen Meister Kenobi und Padawan Skywalker beschreiben zu wollen. Auf die Probe gestellt, wie im Klappentext prophezeit, wird diese keinesfalls. Dafür gewährt der Autor jedoch Einsichten in die Probleme Obi-Wans, der es schlicht und ergreifend nicht schafft mit Anakin fertig zu werden und trotz einem ähnlichen Verhalten in der eigenen Jugend, keinen Zugang zu seinem Padawan findet. Auch Qui-Gon Jinns Tod ist nicht überwunden, was man auch daran erkennt, dass Obi-Wan immer noch dessen Lichtschwert am Gürtel trägt. Die Rolle seines alten Meisters, der Ruhepol für den ungestümen und unkonventionellen Padawan, ist ihm schlicht und ergreifend zu groß, die Verantwortung auf den Schultern zu schwer.

Bear greift also dieselbe Thematik auf wie Watson, kann diese jedoch mit wesentlich wissenswerteren Details unterfüttern. Das zeigt sich auch im Falle des Handlungsstrangs um Raith Sienar, den späteren Entwickler des TIE-Fighters, dessen Vita hier mit der Vorgeschichte des Todessterns verknüpft wird. Drei Jahre nach Naboo ist diese ultimative Waffe noch ein sehr vager, aber schon gut durchdachter Plan, den sich Wilhuff Tarkin, der spätere Grand Moff, Gouverneur und Herr über den Todesstern, zu Nutzen machen will. Er feiert, wie auch Sienar, in 'Planet der Verräter' sein Romandebüt. Ein Debüt, das der Autor gekonnt in Szene gesetzt hat, da bereits hier schon angedeutet wird, welchen Verlauf die Karrieren der zur ehrenwerten Oberschicht der Alten Republik gehörigen Männer in nicht allzu ferner Zukunft nehmen werden. So hat Commander Tarkin bereits mehrere Stufen im Machtzentrum erklommen und im Auftrag des Senats die ehemaligen Streitkräfte der Handelsföderation übernommen. Diese sollen nun in die Sicherheitskräfte der Republik integriert werden. Eine Republik, die in einer von Tarkin ersehnten 'Neuen Ordnung' von Menschen kontrolliert werden wird. Es sind düstere Vorzeichen, die zwischen den Zeilen durchschimmern und uns auch das Treffen von Anakin und Tarkin aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachten lassen. Wer genauer hinschaut, stolpert immer wieder über diese zarten Wurzeln des späteren Imperiums.

Hätte Bear sich noch intensiver mit diesem Handlungsstrang beschäftigt, 'Planet der Verräter' wäre um einiges lesenswerter geworden. Stattdessen zerren langatmige, philosophische Passagen über das 'Potenzium', Saatkugeln und den Bau lebendiger Raumschiffe den Plot auf eine inhaltlich nicht genauso abgebildete Breite und verhindern die Entwicklung jeglicher Spannung. So wichtig das letztlich für die Ereignisse in der 'Das Erbe der Jedi-Ritter'-Reihe ist: Weniger wäre hier mehr gewesen und hätte auf dem Gelegenheitsleser eher Grund gegeben, sich für den Kauf zu entscheiden.

Insgesamt ist 'Planet der Verräter' ein informatives Buch aus der Prequel-Ära, das der EU-Enthusiast allein aufgrund der Verbindung zu späteren Ereignissen auf jeden Fall im Schrank stehen haben sollte, alle anderen SW-Fans aber getrost meiden können. Literarisch durchschnittliche Kost, die leider nicht lange im Gedächtnis haften bleibt.
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