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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die Dunkelheit breitet sich aus,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Tempest (Taschenbuch)
Mit dem dritten Band von Legacy of the Force wird nun das Schicksal mancher Hauptcharaktere endgültig besiegelt. Der Krieg mit den corellianischen Rebellen tobt weiter und weitere Planeten drohen sich ihnen anzuschließen. Zwischendrin versucht Jacen Solo mutmaßliche Terroristen mit der neu gegründeten Galaktischen Allianz Garde festzunehmen, doch dabei erliegt er immer mehr den Einflüsterungen seiner dunklen Beraterin Lumiya.Inhalt: In den unteren Ebenen Coruscants, dort wo der Planet immer noch schwer vom Einfluss der Yuuzhan Vong gezeichnet ist, treffen sich Lumiya und Jacen Solo. Doch dabei werden sie von Alema Rar beobachtet. Schwer entstellt hat sie die Vernichtung des dunklen Nestes auf Tenupe überlebt und nun fordert sie einen Ausgleich für die schrecklichen Verwundungen, die sie dabei davongetragen hat. Bei ihrem Versuch Jacen mit einem Giftpfeil zu töten, verfehlt sie ihn jedoch und trifft dabei das Weltgehirn, mit welchem es Jacen gelungen ist, die Untergrundzellen corellianischer Terroristen aufzuspüren. Es gelingt ihr unbemerkt zu entkommen, sodass schließlich bothanische Spione hinter dem Anschlag vermutet werden. Im Kiris-Asteroidenfeld treffen sich Han und Leia Solo schließlich mit dem neuernannten corellianischen Staatschef Dur Gejjen und dem obersten Kommandanten der Streitkräfte, Admiral Wedge Antilles. Han und Leia sollen sich nach Hapes begeben um diplomatische Beziehungen zur Königinmutter Tenel Ka aufnehmen, wohlwissend dass diese mit der Galaktischen Allianz verbündet ist, doch jede Reaktion scheint wertvoll Aufbau einer Opposition zur Galaktischen Allianz zu sein. Als sich die beiden schließlich aufmachen, werden sie unbemerkt von ihrer eigenen Tochter Jaina und Zekk beobachtet. Nach Rücksprache mit Admiral Bwua'tu folgen sie dem Millenium Falcon nach Hapes, um Tenel Ka vor den Corellianern zu warnen. Nach ihrer Ankunft auf Hapes müssen Han und Leia feststellen, dass Gejjen sie hereingelegt hat und ehe sie sich versehen, stecken sie mitten in einem Attentat auf die Königinmutter. Mit knapper Not gelingt es den Solos mit der Attentäterin zu entkommen. Unterdessen droht auf Coruscant Jacen Solos Verbindung zu Lumiya aufzufliegen, als die Jedi-Meisterin Tresina Lobi ein Treffen zwischen ihm und der dunklen Lady der Sith beobachtet. Zusammen mit Alema Rar gelingt es Lumiya die Jedi zu ermorden und Alema bietet an der Sith zu dienen. Lumiya stimmt dem zu (vermutlich um damit ein Druckmittel gegen Jacen zu haben, sollte dieser versuchen, sich von den Sith loszusagen). Wenig später erfahren Luke und Mara Skywalker doch noch von einer möglichen Verbindung Lumiyas zu Jacen. Um Ben vor ihrem dunklen Einfluss zu schützen, beschließen die beiden ihn wenn möglich von Jacen fernzuhalten. Doch es ist zu spät und Jacen befindet sich samt seinem willigen Schüler Ben, bereits auf dem Weg nach Hapes, um seine Familie zu beschützen... Zum Inhalt: Mit Tempest ist endgültig beschlossene Sache, Jacen Solo soll der nächste dunkle Lord der Sith werden und falls er sich dagegen streubt, dürfte Alema Rar seiner Familie schreckliches antun, nicht zuletzt weil sie der Ansicht ist, durch Rache gewissermaßen die Balance wiederherzustellen. Als eines der wenigen Highlights dieses Buchs, dürfte wohl Lukes Duell mit Lumiya darstellen, indem er sie zwar besiegt hat, aber die Geschichte des erweiterten Universums lehrt, dass auch Tote sehr gerne wiederauferstehen. Zweifellos dürfte Jacen jedoch nicht ihr einziger Schüler gewesen sein, denn so erwähnt die dunkle Lady gegenüber Alema Rar, dass andere kommen werden, um notfalls ihren Platz einzunehmen. Ein geheimes Netzwerk von Sith, die mit der Regel von einem Meister und einem Schüler gebrochen haben? In Anbetracht der bereits bei Darkhorse erschienen Comicserie Legacy (die 200 Jahre nach dem letzten Star Wars Film spielt und ihr der die Sith ihr Comeback feiern) durchaus vorstellbar, aber damit würde man auch gewisser Versprechen seitens der Comicautoren brechen, dass Comic und Buchreihe eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Zum Buch: Leider fehlt es Tempest ziemlich an dem Biss und der düsteren Stimmung, wie Aaron Allston ihn im ersten Band von Legacy of the Force (Betrayal) geschaffen hat. Vermutlich ist Troy Denning einfach nicht der richtige Autor dafür. Selbst die anfangs so gut in Szene gesetzte Lumiya verkommt immer mehr zu einer Statistin, während ihr Schüler Jacen Solo eindeutig an charakterlicher Tiefe vermissen lässt und scheinbar gar keine Zweifel mehr an dem Weg der Sith hegt. Schade, dass bereits nach 3 Bänden kaum noch etwas von den hohen Idealen des Darth Vectivus vorhanden ist und Jacen zu einem stumpfen Abbild seines Großvaters Anakin Skywalker vereinfacht wurde, dabei schien es doch anfangs so als wolle er die dunkle Seite wählen, weil er damit das volle Spektrum der Macht in all ihren Schattierungen ausschöpfen wollte, um das Richtige zu tun und die Galaxis zu retten. Im Gegensatz zu Karen Traviss, die wenigstens noch die familiären Beziehungen der Charaktere gekonnt umzusetzen wusste, versucht Troy Denning einfach den Storybogen abzuschließen und die losen Enden der Dark-Nest-Trilogie mit Legacy of the Force zu verknüpfen. So taucht zwar die Kopfgeldjägerin Aurra Sing als Attentäterin auf, doch verschwindet sie auch so schnell wieder, wie sie aufgetaucht ist. Fazit: Das bisher schwächste Buch der ganzen Reihe. Eine lustlos inszenierte Handlung, Charaktere mit schmerzhaft mangelnder Tiefe und ein fehlender Anschluss an die beiden vorigen Bände lassen nur hoffen, dass Aaron Allston wieder etwas Schwung in die Reihe bringen wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Fortsetzung, aber zwischendurch (und vorallem zum Ende) Schwächen,
Von Markus M (Neuwied) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Tempest (Taschenbuch)
Wer die Legacyreihe mag (ich weiss nicht immer ob ich dazu gehöre), wird auch dieses Buch mögen.Gut geschrieben, stellenweise gut spannend, teilweise gute Charaktere und eine große Menge Star Wars Feeling. Schlecht dagegen sind wie so oft im Star Wars EU nicht nachvollziehbare Handlungen und Aussagen von Personen, die man nicht mit dem bereits "gezeichneten" Bild vereinbaren kann (Hier ganz klar Ben Skywalker) und ganz sicher das viel zu schnelle Unterliegen von eigentlich ganz großen "fiesen" Bösewichten (Von sterben kann nicht die Rede sein, man bekommt den Eindruck, dass in der Legacy Reihe erst alte Bösewichte aufgetaut werden um sie dann für später wieder einzufrieren, Bösewichte kann man ja immer brauchen). Also Schwachpunkte gibt es und es gibt nicht wenige, trotzdem von mir 4 Sterne weil die Umsetzung und Idee gut sind. Hat man die NJO Serie nicht gelesen, gefällt einem die Legacy Reihe wahrscheinlich sogar besser. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Klassischer Denning.,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Tempest (Taschenbuch)
Das Star Wars Universum ist ein Science-Fiction-Fantasy-Konstrukt, das jedem Autor eine Unmenge an Möglichkeiten, Figurkonstellationen und Handlungssträngen bietet. Er kann viel machen. Und es gibt nur ein paar wenige Dinge, die ich persönlich in einem Band nicht haben will: 1. Wirrer Schreibstil. 2. Ben Skywalker versucht, Han Solo zu verhaften und sich generell so unglaubwürdig wie möglich zu verhalten. 3. Langgezogene Szenen. 4. Troy Denning als Autor.Und der Autor von "LotF:Tempest" hat sich diese Liste wohl angesehen und dann gesagt: "Okay. Punkt 4 ist einfach, das bin ich ja selbst. Punkt 3 und 1 sind meine Markenzeichen, Punkt 2 ... Wird schwer. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das nicht trotzdem machen würde." Fangen wir von vorn an. Willkommen beim dritten Band der Buchreihe "Star Wars: Legacy of the Force", gesegnet mit dem weder passenden noch unpassenden Namen "Tempest". Die Reihe lässt sich als "Trilogy of Trilogies" bezeichnen: Band 1,2,3 bilden die erste, Band 4,5,6 die zweite, usw. Ich mag die Idee. Passt zu Star Wars. Was ich schon nach dem Lesen des Vorgängerwerkes vermutete: Die Aufteilung in Trilogien funktioniert auch vertikal. Somit bilden die drei Aaron Allston Bücher eine Trilogie (1,4,7), die sich vermutlich auf Wedge Antilles als Nebencharakter konzentriert, Karen Traviss wird viel mit Boba Fett arbeiten ... Und Troy Denning - Lob dafür - bringt sehr geschickt Charaktere und Handlungen aus seiner "Dark Nest" Reihe ein. Somit lässt LotF immer wieder Handlungsstränge offen, bis der entsprechende Autor wieder am Zug ist. Das ist nicht zwangsläufig schlecht, man sollte es nur wissen. Zurück zu "Tempest". Troy Denning hat schon fünf (?) Bücher im Star Wars Universum geschrieben und weiß deshalb, wie diese Welt funktioniert. Er ist Kollegin Karen Traviss in wenigstens dieser Hinsicht deutlich voraus. Denning kann außerdem gute Plots konstruieren: Die Handlungsstränge in Tempest trennen sich, kreuzen sich, laufen schließlich in einer Schlacht zusammen. Die Informationsübergabe zwischen Charakteren, die Frage, wer wie viel weiß... Alles gut gemacht in diesem Buch. Das "Auftauen" alter Feinde finde ich persönlich nicht allzu schlecht, da es die Post-Endor Zeit mit der Zeit vor dem Fall der Republik verknüpft - man sollte allerdings nicht übertreiben. Ansonsten ist noch positiv zu erwähnen, dass Denning einmal mehr - das kann er, keine Frage - alles bietet, was auch die Filme ausmacht: Raumschlachten, eine verträgliche Dosis Gefühl und vor allem bietet Tempest überraschend viele Lichtschwertkämpfe. Gute Sache. Warum jetzt meine agressive Einleitung? Nun, dass Ben Skywalker in diesem Buch beeindruckend schlecht dargestellt wird, haben meine Vorredner schon warnend erklärt. Vermutlich sehen wir hier eine Folge des parallelen Schreibens: "Bloodlines", das eine wunderbare Charakterisierung Bens bietet, wurde gleichzeitig mit "Tempest" geschrieben, anders ist die hohe Veröffentlichungsfrequenz nicht zu halten. Es bleibt also die Hoffnung, dass die anderen zwei Autoren Denning bis zu seinem nächsten Band darauf aufmerksam gemacht haben. Der Schreibstil und die langgezogenen Szenen ... Mehr kann man hierzu schon nicht mehr sagen. Denning ist ganz einfach nicht gut darin, dem Leser zu beschreiben, was in einer Szene passiert. Wenn diese dann auch noch derart lang sind, man aber schon den Einstieg nur halb begriffen hat, dann ... Ja. Ich merke an, dass ich nicht brillant Englisch verstehe. Aber mit den Vorgängerwerken hatte ich keine Probleme. Fazit: Ich mag noch immer das Grundkonzept der Reihe ("Weg mit Gut gegen Böse, her mit dem Krieg unter Guten"), das aber extrem schwierig zu erzählen ist. Und da halte ich zum einen das parallele Schreiben, wie auch die Wahl von Denning als Autor für bedenklich. Denning ist ganz bestimmt nicht schlecht, ebenso wenig, wie dieses Buch. Aber die Vorgänger, gerade "Bloodlines" sind auf einem verdammt hohen Niveau. Und da hätte ich mir anstelle von Denning lieber James Luceno (auf komplexe Plots und Erklärungen der Welt abonniert) oder Matthew Stover (auf Genialität abonniert, zu Recht) gewünscht. Man sollte "Tempest" lesen, keine Frage. Das Ganze verspricht eine Reihe erstklassiger Bücher zu werden und sie kann ein nur "gutes" Buch verkraften. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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