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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Wir haben es überstanden!,
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Invincible: Invincible (Us) (Gebundene Ausgabe)
Endlich überstanden! Dankbar fallen sich die geschafften Leser in die Arme, denn nach diesem mühsamen 9-teiligen Ausflug in Lizenz-SF-Literatur können wir die Bücher endlich in eine Kiste oder ein dunkles Eck stellen, um zu vergessen wieviel Zeit,Geld und Nerven uns diese wohl langweiligste SW Romanreihe nach der Dark Nest Trilogie (aber eben nur 3 Teile!) gekostet hat.Das einzige Buch der Reihe, daß mich vollends überzeugt hat war Dennings Inferno und so war ich als sonstiger Skeptiker seines Schaffens endlich ein Mal guter Dinge für den Abschluß dieser Serie und was bekomme ich geliefert? Dümmsten Stumpfsinn gepaart mit einer fehlenden Epik, daß alle Jedi Meister im Grab routieren würden. Natürlich könnte man jetzt einwenden, daß das Buch wenigstens kurz ist oder es ein paar nette Passagen wie die Zitate der YJK Serie beinhaltet, aber dieses Ende ist einfach nur eine Frechheit! Ich vergesse jetzt mal kurz, daß auf den knapp 300 Seiten kaum Handlung passiert, denn das ist man ja von den vorherigen Bänden schon gewohnt, doch ein Showdown schaut anders aus. Man fragt sich die ganze Zeit: Darauf habe ich acht Bände lang gewartet? Kann ja nicht sein! Auf eine 08/15 Storyline mit einem 08/15 Ende? Noch schlimmer! Wurde am Ende der Dark Nest Trilogie Jag Fel vermisst, spielen wir hier das gleiche nochmal mit Zek (der einen eigenen Roman spendiert bekommt). Früher waren SW Romane spannend und haben dieses fiktive Universum bereichert. Heute wirkt alles nur mehr mühselig wiedergekaut, um noch mehr Dollars für George Lucas zu scheffeln. Denning hat wohl das Pech als Mörder der Solo Kinder in die Romangeschichte von SW einzugehen. Wurde ja schon in seinem "Star by Star" der unverzeichliche Fehler gemacht Anakin Solo zu töten, stirbt natürlich jetzt auch Jacen Solo, Verzeihung ich meine natürlich Darth Caedus. Ich weiß nicht, was die Leute bei Del Rey oder Lucasfilm reitet, denn der Sinn neue gute Charaktere zu erschaffen, um diese dann umzubringen ist einfach paradox und macht wie in diesem Fall viele andere Bücher und Geschichten sinnlos.Luke und Co werden ja auch nicht jünger und auch die geplante Straffung der Zeitlinie ist keine Lösung für die Ewigkeit. Man hätte sich Jacen wenigstens aufheben können um nicht ständig immer wieder neue Bösewichte aus dem Hut zaubern zu müssen. Fazit: Ein unwürdiger Abschluß einer noch belangloseren Reihe - klingt komisch, ist aber so. Ich glaube kaum, daß die neue "Fate of the Jedi" Reihe in der Lage sein wird das wieder gut zumachen, denn die knappe Zusammenfassung läßt "more of the same" erwarten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein gelungener Abschluss für eine insgesamt durchwachsene Reihe,
Von Markus M (Neuwied) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Invincible: Invincible (Us) (Gebundene Ausgabe)
Für dieses Buch sprechen einige, für mich sehr gute Punkte. Es ist spannend, actionreich, es passt ins SW-Universum, es ist gut geschrieben/ leicht zu lesen und es hält sich nicht mit dem völlig uninteressanten auf wie das eine oder andere Buch davor.Die gesamte Legacy-Reihe allerdings hat unter dem hohen Output stark gelitten. Waren es bei der NJO zwar mehr Autoren, so scheinen diese aber mehr auf einander Einfluss genommen zu haben und die Werke der anderen besser zu kennen. Insgesamt ist besteht die Reihe aus 3 "Trilogien" ergo 9 Büchern, die allerdings keine abgeschlossene Trennlinie zur nächsten Trilogie bilden, sondern lediglich jeweils in der selben Reihenfolge die selben Schreiber haben. Alston, Travis, Denning, Alston, Travis, Denning, Alston, Travis, Denning. Natürlich macht es das Ganze ein wenig interessant weil jeder sich selbst ein Stück verwirklicht, aber hier sind die Ansichten eindeutig zu gegensätzlich - oder die Schreibstile. In den Travis-Romanen geht es zu 80% um die Mandalorianer bzw. Boba Fett, wobei der Eindruck entsteht, dass Fett ein Good Guy bzw. zumindest kein Bad Guy ist. Denning jedoch sieht das ein wenig anders und belässt es dabei Fett einzustreuen und mysteriös zu lassen. Alston hingegen liebt es Ben Skywalker zu porträtieren und vergisst dabei oft den Rest ein wenig. Allesamt durften sie nichts mit Luke anstellen, schließlich sitzt auf dessen weiterem Weg noch der allmächtige Lucas, der ganz alleine sagen darf wie es mit ihm einst zu Ende gehen darf. Die Schlagrate von allen dreien ist so unterschiedlich, dass man beim einen Zeilen überspringen mag, beim nächsten gut klarkommt und beim letzten glaubt man hat Zeilen verpasst. Aber da kann ja dieses Buch nichts für. Einen Punkt abzug gibt es für das nicht ganz ausgefüllte Ende - kaufenswert auf jeden Fall Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
The End,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Invincible: Invincible (Us) (Gebundene Ausgabe)
Einmal mehr ist eine dunkle Bedrohung über die Galaxis hereingebrochen, als corellianische Separatisten die Centerpoint Station erneut in Betrieb zu nehmen versuchten. Die Reaktion der Galaktischen Allianz erfolgte mit aller Härte, der zweite Galaktische Bürgerkrieg nahm seinen Anfang und Jacen Solos Wandel auf die dunkle Seite mit ihm. In den Fußstapfen seines Großvaters ist Jacen nun beinahe am Ziel, nachdem es ihm gelungen ist, zum alleinigen Staatschef der Allianz aufzusteigen und das Rest-Imperium zu einem Bündnis zu zwingen, das ihn schon bald zum nächsten Imperator machen könnte.Sein souveränes Wissen um die Macht scheint Darth Caedus unbesiegbar gemacht zu haben, doch Jaina Solo wurde von Boba Fett trainiert, um den neuen dunklen Lord der Sith zu töten. Mit den Mandalorianer verteidigt sie gerade die Verpinen-Werften von Nickel 1, als Truppen des Restimperiums dort vorstoßen, um die Mandalorianer aus dem Kampf um die Galaxis zu drängen. Mit einem Nanovirus gelingt es den Imperialen die Schlacht zu wenden und den Verteidigern bleibt nur die Flucht. Auf Coruscant scheitert eine Undercovermission der Jedi und Ben Skywalker wird zusammen mit Lon Shevu von Caedus Schülerin Tahiri gefangen genommen. Als Luke die Nachricht von Jaina und Leia erfährt ist er seltsam gefasst, hatte er doch eine Vision, von der hofft dass sie sich nun erfüllen wird. Luke kann sich Caedus nicht stellen, ohne selbst der dunklen Seite zu verfallen, also übertragt der Jedi-Rat diese Aufgabe Jaina. Unterdessen ist auch Darth Caedus nach Nickel 1 aufgebrochen, um sich dort mit dem Moff-Rat zu treffen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Doch das Treffen wird zum Ziel eines verlustreichen Überraschungsangriffs der Jedi und Mandalorianer... Darth Caedus macht im letzten Legacy of the Force-Band noch einmal überraschend viele Gefangene, von denen allerdings nicht alle wieder lebendig entkommen können. Invincible wirkt fast so als würde man nun versuchen endgültig mit den Young Jedi Knights abzuschließen versuchen, nachdem diese in New Jedi Order und Dark Nest zum Ärger vieler Fans scheinbar permanent fortgesetzt wurden. Der Preis für diesen Abschluss ist hoch, auch wenn er diesmal keinen Charakter der Originalbesetzung das Leben kostet, viel mehr sind es die Charaktere des Expanded Universe, welche für Legacy of the Force und den Beginn einer neuen Ära ihr Leben lassen. Young Jedi Knights ist nun vorbei, aber die Legacy-Ära hat erst begonnen, denn schon jetzt ist die Fortsetzung Millenium Falcon von James Luceno angekündigt worden, die Ben Skywalker und Allana mehr in den Mittelpunkt rücken dürfte. Zu hoffen bleibt dass Millenium Falcon, nicht eine Fortsetzung der Dark Nest-Trilogie wird, wurde doch von einer großen Bedrohung für die Macht an sich geredet und war nicht Raynar Thul für die Dauer Darth Caedus Herrschaft im Keller des neuen Jedi-Tempels sicher weggesperrt? Am Ende scheint Invincible nur das Feld für die Legacy-Comics zu bereiten und schafft damit eine wichtige Weichenstellung für die Abenteuer Cade Skywalkers und seiner Freunde, in einer Galaxis die von einem neuen Imperium der Sith dominiert wird. Vergleicht man Legacy of the Force mit The New Jedi Order wird man schnell erkennen, dass die groß angepriesene neue Sicht der Macht schlussendlich wieder rückgängig gemacht wurde. Dark Nest war noch ein Grenzfall, wenn auch schon deutlich, aber LotF bringt ein Revival des Schwarz-Weiß-Denkens, die dunkle Seite kehrt zurück und auch wenn Jacen im ersten Band der Reihe noch idealistisch wirkt, so wurde dieser Eindruck schon bald ruiniert. Nach NJO hieß es dass die Macht nicht strikt in hell oder dunkel zu teilen ist, dass es auch möglich ist sich im grauen Bereich dazwischen aufzuhalten, sofern es nicht sogar richtige Farben gibt. Jacen Solos alternativer Weg wurde rückwirkend als Pfad der dunklen Seite verworfen, die Philosophie des New Jedi Order-Zyklus damit als sinnlos erklärt. Das Problem mit Legacy of the Force dürfte den meisten Fans aus den noch ursprünglich im Bantam-Verlag erschienenen Star Wars-Trilogien der 90er-Jahre bekannt sein, eine für sich gute Story wurde auf unnötig viele Bände gedehnt, um mehr Nebenhandlungen darin einzubringen und jedem Autor Spielraum für seine Geschichten zu lassen. Für die Autoren sicher interessant, auch für die Fans bestimmter Stilrichtungen, aber bei 3 Autoren wurde es schon eine Spur unwahrcheinlicher dass einem auch jeder Band gleich gut gefällt. Um der Handlung folgen zu können, braucht man gerade Band 1, 5 und 9 gelesen zu haben, denn Klappentext und Charaktere geben die meisten Entwicklungen dazwischen gut wieder, die Schlüsselereignisse wie Beginn, Höhepunkt (Jacens großes Opfer für die Wahrung von Gerechtigkeit und Freiheit der Galaxis) und Ende sollte man allerdings schon gelesen haben. Einzelne Kapitelauszüge aus den Young Jedi Knights-Bänden und Jacens Wortwitze, aus der Serie am Anfang jeden Kapitels, sollen die Endgültigkeit von Invincible hervorherben, neben dem Buch aber klar die notwendige Dramatik, typisch Young Jedi Knights könnte man sagen, einfach nicht ernsthaft genug und das obwohl die jugendliche Zielgruppe von damals schon längst an herausfordernderer Literatur interessiert wäre. Kurzauftritte der Droiden R2-D2 und C3PO rufen einem zudem in Erinnerung, dass es sie auch noch gibt, wenn man schon glaubte ihren Tod bzw. ihre Zerstörung überlesen zu haben. So manche Entwicklung aus New Jedi Order wurde rückgängig gemacht, manches ignoriert und das Expanded Universe in eine neue Richtung gezwungen. Statt es mit Rückbesinnung, Kanonisierung und Neuorientierung zu versuchen, werden die Fans unsanft überrollt, so dass für viele der Krieg der Sterne mit dem Friedensvertrag Gillad Pellaeons und General Bel Iblis endete, eventuell mit einem kurzen Nachspiel in Survivors Quest. Fazit: Zu lange hat's gedauert, endlich ist's vorbei und doch nicht, wenn mit Millenium Falcon bereits die Fortsetzung im Entstehen ist. Für sich genommen ein durch und durch mittelmäßiges Star Wars-Buch, im Blick auf die Reihe ein schwaches Ende, des wechselhaften zweiten galaktischen Bürgerkriegs. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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