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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Auf ein Neues..., 11. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Betrayal (Gebundene Ausgabe)
Inhalt wird in der Amazon-Inhaltsangabe und den anderen Reviews ja schon beschrieben und viel mehr sollte man über Betrayal auch nicht wissen. Immerhin befinden wir uns hier derart weit in der Zukunft des Star Wars Universums, dass theoretisch alles passieren kann. In der Theorie gibt es keine Beschränkungen der Handlung, sogar Luke Skywalker himself kann sich seines Überlebens nicht sicher sein. Gut, die werden eine neue Reihe nicht beginnen, in dem sie den Helden der Filme durch einen dummen Zufall draufgehen lassen... Egal. Was ich sagen will, ist nur: Jede einzelne Seite von Betrayal dringt in eine ungewisse Zukunft vor und das hat was. Mein Problem mit dem Buch ist, dass es sehr große Stärken und sehr unnötige Schwächen hat. Zuerst die Stärken: Allston ist der beste Raumschlachten- und Action-Autor, den Del Ray und Lucasfilm haben. Er hat nach... sechs? Nach ungefähr sechs Büchern in der weit entfernten Galaxis sehr viel Ahnung davon, wie diese Welt funktioniert, und das merkt man. Dazu kommt, dass er von allen SW-Autoren den besten Humor zu haben scheint. Weitere Stärken dieser Geschichte sehe ich in der Beschreibung eines Konfliktes, bei dem man als Leser auf jeder Seite denkt: "Das ist nicht euer Ernst... Das könnt ihr nach all den Jahren doch nicht machen..." Doch. Die durch endlose Bücher gewachsene Skywalker und Solo Familie wird tatsächlich gewisserweise zerrissen und beginnt, einander zu misstrauen. Helden der Filme finden sich auf unterschiedlichen Seiten des aufkommenden Krieges wieder. Das Ganze wird nur soweit gebracht, wie es noch realistisch ist, aber auch wirklich exakt (!) so weit. Bis ganz an die Grenze des Vertretbaren. Schwächen... Es gibt in der Mitte eine Szene mit einem Roboter und Ben Skywalker, die ich für beeindruckend schlechten Schwachsinn halte. Sie stört. Und nur der respektable Preis einer Hardcover-Ausgabe hat selbige davor bewahrt, dass ich ihr die entsprechenden Seiten einfach herausreiße. Eine weitere zweifelhafte Szene sind die Geister-Duelle gegen Ende des Buches, die selbst ein Fantasy(!)-Science-Fiction Universum wie dieses hier etwas überfordern dürften. Die Idee ist nicht schlecht und ich rede mir ein, dass sie durchaus eine schöne Parallele zu Episode V und der Höhle auf Dagobah sein kann. Aber das Konzept wirkt irgendwie nicht sehr schlüssig. Eine letzte Schwäche ist die Tatsache, dass Corellia sehr plötzlich der Feind ist und es sehr schnell zu handfestem Ärger kommt. Das ist besonders deshalb merwürdig, weil der Nachfolge-Band "Bloodlines" es recht geschickt anstellt, diese Feindschaft langsam aufzubauen, mit kleinen Ereignissen, die sich langsam hochschaukeln. Es fühlt sich deshalb manchmal so an, als ob man Handlungselemente aus Betrayal vielleicht mit jenen aus Bloodlines hätte vertauschen sollen. Hätte weniger Action im ersten Buch, aber dafür mehr Realismus in der gesamten Reihe ergeben. Fazit... Ich freu mich auf die LotF-Reihe. Ich bin Fan der Werke von Aaron Allston und Karen Traviss, und ich mag die Idee einer "Trilogy of Trilogies". Ich mag außerdem die Idee einer Feindschaft zwischen altbekannten Charakteren. Mal was neues. Im Bezug auf Betrayal frage ich mich, ob Allston der richtige Autor für den Job war. Was das Buch braucht, ist weniger Action und Humor, sondern vielmehr Dunkelheit und abgrundtiefe Sith-Philosophie. Da fallen mir die sechs Buchstaben "STOVER" ein, sowie die sechs Wörter "Ihr hättet Matthew Stover fragen sollen". Aber okay, der hat auch zu tun und kann nicht laufend Del Rey die Charaktere retten. Betrayal ist ein nicht ganz perfektes, aber durchaus gelungenes Buch. Allston mag mit seinen Ethik-Fragen nicht auf Stover Niveau sein, aber dennoch weit über dem, was ein herkömmlicher Action-Autor kann. Der Humor mag manchmal fehl am Platz sein, aber gelacht hab ich trotzdem. ;)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine neue Ära beginnt, 11. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Betrayal (Gebundene Ausgabe)
10 Jahre sind seit dem hart erkämpften Sieg gegen die Yuuzhan Vong (Das Erbe der Jedi-Ritter/New Jedi Order) vergangen und auch der Konflikt mit den Killiks (Dark Nest I-III) liegt bereits 5 Jahre zurück, als ein zunächst politischer Konflikt mit Corellia zu einem Unabhängigkeitskrieg auszuwachsen zu droht. Und genau hier beginnt die neue 9teilige Serie Legacy of the Force. Kurze Inhaltsangabe: Nach einem kurzen Zwischenspiel auf Adumar finden sich Jedi-Ritter Jacen Solo und sein Schüler Ben Skywalker auf Coruscant wieder, wo Jacen in einem vertraulichen Gespräch von seinem Onkel Luke erfährt, dass die Galaktische Allianz einen Militärschlag gegen Corellia plant. Da die Jedi als Beschützer der GA gewissermaßen dazu verpflichtet sind, an diesem Einsatz teilzunehmen, sollen Jacen und sein Cousin Ben in die Centerpoint Station eindringen, um eine erneute Inbetriebnahme der Station durch die Corellianer zu verhindern. Gleichzeitig sollen weitere Jedi-Teams auf Corellia die Regierungsmitglieder aus der Hauptstadt Coronet entführen. Als Admiral Matric Klauskin, der Kommandant der alliierten Streitkräfte, jedoch die Kontrolle über die Lage verliert müssen die Jedi-Teams notgedrungen evakuiert werden. Wenige Tage später sollen Friedensverhandlungen auf der Toryaz Station stattfinden, doch auch die Anwesenheit einer Reihe von Sicherheitsexperten und einer Gruppe von Jedi kann nicht verhindern, dass Attentäter die Verhandlungen zunichte machen. Durch ein mysteriöses Artefakt gelangen Jacen und Ben schließlich auf die Spur einer mysteriösen weiblichen Präsenz, während Luke Skywalker weiterhin von Visionen eines unheimlichen Mannes geplagt wird, der von der dunklen Seite der Macht durchdrungen ist... Zum Buch: Um diese neue Reihe verstehen zu können, ist es zwar nicht zwangsweise nötig die Dark Nest-Trilogie gelesen zu haben, doch Vorkenntnisse des erweitereten Universums und der New Jedi Order-Ära sind durchaus nötig, um sich im weit weit entfernten Universum noch zurechtzufinden. Was Dark Nest nebulös erahnen ließ, wird nun zur Gewissheit, die dunkle Seite regt sich wieder. Auch wenn man annahm die Sith wären mit dem Tod des Imperators gestorben, so scheint die Bedrohung durch sie selbst 36 Jahre nach Darth Sidious Tod nicht vergangen zu sein und wieder droht ein Skywalker der dunklen Seite zu verfallen, während die Galaxis einer Krise entgegensteuert. Doch das ist es, was diese neue Ära so besonders macht, die Vereinigung dieser dunklen Bedrohung mit dem erweiterten Universum. Viele Fans haben sich genau das gefragt, wie eine dritte Star Wars Trilogie aussehen würde und Legacy of the Force ist genau das, nur eben unverfilmt. Elemente aus allen Teilen des erweiterten Universums und auch den Filmen werden vereint und sollen aus dieser Ära so etwas wie den krönenden Abschluss der Saga machen. Mit 9 Teilen, die wahrscheinlich jeweils 3 eigene Trilogien ergeben werden, schließt Legacy of the Force endgültig die Ereignisse aus New Jedi Order und Planet der Verräter (Rouge Planet) ab, wodurch sich eine 28 Bücher umfassende eigene Saga ergibt. Zur Reihe: Was darf man also von dieser neuen Ära erwarten? Allem voran, eine Rückkehr der Sith und den Tod einiger wichtiger Schlüsselcharaktere, sowie jemanden der das dunkle Erbe Anakin Skywalkers annimmt, um selbst der neue Darth Vader zu werden. Nachdem das Erbe der Jedi-Ritter/New Jedi Order stellenweise einfach zu lang war und viele Fans dadurch vergrault hat, dass es kaum noch Star Wars war, stellt Legacy of the Force nicht nur eine ganz neue Ära dar, sondern auch eine Rückkehr zu den Wurzeln. Mit 3 im erweiterten Universum relativ bekannten Autoren dürfen wir uns also auf die Rückkehr zahlreicher alter Helden und Schurken wie Wedge Antilles, Boba Fett, Gillad Pellaeon, Tycho Celchu freuen. Im Rahmen dieses Vermächtnisses dürften, neben Ben Skywalker, Syal Antilles und Jacen Solos Tochter Allana, auch Boba Fetts Mandalorianer eine besonderes Erbe antreten. Fazit: Dem ersten Eindruck nach zu urteilen hat dieser neue Abschnitt im erweiterten Universum der Star Wars Saga ein enormes Potential, nicht zuletzt durch die unverkennbaren Parallelen zu Episode III, was bereits in Betrayal das altbekannte Star-Wars-Feeling aufkommen lässt. Es bleibt zu hoffen dass die beiden anderen Autoren dieser Reihe (Karen Traviss und Troy Denning) an Allstons gelungenen Einstieg anknöpfen können, denn die Latte wurde mit diesem ersten Band bereits sehr hoch gelegt. 5 Sterne für diesen grandiosen Beginn.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Geschichte geht weiter..., 13. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Legacy of the Force: Betrayal (Gebundene Ausgabe)
Einige Jahre sind nach dem Vong-Krieg vergangen und die Galaktische Allianz und der neue Orden der Jedi Ritter stehen vor neuen Herausforderungen. Dieses Star Wars Buch ist typisch für Alston und es führt einen mit viel Humor und Augenzwinkern durch die durchweg spannende Geschichte. Ebenso, wie man es schon aus seinen X-Wing Romanen gewohnt ist. Auch tauchen hier wieder alte Bekannte auf wie Tycho Celchu, Corran Horn, Wedge Antilles und viele mehr auf. Sehr schön beschrieben ist, wie Familien und Freunde unfreiwillig auf unterschiedliche Seiten gezogen werden und sich womöglich in einem Konflikt gegenüber stehen. Auch die Sith sind nicht weit entfernt... Für Star Wars Fans ist dieses Buch ein muß, allen die mit Star Wars Literatur erst anfangen würde ich zu Büchern raten, die in der Timeline früher angesiedelt sind, damit man den nötigen Hintergrund hat. Als Fazit bleibt, dass die Legacy of the Force Reihe einen guten Einstand hat und zu hoffen bleibt, dass dieses Niveau auch in den weiteren 8 Bänden gehalten werden kann.
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