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Star Wars: Krieg der Sterne - Der Science-Fiction-Welterfolg: 4
 
 
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Star Wars: Krieg der Sterne - Der Science-Fiction-Welterfolg: 4 [Taschenbuch]

George Lucas , Tony Westermayr
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. August 1999 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (1. August 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442352487
  • ISBN-13: 978-3442352487
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 420.492 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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George Lucas
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Produktbeschreibungen

Auszug aus Star Wars, Krieg der Sterne von George Lucas, Tony Westermayr. Copyright © 1999. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Eine riesige, schimmernde Kugel, die flackerndes, topasfarbenes Licht in den Weltraum warf - aber keine Sonne. So hatte der Planet die Menschen lange genarrt. Erst beim Eintritt in eine enge Umlaufbahn begriffen die Entdecker, daß dies eine Welt in einem Binärsystem war, nicht eine dritte Sonne.
Zunächst schien gewiß zu sein, daß auf einem solchen Planeten nichts existieren konnte, am wenigsten Menschliches. Dabei umkreisten die beiden riesigen Sterne von der Größe GI und G2 ein gemeinsames Zentrum mit sonderbarer Regelmäßigkeit, und Tatooine umrundete sie weit genug außerhalb, um die Entwicklung eines recht stabilen, wenn auch ausgesprochen heißen Klimas zuzulassen. In der Hauptsache war das eine trockene Wüstenwelt, deren ungewöhnlich sternenähnliches gelbes Glühen daher rührte, daß verdoppeltes Sonnenlicht natriumgesättigten Sand und ebensolches Flachland aufheizte. Dasselbe Sonnenlicht schien plötzlich auf die dünne Hülle einer metallischen Form, die wild torkelnd zur Atmosphäre hinabstürzte.

Der regellose Weg, den der galaktische Kreuzer nahm, war von Absicht bestimmt; er war nicht die Folge eines Schadens, sondern einer verzweifelten Bemühung, ihn zu vermeiden. Lange Streifen gleißender Energie glitten nah an seinem Rumpf vorbei, ein vielfarbiger Sturm der Vernichtung, gleich einem Schwarm regenbogenbunter Schildfische, die einander bekämpften, um sich an einen größeren, widerwilligen Wirt zu heften.

Einem dieser suchenden, sondierenden Strahlen gelang es, das fliehende Schiff zu berühren und seine Hauptsolarflosse zu treffen. Juwelenartige Bruchstücke Metall und Kunststoff sprühten in den Weltraum, als das Ende der Steuerflosse zerbarst.

Die Quelle dieser Vielzahl von Energiestrahlen tauchte schlagartig auf - ein schwerfälliger kaiserlicher Kreuzer, der massive Rumpf starrend von Dutzenden großkalibriger Geschützbettungen. Das in Bogen sprühende Licht aus diesen Türmen erlosch, als der Kreuzer nah heranflog. In den Bereichen des kleineren Schiffes, die Treffer hingenommen hatten, konnte man in unregelmäßigen Abständen Explosionen und Lichtblitze sehen. Der Kreuzer schob sich in der absoluten Kälte des Weltraums an die verwundete Beute heran.

Wieder erschütterte eine ferne Explosion das Schiff - aber Artoo Detoo und See Threepio kam sie durchaus nicht fern vor. Die Druckwelle schleuderte sie in dem engen Korridor herum wie Lager in einem alten Motor.

Wenn man die beiden betrachtete, hätte man vermutet, daß die hohe, menschenähnliche Maschine, Threepio, die bestimmende sei und der gedrungene, dreibeinige Roboter Artoo Detoo ein Gehilfe. Aber während Threepio bei dem Gedanken verächtlich die Luft durch die Nase gesaugt hätte, waren sie in Wirklichkeit in jeder Beziehung gleichberechtigt, ausgenommen die Redseligkeit. Auf diesem Gebiet war Threepio eindeutig - und notwendigerweise - überlegen.

Die nächste Explosion erschütterte den Korridor und brachte Threepio aus dem Gleichgewicht. Sein kürzerer Begleiter war mit dem niedrigen Schwerpunkt seines gedrungenen, zylindrischen, auf dicken, klauenförmigen Beinen gut ausbalancierten Körpers in solchen Augenblicken im Vorteil.

Artoo sah hinauf zu Threepio, der sich an einer Korridorwand aufrecht hielt. Um ein einzelnes, mechanisches Auge blinkten rätselhafte Lichter, als der kleine Roboter das verbeulte Gehäuse seines Freundes betrachtete. Eine Patina aus Metall- und Faserstaub überzog die sonst glänzende Bronzepolitur, und es gab einige sichtbare Eindellungen - alles Folgen der schweren Schläge, die ihr Rebellenschiff hatte hinnehmen müssen.

Die letzte Attacke wurde begleitet von einem anhaltenden, tiefen Summen, das nicht einmal von der lautesten Explosion hätte übertönt werden können. Dann hörte ohne erkennbaren Grund das Baßdröhnen plötzlich auf, und die einzigen Geräusche in dem sonst verlassenen Korridor waren ein unheimliches Knacken kurzschließender Relais oder das Knallen defekter Schaltungen. Wieder hallten auch Explosionen durch das Schiff, aber weit entfernt vom Korridor.

Threepio drehte den glatten, menschenähnlichen Kopf auf die Seite. Metallohren lauschten angestrengt. Die Nachahmung einer menschlichen Haltung war kaum notwendig - Threepios Audiosensoren besaßen volle Rundumleistung -, aber der schlanke Roboter war darauf programmiert worden, mit einer menschlichen Umgebung ganz zu verschmelzen. Diese Programmierung erstreckte sich sogar auf die Nachahmung menschlicher Gestik.

"Hast du das gehört?" fragte er seinen geduldigen Begleiter rhetorisch, auf das pulsierende Geräusch anspielend. "Sie haben den Hauptreaktor und den Antrieb abgeschaltet." Seine Stimme klang so ungläubig und besorgt wie die eines Menschen. Eine metallene Handfläche rieb mißmutig einen Fleck von stumpfem Grau an seiner Seite, wo eine abgebrochene Rumpfstrebe herabgestürzt war und die Bronzepolitur zerschrammt hatte. Threepio war eine anspruchsvolle Maschine, und solche Dinge störten ihn.

"Wahnsinn, das ist Wahnsinn." Er schüttelte langsam den Kopf. "Diesmal werden wir ganz gewiß vernichtet."

(...)


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Eine Glanzleistung Englisch-Deutscher Übersetzungskunst, 4. Oktober 1999
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Krieg der Sterne - Der Science-Fiction-Welterfolg: 4 (Taschenbuch)
"Möge die Kraft mit dir sein" Star Wars Fans wird sicher schon die Galle kommen, da doch alle Welt wissen müsste, dass es sich um die Macht handelt. Ja, Toni Westermayr, wird schon wissen was er da angestellt hat, oder war es im Auftrag von Blanvalet, so der neue Herausgeber stolz auf seine Bücher druckt? Sollte man in Zeiten wo jeder Mensch den kleinen Er zwo in sein Herz geschlossen hat, "Artoo Detoo" dieses "Roboter-Gerät" betiteln. Aber wer die Zeiteinheit Parsec zum "Standard-Zeitbruchteil" ummünzt kann auch aus einem Tie-Fighter einen "Strahlenjäger" machen und Luke sein Lichtschwert entreisen, ihm ein "Lichtsäbel" in die Hand geben, aus einem Blaster einen Strahler machen, und die "S-Folien" des X-Wing in Angriffsposition bringen. Da stört es dann auch nicht mehr, wenn Han Solo's alter Millenium Falcon plötzlich eine SIE ist. Es ist traurig so ein Buch lesen zu müssen wenn mann so viele andere Star Wars Bücher gelesen hat, welche nicht solche Entgleisungen beinhalten. Bitte versuchen sie dieses Buch noch vom Goldmann-Verlag zu erstehen, ich hoffe in diesem Druck ist das Universum noch in Ordnung. Die Macht sei mit Dir Ich haben fertig.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Feuert eure Übersetzer!!!, 8. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Krieg der Sterne - Der Science-Fiction-Welterfolg: 4 (Taschenbuch)
Also, eins vorweg: Die Story an sich ist einfach klasse, wie zu erwarten. Ich hab bereits den Film zuhause und wollte es endlich auch mal lesen. Aber was ich da bekommen habe ist - von der Übersetzung her - der letzte Mist!
Ich darf einige Beispiele nennen (ich hab die englische Fassung nicht gelesen, und vielleicht heißt es da ja wirklich so, aber das war im deutschen Film besser gemacht):
1. "TIE-Fighter" heißen "Spurjäger"
2. Aus der "Macht" wurde die "Kraft"
3. Luke wird von Han und Obi-Wan mit "Sie" angeredet
4. "Zerstören" heißt "Zerblasen" (!!!)
und der absolute Oberhammer:
5. Die Jedis sagen "Möge die Kraft euch begleiten".
Ich mein, man mag mich engstirnig nennen, aber das hört sich doch nicht gut an. Ich kann mich ja noch mit 1 und 2 abfinden, aber der Rest zerstört einfach diese Krieg der Sterne-Atmosphäre.
Also, das ist meine Meinung. Eine völlig verkorkste Übersetzung eines an sich phantastischen Buches.

Möge die Macht mit euch sein.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der Klassiker in Buchform, 28. September 2006
Von 
P. Hildebrandt (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Krieg der Sterne - Der Science-Fiction-Welterfolg: 4 (Taschenbuch)
Wie viele Schreiber schon bemerkt haben, ist die deutsche Übersetzung ein Desaster.

Leider wurde die Übersetzung von Goldmanns "Starübersetzter" Tony Westermayr bisher in ALLEN Ausgaben der Star-Wars-Filmbücher unkorrigiert übernommen.

Bei Episode IV konnte man Herrn Westermayr damals vielleicht noch zu gute halten, daß er nicht wußte, wie sich die Geschichte und auch die Bezeichnungen in den Filmen entwickeln würden; aber nachdem er dann selbst in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" Yodas Sterbesatz: "Luke... there is another Sky..." mit "Luke... es gibt noch einen anderen Himmel..." statt mit der korrekten Anspielung auf einen weiteren Skywalker (Leia) übersetzte, merkte man, daß er sich überhaupt nicht mit der Geschichte befaßt hatte.

George Lucas mag seine Filme vielleicht für viele etwas zu häufig verändern und korrigieren, aber bei den deutschen Buchausgaben wäre eine "Special Edition" mit korrigierter Übersetzung schon seit fas 30 Jahren überfällig.
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