Ein Zweites Imperium erhebt sich, eine Schattenakademie für dunkle Jedi hat den Anhängern Luke Skywalkers den Krieg erklärt und auch wenn sich die Galaxis nicht neuerlich in einem katastrophalen Bürgerkrieg befindet ist die Gefahr enorm, denn ohne die Jedi-Ritter würde vermutlich auch die Neue Republik kollabieren.
Aufgrund der akuten Bedrohung durch Brakiss Schattenakademie und das Zweite Imperium haben Luke und seine Jedi-Schüler längst begonnen die Akademie auf Yavin 4 zu befestigen und Vorbereitungen für einen Verteidigungskampf zu treffen. Als die Kommunikation bereits gestört wird, fliegen Jacen Solo und der alte Pilot Peckhum deshalb auf, um sich selbst nach Coruscant durchzuschlagen und die Flotte der Neuen Republik zu mobilisieren. Kurz darauf senkt sich jedoch eine Angriffsplattform auf den Planeten hinab und so stoßen Lowie und Tenel Ka vor, um den Sturmtruppen und der Nachtschwester Tamith Kai in einem Dschungelkampf zu begegnen. Schließlich bricht jedoch der Schildgenerator zusammen und Jaina Solo sieht sich außerstande ihn wieder reparieren zu können, weshalb sie sie sich in einem alten TIE-Jäger selbst in die Schlacht stürzt, um die Angreifer abzuwehren. Unterdessen erhält Luke eine Nachricht von seinem ehemaligen Schüler Brakiss, der sich der persönlichen Auseinandersetzung mit seinem einstigen Lehrmeister stellen will...
Ein spektakuläres Finale ist angebrochen und die neue Jedi-Generation muss sich ihrer ersten großen Schlacht stellen. Eine entscheidende Konfrontation die auch das Geheimnis des "Zweiten Imperiums" und der angeblichen Rückkehr eines schwer angeschlagenen zurückgezogenen Imperators klären wird. Neben dieser für den Kanon sehr entscheidenden Frage, finden auch die Beziehungen zwischen Zekk und den Solo-Zwillingen, sowie Brakiss und Luke einen Abschluss. Während das Ende der meisten Handlungsstränge bereits seit längerem vorhersehbar war, bekommt die Handlung um die Schattenakademie nach vier Bänden, von denen die letzten beiden nur noch eher schwache Exemplare waren, einen nun doch sehr drastisches Finale aufgesetzt.
Insgesamt ist Young Jedi Knights eine gut umgesetzte Jugendbuchreihe, die es auch schafft schon etwas ältere Star Wars Fan in ihren Bann zu ziehen. Doch wie bei Jugendbuchreihen und Buchserien so üblich krankt auch Young Jedi Knights an typischen Symptomen wie flachen Charakteren, unglaubwürdigen Plots und überraschenderweise sogar einem gewissen Mangel an Hintergrundinformationen, der es sogar fast möglich macht die gesamte Reihe aus dem gebräuchlichen Star Wars Kanon des Erweiterten Universums zu streichen.
Das spektakuläre Finale der bis heute wohl besten Star Wars-Jugendbuchserie (zumindest der ersten sechs Bände).