In der Hoffnung das Imperium von innen heraus bekämpfen zu können, wurde Ferus Olin ein Doppelagent, doch viele die ihn einst als Held des Widerstandes gegen das Imperium verehrt haben, wenden sich nun angewidert von ihm ab, als er im Auftrag des Imperators nach Bellassa zurückkehrt. Wie ein Aushängeschild für die Allmacht des Imperiums und die Aussichtslosigkeit einer Rebellion ist Ferus permanent der Öffentlichkeit ausgesetzt.
Zusammen mit Moff Tarkin und Darth Vader soll er an Treffen teilnehmen, in welchen die Umrüstung der Wirtschaft Bellassas auf Güter für die militärische Infrastruktur des Imperiums beschlossen werden soll. Doch hinter den Kulissen wird an einem geheimen Projekt namens Twilight gearbeitet und Ferus will sich als Doppelagent beweisen, indem er genauere Informationen über dieses Projekt seinen Freunden zuspielt. Dabei hat er seine Rechnung aber ohne Darth Vader gemacht, der seinen einstigen Rivalen am liebsten beseitigen möchte.
Anderenorts haben Flame und Trever Flume die imperiale Invasion auf Rosha einigermaßen unverletzt überstanden. Doch Flame zieht es bereits zu ihrem nächsten Ziel, sie will dem Widerstand auf Bellassa ihre Unterstützung zukommen lassen, damit Bellassa als Vorbild für den Rest der Galaxis erfolgreiche Widerstand leisten kann. Trever kann für sie den Kontakt zu den Elf herstellen, aber zunächst muss er ohne sie auf Ferus geheime Asteroidenbasis zurückkehren. Ferus Freunde verfolgen jedoch getrennte Ziele, denn während Trever mit Flame, Roan und Dona nach Bellassa zurückkehrt, reisen Asti, ihr Sohn Lune, die Jedi Solace und Clive Flax nach Coruscant, wo sie bei Dexter Jettster Unterschlupf suchen. Kurz darauf wird Lune jedoch beim Einsatz seiner Machtfähigkeiten entdeckt und von Sturmtruppen entführt...
Die Geheimwaffe wäre sicher nur ein durchschnittlicher Band, doch die zahlreichen Handlungsstränge, die nun nach 7 Bänden gewissermaßen auf der Zielgerade angelangt sind, wurden wie Zündschnüre entfacht und versprühen bereits jetzt eine rasante Spannung, die auf ein unvermeidliches explosives Finale zujagt.
Störend wirkt sich jedoch wieder einmal die unglaubliche Kürze des Bandes aus, die wieder einmal dafür sorgt, dass viele Handlungsbögen im wahrsten Sinne des Wortes zu kurz kommen. Die gesamte Handlung wirkt dadurch auch ziemlich rasant, die Frage ist nur ob die kommenden Bände dieses Tempo fortführen werden, oder ob ein Band wieder als Lückenfüller herhalten muss, denn "Last of the Jedi" hat durchaus Potential, man müsste nur aus den Fehlern früherer Jugendbuchserien lernen und diese Lückenfüller, die die Haupthandlung kein Stück voranbringen, einfach weglassen.
Fazit:
Es ist soweit, mit diesem Band darf man das Finale als eröffnet betrachten.