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Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 05. Die letzte Chance. Die letzte Chance.: BD 5
 
 
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Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 05. Die letzte Chance. Die letzte Chance.: BD 5 [Taschenbuch]

James Luceno , Andreas Helweg
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die letzte Chance ist die Geschichte einer wachsenden Freundschaft: Han Solo und sein neuer Kopilot Droma, der ihm im Vorgänger Der Untergang das Leben gerettet hat, befinden sich mit dem Falken auf gefährlichem Kurs. Droma ist auf der Suche nach seiner Familie, und Han möchte seinen Freund Roa aus den Klauen der Yuuzhan Vong befreien. Unterdessen verschlägt es Leia auf diplomatischer Mission in fremde Gefilde -- sie möchte die Bewohner des Planeten Hapes überzeugen, der Neuen Republik im Kampf gegen den übermächtigen Feind beizustehen.

Anakin Solo verfolgt zur selben Zeit eigene Pläne: Zusammen mit seinem großen Bruder Jacen reist er ins Corellia-System, um die legendäre Centerpoint-Station wieder einsatzbereit zu machen. Die beiden Söhne von Leia und Han können sich allerdings nicht einigen, ob es angemessen ist, ihre Jedimacht für kriegerische Zwecke einzusetzen. Den größten Mut zeigt allerdings Wurth Skidder: Er lässt sich von den Yuuzhan Vong gefangen nehmen, um ihre geheimen Pläne herauszufinden.

Die letzte Chance ist die zweite Hälfte eines Doppelromans innerhalb der Serie Das Erbe der Jedi-Ritter, die mit Die Abtrünnigen ihren Anfang genommen hat. James Luceno erzählt mehrere miteinander verflochtene Geschichten, die in einem großartigen Finale münden. Allerdings übertreibt er es dieses Mal etwas mit den Bezugnahmen auf andere Star Wars-Romane, und der Handlungsstrang um Han und Droma ist im Vergleich mit den anderen etwas zu dominierend. Als Ganzes weiß der Roman jedoch zu überzeugen. --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

James Luceno, Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter . Die letzte Chance, Werbeschwerpunkt

Hoch verkäufliches Lesevergnügen für alle STAR-WARS-Fans! "Die letzte Chance" stand lange an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste! Ein sicherer Bestseller - voller Emotionen, Abenteuer und technischer Finessen!

Nach verheerenden Siegen der Alien-Macht Yuuzhan Vong sind die Moral und die Kräfte der Neuen Republik fast am Ende. Leia Organa und Han Solo haben sich auseinander gelebt. Leia überwacht nun die Evakuierung der Flüchtlinge, während Luke Skywalker versucht, die Jedi-Ritter zusammenzuhalten. Da lässt sich einer der Jedi auf eine mutige, aber äußerst leichtsinnige Undercover-Mission ein - und Han Solo stolpert mitten in eine tödliche Schlacht ...

Über den Autor

James Luceno ist Drehbuchautor der Filme "Die Maske des Zorro" und der Kult-TV-Serie "Robotech" und hat bereits mehrere besonders erfolgreiche Star-Wars-Romane geschrieben. Er lebt in Annapolis, Maryland.

Auszug aus Star Wars, Die letzte Chance von James Luceno, Andreas Helweg. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es war Morgen in Gyndines Hauptstadt, wenngleich diese Tatsache auf der Oberfläche des Planeten kaum jemand bemerkte. Die aufgehende Sonne, insofern man sie überhaupt sehen konnte, zeigte sich lediglich als bleiche Scheibe hinter wallendem Rauch, der von brennenden Wäldern und Städten aufstieg. Schlachtenlärm hallte donnernd aus den Bergen herüber, und ein heißer, sengender Wind fegte über die Landschaft. Trübes Zwielicht, durchbrochen nur von blendend hellen Blitzen, beherrschte den Tag.

Diese künstlichen Blitze wurden von Kriegern und Kriegsmaschinen erzeugt, die auf der verbrannten Erde unterwegs waren oder im Orbit über diesem Wahnsinn durch den verfinsterten Himmel preschten. In den bleiernen Wolken jagten sich unbarmherzig verfeindete Kampfschiffe, und ihr Getöse trug seinen Teil zum Lärmpegel der Schlacht bei. Östlich der belagerten Hauptstadt bohrten sich Energiestrahlen gnadenlos in die Oberfläche, aufgefächert wie flutendes Sonnenlicht oder konzentriert zu grellen Lichtwänden, die den Horizont wie einen erstarrten Sonnenaufgang rot glühen ließen.

Geschosse aus überhitztem Fels regneten auf die Überreste der Stadt herunter, durchlöcherten die verbliebenen Türme und brachten jene Gebäude zum Einsturz, die längst ausgebrannt waren. Ferrobetonstücke und verbogenes Plasteel landeten in von Bombentrichtern übersäten Straßen und Gassen. Zivilisten rannten verzweifelt umher und suchten nach Schutz, während andere sich paralysiert vor Angst in verkohlten Unterständen verkrochen, die bis vor kurzem Hauseingänge und Geschäfte gewesen waren. In manchen Vierteln erwiderten lonenkanonen und fast erschöpfte Turbolaser-Batterien den Geschosshagel mit cyanblauem Licht. Doch nur in der Umgebung der Botschaft der Neuen Republik wurde das feindliche Feuer von einem hastig errichteten Schutzschild abgewehrt.

Gefährlich nah am Rand des schimmernden Schildes hatten sich tausende Angehörige verschiedener Spezies hinter einem Schockzaun versammelt und drängten auf Einlass. Verwirrte Droiden trieben sich in der Umgebung der Menge herum und waren sich des Schicksals bewusst, das sie erwartete, wenn die Invasoren die Stadt überrannten.

Hätte der Schockzaun das einzige Hindernis zu einer sicheren Zuflucht dargestellt, wäre die Menge vermutlich in Panik geraten und hätte das Botschaftsgelände gestürmt. Doch das Grundstück wurde außerdem von schwer bewaffneten Soldaten der Neuen Republik bewacht, und zudem durfte man das Kraftfeld nicht vergessen. Dieser Schirm aus Energie musste zunächst deaktiviert werden, ehe man sicher hindurchgehen konnte, und dies war immer nur dann der Fall, wenn ein Evakuierungsschiff zu einem der Transporter im nahen Raum startete.

Gyndines Flüchtlinge, die sich die aschfahlen Gesichter der verpesteten Luft wegen mit Tüchern verhüllt hatten, versuchten alles, um ihr nacktes Leben zu retten. Sie hielten schützend verängstigte Kinder in den Armen oder umklammerten armselige Bündel mit persönlichen Habseligkeiten, flehten die Soldaten an oder boten ihnen Bestechungsgelder, beschimpften und bedrohten sie. Doch die Männer mit den grimmigen Gesichtern hatten den Befehl zu schweigen und schenkten niemandem auch nur einen tröstenden Blick oder ein ermutigendes Wort. Lediglich die Augen straften die vorgespiegelte Mitleidlosigkeit Lügen, wenn die Soldaten sich flehentlich derjenigen Person zuwandten, die als Einzige über solche Bitten und Forderungen entscheiden durfte.

Gerade jetzt bemerkte Leia Organa Solo wieder einen dieser Blicke, den ihr einer der Soldaten zuwarf, der dicht beim provisorischen Kommunikationsbunker stand. Da ihr Gesicht schmutzverschmiert war und sie das lange Haar unter einer Mütze mit Krempe versteckt hatte, würde vermutlich niemand in der Menge

die einstige Heldin der Rebellen-Allianz und frühere Staatschefin erkennen, aber der himmelblaue Overall - auf dessen Ärmeln das Emblem der SELCORE prangte, des Sonderausschusses des Senates für Flüchtlingsfragen - zog die Aufmerksamkeit der Verzweifelten auf sich. Und so durfte sie sich kaum bis auf fünf Meter an den Zaun heranwagen, ohne dass man ihr schreiende Kinder und Gebetsketten entgegenreckte oder Botschaften an Verwandte auf anderen Welten zurief.

Sie wagte es nicht, mit irgendwem Blickkontakt aufzunehmen, damit sich niemand ermutigt fühlte oder ihre eigene Seelenpein spürte. Um ihr inneres Gleichgewicht zu wahren, bezog sie ihre Kraft aus der Macht. Zudem erkundigte sie sich regelmäßig im Bunker, ob ein weiteres Evakuierungsschiff gelandet war und darauf wartete, Flüchtlinge an Bord zu nehmen.

Stets einen Schritt hinter ihr, folgte ihr der treue Ohlmahk, der mit seiner Wildheit eher wie ein Raubtier und weniger wie ein Leibwächter wirkte. Wenigstens der kleine Noghri schien sich inmitten dieses Chaos wohl zu fühlen, wohingegen C-3P0, dessen goldglänzende Oberfläche durch den Ruß stumpf geworden war, offenbar völlig entsetzt war. Neuerdings bezog sich die Besorgnis des Protokolldroiden allerdings weniger auf seine eigene Sicherheit, sondern auf die größere Bedrohung, welche die Yuuzhan Vong für alles Maschinenleben darstellten, das häufig zuerst leiden musste, sobald wieder eine Welt gefallen war.

Eine mächtige Explosion erschütterte den Permabeton unter Leias Füßen, und im Herzen der Stadt blühte ein orangefarbener Flammenpilz auf. Ein sengender Wind, der Tröpfchen eines noch heißeren Regens heranwehte, zerrte an Leias Mütze und Overall. Durch die Feuersbrünste hatten sich mikroklimatische Stürme entwickelt, die schon die ganze Nacht über das Plateau gefegt waren. Hagel vermischte sich mit der Asche aus Gyndines Ruinen, und bei allen, die sich im Freien befanden, rief er auf der nackten Haut Blasen hervor wie Säure. Sogar durch die isolierten Sohlen ihrer kniehohen Stiefel spürte Leia die anomale Hitze des Bodens. (...)

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