Der neue Oberbefehlshaber der Yuuzhan Vong, Tsavong Lah, hat der Neuen Republik ein Utlimatum gestellt, sollten sie ihm alle Jedi übergeben wird die Invasion auf der Stelle enden. Zwar sind die Yuuzhan Vong mittlerweile berüchtigt dafür, dass sie sich nicht unbedingt immer an ihre Versprechungen halten, aber das hält so manchen nicht davon ab jetzt auch Jagd auf die Jedi zu machen. Besonders die Friedensbrigade, der Zusammenschluss von skrupellosen Söldnern und Piraten, die mit den Invasoren kollaborieren, jagen die Jedi gnadenlos.
Einen Angriff auf die Jedi-Akademie befürchtend wendet sich Luke Skywalker an Staatschef Borsk Feyl'lya, um ihn um Unterstützung beim Schutz der Akademie zu bitten, doch der oppurtonistische Politiker verweigert ihm seine Hilfe. Anakin Solo teilt Lukes Befürchtungen, aber er will nicht tatenlos mitansehen was geschieht und beschließt zu handeln. Mit einem X-Flügler reist er gegen Lukes Anweisungen nach Yavin 4 und findet den Planeten bereits durch die Friedensbrigade belagert vor. Um die Schüler zu schützen ziehen sich die Jedi in den Dschungel zurück. Zusammen mit dem Jedi-Meister Ikrit bleibt Anakin jedoch in der Akademie zurück, um die anrückenden Soldaten der Friedensbrigade so lange wie möglich aufzuhalten, bis hoffentlich Unterstützung eintrifft. Doch Anakins Plan droht zu scheitern, als drei Schüler aus dem sicheren Dschungel zurückkehren, um ihn zu unterstützen...
Eindeutig, "Anakin und die Yuuzhan Vong" ist der bisher wohl spannendste und beste Band der ganzen Reihe. Er vereint Elemente von Jedi Knight 2, Jedi Academy, Young Jedi Knights und dem bisherigen Erbe der Jedi-Ritter in sich, ohne dass man das Gefühl bekommt all das schon einmal gelesen zu haben. Neben der Gefahr durch die Yuuzhan Vong kommen nun auch die Söldner der Friedensbrigade als Bedrohung hinzu, was die Jedi in tödliche Bedrängnis bringt, denn sie werden jetzt in der ganzen Galaxis gejagt und sind kaum noch irgendwo sicher.
Einige bekannte Gesichter trifft man auch wieder, wie Booster Terrik, Talon Karrde oder die Solusars, aber auch einigermaßen neue Charaktere wie die Kinder Corran Horns. Ein Angriff auf den Jedi-Tempel ist immer ein ganz besonderes Highlight, denn wir erleben fast die ganze Bandbreite an Jedi-Fähigkeiten, noch dazu mit Heimvorteil. Mit Anakin Solo ist auch endlich wieder ein noch relativ unverbrauchter Held am Zug, der wie sein großer Namensvetter über großes Potential verfügt, im Gegensatz zu Darth Vader aber unter keiner tragischen Liebe zu leiden hat.
Fazit:
Ein wahres Highlight!