Mit dem zweiten Band von Jedi-Quest beginnt nun die eigentliche Handlung der Serie, wie der kurze Prolog vor dem ersten Kapitel, in welchem die bisherigen Ereignisse von Jedi-Padawan", Episode I - die dunkle Bedrohung" und Jedi Quest 1 Der Pfad der Erkenntnis" noch einmal kurz zusammengefasst werden, beweist.
Als auf dem für seine High-Tech-Waffeentwicklung bekannten Planeten Radnor eine Giftgaswolke aus einem Forschungslabor freigesetzt wird, muss eine umgehende Evakuierung des Planeten angesetzt werden. Da sich die Sicherheitsstreitkräfte bereits größtenteils aufgelöst haben entsendet man gleich 4 Jedi-Teams, um die Lage einigermaßen unter Kontrolle zu bringen und eine Massenpanik zu vermeiden. Die Teams Siri Tachi/Ferus Olin, Ry-Gaul/Tru Veld, Soara Antana/Darra Tehl-Tanis und Obi-Wan Kenobi/Skywalker treffen schon bald auf Plünderer mit Kampfdroiden. Während die Meister sich in ihren Schutzanzügen mit Medikamenten in die kotaminierte Zone aufmachen, bleiben die Padawane zurück und sehen einem anderen Problem gegenüber, sollen sie nun Patrouillengänge durchführen oder versuchen das Hauptquartier der Plünderer ausfindig zu machen, doch schon bald sollten Plünderer zu ihren geringeren Problemen gehören, nachdem sich das Hilfsangebot des Nachbarplaneten als eine Finte entpuppt...
Was in Der Pfad der Erkenntnis" noch teilweise unausgesprochen blieb wird nun endlich aufgedeckt, denn Anakin Skywalker ist nicht der einzige Jedi-Padawan in seiner Altersgruppe und auch das Problem, dass er im Tempel kaum Freunde gefunden hat ist mit seiner Freundschaft zu Tru Veld nun gelöst. Doch Anakin hat nicht nur Freunde, sondern auch einen Rivalen oder zumindest jemanden mit dem er so gar nicht auskommt, wie den überperfekten Jedi-Padawan Ferus Olin. Anakins Probleme mit Teamarbeit, weil immer alles nach seinem Kopf gehen muss, immerhin ist er kein geringerer als der Auserwählte, tritt auch zunehmend zu Tage. Nach dem spannenden ersten Band, der bereits in Grundzügen Anakins Wandel zum zornigen jungen Mann erkennen ließ, scheint der zweite den Anschluss an diesen jedoch nicht ganz zu schaffen. Spannung und Handlungsaufbau sind dessen ungeachtet maßgebend für den Rest der Reihe - wem also der erste Band schon nicht gefällt, dem wird das auch der Rest tun.
Fazit:
Eine solide Fortsetzung, die die Handlung sogar noch weiter vertieft und mit neuen Charakteren vertraut macht.