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Star Wars. Jedi-Padawan 17. Die einzige Zeugin: BD 17
 
 
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Star Wars. Jedi-Padawan 17. Die einzige Zeugin: BD 17 [Taschenbuch]

Jude Watson , Judy Bundell
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 155 Seiten
  • Verlag: Panini Books (Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897485508
  • ISBN-13: 978-3897485501
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 415.349 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Jude Watson heißt eigentlich Judy Bundell und ist eine preisgekrönte Autorin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Berühmt wurde sie unter ihrem Pseudonym für ihre Star-Wars-Romane. Sie lebt mit ihrem Mann in Katonah, USA, in der Nähe von New York.

Auszug aus Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.17 : Die einzige Zeugin von Jude Watson. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Jedi-Meister Qui-Gon Jinn stieß einen tiefen Seufzer aus, als er den Korridor entlangging. Der Rat war der Meinung, er wäre zu lange nicht aktiv gewesen. Qui- Gon hatte das gewusst. Sie waren geduldig, weil er um seine verstorbene Freundin Tahl trauerte. Sie warteten, bis er bereit war, sein Leben als aktiver Jedi wieder aufzunehmen. Doch er war nicht bereit. Und er war sich auch nicht sicher, ob er es jemals wieder sein würde. Qui-Gon bog um eine Ecke und ging zum Ratssaal. Der Rat der Jedi hatte ihn gerufen, aber nicht gesagt, worum es ging. Vielleicht waren sie des Wartens müde. Vielleicht wollten sie ihn jetzt trotz allem auf eine Mission schicken. Vielleicht ist es besser so, dachte Qui-Gon in dem Versuch, sich selbst zu überzeugen. In letzter Zeit hatte er sich von vielen Dingen überzeugen müssen, doch es war ihm nicht immer gelungen. Zumindest ist es gut für Obi- Wan. Qui-Gons Padawan ging schweigend neben ihm her. Sein Gesicht war eine Maske vollkommener Ruhe, doch Qui-Gon wusste, was sich dahinter verbarg. Er spürte die wachsende Spannung zwischen ihm und seinem Padawan. Er spürte, dass Obi-Wan mit ihm reden wollte, obwohl er schwieg - was nicht typisch für ihn war. Obwohl Qui-Gon und Obi-Wan während der letzten Wochen räumlich nie weit getrennt gewesen waren, hatte Qui-Gon seinen Padawan doch irgendwie allein gelassen. Er wünschte, er könnte Obi-Wan etwas sagen, das ihm Zuversicht gab. Doch die Weisheiten der Jedi erschienen ihm jetzt seltsam leer. Und leere Worte wollte er Obi-Wan nicht bieten. Als Qui-Gon vor dem Ratssaal stehen blieb, drehte sich Obi-Wan zu seinem Meister um. Qui-Gon sah, dass er etwas sagen wollte, doch bevor er dazu kam, öffnete sich die Tür des Ratssaals. Nur drei der zwölf Ratsstühle waren besetzt. Qui-Gon war nicht überrascht, nur so wenig Ratsmitglieder zu sehen. Er grüßte seine alten Freunde und stellte sich vor sie in die Mitte der vertrauten Runde aus Stühlen. Yoda, Mace Windu und Plo Koon dankten den Jedi für ihr Kommen. Sie warfen einen kurzen Blick auf Obi-Wan und dann auf Qui-Gon. Sie waren offensichtlich besorgt. Qui-Gon spürte, wie die Ratsmitglieder in sein tiefstes Innerstes blickten und herauszufinden versuchten, ob es die richtige Entscheidung war, ihn auf eine Mission zu schicken. Er stellte überrascht fest, dass er ihren Blicken nicht standhalten konnte. Ihr Mitgefühl befreite ihn nicht von seinen Sorgen, sondern erinnerte ihn nur an die gewaltige Last, die er trug. Qui-Gon sah an den Meistern vorbei, zum Fenster hinaus auf die Skyline von Coruscant und versuchte, seine Gefühle zu beherrschen. Er fragte sich erneut, warum er nicht einfach die Flut der Gefühle, die in ihm wogte, durch sich hindurch fließen lassen konnte. Genau das hatte er von einigen hervorragenden Lehrern gelernt - ein paar davon saßen in diesem Augenblick vor ihm - und es hatte immer funktioniert. Doch jetzt funktionierte es nicht. Obi-Wan scharrte leise mit den Füßen und Qui-Gon bemerkte, dass das Schweigen nun wohl zu lange gedauert hatte. "Wir haben eine Anfrage von Senator Crote von Frego erhalten", sagte Mace Windu schließlich. "Er bat die Jedi um Hilfe beim Transport eines Zeugen nach Coruscant, der hier vor dem Senat aussagen soll." Qui-Gon nickte. Einen Zeugen zu schützen, war für die Jedi Routine. Wie er es schon vermutet hatte, würde seine erste Mission einfach sein. Eine Ablenkung. Daher waren auch nur drei Ratsmitglieder hier. "Eine einfache Aufgabe es nicht ist", sagte Yoda, so als würde er Qui-Gons Gedanken beantworten. "Viel Gefahr auf Frego es gibt." Mace Windu schaute Qui-Gon noch immer ins Gesicht. "Wir würden Euch nicht schicken, wenn wir nicht der Meinung wären, dass Ihr dafür bereit seid. Fühlt Ihr Euch bereit, Qui-Gon?" Qui-Gon wusste es nicht. Er hatte keinerlei Bedürfnis, den Tempel zu verlassen. Nicht einmal seine einfache Unterkunft. Aber Obi-Wan gegenüber wäre es nicht fair, wenn er für immer in Abgeschiedenheit lebte. "Ich bin bereit", gab Qui-Gon zurück. Er sagte es überzeugter, als er in Wirklichkeit war. Qui-Gon spürte Obi-Wans Erleichterung wie einen Atemzug, den er lange angehalten hatte und jetzt endlich herausließ. Auch die Ratsmitglieder schienen sich nach Qui-Gons Antwort zu entspannen. Sie hörten auf, seine Gedanken erforschen zu wollen. Sie hatten die Antwort erhalten, auf die sie gewartet hatten. Qui-Gon hoffte, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte. "Wie Yoda schon sagte, die Situation ist kompliziert", erklärte Plo Koon. "Wir haben Jocasta Nu deshalb gebeten, Euch vor Eurem Aufbruch alle Informationen zu geben, die Ihr benötigt." Er deutete in Richtung des Tempelarchivs. "Gehen du jetzt musst", sagte Yoda bedeutungsvoll. "Wir fürchten, dass die Gefahr für den Zeugen wächst", sagte Mace. "Je früher Ihr Frego erreicht, desto besser." Er verabschiedete Qui-Gon und Obi-Wan mit einem leichten Winken. "Möge die Macht mit Euch sein." Qui-Gon nickte und ging langsam aus dem runden Raum, gefolgt von Obi-Wan. Trotz der warnenden Worte seiner Meister war er überzeugt, dass die Mission einfach werden würde ..., wenn er sich auf die Mission konzentrieren würde. Jocasta Nu war eine dünne, zerbrechlich wirkende Jedi- Ritterin mit langen, grauen Haaren, die sie zu einem strengen Zopf zusammengebunden hatte. Als die Jedi hereinkamen, stand sie von ihrem Arbeitstisch auf. In einer geradezu vorbildlichen Zurschaustellung von Effizienz sammelte sie ein paar Unterlagen zusammen, deutete auf einen größeren Tisch und bat Qui-Gon und Obi-Wan, Platz zu nehmen. "Mir wurde gesagt, dass die Zeit drängt", sagte Jocasta. Sie hielt sich nicht mit langen Einführungsreden auf, die nichts zur Sache taten. Qui-Gon hatte schon einmal mit der Archivarin des Tempels zu tun gehabt und Obi- Wan wusste auch, wer sie war. Sie versorgte viele Jedi- Teams mit Informationen, bevor diese auf Missionen gingen.


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Einleitungssatz
Der Jedi-Meister Qui-Gon Jinn stieß einen tiefen Seufzer aus, als er den Korridor entlangging. Lesen Sie die erste Seite
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Glied in der Jedi-Padawan Reihe!, 14. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars. Jedi-Padawan 17. Die einzige Zeugin: BD 17 (Taschenbuch)
Dieses Buch bildet meiner Meinung nach ein wichtiges Glied in der Jedi-Padawan Reihe, denn in diesem Buch geht es um die erste "Mission" von Qui-Gon und seinem Schüler Obi-Wan nach dem Tod der Jediritterin Tahl. Den Tod der Verehrten hat Qui-Gon immer noch nicht verarbeitet. Nun muss er jedoch auf eine "Mission", die sich als äußerst schwierig herausstellt. Die vielen Unklarheiten während der "Mission" verlangen von ihm klares Denken - was ihm jedoch immer noch nicht richtig gelingt. Dies führt dazu, dass Obi-Wan gegenüber seinem Meister viel Geduld aufbringen muss und teils die Führung der "Mission" übernimmt. - Diese Gesamtsituation gestaltet das Buch sehr spannend und interessant. Daher gebe ich 5 Stern.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Aller Anfang ist schwer, 24. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Wars. Jedi-Padawan 17. Die einzige Zeugin: BD 17 (Taschenbuch)
Das muss auch Qui-Gon Jinn erfahren, als er nach einer langen Pause in das Leben eines aktiven Jedi-Ritters zurückkehrt. Denn er fühlt sich nach Tahls Tod in den vorherigen Bänden noch nicht bereit weiterzumachen. Doch nichtsdestotrotz teilt ihm der Rat der Jedi eine Mission zu: sie sollen auf dem Planeten Frego eine Zeugin beschützen und nach Coruscant eskortieren. Frego wird von einer Verbrecher-Familie beherrscht und nur jene Zeugin, Lena Cobral, könnte die Organisation zerschlagen. Routine, denkt sich Qui-Gon. Doch es soll ganz anders kommen...
Ein diesmal leider etwas schwächerer Band als man es von Jude Watson gewohnt ist. Die Lichtschwerter der Jedi kommen in „Die einzige Zeugin" nicht wirklich oft richtig zum Einsatz, auf größere Kämpfe muss man diesmal also verzichten. Ab und an wirkt die ganze Geschichte auch etwas in die Länge gezogen, was die Spannung etwas dämpft.
Aber nun zu den guten Seiten. Eine neue Situation tritt ein: Qui-Gon, bislang meist konzentriert wenn es um Missionen geht, ist manchmal überhaupt nicht bei der Sache, weil er ständig an Tahl denken muss und Obi-Wan muss die Führung der Mission übernehmen. Doch auch dieser ist nicht ganz auf der Höhe, da er von der nur wenig älteren Zeugin recht angetan ist. Das Gefühlsleben der beiden Jedi, besonders Qui-Gons, wird diesmal also besonders hervorgehoben.
Die Gesamtsituation ist kompliziert und man weiß nie wirklich, wem man überhaupt trauen kann. Erst zu guter letzt wird alles aufgelöst und so ist die Geschichte auch relativ spannend.
Alles in allem ein Buch, dass sich gut in die Serie einfügt, jedoch nicht an Bände wie „Der Tag der Abrechnung" oder „Schrei nach Vergeltung" heran kommt (die beiden waren ziemlich gut!).
4 Sterne für dieses Buch. Möge die Macht mit euch sein
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Nichts neues aus der weit, weit entfernten Galaxis, 5. August 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Star Wars. Jedi-Padawan 17. Die einzige Zeugin: BD 17 (Taschenbuch)
Es ist einige Zeit seit Tahls Tod vergangen und der Jedi-Rat hat beschlossen Qui-Gon Jinn und seinen Padawan Obi-Wan Kenobi nach dieser Zeit der Kontemplation wieder eine Mission anzuvertrauen. Auf Wunsch des Senators von Frego sollen die Jedi eine Zeugin nach Coruscant eskortieren, damit diese vor dem Senat aussagen kann. Denn Frego wird von der Mafia beherrscht und die Familie der Cobrals ist die mächtigste unter ihnen. Da die Behörden jedoch korrupt sind, kann nur Hilfe von außen etwas gegen die Familien bewirken. Die Zeugin ist Lena Cobral, Witwe des erst kürzlich ermordeten Rutin Cobral, der als frischgebackenes Familienoberhaupt, den Planeten aus dem Griff des Verbrechens befreien wollte. Da er nun tot ist, will Lena sein Werk fortführen, doch als die Jedi auf Frego eintreffen, enthüllt sie ihnen, dass sie gar keine Beweise hat und hoffte die Jedi würden ihr dabei helfen, an solche zu gelangen...

Es gibt neben den einigermaßen guten auch jene Jedi Padawan Bände, die dem Ruf der Autorin Jude Watson als bestenfalls mittelmäßige Erzählerin begründet haben. Wie viele Standalone-Bände ihrer Reihen Jedi Padawan und Jedi Quest ist auch "Die einzige Zeugin" ein solcher. Der Autorin fehlt auf den wenigen ihr für die Jugenbücher zugestandenen Seiten einfach der Platz um die Geschichte spannend zu erzählen, selbst Überraschungen und Charakterzeichnung finden nur schwer den Weg in diese Jedi Padawan-Bände. Dabei beweist Jude Watson mit ihren verschiedenen Dreiteilern innerhalb der Serie immer wieder, dass sie durchaus spannende und interessante Geschichten erzählen kann, die oft sogar an politischeren Themen kratzen, als die meisten Star Wars Romane für ein älteres Publikum.

Die einzige Zeugin ist eine Standardmission, auch wenn die Jedi im Buch etwas anderes behaupten. Für Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn sind die Geschehnisse auf Frego alles andere als eine große Herausforderung und nach 16 Bänden Jedi-Padawan ist das kein Wunder. Der Serie geht nach New Apsolon und Tahls Tod einfach die Luft aus, selbst Qui-Gons innerer Konflikt kommt kaum zur Geltung genauso wie Obi-Wans innere Reife. Kein Wunder also wenn es das Jedi-Gespann im vorletzten Jedi Padawan-Band wieder auf eine der für die Reihe so typischen Missionen verschlägt, bei denen man das Ende bereits im Voraus zu kennen glaubt und selbst wenn es anders kommt, enttäuscht ist, wie lahm diese Handlungswendung doch umgesetzt wurde.

Fazit:

Auch wenn sich die Reihe nun dem Ende nähert, seit Band 16 ist die Luft irgendwie draußen und daran ändert es nur wenig, nun Obi-Wan mehr in den Mittelpunkt zu rücken, wobei jedoch nur ein altes Szenario, das genauso gut in einem früheren Band hätte verwendet werden können, aufgewärmt wird.
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