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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.7, Der bedrohte Tempel Taschenbuch – 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 157 Seiten
  • Verlag: Panini (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389748207X
  • ISBN-13: 978-3897482074
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,1 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 969.861 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Obi-Wan Kenobi spürte die Veränderung im Tempel, noch bevor er ihn betreten hatte. Der Tempel war normalerweise ein Ort der Meditation und der Unterweisung; die Stille, die so besänftigend wirkte, wurde oft von leisem Lachen hinter einer geschlossenen Tür unterbrochen, von den aufgeregten Stimmen kleiner Kinder oder dem gedämpften Geräusch plätschernder Brunnen. Doch jetzt, so dachte Obi-Wan, ist die friedliche Stimmung verschwunden. Die Stille war eigenartig. Diese Stille ging nicht von Menschen aus, die mit ihrem Tagwerk beschäftigt waren. Es war die angespannte Stille eines Ortes, der belagert wurde. Obi-Wan stand mit seinem ehemaligen Meister Qui- Gon Jinn vor der geschlossenen Tür des Ratssaals der Jedi. Man würde sie jeden Augenblick hineinrufen. Man hatte sie aus dem schrecklichsten aller nur erdenklichen Gründe zum Tempel zurückgerufen - es war ein Anschlag auf das Leben von Jedi-Meister Yoda verübt worden. Obi-Wan warf Qui-Gon einen Blick zu. Einem Unbeteiligten hätte Qui-Gon den Eindruck vermittelt, als wäre er ruhig wie immer. Doch Obi-Wan wusste es besser. Er spürte die starke Anspannung, die hinter dem Anschein der Gelassenheit verborgen war. Im Tempel war die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen worden. Wie immer war er für Fremde nicht zugänglich. Doch jetzt waren sogar Jedi-Ritter dazu angehalten, bis auf weiteres fernzubleiben. Jede Ankunft und jede Abreise wurde überwacht und es war niemandem gestattet, den Tempel zu verlassen - nur die allerdringendsten Missionen waren davon ausgenommen. Obwohl die meisten Qui-Gon vom Sehen her kannten, mussten er und Obi-Wan sich einem Retina-Scan unterziehen, bevor sie den Tempel von der Ebene des Raumhafens her betreten durften. Qui-Gon hatte eine ganze Weile mit dem Finger auf den Griff seines Lichtschwerts getrommelt und dann damit aufgehört. Sein Gesichtsausdruck entspannte sich und Obi-Wan wusste, dass Qui-Gon nach der Macht griff, um seine innere Ruhe wiederzufinden. Obi-Wan versuchte derweil, seine eigene Aufregung zu bekämpfen. In ihm brannten Fragen und Vermutungen, er wagte es jedoch nicht, das Schweigen zu brechen. Die Beziehung zwischen ihm und seinem ehemaligen Jedi-Meister war abgekühlt, nachdem Obi-Wan beschlossen hatte, nicht mehr länger Qui-Gons Pada- wan zu sein. Er hatte seine Jedi-Ausbildung abgebrochen, um den jungen Leuten auf Melida/Daan zu helfen, Frieden auf ihren Planeten zu bringen. Obi-Wan war jetzt klar, was für einen Fehler er gemacht hatte. Er war durch und durch ein Jedi. Alles, was er wollte, war wieder in den Orden der Jedi aufgenommen und wieder Qui-Gons Padawan zu werden. Qui-Gon hatte Obi-Wan gesagt, dass er ihm seinen Entschluss, die Jedi zu verlassen, vergeben hatte. Doch warum herrschte dann diese bedrückende Stille zwischen ihnen, wenn Qui-Gon ihm wirklich vergeben hatte? Qui-Gon war verschlossen, doch Obi-Wan erkannte die Wärme und den Respekt, den er oft in den Augen seines ehemaligen Meisters gesehen hatte - und den manchmal aufblitzenden Humor. Obi-Wan wusste, dass sein Schicksal auf dem Spiel stand, wenn er in den Ratssaal gerufen wurde. Sein Herz schlug höher bei dem Gedanken, dass der Rat vielleicht schon beschlossen hatte, ihn wieder aufzunehmen. Er hatte Yoda bereits mitgeteilt, dass er seinen Entschluss zutiefst bereute. Er hoffte, dass Yoda für ihn gesprochen hatte. Obi-Wan presste eine Hand gegen seine Stirn. Vor lauter Aufregung begann er zu schwitzen. Oder war es im Tempel wärmer als sonst? Er wollte gerade Qui-Gon fragen, als sich die Tür zum Ratssaal mit einem Zischen öffnete. Obi-Wan ging hinter Qui-Gon in den Saal. Graues Licht durchflutete den Saal von den großen Fenstern, die den Blick über die weißen Türme und Giebel von Coruscant frei gaben. Die Wolken dort draußen sahen wie metallene Tücher aus. Immer wieder blitzte etwas auf, wenn ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke auf die Flügel eines Raumjägers fiel. Obi-Wan war noch nicht oft im Ratssaal gewesen. Doch jedes Mal hatte ihn die starke Präsenz der Macht beeindruckt. Die Luft schien bei so vielen in einem Raum versammelten Jedi-Meistern förmlich von der Macht geladen zu sein. Seine Augen suchten sofort nach Yoda. Er war erleichtert, den Jedi-Meister äußerlich ruhig und gesund auf seinem üblichen Platz sitzen zu sehen. Yoda schaute ihn kurz an und richtete seinen Blick dann auf Qui-Gon. Obi-Wan spürte einen Anflug von Sorge. Er hätte sich gewünscht, dass Yodas Blick etwas ermutigender gewesen wäre. Qui-Gon stellte sich in die Mitte der Runde. Obi-Wan folgte ihm. Einer der Ratsältesten, Mace Windu, verschwendete keine Zeit mit einführenden Worten. "Vielen Dank für euer Kommen", sagte er in seiner respektvollen Art. Er zog besorgt die Augenbrauen zusammen. "Um ehrlich zu sein, dieses Ereignis hat uns tief getroffen. Meister Yoda war wie gewöhnlich vor dem Morgengrauen aufgestanden, um zu meditieren. Er ging zum Saal der Tau- send Quellen, wiederum wie sonst auch. Bevor er eine der Brücken erreichte, spürte er eine Welle der dunklen Seite der Macht. Er zögerte und horchte aufmerksam auf die Macht. Einen Herzschlag später explodierte ein Sprengsatz, der unter der Brücke angebracht war. Sinn und Zweck war, Yoda umzubringen. Glücklicherweise ist er nicht so leicht zu täuschen." Mace Windu hielt inne. Ein Schauer schien alle im Ratsaal zu durchfahren. So viele profitierten von Yodas Weisheit.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 21. Juni 2007
Format: Taschenbuch
Inhaltlich die Fortsetzung von "Jedi Padawan Bd. 2 - Der dunkle Rivale", führt Der bedrohte Tempel die Geschichte um Qui-Gon Jinns ehemaligen Padawan, der sich der dunklen Seite zuwandte fort. Zusammen mit Band 8 - Der Tag der Abrechnung ergibt sich daraus eine Art Xanatos-Trilogie innerhalb der Jedi-Padawan-Reihe.

Nachdem Obi-Wan sich von den Jedi abgewandt hatte und wieder in den Orden eintreten möchte, liegt es am Rat der Jedi zu entscheiden, ob ihm verziehen werden kann. Doch zunächst sieht sich der Orden einer Reihe von Diebstählen gegenüber und als ein Anschlag auf Jedi-Meister Yoda höchstpersönlich stattfindet, ist klar dass eine dunkle Macht ihre Finger im Spiel hat. Qui-Gon Jinn vermutet, dass sein früher Padawan, der dunkle Jedi Xanatos dahinter stecken könnte und sich des Jedi-Schülers Bruck Chun bemächtigt haben dürfte, um wieder in den Tempel zu gelangen. Zusammen steuern Obi-Wan und Qui-Gon auf das unvermeidliche Duell mit Bruck und Xanatos zu, das jedoch nicht alle Beteiligten überleben werden...

Xanatos ist zurück! Und diesmal lässt er sich nicht mehr so leicht aufhalten, denn ihm ist das schier unmögliche gelungen, den Jedi-Tempel direkt anzugreifen. Durch einen Spitzel innerhalb des Tempels, der sich schon bald als Obi-Wans Rivale Bruck Chun entpuppt, ist es ihm möglich sich völlig frei zu bewegen, ohne entdeckt zu werden und er will nur eines - Rache, wobei er auch nicht vor dem Mord an Jedi-Schülern zurückschreckt! Seit seiner Rückkehr auf Coruscant ist auch Obi-Wans Zukunft weiterhin ungewiss, denn seine Zukunft als Jedi ist von nun an von der Gunst des Jedi-Rates abhängig.

Fazit:
Das explosives Gemisch einer fesselnden Spannung mit Lichtschwertaction.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "tschonnes" am 8. September 2004
Format: Taschenbuch
Wieder einmal ist Jude Watson ein durchaus gutes Buch gelungen. Es gliedert sich perfekt in die Jedi-Padawan-Reihe ein und führt die story aus Band 6 spannend weiter. Wie zu erwarten war spielt dieses Buch nur im Jedi-Tempel auf Coruscant. Nach den Diebstählen aus dem Vorgänger hat sich dort nun die Lage noch mehr zugespitzt. Ein Anschlag auf Yoda wurde verübt, die komplette Technik des Tempels sabotiert. Bruck Chun, der diebische jedi-Schüler, und ein mysteriösser Eindringling bewegen sich ungesehen durch den Tempel um ihre teuflischen Pläne voran zu treiben. Der Jedi-Rat ist komplett ratlos, die Jedi-Schüler in Panik.
Qui-Gon und Obi-Wan, nach wie vor nicht mehr Meister und Padawan kehren in den Tempel zurück, um bei der Klärung dieses Falls zu helfen. Das Verhältnis der beiden ist immer noch sehr brüchig und der Jedi-rat verbietet Obi-Wan auch noch die Einmischungen in jedwede Angelegenheit des Tempels, bis entschieden ist, ob er wieder ein Jedi sein wird oder nicht. Dennoch wird Obi-Wan von Qui-Gon in seine Mission mit einbezogen, obwohl Qui-Gon sein Vertrauen in Obi-Wan verloren hat. Zusammen mit Jedi-Ritterin Tahl, Jedi-Schülerin Bant und Techniker Miro Daroon machen sie sich auf die Suche nach dem Eindringling.
Wer dieser machtstarke Eindringling ist und welchen Plan er verfolgt, verrate ich nicht, obwohl es nach Tahls Aussage in Band 6 eigentlich klar sein sollte (der Eindringling trug schwere Stiefel, kannte sich im Tempel aus und hatte keine Furcht. Und er verfolgte Qui-Gon!)
Insgesamt bietet das Buch viel Spannung, man erfährt mehr über den Jedi-Tempel und sein Innenleben und es gibt ziemlich viele Lichtschwertduelle.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von GannerRhysode83 am 16. Oktober 2008
Format: Taschenbuch
Aufruhr im Jedi-Orden. Der Frieden im Tempel auf Coruscant ist nach dem versuchten Attentat auf Meister Yoda jäh zerstört und durch einen bisher nie da gewesenen Ausnahmezustand ersetzt worden. Qui-Gon Jinn wird von Melida/Daan zurückgerufen, um die Ermittlungen, welche er für Rückholaktion seines ehemaligen Padawans Obi-Wan Kenobi unterbrochen hatte, fortzusetzen und die Drahtzieher hinter dem Anschlag der Gerechtigkeit zuzuführen.

Währenddessen versucht Obi-Wan alles um die Gunst seines ehemaligen Meisters und besonders dessen Vertrauen zurückzugewinnen. Als "Jedi auf Probe" ist er sich jedoch der Beobachtung durch die Mitglieder des Rates und der Tatsache bewusst, dass die Aufklärung der mysteriösen Vorgänge seine letzte Chance sein könnte, als Padawan erwählt und damit irgendwann ein Jedi zu werden. Die Untersuchungen erweisen sich zudem als schwieriger als gedacht, denn die dunkle Seite der Macht scheint ihre Finger mit im Spiel und ihren Einfluss auf Bruck Chun, Obi-Wans ärgsten Rivalen im Jedi-Tempel, ausgedehnt zu haben. Steckt Qui-Gons gefallener Schüler Xanatos vielleicht hinter allem?

Mit "Der bedrohte Tempel" knüpft Autorin Jude Watson direkt an das Ende des Vorgängers an und liefert gleichzeitig das bis dahin beste Buch der Reihe ab, da sich die schon im Vorgänger spannend geschilderten Ereignisse hier nun noch weiter zuspitzen. Besonders Obi-Wans Zerrissenheit zwischen seinen Pflichten und den eigenen Wünschen wird diesmal sehr glaubhaft geschildert, wodurch sich der Leser selbst schnell in die Situation hineinversetzen kann.
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