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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.11, Die tödliche Jagd
 
 
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Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.11, Die tödliche Jagd [Taschenbuch]

Jude Watson , Dominik Kuhn , Judy Bundell
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...Niemand kennt ihren Namen. Niemand weiss, wann sie zuschlagen wird. Man weiss nur, dass sie eine tödliche Kopfgeldjägerin ist - und dass sie eine bestimmte Mission nach Coruscant, der Heimat der Jedi, geführt hat. Ihr Ziel: Ein alter Freund von Qui-Gon Jinn. Qui-Gon und sein Schüler Ob-Wan Kenobi starten einen Versuch, sie aufzuhalten... doch es wird ein Fehlschlag. Jetzt ist sie auch hinter den beiden Jedi her.

Über den Autor

Jude Watson heißt eigentlich Judy Bundell und ist eine preisgekrönte Autorin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Berühmt wurde sie unter ihrem Pseudonym für ihre Star-Wars-Romane. Sie lebt mit ihrem Mann in Katonah, USA, in der Nähe von New York.Dominik Kuhn ist Regisseur, Autor, Übersetzer und Kreativstratege.

Auszug aus Star Wars, Jedi-Padawan, Bd.11, Die tödliche Jagd von Jude Watson. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Obi-Wan schwang sein Survival-Pack über die Schulter und gähnte. Die Reise war lang gewesen. Um ihn erhoben sich die vielen Ebenen der Bauwerke von Coruscant - der Stadt, die einen ganzen Planeten bedeckte. Obi-Wan stand auf einer Landeplattform auf einer der höheren Ebenen der Stadt, umgeben von hohen Gebäuden mit Turmspitzen und Geschütztürmen. Um ihn herum war es dunstig; ob es Wolken waren oder einfach nur die Atmosphäre, wusste er nicht. Der Himmel war voller Transporter der verschiedensten Größen, deren Piloten sich die Flugkorridore ebenso waghalsig wie geübt teilten. Obi-Wan sah, wie sein Meister Qui-Gon Jinn dem Piloten des Raumtransporters dankte, der sie mit nach Coruscant genommen hatte. Er bemerkte, wie respektvoll sich Qui- Gon vor der grobschlächtigen Kreatur verneigte. Und obwohl Qui-Gons Art eher sanft war, erklang doch in jedem Wort und hinter jeder Geste eine gewisse Strenge. Obi- Wan hoffte, dass er eines Tages ebenso sicher und anmutig mit anderen Lebewesen umgehen könnte wie sein Meister. Er fühlte sich angesichts der vielen Wesen, die sie auf ihren Reisen trafen, oft unbeholfen. Die Zeit zieht vorüber und lehrt dich, hatte Qui-Gon ihm gesagt. Du bist vierzehn Jahre alt. Du hast noch viel vor dir und wirst noch viele Erfahrungen machen. Versuche nicht, das Wissen zu erzwingen, das du anstrebst. Alles braucht seine Zeit. "Es tut mir Leid, dass ich Euch nicht zu Eurem Ziel bringen kann", sagte der Pilot zu dem Jedi. "Aber in dieser Gegend fliegen ja jede Menge Taxis herum." "Wir sind Euch für Eure Hilfe dankbar und wünschen Euch eine sichere Heimreise", sagte Qui-Gon auf seine ruhige Art. "Ich bin immer froh, wenn ich den Jedi helfen kann", gab der Pilot zurück und winkte ihnen freundlich zu. Qui-Gon nahm sein Survival-Pack auf die Schulter und sah sich zufrieden um. "Es tut gut, wieder hier zu sein", meinte er. Obi-Wan nickte. Der Jedi-Tempel war auf Coruscant und der Tempel war sein Zuhause. Es war Zeit für das Mittagessen, an das Obi-Wan schon während der ganzen Reise gedacht hatte. Sie waren schon sehr lange in der Galaxis unterwegs gewesen. "Seht, da kommt ein Lufttaxi." Obi-Wan lief los. "Warte, Padawan." Obi-Wan drehte sich um. Qui-Gon zögerte einen Moment und winkte ihn dann zurück. "Ich habe eine Idee. Würde es dir etwas ausmachen, wenn wir zuerst irgendwo vorbeischauten?" Obi-Wan versuchte, seine Enttäuschung zu verbergen. "Was immer Ihr wünscht." Qui-Gon lächelte. "Es wird nicht lange dauern. Es gibt da jemanden, den ich dir vorstellen möchte - einen Freund. Es ist nicht weit von hier. Wir können zu Fuß gehen." Qui-Gon ging zum Rand der Landeplattform und aktivierte einen ausfahrbaren Laufsteg zur nächsten Ebene. Hier, im Senatsdistrikt, standen die Gebäude enger beieinander als sonst und so konnte man auf den Fußwegen gehen und musste nicht mit Lufttransportern fahren. Obi-Wan versuchte, mit Qui-Gons langen Schritten mitzuhalten. Er schwieg, weil er wusste, dass Qui-Gon ihm von selbst mehr Informationen über seinen reund geben würde, wenn er wollte. "Didi Oddo hat ein Café in der Nähe des Senatsgebäudes", erklärte Qui-Gon. "Er ist ein Informant für alles Mögliche. Viele Jedi erhalten Informationen von ihm. Wir bezahlen ihn nicht, versuchen aber als Dank für seine Hilfe auf ihn aufzupassen. Er kennt alle möglichen Leute auf Coruscant - von Senatsberatern über Spieler bis hin zu den unterschiedlichsten Individuen, die das Gesetz als hinderlich für ihre ... Unternehmungen betrachten." Qui- Gon lächelte kurz. "Jeder kennt Didis Café. Ich habe ihn kennen gelernt, da war ich etwas älter, als du es jetzt bist." Obi-Wan spürte so etwas wie Zuneigung in Qui-Gons Stimme. Seine Müdigkeit verflog. Es würde interessant werden, einen Freund von Qui-Gon kennen zu lernen. Und ein Café bedeutete, dass er vielleicht etwas zu essen bekommen würde. Sie gingen auf einem Fußweg an Läden und Restaurants vorüber, deren Angebot all die Touristen und Geschäftsleute ansprach, die entweder den Senat besichtigen oder dort ihre Petitionen anbringen wollten. Von Zeit zu Zeit mussten sie eine Fußgängerbrücke aktivieren, um von einer Ebene zur nächsten zu gelangen. Die Wege waren voller Wesen aus allen Gegenden der Galaxis. Überall hörten sie Gespräche in Basic oder anderen Sprachen, die Obi-Wan nicht kannte. Qui-Gon blieb vor einem kleinen Café an der Ecke stehen. Neben den größeren Restaurants machte es einen eher heruntergekommenen Eindruck. Jemand hatte offensichtlich den Versuch unternommen, es etwas herzurichten, indem er die Tür- und Fensterrahmen in einem freundlichen Blau gestrichen hatte. Die frische Farbschicht ließ den rissigen und vernarbten Stein allerdings nur noch abgewetzter erscheinen, als er es ohnehin schon war. Und doch bemerkte Obi-Wan, dass das Restaurant nebenan leer war, während das Café proppenvoll war. Er sah nur vollbesetzte Tische. Überall wurde gesprochen, gestikuliert und von riesigen, vollen Tellern gegessen.
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