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Auch im dritten Ego-Shooter zur Star Wars-Saga schlüpfen Sie in die Haut des Söldners Kyle Katarn, der mit seiner Kumpanin Jan gegen die Überreste des Imperiums kämpft. Auch wenn Kyle zu Beginn des Spiels noch auf seine Jedi-Kräfte verzichtet und mit traditionellen Waffen kämpft, so muss er schon bald wieder zum Lichtschwert greifen: Dunkle Jedi haben eine Technologie entwickelt, bei der sich die Macht in Soldaten übertragen lässt, um so die Galaxie zu unterwerfen!
Jedi Knight 2: Jedi Outcast wurde im Gegensatz zum Vorgänger nicht intern bei Lucas Arts, sondern extern von Raven Software entwickelt, die zuletzt für den hervorragenden Star Trek-Shooter Elite Force verantwortlich zeichneten. Obwohl beide Titel die Q3-Engine von ID Software verwenden, hat sich technisch aber einiges getan: Die Level sind wesentlich größer geworden, Texturen und Geometrie einen Tick detaillierter und die Gegner wurden mit einem verbesserten Animations- und K.I.-System ausgestattet.
Wie gut die Designer mit der Engine vertraut sind, zeigt sich aber vor allem im Leveldesign, das stellenweise im Genre seinesgleichen sucht. Die riesigen imperialen Anlagen sind den Filmen nicht nur detailliert nachempfunden, sondern verblüffen vor allem durch ihre Funktionalität und Dynamik: Egal ob es große Maschinen sind, die bestimmte Produktionsaufgaben erledigen, oder plötzlich einstürzende Level-Abschnitte -- die Welt von Jedi Outcast ist ungewohnt lebendig und durchsetzt von umgebungsbedingten Rätseln und Schalterpuzzles.
Fans der vorherigen Teile werden sich darüber freuen, dass das umfangreiche Waffenarsenal beinahe unverändert übernommen wurde und auch die meisten Jedi-Kräfte wieder im Repertoire sind. Jedoch, und das ist der große Unterschied, können Sie dieses Mal nicht frei wählen, welche Aspekte der Macht sie ausbauen möchten. Dafür werden die vom Programm vorgegebenen Fähigkeiten aber umso öfter eingesetzt.
Neben dem recht umfangreichen Einzelspieler-Modus bietet Jedi Outcast auch zahlreiche Multiplayervarianten, angefangen von Lichtschwertduellen bis hin zu Teamangriffen gegen Bots. Hier sind die Machtaspekte übrigens auch frei wählbar. Fazit: Einer der besten 3-D-Shooter bekommt einen würdigen Nachfolger -- Jedi Outcast ist jedem Shooter-Fan wärmstens zu empfehlen. --Patrick Streppel
Pro:
Mein Fazit lautet: An alle, die Shooter spielen und sich an guter Grafik und guten Animationen erfreuen können, kann ich nur meine Empfehlung für dieses Spiel richten. Sowohl Single- als auch Multiplayer können in voller Hinsicht überzeugen, die Grafik ist auf dem neuesten Stand und ich bin mir sicher, dass der Map- bzw. Mod-Nachschub nicht lange auf sich warten lässt. KAUFEN!
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