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Produktinformation
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Nur kurze Zeit hat Entwickler Raven Software gebraucht, um nach dem hervorragenden Jedi Outcast einen weiteren Ego-Shooter der Jedi Knight-Reihe zu kreieren. Kein Wunder, dass wiederum die etwas betagte Q3-Engine zum Einsatz kommt, denn mit ihr sind die Level-Designer bestens vertraut. Auch wenn einige Orte, Charaktere und Waffen scheinbar 1:1 aus dem Vorgänger übernommen wurden, bietet Jedi Academy einen ganzen Schub an neuen Missionen.
Dass das Spiel dabei mehr als ein gigantisches Add-on ist, liegt an den weit reichenden Änderungen am Gameplay. War Jedi Outcast trotz aller Lichtschwert- und Macht-Duelle im Kern ein klassischer Ego-Shooter, hat sich der Fokus im Nachfolger deutlich gewandelt: Gleich im ersten Level lernen Sie mit Ihrem Schwert umzugehen und werden dieses im Kampf wesentlich öfter einsetzen, wenngleich Handfeuerwaffen weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Jedi-Kräfte werden Ihnen nicht mehr vorgegeben, sondern sind wie in Jedi Knight über ein Erfahrungssystem wählbar. Schade ist nur, dass diese Wahl keine Auswirkungen auf die Gesinnung ihres Charakters hat: ob Sie der dunklen oder hellen Seite der Macht angehören wollen, entscheiden Sie davon unabhängig.
Neben dem verstärkten Machteinsatz wird das Gameplay vor allem durch die verschiedenen Fahrpassagen aufgelockert: So steigen Sie hinter das Steuer eines Speeder Bikes oder eines AT-ST. Gleichzeitig ist das Missionsdesign wesentlich geradliniger als in den Vorgängern: Die Level sind kleiner, linearer und dichter bevölkert, so dass insgesamt mehr Spannung aufkommt. Sprungpassagen und komplexe Rätsel wurden auf ein Minimum reduziert. Man kann freilich darüber streiten, ob dies eine gute oder schlechte Entscheidung war. Ähnlich die freie Missionswahl: Auf einer Galaxiekarte dürfen Sie ihre Einsätze in freier Reihenfolge wählen, jedoch leidet die Story darunter merklich. Apropos: Anstatt wieder in die Rolle von Kyle Katarn zu schlüpfen, spielen Sie in Jedi Academy als Jaden, einem Erstsemester der Jedi Akademie. Aussehen und Geschlecht Ihres Helden dürfen Sie am Anfang frei wählen, Charaktertiefgang sollten Sie aber nicht erwarten. Pluspunkte erhält die uninspirierte, unpersönliche Story lediglich für die Gastauftritte bekannter Charaktere: Neben Mentor Kyle Katarn treffen Sie auf Filmhelden wie Luke Skywalker oder Chewbacca.
Fazit: Jedi Academy geht in eine etwas andere Richtung als seine beiden Vorgänger und das hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Was unter dem Strich bleibt, ist ein guter Ego-Shooter, der nicht alle Erwartungen erfüllen kann, aber auch keinen Fan richtig enttäuschen sollte. --Patrick Streppel
Pro:
Features:
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Nachdem das Spiel letzte Tage dann endlich im Briefkasten lag war es schnell installiert.
Die Aufmachung des Spiels lehnt sich stark an Jedi Knight Outcast an, nur fallen softort zahlreiche Neuerung auf:
Fuer die Singleplayer Kampagne kann man einen von 6 Charakteren auswaehlen denen man sogar mit der Wahl von zahlreichen Kleidungsstuecken und Kopfschmuck das richtige Outfit geben kann.
Leider hat die Wahl des Chrakters keinen Einfluss auf das Spielgeschehen.
Im weiteren Spielverlauf kann man sich dann auch, eine bestimmte Entwicklungsstufe vorausgesetzt, ein neues Laserschwert zusammenstellen.
Dabei hat man die Wahl zwischen einem einfachen normalen Schwert, zwei Schwerter in jeder Hand oder ein Doppellaserschwert (bekannt aus SW: Episode 1) auch Laser-Kampfstab genannt.
Die Wahl des Schwerts wirkt sich allerdings im Gegnesatzt zum Chrakter sehr stark aufs Spielgeschehen aus, da jeder Schwerttyp sein eigenen Kampfstil hat.
Die Wahl will gut ueberlegt sein, denn vergleicht man die Scherttypen einmal (z.B. im Multiplayer Modus), stellt man fest, dass der Umgang doch recht unterschiedlich ist. so kann man z.B. mit zwei einzelnen Schwertern sehr gut gegen mehrere Gegner kaempfen, da man gleichzeitig mit dem einen fechten kann waehrend man das andere durch die Gegend schleudert.
Der Kampfstab hingegen ist extrem stark im Nahkampf, aber auch ihn kann man durch Abschalten der einen Schert-'klinge' zu einem normalen umfunktionieren, mit dem man dann auch den gefuerchteten Schertwurf ausueben kann - wunderbar gemacht!
Der Missionsabluaf ist diesmal nicht mehr linear, sondern mann kann in den insgesamt vier Kapiteln jeweils 5 Missionen voellig frei in der Reihenfolge auswaehlen.
Leider ist genau dieser Punkt nur recht halbherzig umgesetzt, da es weder fuer die Geschichte, noch vom Schweierigkeitsgrad her einen Unterschied macht in welcher Reihenfolge man die Missionen bewaeltigt. Hier haette Lucasarts noch deutlich was verbessern koennen!
Insgesamt gibt es 20 Einzelmissionen und vier Pflichtmissionen plus Jedi-Training.
Erfreulich ist, dass die Missionen zum Ende hin immer besser werden und auch das Leveldesign deutlich gegen Ende zulegt.
So bahnt sich der grosse Showdown schon ein paar Missionen vorher durch wirklich opulentes, extrem detailliertes und schickes Level-Design an, um dann am Ende in einem wirklich prachtvollen Level seinen Hoehepunkt zu finden.
Ich bin an so macher Stelle einfach mal stehen geblieben um die einzigartige Grafik zu bestaunen! Respekt!
Zwischendurch gibt es einige Schmankerl, die das Star Wars Fan Herz richitg hoeher schlagen lassen, denn man darf z.B. auch mal in einem riesigen Level mit einem Speeder-Bike durch athemberaubende Schluchten heizen - verfolgt von den ueblichen Schurken...
Um das noch zu toppen, darf man auf dem Speeder-Bike sitzend auch noch sein Laserschwert gegen die Boesewichte schwingen, mit sehr effektvollen Konsequenzen - wirklich Spielspass pur!
Leider gibt es aber auch ein wenig Kritik von mir.
Auffaellig ist so mancher Fehler in den Level-Ablauf-Skripten, die bei mindestens zwei Leveln dazu fuehrten, dass sie nicht loesbar waren. Neu spielen der Mission brachten dann den gewuenschten Erfolg.
Die Steuerung der Speeder-Bikes, wie auch die der Ton-Tons auf Hoth (ich hab selten ein so stimmungsvolles Leveldesign gesehen wie dort!) ist gelinde gesagt: vermurkst!
Beim Ton-Ton haette man erwartet, dass man damit laufen kann wie mit der Spielerfigur selbst, da es ja auch zwei Beine hat. Nein - leider laesst es sich nur wie ein Auto bewegen.
Bei den Speeder-Bikes hatte ich dann tatsaechlich eine Steuerung wie bei einem Auto oder Motorad erwartet, das was Lucasarts draus gemacht hat ist eher ein Witz, denn gesteuert wird per Maus. Ein Gamepad kann man zwar aktivieren aber nicht konfigurieren, so dass die Steuerung in beiden Faellen (Maus oder Gamepad) gewoehnungsbeduerftig bleibt und schon nervig schlecht ist.
Sehr schade! Dabei haette gerade die Speeder-Bike-Einlage der Kracher schlecht hin im Spiel sein koennen!
Der Multiplayer Modus wurde durch eine neue Map-Art erweitert: die Belagerung.
Hier kann man Team gegen Team versuchen z.B. die Echo-Basis auf Hoth zu stuermen, wobei man auch 'Fahrzeuge' wie AT-STs verwenden kann. Sehr spassig!
Sehr schoen dabei ist, dass es bei einem Belagerungsspiel verschiedene Chraktere gibt, die bestimmte Aufgaben ausfuehren koennen - aehnlich wie in Teamfortress Classic.
Eine echte Breicherung!
Insgesamt gebe ich dem Spiel aber nur 4 Sterne, da die Kritikpunkte meiner Meinung nach doch schon gravierend sind, aber trotzdem ist der Rest des Spiels so gut, dass der Gesammteindruck doch sehr positiv ist.
Für mich ist Jedi Knights 3: Jedi Acedemy das beste Star Wars Game!!!!!
May the force be with you...
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