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Star Wars: Fate of the Jedi: Apocalypse
 
 
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Star Wars: Fate of the Jedi: Apocalypse [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Troy Denning
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: LucasBooks (13. März 2012)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0345509226
  • ISBN-13: 978-0345509222
  • Größe und/oder Gewicht: 16,2 x 4,1 x 23,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.326 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

There can be no surrender.
There will be no mercy.
It’s not just the future of the galaxy at stake—
It’s the destiny of the Force.
 
In the stunning finale of the epic Fate of the Jedi series, Jedi and Sith face off—with Coruscant as their battlefield. For the Sith, it’s the chance to restore their dominance over the galaxy that forgot them for so long. For Abeloth, it’s a giant step in her quest to conquer all life everywhere. For Luke Skywalker, it’s a call to arms to eradicate the Sith and their monstrous new master once and for all.
 
In a planetwide strike, teams of Jedi Knights take the Sith infiltrators by swift and lethal surprise. But victory against the cunning and savage Abeloth, and the terrifying endgame she has planned, is anything but certain. And as Luke, Ben, Han, Leia, Jaina, Jag, and their allies close in, the devastating truth about the dark side incarnate will be exposed—and send shock waves through the Jedi Order, the galaxy, and the Force itself.

Über den Autor

Troy Denning is the New York Times bestselling author of Star Wars: Fate of the Jedi novels: Abyss, Vortex, and Apocalypse; Star Wars: Tatooine Ghost; Star Wars: The New Jedi Order: Star by Star; the Star Wars: Dark Nest trilogy: The Joiner King, The Unseen Queen, and The Swarm War; and Star Wars: Legacy of the Force: Tempest, Inferno, and Invincible—as well as Pages of Pain, Beyond the High Road, The Summoning, and many other novels. A former game designer and editor, he lives in western Wisconsin with his wife, Andria.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Na, danke auch 16. März 2012
Von Tazwalker
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
So, ich bin mit dem Buch durch. Vorsicht, Spoiler und großes gemotzte folgen.

Apocalypse ist das letzte Buch der Fate of the Jedi Reihe. Sie hätten besser vorher aufgehört. Naja, erst mal eine Zusammenfassung..

Die Sith und Abeloth haben Coruscant im Griff. Versteckt vor aller Augen haben sie die Regierung übernommen. Doch nun kommen die Jedi zurück und wollen sie aus ihrem Tempel verscheuchen. Leichter gesagt als getan, Abeloth kann in die Zukunft sehen, alle Sith (so über tausend) verschanzen sich im Tempel, der Kampf streckt sich über mehrere Tage. Ben wird entführt, Jainia (endlich) zum Meister ernannt, Corran (!!) ist endlich wieder er selbst und Luke merkt, dass Abeloth sich nicht so leicht umbringen lässt.
Nebenbei ist klein Allana ganz die Skywalker die in ihr steckt und eilt ihre Barabel-Freunden im Tempel dank einer Macht-Vision zur Hilfe. Der Falke geht hierbei mal wieder fast über den Jordan und Bazel stirbt den Heldentot. Warum? Vestara Khai ist die einzige Sith die sich wie eine verhält. (Die anderen sind nur noch Marionetten) Immer auf den eigenen Vorteil bedacht zieht sie den Kopf aus der Schlinge, in dem sie den Sith verrät, wer die Jedi Queen ist und leitet anschließend einen Angriff auf Allana. Hierbei geschehen oben genannte Dinge. Unter anderem schießt sich klein Allana den Weg frei, mit 9 Jahren.
Bei den Killiks lernen Raynar, Tekli und Lowbacca, woher Abeloth gekommen ist. Und, oh Überraschung, Raynar wird mal wieder ein Joiner. Na danke, armer Raynar.
Nebenbei tritt Jag Fel vom Amt des Staatschef der Imperialen zurück (ok, das ist sehr vereinfacht gesagt, hier stecken Seiten Planung und Taktiken dahinter). Vorher hat er aber Tahiri Veila noch als 'Hand' eingesetzt, was zur Entdeckung der Tatsache, dass Abeloth an mehreren Orten gleichzeitig sein kann, geführt hat.
Ben und Vestara werden von der Abeloth in den Schlund geschafft, den sie will ihre Familie wieder auferstehen lassen. Wie das!? Wer Clone Wars schaut, weiß wer 'The One's' sind. Was ihr vielleicht nicht wisst: Abeloth ist quasi eine von ihnen, 'Bringer of Chaos'. Da Tocher und Sohn tot sind, sollen Ben und Vestara ihre Plätze einnehmen. Das wissen die beiden zu verhindern, erst recht mit der Hilfe von Luke, welcher als Geistwandler zusammen mit dem Sith, den Jacen auf dem Thron gesehen hat. Ende vom Lied: Abeloth ist Scheintot, Jaina heiratet Jag, Allana's Identität wird offiziel und es fällt den Jedi mal auf, dass der Kampf gegen die Sith wohl ewig währen wird.

Jetzt zum maulern und den Gründen für die Sterne:
Der Spannungsbogen wurde hier gewaltig überspannt! Quasi das ganze Buch durch wird gekämpft, an allen Ecken passiert irgendwas. Der große Knall blieb aber aus. Ja, Coruscant liegt in Trümmern, die Jedi müssen gehen, doch das war zu erwarten. Was mich aufregt: die nun mit den Clone Wars bestehende Verbindung annulliert irgendwie alles, was Anakin hätte sein sollen. Warum? In diesem Buch wird gesagt, dass Anakin durch die Weigerung den Platz des Vaters einzunehmen, die Macht aus dem Gleichgewicht gebracht hat und deswegen alles drunter und drüber geht. Korrigiert mich ruhig, doch sollte Anakin als der Auserwählte nicht das Gleichgewicht bringen, indem er Sith und Jedi gleichermaßen dezimiert hat?! Alles in allem war dieses Ende unzufriedenstellend: Vestara schafft den Abgang als Sith Lord mit Ship, warscheinlich zu den 'anderen Sith'. Jacen hat die Zukunft nicht auf den Kopf gestellt wegen dem schwarzen Mann sondern weil Allana nebendran gestanden hat. Abeloth ist nicht tod, dafür aber viele Jedi. Ach ja, und was besseres als Raynar mal wieder einen Joiner werden zu lassen, ist denen auch nicht eingefallen!? Was in im Buch vorher noch sie vielversprechend klang, hat sich hier nicht Bewahrheitet. Schade. Deswegen nur 3 Sterne. Ach ja, Highlight: Saba geht jagen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
(K)ein Weltuntergang 16. Mai 2012
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
- Vorsicht, es folgen Spoiler aus ASCENSION -

Kurz sah es so aus als würde sich das Schicksal der Galaxis zum besseren wenden, doch dann betrat Abeloth die Bühne der galaktischen Politik und nach kurzer Zeit regiert sie, mit dem Lost Tribe als willigen Werkzeugen, von Coruscant aus eine krisengebeutelte Galaktische Allianz. Doch während Abeloth ihre Tentakel von Corusant aus selbst in den imperialen Raum ausstreckt und den Machtkampf zwischen Daala und Jagged Fel zu beeinflussen beginnt, sind die Jedi mehr als gewillt mit aller Härte zurückzuschlagen. Unterstützt von Admiral Nek Bwua'tu planen sie der Machtergreifung der Sith und Abeloths mit Gewalt ein Ende zu setzen. Eine letzte Schlacht muss geschlagen werden...

Schon das Ende von ASCENSION geriet nach einem durchaus vielversprechenden Auftakt zu einer Farce. Mit aller Gewalt wurden die vielversprechenden Entwicklungen ins Negative verkehrt, ein hoffnungsvoller neuer Staatschef kurzerhand wieder ermordet und die 5000 Jahre in Abgeschiedenheit lebendenden Sith des Lost Tribe zu Meistern der Infiltration erklärt, die nun praktisch alle wichtigen Machtpositionen der GA besetzt halten. Allzu viel Logik sollte man nun von APOCALYPSE daher auch nicht mehr erwarten. Und Troy Denning tut dazu sein übriges indem er über Abeloth noch eine Verbindung zu den Celestials, alias, Vater, Tochter und Sohn herstellt (die heilige Dreifaltigkeit der neuen reformierten Star Wars-Mythologie). The Clone Wars lässt grüßen und die Rolle Anakin Skywalkers als vermeintlichen Auserwählten wird einmal mehr in Frage gestellt.

- War der Ärger vorprogrammiert? -

FATE OF THE JEDI war eine Reihe mit ihren Hochs und Tiefs, allerdings in den Augen dieses Rezensenten eine mit besserer Balance als noch LEGACY OF THE FORCE. Doch auch das Finale von FATE tritt nun in LEGACYs Fußstapfen, nach einigen durchaus großen Momenten steht einmal mehr Troy Denning vor der Aufgabe diese über acht Bände erzählte Geschichte in einem glorreichen Finale aufgehen zu lassen... und verwandelt APOCALYPSE wie INVINCIBLE in einen überlangen Epilog. Es passiert was halt noch passieren muss, aber richtig Schwung kommt nicht mehr hinein. Auch weil Christie Golden in ASCENSION bereits eine Überleitung geschaffen hat die die wichtigsten Entwicklungen schon vorhersehbar machte.

Blicken wir auf FATEs Entwicklung zurück sehen wir einen lauen Beginn, einen wendungsreichen Mittelteil, aber nicht wenige Logikprobleme und nun ein krampfhaft vom Happy End abgerücktes Finale. Meinte mancher Leser wärhend ASCENSION vielleicht noch nun ergäbe alles plötzlich Sinn was seit DARK NEST geschehen ist, APOCALYPSE ruiniert diesen Enthusiasmus endgültig. Von 21 aufeinander aufbauenden Romanen seit dem Ende der wirklich apokalyptisch angelegten NEW JEDI ORDER-Reihe stammen nicht weniger als 9 aus der Feder Troy Dennings, dessen Einfluss unverschweigbar in DARK NEST, LOTF und FOTJ erkennbar ist. Und Denning hattte immer so seine Lieblinge, wie Raynar Thul und andere Charaktere "seiner" DARK NEST-Trilogie. Mit APOCALYPSE wirft Denning die Galaxis auf einen Stand wie vor bzw. während DARK NEST zurück. Mochte man diesen 21 Büchern seit Ende der NJO-Ära also noch Bedeutung zumessen, in APOCALYPSE geht die Hoffnung unter, dass dieser Mega-Zyklus mehr war als nur ein Wiedergänger vergangener Bantam-Zeiten. Selbst die One Sith feiern am Ende noch einen kurzen Gastauftritt, auch wenn das weitere Schicksal des Lost Tribes, Jagged Fels und Tahiris neuermals offen bleibt.

So sehr FOTJ zeitweise mit Querverbindungen zu John Ostranders kultigen LEGACY-Comics begeistern konnte, Troy Denning tritt das alles scheinbar wieder in die Tonne. Die diversen Transformationen, der Rückzug des Jedi Ordens nach Ossus ausgenommen, werden plötzlich wieder aufgehoben. Dabei war es Denning der am Ende von DARK NEST Luke zum Großmeister aufsteigen und den Jedi-Rat wiederauferstehen ließ. Und es war auch dieser Troy Denning der Jag Fel am Ende von LEGACY OF THE FORCE zum imperialen Staatschef kürte. Am Ende hängt das Schicksal der Galaxis seit DARK NEST nun am Leben und Erfolg Allana Solos, die auch in FATE OF THE JEDI noch kurzerhand zum Zentrum des Konflikts erkoren wird.

- Troy Dennings Eigenheiten -

Schon seit STAR BY STAR und nicht zuletzt ABYSS gehört Troy Denning zu den momentan aktiven Star Wars Autoren die sich immer auch gerne ein wenig mehr mit der metaphysischen Seite der Macht beschäftigten. Da sollte es nicht überraschen wenn er Abeloth nun genauso wie die Killiks und ihre einstigen Dienstherren, die Celestials aka Force Wielders, unter einem Buchdeckel zusammenbringt. Die Killiks sind immerhin die einstigen Arbeitssklaven der Erbauer gewesen, welche Centerpoint, Sinkhole Station, den Maw und das Corellia System erschufen. Also auch für die Inhaftierung Abeloths auf ihrem Planeten verantwortlich waren. Um mehr über diese Verbindung zu erfahren entsendet man neben den Ex-Joinern Lowbacca und Tekli gerade auch Raynar Thul, dessen Weg vom UnuThul zum alten Raynar kein gerade leichter war. In einigen der vorigen Romane durfte er sogar wieder sein Lichtschwert schwingen und Kenner der Young Jedi Knights-Romane sich freuen, dass auch Raynar endlich seinen Weg zum Stammcast der Legacy-Ära gefunden hat, wobei seine Freundschaft zu Wynn Dorvan ungenutztes Potential für eine Nebenhandlung versprach.

- Fortsetzung folgt? -

Das Schicksal der Killiks lässt bereits das schlimmste vermuten - einen weiteren Schwarmkrieg vielleicht? So unwahrscheinlich wäre das nicht, immerhin hat man eine weitgehend befriedete Galaxis in LEGACY OF THE FORCE in ihren zweiten Galaktischen Bürgerkrieg gestürzt und wenn selbst Darth Caedus und Admiralin Daala noch fröhlich mit ihrer Anti-Jedi-Politik und sogar einer Belagerung des Tempels durchkommen konnten, dann ist wohl alles erlaubt, egal wie einfallslos und ausgelutscht das für die müden Augen älterer Fan-Generationen wirken mag. Zum Zeitpunkt von APOCALYPSEs Veröffentlichung ist die Zukunft Nach-Abeloth jedenfalls ungewiss. Zwar gab es einst diese durchaus glaubwürdige Versicherung es würden nun mehr Trilogien und Einzelromane anstatt unbefriedigender Mega-Reihen folgen, doch eine Personalrochade im lucasschen Romanuniversum später kündigt die neue Dame auf Sue Rostonis Stuhl an, größere Reihen seien sicher eine Option. Wenn der Del Rey Verlag endgültig die nächste Verlängerung seines Star Wars-Lizenz erreicht hat werden wir es erfahren.

Unmittelbar wird FATE OF THE JEDI jedenfalls von Aaron Allstons MERCY KILL fortgesetzt, einen X-Wing-Roman der auf die rasch abgewürgte und in einigen Bänden gar nicht vorkommende Lecersen-Verschwörung Bezug nimmt. Wedge Antilles Tochter und die Wraiths inklusive, ein Hoffnungsschimmer am Horizont.

- Das Positive -

APOCALYPSE steht für vieles was in den Augen treuer Leser in den letzten Jahren mit Star Wars-Romanen so falsch gelaufen ist und bleibt auch für sich genommen eher ein Kieselstein im Schuh als eine Perle. Um bei aller Enttäuschung noch positives zu finden ist guter Wille gefragt. Zumindest wird Jaina Solo endlich zur Jedi Meisterin erhoben und damit signalisiert, dass die ehemaligen Young Jedi Knights (sofern sie denn noch leben und die Gnade der Erwähnung finden) eigentlich die Fakel der ersten Jedi Generation (Luke Corran Horn, Kam und Tionee Solusar, Kyle Katarn, Kyp Durron) übernommen haben sollten. Tatsächlich ändert aber auch APOCALYPSE nichts an der Abkehr von diesem anfangs auch noch von Troy Denning mitgetragenen Trend (in STAR BY STAR und DARK NEST) die nächste Generation (die Young Jedi Knights alias Jacen, Jaina und Anakin Solo, Tenel Ka, Lowbacca, Tahiri, Raynar Thul, Tekli und Co.) aufzubauen. Die Führung des Jedi Ordens bleibt fast ausschließlich in Händen Lukes, gelegentlich assistiert von jeweiligen Autoren-Lieblingen wie Dennings Saba Sebatyne, aber der Jedi-Rat ist nachwievor mit Altlasten anderer Autoren (Corran Horn, Kyle Katarn, Kyp Durron) und gesichtslosen Unbekannten besetzt, die alle wenig beizutragen haben, vielleicht auch weil die meisten Autoren wenig mit ihnen anzufangen wissen.

Plötzlich ins Rampenlicht gerückt wird nun Allana, die ähnlich wie in Dark Nest einst ihr Großcousin Ben Skywalker als große Hoffnungsträgerin installiert wird. Angelegt ist der jüngste Spross der Skywalker-Dynastie durchwegs sympathisch, tierlieb wie Jacen Solo, sturköpfig wie ihre Großeltern Han und Leia, ganz die heranwachsende Kriegerprinzessin die man sich als Enkelin einer Leia erwarten würde. Setzt der nächste um die Großen Drei und Anhang aufgebaute Zyklus auch wieder nach einem Zeitsprung an könnte man im nächsten Abschnitt der LEGACY-Ära die Geburt Fels II., ein Wiederaufeinandertreffen des gestandenen Jedi-Ritters Ben Skywalker mit Sith Lady Vestara Khai und die Lehrjahre der künftigen Jedi-Königin Allana erleben. Wer wohl ihr Meister bzw. viel wahrscheinlicher ihre Meisterin werden würde? Allana verspricht einiges von dem Potential das von wenigen Zyklus-Autoren der letzten Jahre genutzt wurde. Sie ist gewissermaßen die Reinkarnation der Solo-Kinder, der Young Jedi Knights und auch der erzählerisch auf eine Nebenrolle reduzierten Prinzessin Leia. Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Chrissi87
Format:Gebundene Ausgabe
So, mit diesem Roman endet nun die 'Fate of the Jedi'-Reihe. Gut drei Jahre vergingen seit dem Erscheinen des ersten Bandes und mehr als ein halbes Jahr seit dem achten Teil.

Ob sich das Warten gelohnt hat, möchte ich aus meiner Sicht nun kundtun.

-Von hier an können Spoiler auftreten-

Was anfangs mit dem Erhalten des Buchs augenscheinlich auffällt, ist, dass die Teile der Reihe zum Ende hin immer dicker werden. Die 442 Textseiten sind letzendlich auch das Maximum dieser, die ja, was die Seitenzahl betrifft, relativ dürftig angefangen hat. Aufgeteilt in 36 Kapitel erlebt man den Verlauf der Geschichte aus der Sicht einer Vielzahl von Charakteren, die alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Und "kämpfen" ist wahrlich nicht das falsche Wort. Eigentlich von Anfang bis Ende wird nur gekämpft, ob nun Jedi gegen Sith, Jedi gegen Machtentität, Jag gegen Daala oder die Solos gegen den Rest der Welt. Deshalb gibt es im Gegensatz zu den anderen Teilen in diesem Buch auch so gut wie keine Ruhephasen. Man springt von einem Höhepunkt zum anderen und fragt sich, ob den Autoren erst kurz vorher gesagt wurde, dass die Reihe nur neun Teile hat. Solche Action war man von den vorherigen Roman nämlich nicht unbedingt gewohnt.
Dennoch bin ich der Meinung, dass Denning es gut schafft, die Spannung beim Leser hoch zu halten. Die Geschichte war des Weiteren, zumindest für mich, zumeist nicht vorhersagbar. Ob es nun der Verlauf des Angriffs auf den Tempel war, Abeloths Hintergrund und ihre Motive oder der Ausflug zu Thuruht. Generell hat mich deshalb auch das Ende sehr überrascht. Da sind vor allem Jag und Vestara (die vorerst nicht zu einer Mara 2.0 wurde) zu nennen, deren Ende ich so nicht erwartet hatte.
Dass er wieder einen Teil des Fokus auf seine Figuren legt, ist verständlich und auch okay, das machen die anderen auch. Und solange es nicht so ausartet wie damals bei Frau Traviss, ist das auch in Ordnung.

Im Großen und Ganzen ergibt die Geschichte Sinn und ist auch gut zu lesen. Die Figuren sind zumeist glaubwürdig dargestellt und folgen ihrem Charakter. Einzig Allana wirkt an einer Stelle im Buch nicht ganz wie ein achtjähriges Mädchen. Diese Erkenntnis ist ja aber nicht unbedingt neu, wenn man ihre bisherige Entwicklung verfolgt hat. Dass man sich auch dazu entschieden hat, Vestara konsequent eine Sith sein zu lassen, ist positiv zu erwähnen.

Dennoch habe ich aber auch Negatives zu berichten. Aufgrund der anhaltenden Höhepunkte fühlte ich mich gegen Ende des Buches auf einmal, als ob ich das große Finale überlesen hätte. Der finale Kampf gegen Abeloth wirkte für mich beim Lesen nämlich nicht wie die entscheidende Schlacht von Gut (mit ein bisschen Böse) gegen das Böse in Form von Chaos und Verderben.
Auch, und das ist wohl mein Hauptkritikpunkt, stört mich die Tatsache (gewaltig), dass hier am Ende einer Bücherreihe des EUs nach Endor eine direkte Verbindungen zu den Ereignissen der Fernsehserie 'The Clone Wars' hergestellt wurde. Gut, dies wurde in 'Darth Plagueis' auch schon gemacht. Aber durch dessen inhaltliche und zeitliche Nähe zu der Serie und der im Endeffekt eher harmlosen Verbindung war dies nicht wirklich schlimm. Da ich die Serie nicht gerade favorisiere, gefiel mir dieser (im Endeffekt sehr wichtige) Verweis nicht wirklich. Dass im Gegensatz dazu immer mehr Verbindungen zu den Comics mit Darth Krayt zu finden sind, ist zwar auch nicht mein Ding aber eher verständlich und vielleicht auch nötig.
Des Weiteren hätte man, da dies ja die letzte große Reihe war und bisher, bis auf 'Mercy Kill', auch noch nichts Neues am Ende der Romanzeitleiste angekündigt wurde, etwas abschließender sein können. Wie genau geht es jetzt mit den Jedi weiter? Wie steht es jetzt um Tahiri? Plant Daala weiteres Unheil? Und was ist nun eigentlich mit dem Verlorenen Stamm der Sith?

Was als weiterer fader Beigeschmack bleibt, ist das, worauf die Reihe anfangs ja hinauswollte, nämlich die Frage zu klären, warum Jacen dem Bösen verfiel. Nun gut, mit der Auflösung dieser Frage wurde schon früher in der Reihe abgeschlossen, als, sofern ich das noch richtig in Erinnerung habe, einfach nur gesagt wurde, dass Jacen als Folge von Vergeres Lehren böse wurde. Dennoch wurde in dem Buch wenigstens noch einmal kurz darauf Bezug genommen, indem Jacen einfach sagt, dass er es nur für seine Tochter getan hatte, und man sogar erfährt, wer denn nun dieser mysteriöse dunkle Mann auf dem Thron des Gleichgewichts war/ist. Na ja, soll das halt so stehen bleiben.

Leider aber nicht wirklich der Spannung dienlich war die Ankündigung von offzieller Seite, dass es in dieser Reihe keine großen Opfer geben würde. Einem Ende, das mit einer Apokalypse droht und in dem Sith wie am Fließband vorkommen, ist dies nicht dienlich. Gut, da kann Denning aber nicht wirklich etwas für.

Alles in allem ist 'Apocalypse' für alle die, denen die Reihe bisher gefallen hat, natürlich zu empfehlen (auch wenn man das diesen Personen bestimmt nicht mehr empfehlen braucht) und auch ein konsequenter Abschluss von 'Fate of the Jedi'. Dennoch kann ich dem Buch aufgrund der genannten negativen Aspekte nicht mehr als drei Sterne geben, da sie für mich doch zu groß sind. Klar, ich kann mir vorstellen, dass es jetzt vielleicht Programm ist oder wird, 'The Clone Wars' in den allgemeinen Bücherkanon einzufügen. Gefallen muss es mir aber nicht. Wer mit der Serie aber keine Probleme hat, kann sich gerne noch einen Stern draufrechnen.
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