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Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter 8. Die Verheißung
 
 
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Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter 8. Die Verheißung [Taschenbuch]

Greg Keyes , Andreas Brandhorst
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Star Wars ist kein Film - es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich - es ist eine eigene Kultur." (Cinema )

Kurzbeschreibung

Von den Yuuzhan Vong gehetzt und den Häschern der Neuen Republik als Verräter gesucht, versuchen Luke, Mara und die anderen versprengten Jedi-Ritter verzweifelt, dem übermächtigen Feind Widerstand zu leisten...


Klappentext

"Star Wars ist kein Film - es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich - es ist eine eigene Kultur."
Cinema

Über den Autor

Greg Keyes lernte schon als Kind die Kultur und Sprache der Navajo-Indianer kennen und entwickelte so eine große Faszination für Sprachen, Rituale und Mythen. Nach einem Anthropologie-Studium veröffentlichte er unter dem Namen J. Gregory Keyes seinen ersten Fantasy-Roman "Aus Wasser geboren". Seither wird er zur Gruppe der jungen Erneuerer des fantastischen Literatur-Genres gezählt. Seine Saga "Die verlorenen Reiche" (erschienen bei Blanvalet) zählt zu den größten Fantasy-Erfolgen der letzten Jahre.

Andreas Brandhorst, 1956 in Norddeutschland geboren, schrieb bereits in jungen Jahren phantastische Erzählungen für deutsche Verlage. Aufsehen erregte er mit der aus 6 Bänden bestehenden Kantaki-Saga (die Diamant-Trilogie: "Diamant", "Der Metamorph" und "Der Zeitkrieg", und die Graken-Trilogie: "Feuervögel", "Feuerstürme" und "Feuerträume") und dem 2009 erschienenen Mystery-Thriller "Äon", der zu einem großen Publikumserfolg wurde. "Die Stadt" ist sein zweiter großer Mystery-Roman. Andreas Brandhorst lebt als freier Autor in Norditalien.

Auszug aus Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter 8. Die Verheißung von Greg Keyes, Andreas Brandhorst. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Du hattest schon schlechtere Ideen, Luke", räumte Mara Jade Skywalker widerstrebend ein und neigte den Kopf nach hinten, sodass Sonnenschein auf ihr Gesicht und die Zöpfe aus rotgoldenem Haar fiel. Als Luke sie so sah, mit geschlossenen Augen, hinter ihr das blaue Meer, beeindruckte ihn ihre Schönheit derart, dass es ihm für ein oder zwei Sekunden die Kehle zuschnürte.

Mara öffnete die grünen Augen und richtete einen Blick wehmütiger Zärtlichkeit auf ihn, bevor sie eine Braue wölbte.

"Wirst du mir gegenüber schon wieder väterlich?"

"Nein", erwiderte Luke sanft. "Ich habe nur daran gedacht, dass ich unverschämt viel Glück habe."

"He, ich bin hier die Person mit den Hormonschwankungen. Versuchst du vielleicht, mich zu übertreffen?" Mara griff nach Lukes Hand und drückte zu. "Komm. Lass uns noch ein wenig wandern. "

"Wird es dir nicht zu viel?"

"Möchtest du mich tragen? Natürlich wird es mir nicht zu viel. Mit meinen Beinen ist alles in Ordnung; ich bin nur schwanger. Glaubst du vielleicht, es wäre besser für unser Kind, wenn ich den ganzen Tag herumliege und Nährsaft schlürfe?"

"Ich dachte nur, dass du dich vielleicht entspannen möchtest. "

"Ja, und dies ist entspannend. Wir beide, ganz allein auf einer wunderschönen Insel. Nun, einer Art Insel. Komm."

Der Strand war warm unter Lukes bloßen Füßen. Ihm war zunächst nicht ganz wohl dabei gewesen, barfuß zu gehen, aber Mara hatte darauf bestanden und betont, an einem Strand wäre so etwas üblich. Überrascht stellte er fest, dass dies angenehme Erinnerungen an seine Kindheit auf Tatooine weckte. Damals, in der relativen Kühle des frühen Abends - eine jener seltenen Gelegenheiten, wenn beide lodernden Sonnen fast untergegangen waren -, hatte er die Schuhe ausgezogen und den noch warmen Sand zwischen den Zehen gespürt. Natürlich nur, wenn Onkel Owen nicht zusah, denn andernfalls hätte der alte Mann mit einem langen Vortrag darüber begonnen, welchen Zweck Schuhe erfüllten, um anschließend auf die wertvolle Feuchtigkeit hinzuweisen, die Luke über seine Fußsohlen verlor.

Für einen Moment glaubte er fast, die Stimme seines Onkels zu hören und Tante Berus Giju-Eintopf zu riechen. Er fühlte sich versucht, die Schuhe wieder anzuziehen.

Owen und Beru Larses waren die ersten Opfer bei Luke Skywalkers Kampf gegen das Imperium gewesen. Er fragte sich, ob sie gewusst hatten, warum sie starben.

Er vermisste sie. Anakin Skywalker mochte sein Vater gewesen sein, aber er hatte die Larses immer für seine Eltern gehalten.

"Was Han und Leia wohl machen", sagte Mara und unterbrach damit Lukes Überlegungen.

"Bestimmt geht es ihnen gut. Sie sind erst seit einigen Tagen fort. "

"Ob es richtig ist, dass Jacen sie begleitet?"

"Warum nicht? Er hat seine Fähigkeiten bewiesen. Und sie sind seine Eltern. Außerdem: Die halbe Galaxis ist hinter ihm her, und unter solchen Umständen sollte er besser in Bewegung bleiben."

"Ja. Aber für Jaina wird dadurch alles schlimmer. Es fällt ihr sehr schwer, untätig zu sein, während ihr Bruder unterwegs ist und kämpft."

"Ich weiß. Das Renegaten-Geschwader wird sie sicher bald rufen. "

"Oh, sicher", sagte Mara. "Bestimmt." Sie klang alles andere als überzeugt.

"Glaubst du nicht?", fragte Luke.

"Nein. Ich glaube, das Renegaten-Geschwader würde sie gern rufen, aber die Jedi-Ausbildung macht sie zum politischen Problemfall. "

"Wann haben sich die Renegaten jemals um Politik geschert? Hat dich jemand darauf hingewiesen?"

"Nicht direkt, aber mir sind Dinge zu Ohren gekommen, und außerdem bin ich es gewohnt, auch die Worte hinter den Worten zu hören. Ich hoffe, dass ich mich irre, um Jainas willen. "

Maras Gefühle berührten Luke in der Macht und fügten ihrer Bemerkung einen Hauch Sorge hinzu.

"Mara, mein Schatz ...", sagte Luke. "Zwar glaube ich dir, wenn du sagst, es sei entspannend, sich auf einem fremden Strand Parasiten zu holen ... "

"Unsinn. Dieser Sand ist so steril wie ein Isolationslaboratorium. Es kann absolut nicht schaden, hier barfuß zu gehen. Und dir gefällt das Gefühl."

"Wie du meinst. Aber ich verbiete weitere Gespräche über Politik, Jedi, den Krieg, die Yuuzhan Vong und so weiter. Wir sind hier, um uns zu entspannen und all das für einen Tag zu vergessen. Nur für einen Tag."

Mara sah ihn an und kniff die Augen zusammen. "Du bist derjenige, der glaubt, dass ohne dich das ganze Universum kollabiert."

"Ich bin nicht schwanger."

"Sag so etwas noch einmal, und ich sorge dafür, dass du dir wünschst, schwanger zu sein", erwiderte Mara scharf. "Übrigens: Wenn wir dies noch einmal machen, bist du dran."

"Wir spielen eine Partie Sabacc darum", sagte Luke und versuchte, ernst zu bleiben. Es gelang ihm nicht. Er küsste Mara, und sie erwiderte den Kuss mit Leidenschaft.

(...)

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