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5.0 von 5 Sternen
Das Finale rückt näher, 7. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter 14, Wege des Schicksals (Taschenbuch)
Mit dem 14. Roman der Reihe Das Erbe der Jedi-Ritter fügen sich die Handlungsfäden aus JAINAS FLUCHT der REBELLEN-Duologie von Aaron Alston und VERRÄTER von Matthew Stover zusammen. Die Helden werden wiedervereint und die Reste der Neuen Republik wählen eine neue Führung. Hier kommen auch Lando Calrissian und Tallon Karrde wieder mit ins Spiel. Währenddessen zieht der Supreme Overlord Shimmra Kriegsmeister Tsavong Lah und die anderen Anführer der Yuzzhan Vong für ihr bisheriges Totalversagen zur Rechenschaft. Die erste Hälfte des Buchs beschreibt witzig und unterhaltsam, wie die Neue Republik zur alten Stärke zurückkehrt und wie die Schmugglerallianz dafür sorgt, daß auch die richtigen Leute an die Macht kommen. Viele alte Helden tauchen wieder auf, wie etwa Admiral Ackbar, den man in der ganzen Riehe bisher schwer vermißte. Die Helden werden wieder vereint und der Handlungsfaden von Jacen und Vergere logisch und konsequent fortgesetzt. Parallel dazu greift Shimmra um sich und läßt Maßnahmen gegen die wachsende Jedi-Ketzerei der Beschämten (die seit DIE VERHEISSUNG nicht mehr auftauchten) ergreifen, die immer größer wird. Die zweite Hälfte beschreibt die Planungen und Vorbereitungen für einen großen Feldzug gegen die Yuzzhan Vong, um das militärische Gleichgewicht zu Gunsten der Neuen Republik zu verschieben. Das mündet schließlich in einer der größten Schlachten der Star Wars-Geschichte. Tsavong Lah und ein paar fiese Voxyn sind da mit von der Partie. Wenn man auf die ganzen Details achtet, bekommt man nun schon einen ungefähren Eindruck, wie der Krieg mit den Yuzzhan Vong wohl enden könnte. Unaufhaltsam steuert die Reihe nun auf das Finale zu und man ist nach dem Ende des Buchs schon richtig gespannt darauf. Etwas enttäuschend: Der Abgang von Kriegsmeister Tsavong Lah. Während ihm Jacen in PLANET DES UNTERGANGS kaum standhalten konnte, erledigt ihn Jaina blitzschnell und das mit gefesselten Füßen. Für einen der Oberschurken der Reihe ist dieser Abgang wenig spektakulär und unverdient. Das kann aber den Gesamteindruck und den enormen Lesespaß nicht schmälern. Daher fünf Punkte von mir.
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4.0 von 5 Sternen
Zeit für eine Wende, 12. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter 14, Wege des Schicksals (Taschenbuch)
Die Probleme der neuen Republik scheinen einer Wende entgegen- zusehen: Während Jaina ein Angriff auf die Flotte der Yuuzhan Vong gelingt, geben Jacen und Vergere ihr erworbenes Wissen weiter. Die Vong haben mit Plagen zu kämpfen, die Jacen ihnen auf dem veränderten Coruscant auf den Hals gehetzt hat. Der Leser erfährt erstmals etwas über die Geschichte von Vergere, die ein Jedi-Ritter der alten Republik war und ihre Fähigkeiten 50 Jahre lang vor den Vong verborgen hat. Im Senat toben inzwischen die Intrigen, doch mit der Hilfe der Jedi-Ritter, die dunkle Punkte in der Vergangenheit einzelner Politiker aufdecken, wodurch sie ihrem Kandiaten Cal Omas zur Wahl verhelfen. Admiral Ackbar legt einen Plan vor, mit dem ein großer Teil der Vong-Flotte in einen Hinterhalt, daß das Imperium legen soll, gelockt werden soll. Doch Cal Omas, gerade an die Macht gekommen, öffnet die Büchse der Pandora und enthüllt, daß die Republik ein Virus entwickelt hat, das sämtliche Tiere und Pflanzen der Vong angreifen wird. Die Jedi-Ritter sprechen sich gegen diesen Plan aus, beißen aber auf Granit. Da ergreift Vergere die Initiative und wirft die Forschungen um Monate zurück. Daraufhin greift man doch zu Admiral Ackbar sPlan, eine gewaltige Schlacht beginnt. Dieser Roman enthält den sogenannten "Bonusroman" Ylesia, der zwischen zwei Kapitel von "Wege des Schicksals" spielt. Darin versucht sich Thrackan Sal-Solo als Vong-Kollaboratuer, wird jedoch von Jania gestoppt. Warum "Ylesia" nicht nahtlos in "Wege des Schicksals" eingear- beitet wurde, ist mir völlig schleierhaft, vom Handlungsstrang war dies nicht nur möglich, sondern sogar nötig. Davon abgesehen handelt es sich um einen sehr spannenden Roman, der Leser spürt förmlich die Hoffnung, die in der neuen Republik wieder aufkeimt, man kann mitfiebern, daß der Untergang der Galaxis doch noch aufgehalten werden kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie im Rausch, 31. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter 14, Wege des Schicksals (Taschenbuch)
So fühlt man sich beim Lesen des hervorragenden vierzehnten Bandes der "Das Erbe der Jedi-Ritter"-Reihe, der eine Wendung im Krieg gegen die Yuuzhan Vong herbeiführt. Vorbemerkungen zu Autor und Äußerem: "Wege des Schicksals" ist meines Wissens nach der erste und einzige Roman den Walter Jon Williams dem Star Wars Universum beisteuerte. Dies erscheint umso erstaunlicher wenn man das Buch gelesen hat, weil er schreibt wie ein altarivierter Autor des Star Wars Universums und den tatsächlich arivierten Autoren dieser Reihe in nichts nachsteht. "Wege des Schicksals" und der Bonusroman - "Ylesia" - knüpfen unmittelbar an die Ereignisse aus Band dreizehn - "Verräter" von Matthew Stover - an und führen zudem mit einiger Verzögerung die Gesamtgeschichte um die galaktische Invasion durch die Yuuzhan Vong fort, die mit der "Rebellen-Duologie" von Aaron Allston endete. Genau wie die Vorgänger zählt dieses Buch zu den fünf besten mir bekannten Büchern der Reihe - mein Wissen beschränkt sich auf die Bände neun, zehn, elf, zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn und den abschließenden neunzehnten Band. Mit 667 intensiven Seiten ist es das drittlängste der Reihe. Diesen Umstand vergisst man aber schnell, wenn man sich erst einmal im Strudel der spannenden Geschichte befindet und so kann man das Buch - bei ausreichender Zeit - locker in einer Woche durchlesen. Der Sinn und Zweck der Zweiteilung des Buches bleibt mir allerdings ein Rätsel, weil die Spannung nach dem furiosen Finale so sehr abfällt, das der Bonusroman, der zudem während der Handlung von "Wege des Schicksals" spielt keine alzu große Begeisterung mehr hervorrufen dürfte. Deshalb möchte ich meine Rezension auch zweiteilen: 1."Wege des Schicksals": Inhalt: Inhaltlich knüpft das Buch also wie schon gesagt unmittelbar an "Verräter" an - spielt also im Jahre 28 NSY.Dabei lässt sich das Buch in mehrere Handlungsstränge unterteilen, die beim großen Finale letztendlich alle zusammengeführt werden: Der erste Handlungsstrang behandelt Han und Leia, die sich auf dem Weg nach Bastion, der Hauptwelt der imperialen Restwelten, machen,um dort Verhandlungen zu führen. Nachdem auf ihrem Weg bei einem Scharmützel mit einigen Yuuzhan Vong Jag Fel getroffen haben, erreichen sie Bastion, wo der Oberbefehlshaber der imperialen Restwelten, Gilad Pelaeon, sie empfängt. Leia versucht die imperialen Restwelten davon zu überzeugen, der Neuen Republik im Kampf gegen die Yuuzhan Vong beizustehen. Dies gelingt zwar nicht, allerdings kann sie im Austausch gegen das gesammelte Wissen der Neuen Republik über die Yuuzhan Vong Karten einiger geheimer Hyperraumrouten im Tiefkern erthalten, die später noch von entscheidender Bedeutung sein werden. Der zweite Handlungsstrang rankt sich rund um Jaina Solo und die von Traest Kre fey befehligte Flottengruppe eins, der sie angehört. Unter dem Kommando von General Keyan Farlander greifen Jaina und ihre Freunde eine Yuuzhan Vong-Flotte bei Obroa-skai an, auf dessen Flagschiff sie den Höchsten Oberlord Shimrra vermuten. Obwohl die Flotte der Yuuzhan Vong zerstört wird, bleibt die Stimmung gemischt, weil im Nachhinein klar wird, dass sich Shimrra gar nicht an Bord eines der Schiife befand. Enttäuscht kehren Jaina und die Flotte nach Kashyyyk zurück, wo Traest Kre fey seine Flottengruppe versammelt hat. Der dritte und wichtigste Handlungsstrang spielt auf Mon Calamari, wo sich der Senat - oder was davon seit dem Fall von Coruscant übrig geblieben ist - und die restlichen Anführer der Jedi und des Militärs eingefunden haben - Wedge Antilles und Garm Bel Iblis mit ihren Flottengruppen mal ausgenommen. Nun versucht der Senat die Situation wieder in den Griff zu bekommen indem er die Wahl eines neuen Straatschefs angesetzt hat. Die beiden aussichtsreichsten Kandidaten sind Fyor Rodan, der eher ein Gegner der Jedi ist, und Cal Omas von Alderaan, der ein Unterstützer der Jedi ist. Diese Wahl könnte über das weitere Schicksal der Jedi entscheiden... Währenddessen landen auch Jacen und Vergere auf Mon Calamari, wo sie zunächst einmal vom Geheimdienst verhört werden. In der Folge treffen auch noch Han und Leia und später auch noch Jaina ein. Ein weiterer Handlungsstrang befasst sich mit der Situation auf Yuuzhan tar - ehemals Coruscant - wo der Höchste Oberlord der Yuuzhan Vong ankommt und die Fehler die während des Feldszuges gegen die Ungläubigen und bei der Weltenformung Yuuzhan tars gemacht wurden aufarbeitet und bestraft. Diese verläuft nämlich äußerst vunbefriedigend, seit Jacen das Welthirn beeinflusst hat. Kritik: "Wege des Schicksals" ist einer der intensivsten und am leichtesten zu lesenden Romane der ganzen Reihe. Das Buch ist unheimlich spannend und hat trotz der 550 Seiten keine (kaum) Längen. Dies erreicht der Autor durch die manchmal schwelgende, manchmal sehr ruhige Erzählweise, bei der er mit traumwandlerischer Sicherheit auch die kleinsten Details sorgsam ausgestaltet. Das Buch kan wohl als Wendepunkt der Reihe aufgefasst werden: Endlich reorganisiert sich die Neue Republik - die jetzt Galaktische Föderation Freier Allianzen heißt - und das Finale bei Ebaq 9 wird zur Legende im Krieg gegen die Yuuzhan Vong. Dabei ist der erste Teil weniger stark actionlastig. Zwischen den vielen lustigen Stellen wird der ein oder andere wohl desöffteren eine leise, fast traurige Melancholie erkennen. Der zweite Teil, in dem sich endlich der Gegenschlag abzeichnet wird dagegen eher von Action dominiert: Insbesondere das große Finale, nach der großartigen Strategie von Admiral Ackbar, der wie einige andere Helden der Rebellion wieder auftaucht, ist ausgezeichnet in Szene gesetzt. Gleiches gilt auch für die Ankunft Shimrras und den gesamten Plot um die Yuuzhan Vong, der wieder einmal von Nom Anor bestimmt wird. Außerdem überzeugt der Autor durch seine einfühlsame, präzise Charakterzeichnung, die einige Personen der Reihe entscheident weiterentwickelt. Auch die Gespräche zwischen Luke und Vergere sind äußerst aufschlussreich. 2."Ylesia": Inhalt: Der rund 120-seitige Bonusroman "Ylesia" kann zeitlich zwischen den Kapiteln 21 und 22 von "Wege des Schicksals angesiedelt werden. Er behandelt den Angriff von Traest Kre feys Flottengruppe eins auf Ylesia, die Hauptwelt der Friedensbrigade, an dem auch Jacen und Jaina, sowie weitere Jedi-Ritter - Lowbacca, Kyp Durron u.a. - teilnehmen. Besonderer Anreiz ist hierbei die Gefangennahme ihres Vetters Thrackan Sal-Solo, der erzwungenermaßen der neue Präsident der Friedensbrigade geworden ist. Kritik: "Ylesia ist eigentlich Teil der Geschichte um "Wege des Schicksals". Deshalb ist es auch nicht nachvollziehbar, warum der Roman als Zusatz hinten dran gehängt wurde - zu empfehlen ist stattdessen ihn nach Kapitel 21 von "Wege des Schicksals" zu lesen oder ihn sogar ganz wegzulassen. Der Roman an sich ist wegen seiner kurzen Länge kaum als solcher zu bezeichnen und trotz einiger Stärken eher ein Vier-Sterne-Roman - wenn man ihn denn unabhängig von "Wege des Schicksals" sieht. Gesamtfazit: "Wege des Schicksals" ist - mit oder ohne "Ylesia" - einer der besten Romane der gesamten Reihe. Er bietet eine spannende Handlung, viele lustige und aufschlussreiche Stellen und reichlich Action. Das Buch kann als Wendepunkt der Reihe gesehen werden und beeinflusst die folgenden Bände nachhaltig. Zusammenfassend ist das Buch also jedem Star Wars Fan - insbesondere natürlich Fans der Reihe - zu empfehlen.
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