Empire at War. Ich habe mich schon am Anfang erschrocken, und meine Befürchtung wurde wahr. Man kann nur Bürgerkrieg veranstalten. Auch wenn ich mehr ein Fand der Klonkriege bin, kaufte ich mir diese Box. Zuerst einmal muss ich meinem Vorrezensenten Recht geben: Zum Preis dieser Box bekommt das Add-On auch einzeln (warum das denn?...egal!).
Wie funktionniert dieses Spiel? Ganz einfach: Armee bauen, Gegner zerstören. Sowohl zu Lande als auch im Weltall. Wem dabei Egoshooter zu brutal sind, für den ist Empire at war eine schöne Alternative. Sie können mit verschiedensten Schiffen, Bodeneinheiten und sogar den gängisten Helden zu Werke gehen. Dabei hat jeder dieser Helden Vorteile. Sie können z.Bsp. den gegner beklauen, sich unentdeckt bei ihm umsehen oder aber haben taktisch nützliche Fähigkeiten. Enthalten sind dabei fast alle Planeten der Saga. Auch Planeten, die nur nebenbei, in anderen Pc-Spielen oder noch nie erwähnt wurden. Jeder hat eine eigene Karte für den Boden und den Raumkampf. Sowohl im Boden als auch im Raumkampf können sie auf extras zugreifen (wie bauplätze für Geschütztürme).
Sie können zwischen einem Einzelgefecht, einer Galaxiseroberung ohne nennenswerten historischen Hintergrund oder aber einer Kampagne wählen. Beim "normalen" Empire at war (man kann selbst wenn sie installiert ist ohne erweiterung spielen) stehen noch eine Rebellen- und Imperiumskampagne und bei der Erweiterung eine Kampagne des Zann-konsortiums zur Verfügung. Diese sind alles in allem gut gemacht. Gut dabei: Selbst wenn eine Mission fehlschlägt können sie sie später wiederholen ohne neuladen zu müssen. Ausserdem können sie neben den Missionszielen auch mal den ein odernaderen Planeten einnehmen. Das alles ist wenn man es sieht sehr einfach, jedoch recht schwer zu beschreiben. Die gRafik könnte zwar besser sein, enthält aber schicke Rafinessen. Nehmen wir mal an Sie wären Obi-Wan Kenobi, ständen vor einem haus und hätten den befehl es zu zerstören. Würden sie ihr Lichtschert nehmen und bis es kaputt ist, drauf rumhacken, wo sie doch die macht haben? genau das gleiche haben die entwickler wohl auch gedacht. Denn anstatt mit gewalt wie ich es gerade beschreiben habe, stellt sich obi-wan in einem solchen fall einfach in etwas abstand vor das haus hin, streckt die arme aus (man kanns her schön nah ranzoomen und auch von einer "battlecam" gebrauch machen) und lässt es wortwörtlich krachen. Diese und solche raffinessen sind dabei und runden das Ganze etwas ab.
Die einheitenvielfalt ist gigantisch. Sowohl im Raum als auch am Boden findet man neue, wie auch zahlreiche alte bekannte. Dabei ist bei jeder Einheit aufgelistet gegen wen/was sie effektiv und gegen wen/was sie besonders anfällig und schach ist. Gut durchdacht!
Das gameplay gestlatet sich da schon etwas schwiriger. Ich hab grundsätzlich nichts gegen eigentständig denkende Soldaten, allerdings stellen diese sich bei Bewgungsbefehlen manchmal an wie kleine Kinder, ibndem sie entweder einen Umweg fahren oder erst in die andere Richtung gehen um sich dann erst umzudrehen. Das is natürlich ärgerlich, aber immer wen eine solche einheit von ihrem Eigensinn bzw. vom gegner erledigt wurde denke ich dann manhcmal "selbst schuld!"
Das Add-On hat es dabei in sich. Es fügt in allen bereichen nvon Einheiten (und Helden) neues hinzu und enthält ebenfalls neue Karten. dAs bonusmaterial des Gold Packs ist ganz ansehnlich, wenn auch nicht wirklich der Brüller.
Wer das Spiel noch nicht hat, dem kann ich es nur wärmstens empfehlen.