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Diese Sterne bezeichneten die Augenblicke des Alls. Es gab alternde Orangeglut, blaue Zwerge, gelbe Doppelriesen. Es gab zusammenstürzende Neutronensterne und zornige Supernovae, die in die eisige Leere hinausfauchten. Es gab kreißende Sterne, atmende Sterne, pulsierende Sterne und sterbende Sterne. Es gab den Todesstern.
Am nebelgefiederten Rand der Galaxis schwebte der Todesstern in stationärer Umlaufbahn über dem grünen Mond Endor - ein Mond, dessen Mutterplanet vor langer Zeit an einem unbekannten Desaster zugrunde gegangen und in unbekannten Reichen verschwunden war. Der Todesstern war die gepanzerte Kampfstation des Imperiums, beinahe zweimal so groß wie sein Vorgänger, den Rebellenstreitkräfte vor so vielen Jahren vernichtet hatten - beinahe zweimal so groß, aber mehr als doppelt so mächtig. Dabei erst halb fertig.
Eine halbe stahldunkle Kugel, hing er über der grünen Welt Endor. Tentakel unvollendeter Deckaufbauten krümmten sich dem lebenden Begleiter entgegen wie die tastenden Beine einer tödlichen Spinne.
Ein Stern-Zerstörer des Imperiums näherte sich mit Reisegeschwindigkeit der riesigen Raumstation. Er war gigantisch - eine Großstadt für sich -, bewegte sich aber mit bedächtiger Anmut wie eine ungeheure Seeschlange. Begleitet war er von Dutzenden Zwillings-Zonenmotor-Jägern - schwarzen, insektengleichen Kampfflugzeugen, die um das Schlachtschiff herum hin- und herfegten, aufklärend, sondierend, andockend, ständig neu sich gruppierend.
Lautlos öffnete sich die Hauptbucht des Schiffes. Ein kurzer Zündungsblitz, als eine Raumfähre des Imperiums aus der Dunkelheit des Inneren in die Dunkelheit des Weltraums glitt. Sie fegte mit ruhiger Zielbestimmtheit auf den halbfertigen Todesstern zu.
Der Fährenkapitän und sein Kopilot nahmen im Cockpit letzte Messungen vor und überwachten Sinkflugfunktionen. Eine Folge von Tätigkeiten, die sie schon tausendmal hinter sich gebracht hatten; trotzdem lag eine gewisse Anspannung in der Luft. Der Kapitän betätigte den Sendeschalter und sprach in sein Minimikrophon.
"Kommandostation, hier ST 321. Codefreigabe Blau. Wir beginnen mit dem Anflug. Sicherheitsabschirmung abschalten."
Aus dem Lautsprecher Rauschen und Knacken, dann die Stimme des Hafenmeisters: "Sicherheits-Ablenkschild wird abgeschaltet, wenn wir Bestätigung für Ihre Codemeldung haben. Bleiben Sie auf Empfang..."
Wieder herrschte Stille im Cockpit. Der Fährenkapitän biß sich in die Wangenschleimhaut, lächelte seinen Kopiloten nervös an und murmelte: "So schnell es geht, bitte - es darf nicht lange dauern. Er ist nicht in der rechten Stimmung, um zu warten..."
Die beiden vermieden es, nach hinten ins Passagierabteil der Fähre zu blicken, wo das Licht für das Landemanöver jetzt gelöscht war. Das unverwechselbare Geräusch des mechanischen Atmens aus dem Schatten des Abteils erfüllte die Kabine mit schreckenerregender Spannung.
Im Kontrollraum des Todessterns unter ihnen bewegten sich Lotsen an den Steuertafeln hin und her, überwachten den gesamten Raumverkehr im Gebiet, genehmigten Flugabläufe, teilten bestimmten Fahrzeugen bestimmte Flugbereiche zu. Der Schildkontrolleur erschrak bei einem Blick auf seinen Monitor; der Sichtschirm zeigte die Kampfstation selbst, den Mond Endor und ein Energiegeflecht - den Ablenkschirm-, das sich vom grünen Mond hinauserstreckte und den Todesstern einhüllte. Aber nun begann das Sicherheitsnetz sich aufzulösen, zurückzuziehen, eine klare Gasse zu bilden, einen Kanal, durch den der Punkt, die Fähre des Imperiums, unbehindert auf die titanenhafte Raumstation zuflog.
Der Schildkontrolleur rief über den Bildschirm rasch seinen Vorgesetzten, ungewiß, wie er weiter verfahren sollte.
"Was gibt es?" fragte der Offizier scharf.
"Die Fähre hat eine Prioritätseinstufung Klasse Eins." Er versuchte die Furcht in seiner Stimme durch Ungläubigkeit zu ersetzen.
Der Offizier warf nur einen kurzen Blick auf den Bildschirm, bevor er begriff, wer sich in der Fähre befand, und sagte halblaut zu sich selbst: "Vader!"
Er eilte am Sichtfenster vorbei, wo die Fähre schon im Anflug zu sehen war, und machte sich auf den Weg zur Andockbucht. Er wandte sich an den zuständigen Mann.
"Teilen Sie dem Kommandeur mit, daß Lord Vaders Fähre eingetroffen ist."
Die Fähre lag still, zwergenhaft in den Gewölbeweiten der riesigen Andockbucht. Hunderte Soldaten hatten unten an der Fährrampe zu beiden Seiten Aufstellung genommen - die weißgepanzerten Sturmtruppen des Imperiums, Offiziere in grauen Uniformen, die rotgewandete Eliteeinheit der Imperiumsgarde. Sie standen stramm, als Moff Jerjerrod hereinkam.
Jerjerrod - hochgewachsen, mager, arrogant - war der Kommandeur des Todessterns. Er ging ohne Eile die Reihen der Soldaten entlang zur Fährrampe. Hast kannte Jerjerrod nicht, denn sie bedeutete den Wunsch, anderswo zu sein, und er war ein Mann, der ganz entschieden genau dort war, wo er sein wollte. Große Männer zeigten niemals Eile, pflegte er mit Vorliebe zu sagen; große Männer sorgten dafür, daß andere sich beeilten.
Trotzdem war Jerjerrod nicht ohne Ehrgeiz, und der Besuch einer Persönlichkeit wie dieses Großen Schwarzen Lords durfte nicht zu leichtgenommen werden. Er blieb deshalb an der Fährenöffnung stehen und wartete - mit Respekt, aber ohne Hast.
(...) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Übersetzungskünstler am Werk,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Krieg der Sterne: Star Wars. Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Taschenbuch)
Die Story hätte eigentlich 6 Sterne verdient und stellt den Höhepunkt in der Original-Trilogie der Star Wars Saga dar. Das Buch lebt aber auch von seiner inneren Weisheit, die durch den beeindruckenden literarischen Stil von James Kahn angemessen zum Ausdruck kommt. Aber oh mein Gott, was hat der Herr Tony Westermayr mit seinen Übersetzungskünsten daraus gemacht? Er lässt die Protagonisten ständig "mit den Füssen scharren", Obi Wan hat andere "mit dem Lichtsäbel niedergemäht", das Cockpit eines Raumschiffes wird zur Kanzel, R2-D2 zum Artoo-Gerät, einem "dicken Roboter", der "Zwitscherlaute von sich gibt" und von "Threepio" begleitet wird, die Macht wird zur Kraft, ein imperialer Walker, dieses "Gerät des Imperiums", zum Geher, die Tie Jäger zu "Spurjägern", Blaster zu Strahlern, und die X-Flügler haben schliesslich "Windschutzscheiben". Wen wundert es da noch, dass ein imperiales Shuttle zur Fährrakete wird und auf Raketenrollern gefahren wird. Au weiah. Dafür darf man dann aber beim Lesen auch gleich den Duden neben sich legen. Oder wussten Sie, was Garotte, Sequoie, Muon, Hutt-Keckern und den "Kotan machen" bedeuten? Eben. "Die Bacta wirken gut", das bleibt zu wünschen, nachdem man sich das Buch verzweifelt an die Stirn geschlagen hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gutes Buch mit grauenhafter Übersätzung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Krieg der Sterne: Star Wars. Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Taschenbuch)
Also mal ehrlich. Wer hat diesen Übersetzer ausgesucht?Das Buch an sich ist gut geschrieben. James Kahn hat eine sehr gute Arbeit geleistet. Mir gefällt der Endkampf besonders gut. Luke und Vader's Gedanken und Unsicherheiten werden sehr schön dargelegt. Auch erfährt man vieles, was man aus dem Film nicht entnehmen kann (Alte Republick usw.). Mir ist dabei allerdings aufgefallen, dass dies nicht so ganz mit der Geschichte aus den Episoden 1 bis 3 übereinstimmt. So wusste Anakin Skywalker nicht, dass Padme(seine Frau) schwanger war. Oder Owen Lars wird als Obi-Wans Bruder ausgeben nicht als Anakins Stiefbruder. Ich finde das doch recht seltsam. George Lucas hätte die Bücher vielleicht nochmal lesen sollen, bevor er mit dem Schreiben der Drehbücher für die neuen Filme begonnen hatte. Oder er hätte dafür sorgen sollen, dass diese Themen in diesem Buch nicht angesprochen werden. Mehr dieser Fehler haben sich in das Star Wars-Universum eingeschlichen. Leia kennt ihre Mutter und ist mit ihr zusammen nach Alderaan gegenagen. In Episode 3 stirbt ihre Mutter allerdings bei der Geburt!? Ben Kenobi lebt nicht mehr unter dem Namen Obi-Wan bevor Luke geboren wurde(Episode 4). In Episode 3 ist davon nicht zu lesen. Owen Lars erkennt C-3PO nicht in Episode 4, obwohl er über 5 Jahre mit ihm zusammen auf der Feuchtfarm lebte(Episode 2). Ben Kenobi erkennt R2-D2 nicht, den langjährigen Droiden an Anakin Skywalkers Seite, seinem besten Freund und Schüler. Man könnte die Liste noch sehr lange fortsetzen, glaube ich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantastischer Ausklang eines Stücks Filmgeschichte,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars. Die Rückkehr der Jedi- Ritter. (Broschiert)
In "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" werden all die Probleme gelöst, die am Ende von "Empire" offen geblieben waren. Nach einem spannenden Auftakt, der Befreiung Han Solos aus den Klauen des ekligen Schleimbeutels Jabba the Hutt, bei der Luke Skywalker unter Beweis stellt, dass er nun ein Jedi-Ritter ist, mündet die Handlung in eine dreischienige Endschlacht: Ein Kampf auf einem Planeten, eine Raumschlacht, und der Endkampf Luke/Vader. Auch wenn alle Schlachten gut synchron laufen ist es doch das Duell, was die Hauptaufmerksamkeit auf sich zieht, denn plötzlich schrumpft die ganze große Geschichte zu der eines Jungen, dessen Vater einst dem Bösen verfiel und der diesen nun, ungeachtet aller Versuche, ihn davon abzuhalten, zu retten versucht. "Ich spüre das Gute in Dir. Befreie Dich vom Hass", so die Aufforderung Lukes, die von Darth Vader mit einem resignierten "Für mich ist es dafür jetzt zu spät, mein Sohn" beantwortet wird. Am Ende siegt natürlich das Gute, auch wenn den Guten der Sieg keinesfalls in die Hände fällt... Ein Absolutes Highlight der Saga, dieses Buch IST die Saga. Ein Muß nicht nur für Fans. Dieses Buch muss einfach jeder gelesen haben.
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