29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leider eines der schwächsten Star Wars Bücher überhaupt, 28. März 2005
Ich kann mich "darthloki" einem der ersten Rezensenten dieses Buches nur anschließen.
Auch ich habe so ziemlich alle bisherigen Bücher aus der Star Wars Saga gelesen (momentan sind es mit den englischen 114, die Kinderserien ausgenommen) und ich muss leider auch sagen, dass dieses Buch sehr sehr schwächelt.
Besonders misslungen ist die Darstellung des Nejaa Halcyon, der ja immerhin der Großvater von Corran Horn und damit ein alter Bekannter aus der classic Serie darstellt. Die Beschreibungen sind stellenweise dermaßen flach, dass man sich fragt welcher Nichtwissende denn das Buch geschrieben hat.
Überhaupt, die ganze Geschichte ist so simpel und einfallslos, das einem das Star Wars Herz bricht, wenn man andere gute SW Bücher gelesen hat.
Und anders wie „bnd-gm" der das Buch und die Militärschlachten scheinbar sogar gut bis realistisch ansieht, sehe ich dies anders.
Er scheint entweder sehr jung zu sein, oder durch eine rosarote Brille zu gucken, sonst müsste es eigentlich jedem auffallen wie hohl und unprofessionell die Charaktere handeln.
Schmerzlich ist, dass David Sherman eine Militärausbildung hat und es eigentlich besser wissen müsste.
Also hier einige Beispiele:
Die Autoren versuche das ganze Buch über den Kampf um den Planeten krampfhaft am Boden zu halten um so eine Geschichte über die Infanterie zu erzählen. Mit pfadenscheinigen Argumenten versuchen sie dabei die Kampfflotten im Weltraum herauszuhalten, was jedoch immer nur auf das wenig überzeugende Argument herausläuft man könne nicht aus dem Weltraum aus angreifen, weil beide Truppen zu nah beieinanderstehen würden, die Aufklärungstruppen jedoch ordentlich was zu tun haben wenn sie auch nur an die Grenze der feindlichen Truppen herankommen wollen. Aber ok, das kann man noch akzeptieren.
Die feindlichen Truppen sind Droiden der Separatisten, und es wird in großen Tönen beschrieben wie viele es den seien etc pp. Das dann natürlich die Verfolgungskräfte auf den Speeder Bikes Lebewesen sind (und noch dazu Gammoreaner !!! (auf Speederbikes)) sind, ist da natürlich absolut logisch. Aber ok, man ist ja Fan und steckt einiges weg.
So nachdem man also mit diesen Widrigkeiten fertig geworden ist, geht es gleich weiter. Es werden Verstärkungskräfte entsendet unter der Führung von Halcyon und Anakin um den Helfer der Republik „Slayke" im Kampf gegen die Separatisten zu unterstützen.
Und da hätte ich das Buch das erste mal beinahe nicht weitergelesen. Auch wenn manche kernige machomäßige Sprüche wie „Es war eine Ehre mit ihnen zu kämpfen, heizen wir denen bis zu unserem Ende ein.." lieben mögen, wirkt das für den nicht ganz rosarot denkenden Fan nur peinlich.
Wenn wenigstens noch ein wenig mehr auf die Beschaffenheit des Kriegschauplatzes eingegangen wäre, hätte man vielleicht noch was aus der Geschichte machen können, aber das unterbleibt genauso, wie eine detaillierte Beschreibung der meisten Charaktere.
Schnell wird beraten wie man den am besten angreifen könne, schickt dazu wieder einmal Aufklärungstrupps aus, die sich mit Seilen zusammenbinden um in der Dunkelheit die anderen nicht zu verlieren, und einen im Infrarotbereich leuchtenden Punkt auf dem Rückenpanzertragen, damit man sich gegenseitig erkennt. Aaaah ja sehr realistisch !!! da war ich schon mordsmäßig beeindruckt, so ein Schwachsinn muss man ich erst mal ausdenken.
So, der besagte Aufklärungstrupp zieht sich zurück, dummerweise befreien sich grade zwei verschüttete Verbündete aus ihrem steinernen Gefängnis, hören die Truppe und haben nicht besseres zu tun als sofort das Feuer zu eröffnen, egal ob Freund oder Feind.
Ok, friendly fire, es soll etwas Realismus eingebracht werden, schön, aber dann nicht bitte so stümperhaft wie in dieser Szene. Man muss sie eigentlich selbst gelesen haben, man kann sie gar nicht so einfach zusammenfassen.
Zusammenfassend gesagt:
Story: mittelmäßig/ 08/15
Charaktere: sehr dürftig beschrieben
Spannung: Leidet sehr unter den teilweise sehr dürftigen Taktiken, die die Streitkräfte an den Tag legen.
GUT: Die Bemühung auch mal andere Aspekte wie Logistik und Nachschub in die Handlung einzubringen, dies misslingt jedoch entweder aufgrund der langweiligen Erzählweise, oder an dem schwachsinnigen Geschwafel des Quartiermeisters.
Schlecht: zu viele Stellen an denen sich die scheinbar überlegten Handlungen der Charaktere aufreiben und man sich zwangsläufig die Frage stellt:" Hey, Moment da stimmt doch was nicht"
Fazit: sehr enttäuschender Star Wars Roman, der zu den schwächsten überhaupt zählt. Nur für Fans geeignet die mit „hinterfragen der Story" nicht viel am Hut haben.
Wenn ein nicht Star Wars Kenner das Buch in die Hände bekommt, wird er vermutlich schreiend davonlaufen.
Also nur kaufen, wenn es euch darauf ankommt alle Bücher mal gelesen zu haben, ansonsten verschwendet keinen Gedanken daran und kauft euch andere Star Wars Bücher, dann hat man sein Geld in etwas Sinnvolleres investiert.
Und für die Leute, die denken ich würde ja alles schlecht reden, denen kann ich nur sagen, dass ich diese Worte nur als Warnung gegeben habe, wenn das Buch besser wäre, Hätte ich es auch gesagt, aber es ist wirklich nicht besser, auch wenn ich es mir selbst gewünscht habe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Durch und durch Durchschnitt, 4. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Die Feuertaufe: Roman (Taschenbuch)
So langsam komme ich mir selber wie ein ewiger Schönmaler und Rosarot-Brillenträger vor - denn auch bei diesem über weite Strecken völlig unscheinbaren, teilweise haarsträubenden Buch konnte ich mich nicht zu zwei Sternen durchringen. Ich sage das nur, weil man eventuell den Eindruck gewinnen könnte, das Buch hätte nur Schattenseiten. David Shermans und Dan Craggs "Die Feuertaufe", eine wie so oft ziemlich freie Übersetzung des englischen "Jedi Trial", ist ein ungewöhnlicher, actionreicher, oberflächlicher und irgendwie nichtssagender Roman aus der Zeit der Klonkriege, der wenige Monate vor Episode III spielt. Es ist ein Buch in dem Jedi salutieren und Gammoreaner Speederbikes besteigen - erstaunlich - dem man die Militärvergangenheit der Autoren sowohl im negativen als auch im positiven Sinne anmerkt und das mit dem vielversprechenden Titel relativ wenig zu tun hat. Es ist der Star Wars-Erstling der beiden Autoren und gleichzeitig ihr bisher einziges Werk, was bei dem nicht vorhandenen Erfolg auch kein Wunder ist.
Fangen wir ausnahmsweise mal ganz vorne an - beim Cover. Mir drängen sich der Fragen auf. Erstens: Warum hat es da den Anschein als stünde Anakin im Vordergrund; zweitens: wer ist der oder die Gute, den wir da oben rechts sehen - Nejaa Halcyon meines Wissens jedenfalls nicht; und drittens: was macht der Klonkrieger in der Phase-I-Rüstung da oben links - wenige Monate vor "Die Rache der Sith" war die Phase-II-Rüstung längst eingeführt. Aber egal, auf den ersten Blick sieht's ja ganz nett aus und außerdem ist das ja wirklich nebensächlich - wenden wir uns also dem Inhalt des Buches zu. Das strategisch sehr wichtige Intergalaktische Kommunikationszentrum auf dem Planeten Praesitlyn, nahe Sluis Van, wird von einer gewaltigen separatistischen Streitmacht eingenommen, der es gelingt die Kommunikation zu anderen Planeten zu unterbrechen. Da Coruscant also im dunkeln tappt, stehen die einheimischen Streitkräfte, unter ihnen der Jägerpilot Erk H'Arman und die Aufklärerin Odie Subu, zunächst auf verlorenem Posten, bis eine Freiwilligenarmee unter dem Freiheitskämpfer Zozridor Slayke zur Hilfe eilt und die Republik informiert. Die entsendet sogleich Anakin Skywalker, der ohne seinen Meister im Tempel sein Dasein fristet, den Jedi-Meister Nejaa Halcyon, Großvater von Corran Horn und alter Bekannter Slayks und eine kleine Angriffsflotte mit 20.000 gut ausgebildeten Klonkriegern nach Praesitlyn.
Soweit die simple, aber nichtsdestotrotz vielversprechende Ausgangssituation - so bewies doch spätestens Medstar, dass auch Star Wars Romane nicht mit Handlung überladen sein müssen. Doch die Handlung, die sich daraus entwickelt, ist nicht unbedingt aufregend, hat einige Längen und ist nicht immer in sich schlüssig. Warum ein kolonisierter Planet ohne nennenswerte Planetare Regierung über eine eigene, ziemlich mickrige Streitmacht verfügt, statt von der Republik bewacht zu werden, muss man nicht verstehen. Immerhin hat die Geschichte aber auch einige gelungene, durchaus spannende Abschnitte parat. Was für den Plot gilt, gilt auch für den Stil - unspektakulär und manchmal sehr zäh. Auch die Dialoge ordnen sich in die Kategorie Kein-Drama-wenn-man's-nicht-kennt ein. Das meiste ist Durchschnittswahre, manches ist besser und manches einfach nur schrecklich: "Es war meine eine Ehre mit ihnen zu kämpfen..." und so weiter, und so weiter. Wirklich fatal ist hingegen die vollkommen farblose Charakterzeichnung, die es einem schwer macht so richtig Sympathie für die neuen Charaktere zu entwickeln und die es versäumt die bekannten Figuren entscheidend voranzubringen. Anakin spielt hier mehr den General als den Jedi und steht längst nicht so im Vordergrund, wie man meinen könnte. Seine dunkle Seite kommt nur ganz zum Schluss zum tragen - dann wirkt die Szenerie aber irgendwie ein bisschen konstruiert. Kommen wir zur Begründung der Drei-Sterne-Bewertung. Die Stärken der beiden Autoren liegen sicherlich im Bereich größerer Schlachten, weitläufiger Action-Sequenzen. Die Geschichte ließt sich (bei guter Kondition) einigermaßen flüssig bietet ab und an auch mal eine witzige bzw. wichtige Szene, zwischen all dem pathetischen Gelaber und dem großen rums-bums. Auch der Versuch etwas mehr Realismus mit einzubringen ist an sich durchaus lobenswert, scheitert allerdings an der Ausführung, da es der Star Wars Atmosphäre eher abträglich ist.
Fazit:
Ein mäßig unterhaltsamer, nicht besonders tiefschürfender Klonkriegsroman zwischen guter Action und verpatzten Charakterisierungen. Der Vollständigkeit halber kann man sich diesen Roman als Star Wars Fan durchaus kaufen - sollte allerdings seine Erwartungshaltung anpassen. Als Einstiegspunkt in die Klonkriege ist das Buch aber nicht geeignet - von "Labyrinth des Bösen" und Medstar bis "Yoda - Pfad der Dunkelheit" und Republic Commando gibt es da wesentlich besseres.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Wenig Star Wars-Glanz!, 1. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Die Feuertaufe: Roman (Taschenbuch)
Die Feuertaufe war mein erster Klonkriegroman und ich bin ziemlich enttäuscht. Von den knapp 320 Seiten sind 300 zum Vergessen! Das Buch ist eine einfallslose Beschreibung eines Kriegsgeschehens, das überall und in jeder Zeit spielen könnte. Mit StarWars hat das nur am Rande zu tun. Der Autor scheint so einfallslos gewesen zu sein, dass er mehr als die Hälfte des Buches nur irgendwelche fadenscheinigen Kriegstaktiken und Infanterieschlachten beschreibt, die - sorry - kein Schwein interessieren. Der Glanz und Zauber von Star Wars geht hier völlig verloren. So kommt auch kaum Spannung auf und ich musste mich in der Mitte des Buches dazu zwingen weiter zu lesen. Man kann getrost unzählige Seiten überfliegen und verpasst dabei nichts, das für die Handlung wichtig wäre, da es im Grunde kaum eine Handlung gibt. Nur die letzten 2-3 Kapitel waren dann spannend. Es reicht also, wenn man die liest und man kennt sich trotzdem aus.
Auch die Dialoge und Reaktionen der Protagonisten wirken oft dumm und einfältig, so als ob ein Halbstarker sie geschrieben hätte.
Naja, ich kann nur sagen, das Buch ist niemandem zu empfehlen. Ich kann nur hoffen, dass die anderen Klonkriegsromane besser sind.
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